CH125085A - Rührvorrichtung für mit Tauchelektroden ausgestattete Elektroschmelzöfen. - Google Patents

Rührvorrichtung für mit Tauchelektroden ausgestattete Elektroschmelzöfen.

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CH125085A
CH125085A CH125085DA CH125085A CH 125085 A CH125085 A CH 125085A CH 125085D A CH125085D A CH 125085DA CH 125085 A CH125085 A CH 125085A
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electric melting
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Franz Ellinger
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Franz Ellinger
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/06Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
    • C25C3/08Cell construction, e.g. bottoms, walls, cathodes

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Description


      Rührvorrichtung    für mit Tauchelektroden ausgestattete Elektroschmelzöfen.    Der Gegenstand der Erfindung bezieht  sieh auf Elektroschmelzöfen, welche mit  Tauchelektroden     ausgestattet    sind. Bisher  wurde die     Durchmischung    des Schmelzgutes  von Hand aus mittelst     Krüeken    vorgenom  men, da die verschiedenen durch das Vorhan  densein der Elektroden sich ergebenden  Räume die     Anbringung    einer mechanischen  Vorrichtung aussichtslos erscheinen liessen.

    Zur Durchführung des Mischvorganges war  eine Anzahl von Bedienungspersonen not  wendig, um die hierzu erforderliche Zeit mit       Riieksicht    auf die hohe Beanspruchung der       elektrisehen    Maschinen und die Verunreini  gung des Schmelzproduktes durch das von  den Krücken abgefressene Eisen möglichst  herabzusetzen.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet  nun eine     Rührvorrichtung    für mit Tauch  elektroden ausgestattete Elektroschmelzöfen,  welche darin besteht, dass in zwischen den  Elektroden bestehenden Räumen mechanisch       betätigte        Rührer    wirksam sind. Zweck  mässig sind Gruppen von     Rührern    vorgesehen,  welche entsprechend der Lage der Räume in  bezug aufeinander verschiedenartige Bewe-         gungen    durchführen.

   Die Vorrichtung ist von  einer Einzelperson zu bedienen und führt die       Durchmischung    des Schmelzgutes in so kur  zer Zeit durch, dass eine     Verunreinigung    der  Schmelzmasse durch das Eisen der     Rührer     ausgeschlossen ist und demnach ein hoch  wertigeres Metall     gewonnen    wird.  



  Auf der Zeichnung ist eine     beispielsweise     Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1 einen  Längs-,     Fig.    2 einen Querschnitt, und     Fig.    3  einen Schnitt nach der Linie     a-a    der     Fig.    2  durch den mit der Rührvorrichtung ausgestat  teten Elektroschmelzofen;     Fig.    4 veranschau  licht einen     Rührer,    und     Fig.    5 das Umkehr  getriebe zur     Änderung    der Bewegungsrich  tung der     Rührer.     



  Der Elektroschmelzofen besteht in be  kannter Weise aus einer Schmelzwanne 1, in  welche die längs ihrem Umfang gleichmässig  verteilten und durch einen Rahmen 2 verbun  denen Elektroden 3 tauchen. Über der  Schmelzwanne 1 ist ein Gerüst 4 aufgebaut,  das die Beschickungsanlage 5 und die Füh  rungsprismen 6 für die Führungsschienen 7  eines Rahmens 8 trägt. Die Elektroden 3      sind zwecks Regelung des Übergangswider  standes nach bekannter Art dadurch einstell  bar, dass Ansätze 9 des Rahmens 2 mittelst  drehbar auf ihnen gelagerten Spindeln 10  mit einheitlich zu     betätigenden    und auf den  Rahmen 8 vorgesehenen Schneckengetriebe  11. verbunden sind.

