CH125220A - Radiumpatrone zur Radioaktivierung von versandfähigen Trinkwässern in Flaschen. - Google Patents

Radiumpatrone zur Radioaktivierung von versandfähigen Trinkwässern in Flaschen.

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CH125220A
CH125220A CH125220DA CH125220A CH 125220 A CH125220 A CH 125220A CH 125220D A CH125220D A CH 125220DA CH 125220 A CH125220 A CH 125220A
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CH
Switzerland
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bottle
cartridge
radium
radioactivation
drinking water
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Inventor
Co G M B H Dr Senftner
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Senftner & Co G M B H Dr
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Description


      Radiumpatrone    zur Radioaktivierung von     versandfälligen    Trinkwässern. in Flaschen.    Die Erfindung betrifft eine Radium  patrone zur Radioaktivierung von versand  fähigen Trinkwässern in Flaschen. Bei der  Kostspieligkeit der     Radiumpräparate    ist es  für deren Anwendung zur Radioaktivierung  von     Minera.lwä.ssern    von grosser Bedeutung,  dafür Sorge zu tragen, dass die     Radium-          prä.parate    nicht verloren gehen können, die  ja, bekanntlich ihre Wirksamkeit sehr lange  Zeit hindurch ungeschwächt zu entfalten  vermögen.

   Will man die Radioaktivierung  der Trinkwässer und dergleichen in den  Flaschen selbst vornehmen, die     2radioaktive     Substanz also in der Flasche selbst unter  bringen, was am zweckmässigsten erscheint,  insbesondere, weil dadurch am sichersten  für die hohe Radioaktivität des Wassers im  Augenblick der Benutzung gesorgt ist, so  besteht die Gefahr, dass die radioaktive Sub  stanz beim Ausgiessen des Wassers aus der  Flasche herausfällt und dabei verloren geht.

    Diese Gefahr ist auch dann noch vorhanden,  wenn man die radioaktive Substanz in Form  einer Patrone in einer kleinen Hülle aus  porösem     bezw.    aus für die     Emanation    durch-    lässigem Material     unterbringt:    Macht man  anderseits die Patrone, um ein solches Her  ausfallen aus der Flasche nach Möglichkeit  zu verhindern, so gross wie angängig, so ist  die Gefahr vorhanden, dass die Patrone beim  Ausgiessen des Flascheninhaltes, indem sie  sich quer legt, den Flaschenhals. verstopft.  



  Ordnet man, aber die radioaktive Sub  stanz fest am Boden oder der Innenwandung  der Flasche oder des sonstigen Gefässes an,  so kann die radioaktive     Substanz    nicht völlig  von dem Wasser umspült werden, und es  wird so eine völlige Ausnutzung der Sub  stanz unmöglich gemacht. Auch bedingt die  feste Verbindung der radioaktiven Substanz  mit dem     CTefäss    eine komplizierte und da  her kostspielige Konstruktion. Beim Zer  brechen der Gefässe aber wird in den mei  sten Fällen auch eine Zerstörung der mit  ihnen verbundenen radioaktiven Masse ein  treten.

   Endlich     wird    ein Herausnehmen der  radioaktiven Masse zwecks Vornahme einer  Reparatur oder     Erneuerung        bezw.    bei Rei  nigung des Gefässes     sohwierig,    wenn nicht  unmöglich gemacht.      Alle diese Übelstände werden durch den  Gegenstand vorliegender Erfindung beseitigt.

    Bei .diesem kommt es in erster Linie darauf  an, dass die unlösliche radioaktive Masse von  einem elastisch nachgiebigen     Spreizkörper     umgeben ist, der ein Hineinbringen der Vor  richtung in .die     Flanschen    und ein gewolltes  Herausnehmen aus ihnen ermöglicht, ihr un  gewolltes Herausfallen beim Ausgiessen des  Flascheninhaltes oder ein Verstopfen des  Flaschenhalses, sowie ein unmittelbares Auf  liegen der radioaktiven Masse auf dem Bo  den oder an den Wänden der Flasche aber  verhindert.  



