CH125071A - Verfahren zum Aufspeichern von Kälte zur Konservierung von Lebensmitteln etc. und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Aufspeichern von Kälte zur Konservierung von Lebensmitteln etc. und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.

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CH125071A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D17/00Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces
    • F25D17/02Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces for circulating liquids, e.g. brine

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Description


  Verfahren zum Aufspeichern von Kälte zur     Konservierung    von Lebensmitteln     etc.    und  Einrichtung zur     Ausführung    des Verfahrens.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Aufspeichern von Kälte zur Konser  vierung von Lebensmitteln     etc.    und eine Ein  richtung zur Ausführung des Verfahrens.  Das Verfahren besteht darin, dass eine bei nie  drigerer Temperatur als Wasser gefrierende  Flüssigkeit durch eine zweite Flüssigkeit  zum Gefrieren gebracht wird, die in dem ihr  zugewiesenen Temperaturbereich weder ver  dampft noch gefriert. Am besten wird eine  Salzlösung von einer weiteren, stärker als  diese konzentrierten Salzlösung zum Ge  frieren gebracht.

   Es empfiehlt sich, die Flüs  sigkeit in wenigstens einem Behälter zum  Gefrieren zu bringen, in dem das aus ihr ge  bildete Eis die aufgespeicherte Kälte durch  Schmelzen an die Verbrauchsstelle abgibt.  



  Auf der Zeichnung sind drei Anwen  dungsbeispiele des Verfahrens nach der Er  findung dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist a ein in üblicher Weise iso  lierter Kühlraum, b der Verdampfer einer  nicht weiter gezeichneten Kältemaschine,  der von stark konzentrierter, beziehungs  weise nicht gefrierbarer Sole umgeben im  Behälter c angeordnet ist. - d ist eine elek-         trisch    angetriebene Umlaufpumpe, deren  Saugleitung e an den untern Teil und deren  Druckleitung     f    an den obern Teil des Be  hälters c angeschlossen und durch den Kühl  raum hindurchgeführt ist. Wird die Pumpe  in Betrieb gesetzt, so wird die im Ver  dampfer erzeugte Kälte von der Sole in den  Kühlraum übergeführt.

   Der Kühlraum ist  dabei mit einer Reihe von doppelwandigen  Behältern g     ausgestattet,    deren in die Lei  tung<I>f</I>eingeschaltete Ringräume     h    von der  nicht gefrierbaren Sole durchströmt werden,  und deren Innenräume i eine weniger stark  konzentrierte, zwischen etwas unter 0  und  zum Beispiel - 10  gefrierbare Sole sta  tionär gelagert enthalten. Die zirkulierende  Sole wirkt in der Weise, dass sie die mit  geführte Kälte zum Teil direkt an den Kühl  raum abgibt, zum andern Teil der weniger  stark-     konzentrierten    Sole zuführt, welche  zum Gefrieren gebracht und auf diese Weise  veranlasst wird, bei kleinem Platzbedarf eine  grosse Menge von Kälte aufzuspeichern.

    Wollte man die gleiche Kältemenge nur  durch Abkühlung von nicht gefrierbarer Sole  aufspeichern, so würden     Solebehälter    von viel      grösserem Inhalt und Raumbedarf erfor  derlich sein.  



  Wird die Kältezufuhr zum Kühlraum  abgestellt, sei es durch Abstellen der Kälte  maschine, sei es durch Abstellen der Pumpe,  dann geht die gefrorene Sole unter ständiger  Abgabe der aufgespeicherten Kälte an den  Kühlraum allmählich wieder in den flüssigen       Zustand    über. Mit der gefrierbaren Sole  wird somit nicht nur ermöglicht, den Kühl=  rauen auch ausserhalb der Betriebszeit der  Kältemaschine mit Kälte zu speisen, sondern  es wird noch der Fortschritt erzielt, dass die  aufgespeicherte Kälte bei einer Temperatur  frei     wird,    die     tiefer    als die Schmelztem  peratur der bisher zum Aufspeichern von  Kälte verwendeten     Frischwasser"blöcke    liegt.