   In Lagerkonsolen 12 des  Rahmens 8 ist einerseits eine mehrfach     ge-          kröpfte-Kurbelwelle    13, anderseits eine Welle  14 gelagert, welche durch Kettentriebe 15  miteinander gekuppelt sind. Die Drehung der  Welle 14     erfolgt    von einer auf dem Rahmen  8 ruhenden Kraftmaschine 16, zum Beispiel  einem Luftmotor, aus, der über ein Kegelrad  17 ein auf einer Nebenwelle 18     aufgekeiltes     Kegelrad 19 antreibt. Zwecks Umkehrung  der Drehrichtung der Welle 14 und mithin  der Kurbelwelle 13 trägt die Nebenwelle 18  eine Gleitmuffe 20, deren Kegelräder 21. und  21a wechselweise mit einem Kegelrad 22 ei  ner durch eine Zahnradübersetzung 23 mit  der Welle 14 in Verbindung stehenden Vor  gelegewelle 24 in Eingriff gebracht werden  können.

   Die Einrückung der Kegelräder 21       bezw.    21a erfolgt durch den Hebel     25"    dessen  Backe 26 in einer Ringnut 27 der Gleitmuffe  20 geführt ist. Die Lage der gleichmässig ver  teilten Kurbeln der Kurbelwelle 13 in Be  zug auf die Elektroden 3 wurde derart ge  wählt,     da.ss    an den Kurbeln     angelenkte        Rüh-          rer    28 mit     ihren    äussern Zinken 29 in den  zwischen je zwei längsseitig angeordneten  Elektroden 3 befindlichen Spalten wirken.

    Die mittlere Zinke 30 der     Rührer    28, welche  in den innerhalb der Elektroden 3 gelegenen  freien Raum der Schmelzwanne 1 taucht, be  sitzt zur Erhöhung der Mischwirkung die  Form einer quer zur Bewegungsrichtung ge  stellten und mit einem Fenster 31 versehenen  Fläche. An den     Rührern    28 sind nach oben  hin Stangen 32 befestigt, die in zwischen den  Trägern 33 des Rahmens 8 pendelnd aufge  hängten Lagern 34 geführt sind und bewir  ken, dass die Zinken 29 und 30, wie in     Fig.    4  mit gestrichelten Linien angedeutet ist, eine  aus einer Pendel- und Drehbewegung zusam  mengesetzte Bahn durchlaufen.

   Vor der Front  der längs der Schmalseite der Schmelzwanne    1 angeordneten Elektroden<B>3</B> ist je     ein    in  gleicher Weise bewegter     Rührer    35     wirl@s@iin,     welcher sich von den     Rührern    28 nur durch  die gleichmässige Ausführung     seiner    drei Zin  ken unterscheidet und durch einen der an den  Enden der Kurbelwelle 13 vorgesehenen Kur  belzapfen 36     betätigt    wird.

   Um auch das in  den Spalten zwischen den längs der Schmal  seite der Schmelzwanne 1 angeordneten Elek  troden 3 befindliche Schmelzgut einer Durch  mischung zu unterziehen, bewegen sich in die  sen Räumen     Stampfrührer    37 auf- und ab  wärts, von denen je die auf einer Seite der  Schmelzwanne 1 vorgesehenen, durch eine am  Ende der Welle 14 befindliche Kurbel  Scheibe 38 gemeinschaftlich betätigt werden.  Zu diesem Behufe sind die in Lagern 39 ge  führten Stangen 40 der     Stampfrührer    3 7     mit-          telst    eines     Querholmes    41 verbunden, an dem  eine an der Kurbelscheibe 38     angelenkte     Pleuelstange 42 angreift.

