CH124880A - Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. - Google Patents
Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische.Info
- Publication number
- CH124880A CH124880A CH124880DA CH124880A CH 124880 A CH124880 A CH 124880A CH 124880D A CH124880D A CH 124880DA CH 124880 A CH124880 A CH 124880A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- magnets
- dependent
- ferromagnetic element
- poles
- vibrations
- Prior art date
Links
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims description 12
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 claims description 8
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 7
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingun gen in mechanische Schwingungen, wie zum Beispiel Schallschwingungen.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art lässt man die ;Stärke eines magnetischen Feldes, innerhalb dessen ein Anker (zum Beispiel eine nachgiebige Membran) beweg lich ist, von ,den elektrischen Schwingungen beeinflussen. Dieser Anker muss dabei stets unter dem Einfluss einer mechanischen Kraft in seine Nullstellung zurückbewegt werden, nachdem er vom Magnet aus dieser Null stellung gebracht worden ist. Diese Kraft, häufig als Richtkraft bezeichnet, muss ge wöhnlich ziemlich gross sein, da die an ziehende Wirkung des Magnetes auf den An ker bei Annäherung des Ankers stark zu nimmt und die Lage also labil wird, es sei denn, dass man ziemlich starke Federn auf den Anker wirken lässt.
Dies bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass die tiefen Töne schwächer als die höheren Töne wiederge geben werden, und dieser Nachteil haftet denn auch den meisten Lautsprechern dieser Art an.
Die Erfindung besteht darin, dass man die elektrischen Schwingungen auf ein fer- romagnetisches Element wirken lässt, das in einem magnetischen Felde um eine Gleichge wichtslage beweglich ist, zu der es unter dem Einfluss dieses Feldes selbst stets-zu- rückzukehren sucht.
Man kann das ferromagnetische Element zwischen den einander paarweise gegenüber angeordneten ungleichnamigen Polen zweier Magnete legen.
Dabei kann man das Element längs seiner Längsachse beweglich anordnen und durch die Schwingungen in einer Richtung magne tisieren lassen, die senkrecht zu dieser Längs achse steht und zu J'br durch die Pole der Magnete gehenden Ebene parallel läuft.
Man kann auch das ferromagnetische Ele ment um eine senkrechte, zu seiner Längs achse stehende Achse drehbar machen und das Element mit jedem seiner Enden nahe an den Polen zweier Magnete anordnen, deren gleichnamige Pole einander gegenüber liegen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht.
Fig. 1 ist eine schematische Draufsicht auf eine Vorrichtung nach der Erfindung bei welcher der Anker geradlinig geführt wird; Fig. 2, 3 und 4 zeigen schematisch den Verlauf der Kraftlinien in drei verschie denen Stellungen des Ankers; Fig. 5 ist eine schematische Draufsicht auf ein zweites Beispiel, bei welchem der Anker drehbar angeordnet ist; Fig.6, 7 und 8 zeigen schematisch den Verlauf der Kraftlinien, bei drei verschie denen Stellungen des Ankers bei der Aus führungsform nach Fig. 5.
In Fig. 1 bezeichnen 1 und 2 zwei Mag nete, die sowohl Elektromagnete, als auch permanente Magnete sein können, und die mit den ungleichnamigen Polen einander ge genüber angeordnet sind. Die Mitten dieser Magnete sind durch ein magnetisches Joch 3 verbunden. Zwischen den Polschuhen der Magnete ist ein H-förmiger Anker beweglich, dessen Schenkel 4 und 5 vor den Polschuhen der illagnete 1 bezw. 2 liegen. Die Mitten der Ankerschenkel sind durch ein magnetisches Joch 6 miteinander verbunden, das von einer Spule 7 mit soviel Raum umgeben ist, -dass der Anker frei ist, Schwingungen beträcht licher Amplitüde (z.
B. einige Millimeter) um seine Gleichgewichtslage auszuführen.
Der Anker wird mit Hilfe zweier an seinen Enden angreifender, gabelförmiger Mangen 8 gerade geführt, die durch Füh rungen 9 hindurchgehen. Eine dieser Stangen trägt an ihren Enden einen Hohlkegel 10, mit dessen Hilfe die Schwingungen des An kers in Schallschwingungen umgewandelt werden.
In Fig.2 ist der Anker schematisch in seiner in bezug auf die gleichfalls schema tisch dargestellten Magnete 1 und 2 mitt leren Lage dargestellt. Vorausgesetzt ist da bei, dass die Spule 7 stromlos ist. Die Kraft- linien treten aus den zwei Nordpolen heraus, folgen den beiden Schenkeln 4 und 5 in ent gegengesetzten Richtungen und treten in dit, beiden Südpole wieder ein. Der Anker ist dabei in stabilem Gleichgewicht, wobei die Grösse der Verschiebungen des Ankers Wi derstand entgegensetzenden Kraft bei ge gebenen Abmessungen dieses Ankers von der Stärke der beiden Magnete 1 und 2 und von der Breite der Luftspalte abhängt.
