CH125065A - Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

Info

Publication number
CH125065A
CH125065A CH125065DA CH125065A CH 125065 A CH125065 A CH 125065A CH 125065D A CH125065D A CH 125065DA CH 125065 A CH125065 A CH 125065A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
injection device
plate
fuel
nozzle
fuel valve
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Angelo Scheublein
Original Assignee
Angelo Scheublein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Angelo Scheublein filed Critical Angelo Scheublein
Publication of CH125065A publication Critical patent/CH125065A/de

Links

Landscapes

  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


  Einspritzvorrichtung für     Verbrennungskraftmaschinen.       Die Erfindung     betrifft    eine Einspritz  vorrichtung für     Verbrennungskraftmasclii-          nen,    insbesondere für     kompressorlose    Diesel  motoren.  



  Gemäss der Erfindung ist vor der Düse       ein    Teller angeordnet, der sich beim Offnen  der Düsenmündung nähert und durch Ver  engerung des     Austrittsspaltes    eine feinere       Zerstäubung    des Brennstoffes     bewirkt.     



  Die Zeichnung zeigt drei Ausführungs  beispiele des Gegenstandes der Erfindung.       Fig.    1 und 2 zeigen das erste im     Schnitt     nach der Linie     A-B    und im Querschnitt  nach der Linie     C-D;        Fig.    3 bis 5 betreffen  das zweite     Ausführungsbeispiel,    und zwar  sind     Fig.    3 und     .I    Schnitte durch den untern  Teil der     Einspritzvorrichtung    nach den Li  nien<B>E -F</B> und     G-H    in     Fig.    5, die die  Unteransicht darstellt;

       Fig.    6 ist ein Schnitt  durch das dritte     Ausführungsbeispiel,    und  die     Fig.    7 und 8 zeigen Einzelteile davon.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1  und 2 enthält der     Düsenkörper    a eine Füh  rungsbüchse b, deren Mantel aussen mit  Längsnuten c versehen ist, die mit der    nicht gezeichneten     Brennstoffkammer    in  Verbindung stehen.

   In der Büchse b befindet  sich das Brennstoffventil     d,    in dem die  Spindel g     koachs.ial    angeordnet     isst.    In diese  ist     achsia.l    verstellbar der Zapfen f ein  geschraubt, der die Düse durchsetzt     und    vor  der Düse einen kreisrunden Teller     e        rträgt.     Eine     Feder        le        drückt    die Spindel<I>g</I> in das  Brennstoffventil     d    und presst dieses auf  seinen konischen Sitz i.

   Das     Brennstoff-          ventil        d    besitzt im     Brennstoff-Druckraum   <I>l</I>  eine     ringförmige        Druckfläche    h.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  bis 5 ist der Teller     e    elliptisch     geformt.     Beim Einspritzen drückt der von einer  Brennstoffpumpe eingepumpte Brennstoff  auf die     Druckfläche        1z.,    überwindet den Fe  derdruck, hebt das     Ventil    an und strömt  durch den Sitz i zur Düsenmündung.

   Das  sich öffnende Ventil d nimmt auch die Spin  del<I>g</I> mit dem Zapfen<I>f</I> mit, wodurch der  Teller e der Düsenmündung genähert und  damit der Austrittsspalt x verengert     wird.     Der Teller e drosselt infolgedessen den aus  fliessenden Brennstoff, der hierdurch fein      zerstäubt und bei elliptischem Teller     erfaIi-          rungsgemäss    einen besonders     günstigen    Strahl  im     Verbrennungsraum    bildet. Beim Nach  lassen .des Brennstoffdruckes entfernt die  Feder     k    den Teller c etwas von der Düse  und vergrössert damit den Austrittsspalt x.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach     Eig.    6  steht das     Brennstoffventil        d    unter der Wir  kung der Feder     B,        die    sich auf die Büchse     'o     stützt. Diese ist     in.    den     Düsenkörper        a    ein  geschraubt, kann während des Betriebes zur  Regelung der Spannung der Feder     B    ein  gestellt werden und wird von einer Sperr  feder gesichert, ;die in     Rasten    an ihrem Um  fange eingreift.