    Infolgedessen kann auch die Kühlraum  temperatur und der Feuchtigkeitsgehalt des  Kühlraumes mit der so aufgespeicherten  Kälte niedriger gehalten werden, als dies  bisher mit Kältespeichern möglich gewesen  ist.  



  In     Fig.    2 ist ein Behälter g in grösserem  Massstab im Längsschnitt dargestellt. Der  Innenraum ist, um beim Gefrieren der Sole  ein Zersprengen der innern Behälterwand zu  verhüten, nicht ganz mit der gefrierbaren  Sole angefüllt. Der Innenraum ist ferner mit  einer Stange r versehen, die den Zweck hat,  den Eisblock dann in seiner ursprünglichen  Lage festzuhalten, wenn beim Abtauen die  an seiner Oberfläche sich bildende Flüssig  keitsschicht das Bestreben hat, ihn durch  Auftrieb     in    eine höhere Lage zu bringen.

    Diese     Auftriebbewegung    muss deshalb ver  hindert werden, weil sieh sonst unter dem  Eisblock eine dickere Flüssigkeitsschicht als  seitlich desselben bildet, die, falls die nächste  Gefrierperiode schon bei erst beginnendem  Abtauen einsetzt, später als die dünne  Schicht gefrieren würde und aus diesem       Grunde    beim Gefrieren nur dadurch sich  ausdehnen könnte, dass sie den Behälter zum  Zerspringen bringt. Mit der Stange r wird       diese    Gefahr auf einfache Weise vermieden.  



  Die doppelwandige Konstruktion dieser  Behälter ist zum Beispiel     dort    zu empfehlen,    wo es neben der     Aufspeicherung    einer ge  wissen Kältemenge erwünscht ist, die Kühl  raumtemperatur auch direkt durch die nicht  gefrierende Sole zu beeinflussen, die bei län  gerem Betrieb der Kältemaschine beliebig tief  abgekühlt werden kann. Eine solche Küh  lung des Kühlraumes kann besonders bei  hohen     Aussentemperaturen    oder starker Be  nützung des Kühlraumes von Vorteil sein.  



  Wenn nur bezweckt wird, Kälte so auf  zuspeichern, dass die Kältemaschine zum  Beispiel nur während derjenigen Stunden be  trieben zu werden braucht, während welcher  Betriebskraft billiger als sonst zu haben ist,  empfiehlt es sich, eine andere Ausführungs  art der Kältespeicher zu wählen. Die  schwach konzentrierte Sole wird dann zweck  mässig in einem Behälter mit     einfacher    Wand  untergebracht, durch den die konzentrierte  Sole in einer eingebauten Rohrschlange hin  durchgeführt wird. Bei dieser Bauart kann  die stark konzentrierte Sole die Kühlraum  temperatur nicht direkt beeinflussen, sondern  nur die andere Sole zum Gefrieren bringen.  



  In     Fig.    3 ist ein Anwendungsbeispiel  mit einem auf einem Wagen     7c    beweglichen  Kühlraum a, dargestellt. Die aufzuspei  chernde Kälte wird dabei in analoger Weise,  wie dies beim erstbeschriebenen Beispiel der  Fall ist, aus dem Eisgenerator c einer Eis  fabrik     l    bezogen, deren     Solepumpe    mit<I>d</I>  bezeichnet ist und deren     Soleleitungen        f    mit  den     Soleleitungen    des Wagens beim Auf  laden der Kältespeicher durch Gummi  schläuche     7n    lösbar verbunden sind.  