Sobald ein Strom in einer gewissen Rich tung in der Spule 7 zu fliessen anfängt, wird das Joch 6 des Ankers magnetisiert, so dass die Schenkel 4 und 5 entgegengesetzte Pola rität erhalten. In Fig. 3 ist der Fall darge stellt, bei dem der Sehenkel 4 Südpol und der Schenkel 5 Kordpol wird. Der Lauf der Kraftlinien ist dann dem in Fig. 3 angege benen gleich.
Die den beiden Schenkeln 4 und 5 folgenden Kraftlinien suchen den An ker wieder in die CTleicbgewichtslage ztt be wegen und der sich nvischen den beiden lin ken Polen über das Joch 6 schliessende Kraft strom zieht den Anker nach links. Letzterer wird sich, falls derselbe Strom in der Spule 7 zu fliessen fortfährt und der dadurch be wirkte Flux einen bestimmten Höchstwert nicht überschreitet, in eine neue Gleicbge- wichtslage einstellen, die in einiger Entfer nung auf der linken Seite der Mittelstellung zwischen den 11,
1a ,netpolen liegt.
Kehrt der Strom in der Spule 7 sein(, Richtung um, so erhält man die in rig.4 dargestellte Lage, für die mutatis mutandis. das Gleichgewicht wie oben in bezug auf Fig. 3 Gesagte gilt.
Wird die Spule 7 somit von elektrischen Schwingungen durchlaufen, so wird der Anker, wenn seine Trägheit nicht zu gross ist, diesen Schwingungen folgen. Sorgt man dafür, dass die magnetische Richtkraft ge rade eben imstande ist, den Anker aus den äussern Stellungen, die er bei einer ge wünschten beträchtlichen Amplitüde ein nimmt, wieder zu der Mittelstellung zuriicl@- zuführen, so ist die vorteilhafteste Lage er zielt.
Augenscheinlich hat man Mittel hierzu unter anderem dadurch in der Hand, dass man die magnetischen Widerstände der Ei senwege längs der Schenkel 4 und 5 und jene längs des Joches 6 in bezug aufeinander, zum Beispiel in der Weise regelt, dass man den Durchschnitt dieser Schenkel oder aber den des Joches grösser oder kleiner gestaltet. Macht man das Joch schwerer, so nähert man sich einer labilen Lage, macht man cis dagegen Leichter, so wird die Lage wieder stabiler.
Fig. 5 zeigt eine Bauart, bei welcher der Anker aus einem doppel-T-förmigen, mag netischen Körper, zum Beispiel aus Eisen mit z<B>'</B> Seginenten 4 und<B>5</B> besteht, wobei diese wei el Segmente durch ein auf einer Spindel 11 be- festigtes Joch 6 miteinander verbunden sind. Die Polschuhe der zwei Magnete 1 und 2, die auf einem magnetisch leitenden Joch 3 mit den gleichnamigen Polen einander gegenüber angeordnet sind, sind konzentrisch zur Achse 11 derart ausgedreht, dass nur ein sehr enger Luftspalt (0,1 mm oder weniger) zwischen diesen Polen und den Segmenten 4 und 5 übrig bleibt.
Das Joch 6 wird von zwei festen Spulen 7 magnetisiert, die in solcher Entfernung voneinander stehen, dass sie der Spindel 11 Durchlass gewähren und die dem Joch 6 soviel Bewegungsfreiheit las sen, dass der Anker mit beträchtlicher Am plitude um seine Mittelstellung schwingen kann.
In Fig. 6, 7 und 8 ist der Verlauf der Kraftlinien bei nicht erregten Spulen 7 be ziehungsweise bei Erregung dieser Spulen durch Ströme in den beiden Richtungen dar gestellt. Die Wirkung entspricht völlig .der in bezug ,auf Fig. 1 bis 4 beschriebenen und bedarf deshalb keiner weiteren Erklärung.
