CH125239A - Verschluss für photographische Apparate. - Google Patents

Verschluss für photographische Apparate.

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CH125239A
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Jacques Wolf
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Jacques Wolf
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/64Mechanism for delaying opening of shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description


      Verschluss    für     photographische    Apparate.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  Verschluss für photographische Apparate, bei       welchem    das Offnen und Schliessen des Ver  schlusses von einem Federhaus aus selbst  tätig herbeigeführt wird und ein den Beginn  der     Federhaus-Ablaufbewegung    bestimmen  des Vorlaufwerk vorgesehen ist.

   Der     Ver-          schluss    gemäss der Erfindung kennzeichnet  sich dadurch, dass das Vorlaufwerk mittelst  eines Sperrhebels, welcher bei Aufziehen des  Vorlaufwerkes automatisch in Sperrstellung  übergeführt wird, das Federhaus so lange ge  sperrt hält, bis bei Ablaufen des Vorlaufwer  kes der Sperrhebel zur Freigabe des     Feder-          hauses    ausser Sperrstellung gelangt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  mit     Verschlusslamellensteuerwerk.     



       Fig.    1 zeigt denselben in geschlossenem  Zustand und mit     unaufgezogenem        Verschluss-          lamel        lensteuerwerk;.     



       Fig.    2 ist eine Detailansicht.  



  Der gezeichnete Verschluss besitzt, wie  üblich, mehrere bewegliche Lamellen 7, ein  zur Bewegung der Lamellen behufs     Ofinens     und Schliessens des Verschlusses dienendes,    treibendes Federhaus 5, ein in der Zeichnung  rechtsseitig liegendes, zur Regulierung der  Ablaufzeit bestimmtes     Steuerwerk        r1    von  irgend welcher, daher nicht gezeichneter Bau  art und ein in der Zeichnung linksseitig lie  gendes Vorlaufwerk B, welches mit einem be  sonderen Federhaus versehen ist und in regel  barer     Weise    den zeitlichen Beginn der Ab  laufbewegung des Federhauses 5 bestimmen  soll. Steuerwerk A und Vorlaufwerk B sind  in einem Ringgehäuse C, in dessen Mitte die       Verschlussla.mellen    liegen, untergebracht.  



  Beim Aufziehen der Feder des Feder  hauses 5 wird das Federhaus, an dessen Um  fang eine Steuerrippe 5a vorgesehen ist, aus  der Stellung der     Fig.    1 in zur Richtung der       Uhrzeigerbewegung    entgegengesetztem Sinn  so weit gedreht, dass es durch     einen'an    der  Rippe 5a einfallenden Sperrhebel 4     gesperrt     wird. Letzterer ist auf dem Zapfen     4a    dreh  bar     gelagert    und steht unter der     Wirkung     einer Feder 4b, welche auf den Zapfen 4c des  Hebels 4 wirkt und diesen stets in Sperr  stellung überzuführen trachtet. Beim obern  Ende wird der Sperrhebel 4 von der Aus  lösevorrichtung beherrscht.

        Diese     Auslösevorrichtung    besitzt einen  durch Druck mit dem Finger oder auf eine  andere Art     betätigbaren    Knopf 1     (F'ig.    1),  der bei seiner Bewegung einen Teil 2 vor sich  herschiebt und dabei das um 3a drehbare,  mit     Rückführfeder    3b versehene Drehstück 3  dreht.

   Gegen das Ende dieser Bewegung  gelangt der Teil     3c    ,des     Drehstückes    3 an den  nach hinten ragenden Stift 4d des Hebels 4  und dreht bei weiterer Bewegung diesen He  bel um seinen     Drehpunkt    4a, bis sein kür  zeres Ende ausser Eingriff mit der Rippe 5a  des Federhauses 5 kommt, um letzteres für  die Öffnung der     Verschlusslamellen        und    den  Ablauf des     Blendensteuerwerkes    A freizu  geben.  