  In     Fig.    4 ist der Erfindungsgegenstand  in Anwendung auf einen     Raushaltungs-          Kühlschrank    dargestellt. Der Kühlschrank  a ist mit einem     stehend    angeordneten Be  hälter g für die nicht gefrierende Sole ver  sehen, der im obern Teil den Verdampfer b  einer     Kleinkältemaschine        ia,    sowie den Be  hälter o für eine     etwa    bei =5  gefrierende  Sole enthält und im untern Teil mit einer       Ausnehmung    p zur Aufnahme von Eis  schubladen     q    zum Gefrieren von Frisch  wasser versehen ist.

   Wird die Kälte  maschine in Betrieb gesetzt, so wird      sowohl der Inhalt der Eisschubladen, wie  auch die gefrierbare Sole im Behälter o  zum Gefrieren gebracht und ausserdem noch  der Kühlraum von der nicht gefrierbaren       Sole    direkt gekühlt. Nach     Abstellen    der  Kältemaschine wird der Kühlraum durch  allmähliches Abtauen der     Soleeismasse     weiter gekühlt.. Um die Kältemaschine aus  schliesslich mit billigem Nachtstrom be  treiben zu können, ist die Leistung der Ma  schine und Eismasse so bemessen, dass die  Kühlwirkung bei abgestellter Maschine den  ganzen Tag über weiter andauert.

   Hier ist  also die     Verdampferschlange    wohl im Kühl  raum angeordnet, aber sie ist von     ungefrier-          ha.rer    Sole derart umgeben, dass an ihr keine  Eisansetzung stattfinden kann und eine gün  stige Kälteübertragung auf die Sole ge  sichert ist. Der durch die gefrierbare Sole  hindurchgeführte Teil des Verdampfers hat  den gleichen Zweck wie beim Behälter g       (Fig.    2) die Stange r.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRMIE I. Verfahren zum Aufspeichern von Kälte zur Konservierung von Lebensmitteln ete., dadurch gekennzeichnet, dass eine bei niedrigerer Temperatur als Wasser gefrierende Flüssigkeit durch eine zweite Flüssigkeit zum Gefrieren gebracht wird, die in dem ihr zugewiesenen Temperatur bereich weder verdampft noch gefriert. 1I. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch. wenigstens einen Behälter, der in zwei Räume unterteilt ist, von denen der eine die zu gefrierende Flüs sigkeit, der andere eine die Kälte zu führende Flüssigkeit aufnimmt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Salz lösung von einer weiteren, stärker als diese konzentrierten Salzlösung zum Ge frieren gebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Flüssig keit in wenigstens einem Behälter zum Gefrieren gebracht wird, in dem das aus ihr gebildete Eis die aufgespeicherte Kälte durch Schmelzen an die Ver brauchsstelle abgibt. . Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Be hälter doppelwandig ausgebildet ist und die aufzuspeichernde Kälte von einer zwischen den Wänden hindurchgeführten Flüssigkeit zugeführt wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Raum als Rohrschlange ausgebildet ist, durch welche die die Kälte zuführende Flüssigkeit hindurch geleitet wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter ortsbeweglich und so ausgebildet ist, dass er von einer Anlage zur Erzeugung der Kälte getrennt und an dieselbe wieder angeschlossen werden kann. ö. Einrichtung nach Patentanspruch.II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass der Behälter auf einem Trans portwagen angeordnet ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, in Anwendung auf Kleinkältemaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Be hälter für die zu gefrierende Flüssigkeit mit dem Verdampfer der Maschine zu sammengebaut ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der in zwei Räume unterteilte Behälter mit einer Vorrichtung zur Be reitung von Speiseeis zusammengebaut ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der die zu ge frierende Flüssigkeit aufnehmende Raum mit Mitteln versehen ist, von denen das in ihm sich bildende Eis so festgehalten wird, dass es beim Schmelzen seine Lage nicht ändern kann.
CH125071D 1927-03-04 1927-03-04 Verfahren zum Aufspeichern von Kälte zur Konservierung von Lebensmitteln etc. und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. CH125071A (de)

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