  Dieser elastisch nachgiebige     Spreizkörper          kann    in verschiedener Weise ausgebildet sein.  Er kann zum Beispiel einfach ans an einer  kleinen, die radioaktive Masse umgebenden  Hülle oder Hülse ansetzenden, nach ver  schiedenen Richtungen gehenden, federnden  Armen bestehen. Noch zweckmässiger ist es,  wenn er von einem elastischen Gitterwerk  gebildet wird, das die radioaktive Masse um  gibt und solchen Umfang besitzt, dass es  nur unter Zusammendrücken des elastischen  Gitters .durch den Hals einer Flasche     hinein-          und    herausgeführt werden kann. Der elasti  sche Spreizkörper besitzt in diesem Falle  also die Form eines kleinen elastischen Kä  figs, in den die unlösliche radioaktive Masse  eingeschlossen ist.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes, veranschaulicht, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Seitenansicht der einen Ausfüh  rungsform,     Fig:    2 einen Längsschnitt, und       Fig.    3 eine Oberansicht dazu;     Fig.    4 ist  eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungs  form.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  bis 3 ist die unlösliche radioaktive Masse     cc     zunächst in eine     Drahtfnetzhülle    b ein  geschlossen, und diese ist lose in einem Draht  käfig c untergebracht. Der Käfig c wird  von Stäben d gebildet, die in der aus den       Fig.    1 und 2 ersichtlichen Weise in der Mitte  nach aussen ausgebogen und mit den Enden  zusammengeführt sind. Die aneinanderstossen-    den Enden der Drähte d werden oben und  unten durch Platten e miteinander verbun  den, die zum Beispiel durch Anlöten daran  befestigt sein können.

   Durch die Ausbau  chung .des Gitterkorbes c in der Mitte wird  eine gewisse Elastizität erzielt, die es er  möglicht, die Vorrichtung durch einen Fla  schenhals hindurch zu zwängen, dessen lichte  Weite etwas - kleiner ist, als dem grössten  Durchmesser des Gitterkorbes oder Käfigs  in der Mitte der Stäbe d entspricht. Dieser  grösste Durchmesser in der Mitte des Gitter  korbes muss also entsprechend gewählt sein,  damit dieser Zweck erreicht wird. Ist der  Käfig auf solche -Weise einmal in die Masche  eingeführt, so kann er auch beim Ausgiessen  des     F'lascheninlialtes    oder beim Umstülpen  der     Flasche    nicht wieder hinausfallen.

   Da  anderseits der Käfig das Wasser leicht hin  durchtreten lässt, so kann durch ihn der Fla  schenhals auch nicht verstopft werden, selbst  wenn .der Käfig sich beim Ausgiessen des  Wassers in das untere Ende des     Flasclien-          halses    legen sollte.  



  Anderseits kann     mann    mit Hilfe eines ge  eigneten Gerätes, zum Beispiel eines Draht  hakens, der in die Flasche eingeführt und  in den Käfig eingehakt wird, diesen leicht  aus der Flasche herausziehen, weil dabei der  Käfig wieder etwas zusammengedrückt wird.  Man kann so den die radioaktiven Präparate  enthaltenden Käfig auf Wunsch in eine an  dere Flasche einführen     bezw.    die Flasche  nach Entfernung der Patrone reinigen, was  natürlich     vorteilhaft    ist.. Zugleich verhindert  der Korb oder Käfig, dass sich die radioaktive  Substanz unmittelbar gegen den Boden oder  die Wandung der Flasche oder des sonstigen  Behälters anlegt, was für die gründliche  Ausnutzung der radioaktiven Substanz eben  falls von     \Nichtigkeit    ist.  



  Bei .der Ausführungsform nach     Fig.        -f     ist P ein Körper, der entweder aus einer  unlöslichen, aber für die gasförmige Ema  nation durchlässigen Umhüllung für die von  ihr umschlossene unlösliche radioaktive Masse  besteht oder aus einem Gemisch der     letz-          leren    mit einer gleichfalls unlöslichen, für      die gasförmige Emanation aber durchlässigen  Masse nach Art derjenigen für die Umhül  lung. F sind - leicht federnde Ansatzarme  am Körper<I>P,</I> die in     Umbiet        Ingen   <I>r</I> endigen.