  Das Öffnen und Schliessen der Lamellen  7 des Verschlusses, die je um einen Zapfen  7a der     Grundplatte    drehbar sind, erfolgt  vom Federhaus 5 aus durch Drehen eines  Ringes 6, an dem die Lamellen bei 7b an  gelenkt sind. Der     Ring    6 wird durch     einen     Greifer 6a gesteuert, der bei 5b am Feder  haus 5     a-ngelenkt    ist und mit einem Stift       6e    ,des Ringes 6 zusammenwirkt, wenn sich  das Federhaus 5 im Sinn der Uhrzeiger  bewegung um seine Achse     ,dreht.    Bei der  Drehbewegung des Federhauses, die sich  über     ungefähr   <B>180'</B> erstreckt,     führt;

      der  Greifer 6a     pleuelstangenartig    eine hin- und  hergehende Bewegung aus, vermöge deren  der Greifer 6a die Bewegungen des Ringes 6  einleitet. Der Greifer 6a greift dabei in sei  nem Stosshub mit seinem Zahn 6d am Stift 6e  schiebend an, sobald es der Leitstift     6e,     längs welchem er unter .der Wirkung der  Feder     6f    gleitet, gestattet, während die. Zu  rückdrehung des Ringes 6 durch das Haken  stück 6<B>9</B> des Greifers 6a erfolgt, sobald     da.s          Federhaus    5 diesen Rückzug veranlasst.

   Beim  Aufziehen des Federhauses 5 gleitet in be  kannter Weise .der Greifer 6a am Stift 6e  und kommt bis zum vollständigen Aufzug  vom Federhaus 5 nicht mehr in Eingriff mit  Stift<B>6e,</B> der durch die Feder     6b    vor unge  wollter Bewegung durch Stoss usw. gesichert  wird. Wie ersichtlich, vollführt der Greifer    6a vermöge seines kurbelartigen Antriebs im    mittleren Teil seines     Drehungsausschlages     fast gar keine Bewegung im Längssinne.  



  Das Federhaus 5     steht    hier noch unter  der Herrschaft des erwähnten Vorlaufwer  kes     13.    Dasselbe besitzt, wie gesagt, ein  eigenes Federhaus 10, gegen dessen Umfang  eine bei 9a drehbar gelagerte,     federbeein-          flusste    Klinke 9 anliegt und das am Umfang  einen Ausschnitt     loa    aufweist. Die Klinke  9 dient als Stütze für einen Sperrhebel 8, der  ebenfalls auf dem Zapfen 4a drehbar ist und  zur weiteren Sperrung des Federhauses 5  dient, wenn das Vorlaufwerk     B    aufgezogen  worden ist.  



  Wenn nach dem Aufzug des Feder  hauses 5 auch das Vorlaufwerk aufgezogen  worden ist, so geht bei Druck auf den Knopf  1 wohl der Hebel 4 aus seinem Eingriff mit  dem Federhaus 5, aber dieses wird jetzt noch  durch den von der     Klinke    9 in Sperrstellung       gehaltenen    Sperrhebel 8 aufgehalten, nach  dem es sich soweit     gedreht    hat, dass beim  Nachlassen des Druckes auf den Knopf 1  der Hebel 4 nicht mehr an der Rippe 5a sich  anhängen kann, sondern vielmehr in der aus       Fig.    2 ersichtlichen Weise sich am Umfang  der Rippe 5a abstützt.

   Das sperrende Ende  des Hebels 8 besitzt     eine    schräge     Endfläche,     an welcher dann .die Kante der Rippe 5a des  Federhauses 5 einen Druck in der Pfeilrich  tung der     Fig.    2 auf .den Hebel 8 ausübt, der  diesen zur Freigabe des Federhauses 5  zwingt, sobald er durch die Klinke 9 frei  gegeben wird. Letzteres tritt ein, sobald das  aufgezogene Vorlaufwerk abgelaufen ist und  der Ausschnitt 10a des Federhauses 10 gegen  über das hakenförmige Ende der Klinke 9 zu       liegen    kommt. In diesem Augenblick verliert  der     Sperrhebel    8 seine Stütze an der Klinke  9; er kann weichen, und das Federhaus 5  kann seine Drehbewegung zur Ausübung .der  weiteren Funktionen fortsetzen.