   In die Büchse o ist eine  Büchse p und in diese eine Büchse     r    ein  geschraubt. Beide sind, wie die Büchse o,       während.    des Betriebes     einstellbar    und     mit-          telst    einer Sperrfeder gesichert. Die drei Ein  schraubegewinde haben die gleiche     Steigung,     so dass sich beim Versteilen einer Büchse  die andern Büchsen     nicht    bewegen.  



  Der     Düsenteller    bildet mit der Spindel g  ein Stück     unl        sitzt    an ihrem verdickten  Ende<I>f,</I> das mit     einer    Anschlagfläche<I>g</I> von  zwei ineinander angeordneten Federn<I>m.,</I>     n          an,    dem Brennstoffventil     cd    gehalten wird.  Die Feder n stützt sich auf das Brennstoff  ventil<I>d</I> und die Feder     7n    auf die Büchse<I>p,</I>  welche dessen Öffnungsbewegung begrenzt.

    Beide Federn     7n,        7a        wirken    auf einen An  schlag q, der auf der Spindel     g    einstellbar       aufgeschraubt,    beim Öffnen des Brennstoff  ventils gegen die Büchse     y-        stösst    und so die  Verengerung des Austrittsspaltes x begrenzt.  Ein anderer Anschlag s, der auf der Spindel g  einstellbar aufgeschraubt ist,     begrenzt    in  Verbindung mit der Büchse r die Verbreite  rung des Austrittsspaltes x.  



  Der     Düsenkörper        cz    besitzt vor der Düse       einen    Rand     -r.,    der     gezahnt    und in     F'ig.    ö  in der Ebene abgewickelt dargestellt ist. Die  Zähne sind dreieckig und alle     gleichgross.    Sie  können gerade oder     hinters:ahnitten    sein. Sie  könnten auch ungleichmässig, nach     i#'lass'gabe     des mit dem Brennstoff zu versorgenden Ver  brennungsraumes, verteilt sein.

      Der durch     den        .Banal        e        eingepumpte     Brennstoff drückt auf die Fläche     lt    des  Brennstoffventils d und hebt dieses von sei  nem Sitz     i.    Dabei wird der Teller e .der Dü  senmündung genähert, weil die Spindel<I>g,</I>     e,   <I>l'</I>  unter dem Einfluss der Federn     in,        rz    dem       Breniistoffventi.l        M    nachfolgt.

   So wird der  Austrittsspalt x beim     Beginn    der Brennstoff  einspritzung verengert und damit eine feine       Brennstoffzerstäubung    bewirkt, die eine  gute Zündung ergibt. Beim Ausströmen  drückt der Brennstoff auf den Teller e und  auch auf die Anschlagfläche     y    der Spindel g  und, wenn im Verlaufe des Einspritzens die  Brennstofförderung stärker wird, überwindet  der Brennstoffdruck schliesslich die Federn       m,        u    und     entfernt    den Drosselteller e wieder       etwas    von der Düsenmündung, so dass sich  der     Austrittsspalt    x     erweitert    und grössere,

    weniger fein verteilte Brennstoffmengen  durchlässt, die leichter in den weiter aussen  liegenden Teil des Verbrennungsraumes ge  langen als der fein verteilte Brennstoff.  Dabei werden auch während der stärksten  Drosselung zurückgehaltene Fremdkörper am  Ende der Einspritzung mitgenommen und  damit Verstopfungen verhütet.  