    Ansatzarme und     Umbiegungen    dieser Ansatz  arme verlaufen (bei beliebiger Ausbildung)  in derartig verschiedenen Richtungen zuein  ander, dass ein Aufliegen des Präparates P  selbst bei einer ebenen Fläche verhindert  wird.  



  Mannigfache     Änderungen    der gezeigten  Ausführungsformen sind möglich, ohne vom       @\'esen    der Erfindung abzuweichen. So kann  man die Drähte oder Stäbe des kleinen Kä  figs (Fis. 1 bis 3) statt durch Plättchen an  den Enden auch unmittelbar vereinigen, in  dem man sie zusammenlötet, oder dadurch,  dass man kleine Kappen über die eng zusam  mengeführten Drahtenden steckt und durch  Verlöten oder dergleichen damit verbindet.

    Statt die Drähte an beiden Enden dicht zu  sammenzuführen und die grösste Ausbauchung  des Korbes oder Käfigs, durch welche der        "iderstand    gegen das ungewollte Heraus  fallen     Eins    der Flasche geboten wird, in die  Mitte der Vorrichtung zu verlegen,     kann    man  die Anordnung auch so treffen, dass die       Drähte    oder Stäbe nur an einem Ende dicht  zusammengeführt sind, während die Stelle  grössten Durchmessers sich am andern Ende       der    Stäbe befindet, wo diese .dann durch eine  grössere Platte oder dergleichen miteinander  vereinigt sein können.

   In diesem Falle wird  also die Stelle des Widerstandes gegen das  ungewollte Herausfallen der Vorrichtung aus  der Flasche durch das eine Ende des Körb  chen: oder Käfigs gebildet,     das    dann natür  lich entsprechend elastisch nachgiebig sein  muss, um eine     Zusammendrückung    für das     ge-          wollteHerausz:ehen        desKä.figs    aus     derFlasche     zu ermöglichen.

   Das Körbchen für die radio  aktive Substanz kann aber. auch noch in     ganz          -rer    Weise ausgebildet sein, zum Beispiel  <B>t</B> andL  aus elastischem Flechtwerk oder dergleichen       bestehen,    oder es können die Drähte des  Körbchens oder Käfigs statt parallel zur       Achsenrichtung,    auch 'senkrecht dazu ver-    laufen,     bezw.    es     kann    eine Drahtspirale ver  wendet werden, die zu einem solchen Schutz  und Haltekörbchen ausgebildet ist.  



  Das Material des     Spreizkörpers    oder Körb  chens ist beliebig. Wesentlich ist nur, dass  es durch die in .der Flasche enthaltene Flüs  sigkeit nicht angegriffen     bezw.        dass    diese da  durch nicht nachteilig beeinflusst wird.  Zweckmässig können als Material für den  Spreizkörper     geeignete    Metalle oder     Metall-          legierungen    verwendet werden, wie Nickel  oder vernickelte     Stäbchen;    Aluminium, ver  goldete Drähte oder     .Stäbchen    und dergleichen  mehr.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radiumpatrone zur Radioaktivierung von versandfähigen Trinkwässiern in Flaschen, dadurch gekennzeichnet, dass' eine unlösliche radioaktive Masse-von einem elastisch nach giebigen Spreizkörper umgeben ist, der so gestaltet ist, dass er ein Hineinbringen der Vorrichtung in die Flaschen und ein ge wolltes Herausnehmen aus ihnen ermöglicht, ihr ungewolltes Herausfallen beim Aus giessen des Flascheninhaltes oder ein Ver stopfen des Flaschenhalses, sowie ein un mittelbares Aufliegen der Patrone auf den Boden oder an den Wänden der Flasche aber verhindert.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Radiumpatrone nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass die unlösliche radioaktive Masse von einem elastischen Gitterwerk umgeben ist, das solchen Um fang besitzt, dass es nur unter Zusammen drücken des Gitters durch den Hals einer Flasche ein- und ausgeführt wer den kann. ?. Radiumpatrone nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass die unlösliche radioaktive Masse von einem elastischen Käfig aus Metall umschlossen ist.
CH125220D 1926-03-25 1927-03-14 Radiumpatrone zur Radioaktivierung von versandfähigen Trinkwässern in Flaschen. CH125220A (de)

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