   Der Aus  schnitt 10a hat an einem Ende eine schräge  Kante, damit beim Aufziehen des Vorlauf  werkes die Klinke 9 leicht aus dem Aus  schnittausgehoben werden kann.  



  Der Aufzug des Vorlaufwerkes     B    ge  schieht durch Drehen des Federhauses 10,      dessen Bewegung durch einen Anschlag auf  der Unterseite der Grundplatte begrenzt wird  (in Zeichnung nicht sichtbar), so     da.ss    seine  grösstmögliche Drehbewegung auf ungefähr  <B>300'</B> beschränkt wird. Nach dem Aufzug  kann also die Klinke 9 nicht in den Aus  schnitt     loa    einfallen     (Fig.    2), auch wenn  zur Erzielung eines kürzeren Vorlaufes das  Vorlaufwerk nicht ganz aufgezogen wurde.  



  Der Sperrhebel 4 hat einen Vorsprung 4e,  der in aufgezogenem Zustand des Federhau  ses 5, solange als nicht auf den Knopf 1 ge  drückt worden ist, den Hemmungsanker \29  des Vorlaufwerkes P ausser     Eingriff    mit     derri     Ankerrad 29a hält, damit das     Vorlaufwerk          aufgezogen    werden kann, indem er den den  Anker 2'9     tragenülen,    bei 30a drehbaren Arm  30 entgegen der Wirkung der Feder     30b    zu  rückdrängt. Wird der Hebel 4 ausgelöst, so  gibt sein Vorsprung 4e den Arm 30 frei und  dieser     schwingt    den Anker 29 ein, wobei der  Teil 30 am Anschlag 30c zur Anlage kommt.  



       Unter    dem Hebel 4 befindet sieh ein       Sperrhaken    1.1, der, nachdem das Federhaus  5 aufgezogen worden ist und der Sperrhebel 4  an der Rippe 5a des Federhauses sieh ange  hängt hat, .das aufgezogene Federhaus 10 des  Vorlaufwerkes durch Eingriff in die     Zah-          nung    desselben am Ablaufen vor der     Aus-          lösung        verhindert.    Bei einem äussern Druck  auf den Knopf 1 und der dadurch hervor  gerufenen Bewegung es Hebels 4 zieht ein  Stift     P    desselben den     .Sperrhaken    11 aus der       Federhauszahnung    heraus und das Vorlauf  werk beginnt seine 

  Ablaufbewegung.  



  Der Verschluss kann mit oder ohne Ver  lauf arbeiten.  



  <I>1.</I>     Ohne        T7'orla-t(.f   <I>:</I> Das Federhaus 5 wird  aufgezogen, so dass die Hebel 4 und 8 sper  rend einfallen. Wird jetzt auf .den Knopf 1  gedrückt, so wird der Hebel 4 ausser Eingriff  mit der Rippe 5a des Federhauses 5 gebracht       und    der Hebel 8, der an der Klinke 9 keine  sperrende Stütze findet, wird durch den  Druck des Federhauses 5 auf seine schräge  Endfläche ebenfalls gezwungen, das Feder  haus 5 freizugeben, so dass der Verschluss         entsprechend,    der Übersetzung des     Verschluss-          lamellensteuerwerkes         < 4    ungehindert ablaufen  kann.  



