CH124987A - Verfahren zur Herstellung von haltbaren Küpenfarbstoffpräparaten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von haltbaren Küpenfarbstoffpräparaten.Info
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Verfahren zur Herstellung von haltbaren Nüpenfarbstoffpräparaten. Küpenfarbstoffe, soweit sie zum Färben on Volle bestimmt sind, bringt man zum v<B>N</B> zn "rossen Teil als Alkalisalze ihrer Leukover- D #indun',en, zum Beispiel in Form der flüs sigen oder festen Küpe, in den Handel, die für den Färber die Verwendung von Alkalilauge beim Färbeprozess unnötig machen;
dies ist wegen der Schädigung der urolle, die bei einer falschen Dosierung der rllkalilauge ein treten würde, sehr wichtig. Man hat auch feste Kiipenfa.rbstoffpräparate in der Mreise hergestellt, dass man den mit Alkali und Hydrosulfit versetzten Farbstoffen ver teilend -wirkende Stoffe zugefügt hat.
Es wurde gefunden, dass man sehr #i"t haltbare Küpenfarbstoffpräpa.rate, die die nötige Menge Alkali enthalten und mit Wasser auf Zusatz von Reduktionsmitteln gebrauchsfertige Küpen ergeben, erhält, wenn man den getrockneten Farbstoffpulvern an Stelle von Alkali die zum Färben nötige Menge von getrockneten, gepulverten Alkali- st:ärliepräpara.ten zusetzt. Dabei ist die Ver wendung von besonderen Zusatzmitteln über- flüssig.
Diese Alkalistärkepräparate sind für ihren Verwendungszweck besonders geeignet, da sie im Gegensatz zu gepulvertem Ätzal- kali sehr wenig hygroskopisch sind und von der Kohlensäure der Luft nur ganz langsam und zu einem kleinen Teil zersetzt werden. Mit diesen Farbstoffpräparaten ist also dem Färber der Farbstoff mit der zum Verküpen nötigen Menge Alkali gegeben; er hat die Pulver lediglich mit einem Benetzungs- oder Verteilungsmittel und Wasser anzurühren und die erforderliche Menge Hydrosulfit zu zugeben, um die gewünschten Küpen zu erhalten.
Den beschriebenen Farbstoffpulverprä- paraten kann man Hydrosulfit und Be- netzungs- oder Verteilungsmittel, wie bei spielsweise Salze von Sulfosäuren, unge sättigter Fettsäuren, ligninsiilfosaure Salze und ähnlich wirkende Stoffe auch vorher schon zugeben, ohne dass die Haltbarkeit ge schädigt wird. Die Denetzungs- oder Ver teilungsmittel werden vorteilhaft beim Trock nen des Farbstoffteiges zugesetzt.
Die zu- letzt beschriebenen Präparate, die bereits alle zum V erküpen nötigen Bestandteile ent halten, sind leicht löslich in angewärmtem nasser und vorzüglich haltbar und geben dem Färber beim Lösen in Wasser ohne jeden Zusatz seinerseits gebrauchsfertige Küpen.
Gegenstand dieser Erfindung ist ein Ver fahren zur Darstellung von haltbaren Küpen- fa.rbstoffpräparaten., welches darin besteht, dass man getrocknete Küpenfarbstoffe mit getrockneter Alkalistärke innig vereinigt mit oder ohne Zusatz von einem Benetzungs-. oder Verteilungsmittel und Hydrosulfit oder einem der drei Stoffe.
Das für die folgenden Beispiele verwen dete Alkalistärkepräparat kann folgender massen hergestellt werden: 3 Gewichtsteile Stärke werden bei gewöhnlicher Temperatur mit 4;5 Ge wichtsteilen Natronlauge 40 B6 verrührt; es bildet sich zunächst eine kolloidale Lö sung, die nach etwa 15 Minuten zu einer weissen, pulverigen Masse erstarrt. Das Pul ver wird im Vakuum bei 70 bis<B>80'</B> ge trocknet und staubfein gemahlen.
Nach der titrimetrischen Bestimmung zeigt es einen Gehalt von 39 /a Na0H. Die Zusammen setzung der AlkaVstäirken kann stark schwanken; vorteilhaft verwendet man Prä parate, die auf 1 Mül. Stärke 1,5 bis 5 Mol. Ätznatron enthalten.
<I>Beispiel 1:</I> 50 Gewichtsteile Di-(p-chloranilido)-ben- zochinon in Form von trockenem Pulver werden mit 95 Gewichtsteilen trockener, ge mahlener Alkalistärke von der oben -ange gebenen Zusammensetzung innig vermengt. Das Präparat gibt beim Übergiessen mit einem Benetzungsmittel, zum Beispiel Mono polseife und warmem Wasser unter Zugabe von 60 Gewichtsteilen Hydrosulfit eine klare Küpe.
Beispiel <I>2:</I> Indigoteig mit einem Trockengehalt von 50 Gewichtsteilen Indigo wird mit einer Lösung von 2,5 Gewichtsteilen ligninsulfo- saurem Natrium zur Trockne eingedampft. Nach Zugabe von 69 Gewichtsteilen der oben angeführten Alkalistärke und 80 Gewicht teilen H3-drosulfit wird gut vermahlen.
Das Präparat liefert beim Übergiessen mit warmem Wasser die gebrauchsfertige Küpe. Beispiel <I>3:</I> In<B>150</B> Gewichtsteilen eines 30 %igen Teiges des nach dem Verfahren der Schwei zer Patentschrift 59423 hergestellten braunen I%üpenfarbstoffes werden 12 Gewichtsteile Monopolseife zugegeben, worauf der Teig zur Trockne eingedampft wird.
Das Trockengut wird mit 80 Gewichtsteilen Alka.listärke und 70 Gewichtsteilen Hydrosulfit innig ver- mahlen. Durch Übergiessen mit warmem Wasser gibt das Präparat gebrauchsfertige Küpe.
<I>Beispiel</I> 60 Gewichtsteile Thioincligorotpulver, das 10 % Monopolseife enthält, werden mit 95 Gewichtsteilen des oben genannten Alka- listärkepräparates vermahlen. Das Farb- stoffpräparat liefert beim Übergiessen mit urarmem Wasser, nach Zusatz von 80 Ge wichtsteilen Hydrosulfit eine klare Küpe.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von haltbaren Küpenfa.rbstoffpräparaten, dadurch gekenn zeichnet, dass man getrocknete Küpenfarb- stoffe mit getrockneter Alkalistärke innig vereinigt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man das Küpenfarb- stoffpräparat unter Zusatz eines Benet- zungsmittels darstellt. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Küpenfarb- stoffpräparat unter Zusatz eines Ver teilungsmittels darstellt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Küpenfarb- stoffpräparat unter Zusatz von Hydro- sulfit darstellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE124987X | 1925-10-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH124987A true CH124987A (de) | 1928-03-16 |
Family
ID=5658481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH124987D CH124987A (de) | 1925-10-17 | 1926-10-16 | Verfahren zur Herstellung von haltbaren Küpenfarbstoffpräparaten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH124987A (de) |
-
1926
- 1926-10-16 CH CH124987D patent/CH124987A/de unknown
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