   Am Gerüst 4 sind  parallel zu den Schmalseiten der Schmelz  wanne 1 gleiche, gegenläufige Zahnräder 43  angeordnet, die durch eine Welle 44 verbun  den sind und mittelst eines Handrades 45 al  lenfalls unter     Zwischenschaltung    eines     Ge-          sperres    46 oder einer Bremse in Tätigkeit ge  setzt werden. Die Zahnräder 43 kämmen mit  an den Rahmen 8 befestigten Zahnstangen  47 und gestatten demnach ein Heben und Sen  ken der ganzen Rührvorrichtung.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende: Durch Betätigung des Handrades  45 wird die Rührvorrichtung soweit gesenkt,  bis die     Rührer    28, 35 und 37 genügend tief  in das Schmelzgut tauchen. Gleichzeitig wird  der Luftmotor 16 angelassen, wodurch die       Rührer    28, 35 und 37 ihre Arbeitsbewegung  ausführen. Die     Durchmischung    des Schmelz  gutes ist eine äusserst gründliche, da, wie die  Einhüllende der drei in     Fig.    4 gestrichelten  Kurven angibt, sich der Wirksamkeitsbe  reich der     Rührer    28 und 35 über nahezu den  ganzen Querschnitt der Schmelzwanne 1 er  streckt und die mittleren Zinken 30 überdies  den innerhalb der Elektroden 3 befindlichen  Raum durcharbeiten.

   Es erweist sich vorteil  haft, wenigstens einmal während der Rühr-      Periode die Bewegungsrichtung     derRührer    28,  35 und 3 7 mit Hilfe des durch den Hebel 25  gesteuerten     Kegelräderwendetriebes    zu wech  seln, um durch die     zwangs-    und stossweise       vorsichgehende    Bewegungsumkehr der zu  folge ihrer Trägheit in dem früheren     Bewe-          olungszustand    verharrenden Schmelzmasse,  eine intensivere     Durchmischung    zu erzielen.

    Da die linken der     R.ührer    28, 35 und 37 an  ihrem untern Ende     zugeschä        rft    und demnach  als Körper geringsten Widerstandes ausgebil  det sind, ist ein Verspritzen der Schmelz  masse     bezw.    beispielsweise eine     Verstäubung     der mit dem     Fortschreiten    des     Schmelzpro-          zf,sses    ständig     zugeführten    Tonerde bei der       Aluminiumgewinnun-,        nicht    möglich.

   Das  Höher- oder     Tieferstellen    der Elektroden 3  entsprechend dem elektrischen     Widerstand     erfolgt vollkommen unabhängig von der     Be-          wegtang        bemv.    Stellung des Rahmens 8 und  kann in bekannter Weise von Hand aus oder  selbsttätig durch einen Elektromotor vorge  nommen werden.

   Der Rührvorgang     bean-          spruelit;    infolge seiner Intensität nur einen  Bruchteil der Zeit, welche bisher bei der     Mi-          @chun;@    durch     Handkrücken    erforderlich war,  so     cl;iss    eine     Verunreini-ung    des     Sehmelzpro-          dul@tes    durch das von den     Rührern    abgefres  sene Eisen     ausgeschlossen    ist und hierdurch  ein     hochwertigeres    Metall gewonnen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rührvorrichtung für mit Tauchelektroden l# >tattete Elektroschmelzöfen, dadurch # ausge gekennzeichnet, dass in zwischen den Elektro- den bestehenden Räumen mechanisch betä tigte Rührer wirksam sind. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Rührvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Gruppen von Rührern vorgesehen sind, welche entspre chend der Lage von Gruppen der durch die Elektroden geschaffenen Zwischenräume in bezug aufeinander verschiedenartige Be in egungen ausführen. ?. Rührvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gruppe der Rührer eine aus einer Dreh- und Pendelbewegung zusammenge setzte, die andere Gruppe eine geradlinige Bewegung ausführt. .
    Rührvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rührer samt ihren Antrieb und Schaltwerk auf einem in Be zug auf die Schmelzwanne verschiebbaren Schlitten angeordnet sind, um die Rühr- vorrichtung in und ausser Wirkstellung bringen zu können. 4. Rührvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die eine Dreh- und Pendel bewegung ausführenden Rührer mehrere zugeschärfte Zinken aufweisen, von denen eine als eine zur Bewegungsrichtung quer gestellte, vorzugsweise mit einem Fenster versehene Fläche ausgebildet ist.
CH125085D 1927-03-10 1927-03-10 Rührvorrichtung für mit Tauchelektroden ausgestattete Elektroschmelzöfen. CH125085A (de)

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