  <I>2. Mit Vorlauf:</I> Das Federhaus 5 wird   < aufgezogen, so     dass    die Hebel 4 und 8 sper  rend einfallen. Durch die Bewegung des He  bels 4 ist der Anker 29 des Vorlaufwerkes     ss     ausser Wirkungseingriff gehoben worden und  das Vorlaufwerk kann deshalb aufgezogen  werden. Der Sperrhaken 11     verhindert    ein  sofortiges Ablaufen desselben. Die Klinke 9  ruht mit ihrem freien Ende auf der glatten  Oberfläche des Federhauses 10. Durch Druck  auf Knopf 1 wird der Hebel 4 bewegt und       lä.sst    somit das Federhaus 5 frei, dessen Rippe  5a alsbald gegen den Hebel 8 stösst, der aber  nicht zurückweichen kann, weil er auf der  Klinke 9 gesperrt liegt.

   Der Hebel 4 gibt  bei seiner Bewegung     gl-e-*chzeitig    den  Anker 29 des Vorlaufwerkes frei und       hebt    die     Klinkd    11 aus 'der Zahnung  des     Federhausies    10 aus, so dass das Vor  laufwerk seine Bewegung beginnen kann. Das  Federhaus 10 ,dreht sich um etwa 300         bezw.    um so     viel,    als es aufgezogen wurde,  zurück, bis sie Klinke 9 in den Ausschnitt  10a einfällt. Dadurch     wird    dem Hebel 8 die       Stützfläche    entzogen und derselbe gibt jetzt  -dem vom Federhaus 5 ausgeübten Drucke  nach, so dass sich letzteres drehen kann und  die     Lamellen    7 betätigt werden.

      Wenn der Verschluss in der bisher be  schriebenen Weise benutzt wird, so ist seine       Arbeitsgeschwindigkeit,    das heisst die Zeit  dauer     zwisehenOffnung    und Schliessung nur  abhängig von der Federkraft     .des    Feder  hauses 5 als     treibendem    Element und dem  Lauf des Steuerwerkes     _1,    das, wie     bemerk(,,     beliebiger     Bauart    sein kann und nur den Ab  lauf der Feder .des Federhauses 5 zu regulie  ren oder zu     bremsen    hat.

   Letzteres wird sich  zweckmässig etwa um eine halbe Umdrehung  drehen, gerade um soviel als nötig ist, um in  bekannter Weise mittelst des Greifers 6a  nach     Pleuelstangenart    den Ring 6 im Sinne  des     Öffnens    und Schliessens des Verschlusses  hin- und     herzudrehen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschluss für photographische Apparate, bei welchem das Öffnen und Schliessen des Verschlusses von einem Federhaus aus selbst tätig herbeigeführt wird und ein den Beginn der Federhaus-Ablaufbewegung bestimmen des Vorlaufwerk vorgesehen ist, dadurch ge kennzeichnet, .dass das Vorlaufwerk mittelst eines Sperrhebels, welcher bei Aufziehen des Vorlaufwerkes automatisch in Sperrstellung übergeführt wird, das Federhaus so lange ge sperrt hält, bis bei Ablaufen des Vorlauf werkes der Sperrhebel zur Freigabe des Fe derhauses ausser Sperrstellung ,gelangt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung des Sperrhebels mittelst einer Klinke erfolgt, die bei Einfallen in einen Ausschnitt eines Rades .des. Vorlaufwerkes den Sperrhebel seiner Stütze beraubt und ihn dadurch ausser Sperrstellung gelangen -lässt. 2. Verschluss nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass da.s eine Ende des Sperrhebels mit.
    dem Federhaus zu Sperrzwecken zusam menwirkt und eine Schrägfläche von sol cher Anordnung aufweist, dass nach dem Auslösendes Sperrhebels durch die Klinke das Federhaus selbst den Hebel durch Druck auf seine Schrägfläche aus der Sperrstellung zurückdrängt. 3. Verschluss nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter zur Sperrung des Feder dauses dienender, von aussen auslösbarer . Sperrhebel mit Mitteln versehen ist, um auch das Vorlaufwerk zu sperren. 4.
    Verschluss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet; dass der zweite Sperrhebel mit- telst eines Anschlages einen an einem Schwingarm gelagerten Hemmungsanker .des Vorlaufwerkes in bezug auf ein Ilem- mungsrad desselben ein- und auszurück- ken vermag.
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