Vieh bei der Bauart nach Fig. 5 hat man die grössere oder geringere Stabilität durch Regelung des Eisenquerschnittes des Joches 6 in bezug auf den der beiden Segmente 4 und 5 in der Hand. Macht man den Quer schnitt des Joches kleiner, so nimmt die Stabilität zu und umgekehrt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Umwandlung elektri scher Schwingungen in mechanische Schwin- gungen, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Schwingungen auf ein ferro- magnetisches Element induzierend wirken, das in einem magnetischen Feld um eine Gleichgewichtslage beweglich ist, zu der 'es unter dem Einfluss' dieses Feldes selbst stets zurückzukehren sucht. UNTERANSPRüCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das ferromag- netische Element zwischen .den einander paarweise gegenüber angeordneten un gleichnamigen Polen zweier Magnete liegt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das ferromagnetische Element in Richtung seiner Längsachse beweg lich ist und durch die Schwingungen in einer Richtung senkrecht zu dieser Längsachse und parallel zu der durch die Pole der beiden Magnete gehenden Ebene magnetisiert wird. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass .das ferromagnetische Element .die Form eines H hat, dessen Schenkel parallel beziehungsweise in der durch die Pole .der Magnete gehenden Ebene geführt sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spule für die elek trischen Schwingungen in ortsfester Lage in bezug auf .die Magnete um das Joch des H-förmigen ferromagnetischen Ele mentes angeordnet ist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das ferromag- netische Element um eine Achse senk recht zu seiner Längsachse<B>*</B>drehbar an geordnet ist und mit jedem seiner Enden nahe an den Polen zweier Magnete an geordnet sind, deren gleichnamige Pole auf derselben Seite des Elementes liegen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich- net, dass die neutralen Punkte der beiden Magnete durch ein magnetisch leitendes .roch verbunden sind. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch, 5, dadurch gekennzeich net, dass das ferromagnetische Element ganz zwischen den einander zugewand ten Flächen der Polschuhe der beiden Magnete liegt. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unferansprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die einander zuge kehrten Flächen der Polschuhe eine Zy linderfläche begrenzen, welche die Dre hungsachse .des ferromagnetischen Ele mentes zur Achse hat. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das ferromagnetische Element die Form eines Doppel-T-An- kers hat. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 7, 8 und 9, dadurch gekennzeiehnet, dass die Drahtwindungen für die elektrischen Schwingungen auf eine ortsfeste Spule aufgewickelt sind, die mit soviel Raum um das Joch des Doppel-T-Ankers liegt, dass dieser mit beträchtlichen Amplitüde um seine Gleichgewiehtestellung schwingen kann.11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gelzennzeiehnet, dass die festen Magnete permanente Magnete sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL124880X | 1926-04-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH124880A true CH124880A (de) | 1928-03-16 |
Family
ID=19775604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH124880D CH124880A (de) | 1926-04-10 | 1927-03-30 | Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH124880A (de) |
-
1927
- 1927-03-30 CH CH124880D patent/CH124880A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60028026T2 (de) | Linearer elektromagnetischer aktor mit einem positionsgeber | |
| CH644720A5 (de) | Motor nach dem galvanometer-prinzip zum bewegen eines strahlauslenkungselementes. | |
| DE2229332A1 (de) | Wandler | |
| CH354024A (de) | Anordnung mit einer Steuereinrichtung mit bewegbaren Magneten | |
| CH124880A (de) | Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. | |
| EP0144601B1 (de) | Lesekopf zum magnetischen Abtasten von Wiegand-Drähten | |
| DE607203C (de) | Elektromagnetische Vorrichtung mit schwingendem Anker, z. B. elektromagnetisches Relais | |
| AT114761B (de) | Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. | |
| DE1135578B (de) | Polarisiertes Schutzrohrkontakt-Relais | |
| CH409136A (de) | Magnetanordnung und Verwendung derselben | |
| DE4400433C2 (de) | Polarisierter Mehrstellungsmagnet | |
| AT218114B (de) | Magnetische Vorrichtung | |
| DE211302C (de) | ||
| DE1024156B (de) | Elektromagnetischer Schwingankermotor | |
| DE310907C (de) | ||
| DE858572C (de) | Triebsystem fuer Induktionszaehler | |
| DE1614713B1 (de) | Haftrelais | |
| DE613553C (de) | Topfmagnet | |
| DE879732C (de) | Relais, dessen Anker durch Stroeme wechselnder Richtung in zwei Endlagen umgelegt wird | |
| DE405638C (de) | Gleismagnet fuer Zugueberwachungen | |
| DE10004765A1 (de) | MR-Gerät mit einer Gradientenspulen-Anordnung | |
| DE649291C (de) | Magnet mit elektrischer Erregung durch Zylinderspulen und einem einzigen veraenderlichen Luftspalt im magnetischen Kreis | |
| DE911755C (de) | Steuerbarer Magnetkreis mit Vormagnetisierung | |
| DE527002C (de) | Elektromagnetische Vorrichtung fuer Gleich- oder Wechselstrom, vorzugsweise fuer Schauzeichen, bestehend aus einem festen Magnetsystem mit wenigstens drei Magnetpolen und einem Drehanker, der auf einem der Magnetpole angeordnet ist und die magnetische Polaritaet dieses Pols annimmt | |
| DE663024C (de) | Anordnung zur Beseitigung stoerender Wirkungen des remanenten Magnetismus bei Elektromagneten von Relais, Messinstrumenten, Maschinen o. dgl. |