  Bei dieser     Einspritzvorrichtung        kann    der  für die Zündung und für die Verbrennung  günstigste Austrittsspalt x auch während des  Betriebes genau eingestellt werden. Durch  Abnützung auftretende Unregelmässigkeiten  können durch Nachstellen behoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einspritzvorrichtung für Verbrenntwgs- kraftmaschinen, insbesondere für kompressor- lose Dieselmotoren, gekennzeichnet durch einen Teller vor der Düse, der sich beim Öffnen eines Brennstoffventils der Düsenmündung nähert und durch Verengerung des Aus trittsspaltes eine feine Zerstäubung des Brennstoffes bewirkt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einspritzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Brenn stoffventil vom Brennstoffdruck entgegen der. Wirkung einer Feder geöffnet wird und dabei den Teller bewegt. ?. Einspritzvorrichtung nach Patentansli_uch. dadurch gekennzeichnet, dass der Düsen teller zur achs.ialen Verstellung mit einem Zapfen in eine Nadel eingeschraubt ist.
    \i. Einspritzvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Federn (m, n), die die Mitnahme des Tellers beim Öffnen des Brennstoffventils bewirken und von aussen einstellbare Anschläge zur Begrenzung der Bewegungen des Brennstoffventils und des Tellers, um die Zerstäubung während des Betriebes regeln zu können. 1. Einspritzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller eine kreisförmige Scheibe bildet. 5. Einspritzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller eine elliptische Scheibe ist. 6.
    Einspritzvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeiehnet durch einen gezahnten Rand am Düsenkörper, der den Teller um gibt und als Verteiler wirkt.
CH125065D 1925-12-31 1926-12-23 Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. CH125065A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE125065X 1925-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH125065A true CH125065A (de) 1928-03-16

Family

ID=5658521

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH125065D CH125065A (de) 1925-12-31 1926-12-23 Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH125065A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759151C (de) * 1941-02-06 1953-11-02 Daimler Benz Ag Hubbegrenzung fuer Brennstoffeinspritzduesen
US2990123A (en) * 1959-02-18 1961-06-27 American Radiator & Standard Shower head
FR2585081A1 (fr) * 1985-07-19 1987-01-23 Orbital Eng Pty Perfectionnements relatifs a des ajutages pour des systemes d'injection de combustible

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759151C (de) * 1941-02-06 1953-11-02 Daimler Benz Ag Hubbegrenzung fuer Brennstoffeinspritzduesen
US2990123A (en) * 1959-02-18 1961-06-27 American Radiator & Standard Shower head
FR2585081A1 (fr) * 1985-07-19 1987-01-23 Orbital Eng Pty Perfectionnements relatifs a des ajutages pour des systemes d'injection de combustible

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1450657A1 (de) Drosselhahn
DE952221C (de) Vergaser
DE499937C (de) Fluessigkeitsgesteuertes Brennstoffeinspritzventil
DE2343243A1 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe fuer verbrennungsmotoren
CH125065A (de) Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.
DE3139751C2 (de) Gleichdruckvergaser
CH184695A (de) Einrichtung an Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl, insbesondere von Fahrzeugmotoren, mit flüssigkeitsgesteuerter Einspritzdüse.
DE464131C (de) Spritzvergaser mit Hauptluftschieber und einem mit diesem gekuppelten Brennstoffschieber
DE855486C (de) Einspritzventil fuer Brennkraftmaschinen
DE866574C (de) Lochduese fuer Brennkraftmaschinen mit Selbstzuendung
DE488937C (de) Einspritzduese fuer Brennkraftmaschinen mit luftloser Einspritzung
DE679246C (de) Vereinigtes Saug- und Regelungsventil fuer Brennstoffeinspritzpumpen
DE442475C (de) Spritzvergaser mit einem Hauptluftschieber und einem in Abhaengigkeit von dessen Bewegung stehenden Rohrschieber zur Regelung des Brennstoffzuflusses
AT88776B (de) Mehrdüsenvergaser für Verbrennungskraftmaschinen.
DE549124C (de) Einspritzduese fuer Brennkraftmaschinen
DE821284C (de) Schwimmerloser Vergaser fuer fluessigen Brennstoff
DE587469C (de) Brennstoffilter fuer Einspritzbrennkraftmaschinen
DE634639C (de) Ablassventil fuer Druckleitungen
AT142819B (de) Brennstoffvergaser für Kraftmaschinen.
DE505279C (de) Spritzvergaser
DEK0005729MA (de) Regelhahn für gasförmige und insbesondere für flüssige Brennstoffe
AT152727B (de) Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen.
DE374806C (de) Ventilvergaser
DE437470C (de) Brennstoffmischduese
DE456176C (de) Spritzvergaser