CH125298A - Pumpeinrichtung für Hochdruckdampferzeuger. - Google Patents

Pumpeinrichtung für Hochdruckdampferzeuger.

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CH125298A
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CH
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pump
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Loeffler Dr Stephan
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Loeffler Dr Stephan
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • F22D11/02Arrangements of feed-water pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


      Pumpeinrichtung    für     Rochdruckdampferzeuger.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine       f'umpeinriehtung    für     Hochdruckdampferzeu-          ger,    die zu ihrem Betriebe mindestens eine       Dampfförderpumpe    und mindestens eine  Speisepumpe erfordern. Gemäss der Erfin  dung werden diese zur Durchführung     des    Be  triebes erforderlichen Pumpen, deren Liefer  menge     veränderlich    ist, von     derselben        An-          triebsmaschine    aus angetrieben.

   Dabei kann  der Antrieb direkt oder unter Einschaltung  eines Zwischengetriebes erfolgen.. Bei An  wendung von Kolbenpumpen kann die Ände  rung der Liefermenge der Pumpen vorteil  haft durch Änderung der Drehzahl der     An-          triebsniaschine    erreicht werden.  



  In der beigefügten Zeichnung sind     Aus-          führungsbeispiele    des Erfindungsgegenstan  des veranschaulicht.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    1 wird die     Kes-          elspeisepumpe    1     finit    der     Dampiförderpumpe     von derselben Antriebsmaschine 3, zum       Bf@ispiel    einem Elektromotor, angetrieben.

    Die Pumpen werden, falls deren mehr als  zwei     vorhanden    sind, am     günstigsten    so di  mensioniert, dass zu einer     .Sheicepumpe    im  mer eine     Fnrclerpunipc-    gehört,     #zo        da.ss    also in         einer        Dampferzeugungsanlage    immer eben  soviel     Dampfförderpumpen    als Speisepumpen  vorhanden sind. Auch in diesem Falle wer  den sämtliche dieser zur Durchführung -des       Betriebes    des     Hochdruckdampferzeugers    er  forderlichen Pumpen von derselben Antriebs  maschine aus angetrieben.

   Die Förderpumpe  und die Speisepumpe sind im vorliegenden  Falle beide, unter     Vermittlung    von Getrie  ben 4 und 5 mit dem Antriebsmotor 3 gekup  pelt:. Die Liefermengen beider Pumpen wer  den durch Drehzahländerungen der Antriebs  maschine verändert. so dass sie bei der dar  gestellten Ausführung. der Pumpen als Kol  benmaschine in jedem Falle ohne weiteres in  dem gewollten Verhältnis zueinander stehen.  da das Verhältnis der Drehzahlen der beiden  Pumpen in allen Fällen gleich gross ist. Bei  einer Ausführung der     Pumpen    als Turbo  maschinen kann die durch die Verschieden  heit der Kennlinien der Turbopumpen für  Dampf und für Wasser sich ergebende Ver  schiebung in dem gewollten Verhältnis der  Liefermengen beispielsweise durch entspre  chende Ausbildung der Getriebe ausgegli  chen werden.

   Dieser Ausgleich kann auch      durch Anordnung einer     Umführungsleitung     mit Drosselorgan und dergleichen bei der       Speisepumpe    bewirkt werden, insbesondere  für Anlagen, bei denen der Antrieb der  Speisepumpe und der     Dampfförderpumpe     von der     Hauptkraftmaschine    aus erfolgt,       zum    Beispiel bei Lokomotiven. Die Speise  pumpe, die     zweckmässigerweise    überdimen  sioniert wird, wird schon aus diesem Grunde  in der Regel mit einer Umlaufvorrichtung  versehen, die dann auch gleichzeitig zur Re  gelung der Liefermenge benutzt werden  kann.  



       Selbstverständlich    kann auch eine Kom  bination der Regelung durch Drehzahlände  rung und durch Umlauf angewendet werden,  oder es kann zum Beispiel die Regelung der  Liefermenge der Pumpen durch Änderung  des     Pumpenhubes    oder auch durch Einschal  tung eines     Getriebe-Vorgeleges    oder derglei  chen erfolgen. Die Einrichtung kann auch  so getroffen werden, dass die Lieferung der  Speisepumpe unabhängig von derjenigen der       Dampfförderpumpe    verändert werden kann.

    Ferner kann zum Beispiel der Antrieb der       Speisepumpe    auch vom Getriebe 4 der       Dampfförderpumpe    abgeleitet werden und  dabei, bei Verwendung von     Kolbenpumpen,     deren Regelung durch Änderung des Hubes  erreicht werden.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    2 ist eine andere  Anordnung der beiden Pumpen zueinander  vorhanden. Beide Pumpen werden hier von  einem gemeinsamen Kurbelzapfen 3' aus       mittelst    Schubstangen und Kreuzköpfen an  getrieben, wobei die beiden Pumpenzylinder  1, 2 in der gleichen Achse einander gegenüber  liegend angeordnet sind. Dadurch wird ein  besserer Gleichgang des Aggregats erreicht.  Der Zylinder der Speisepumpe 1. ist mit  einer     Rücklaufleitung    6 mit Regelorgan 7,  der Zylinder der     Dampfförderpumpe    2 mit  einer Umlaufleitung 8 mit Regelorgan 9 ver  sehen.

   Die Rücklauf- und Regelvorrichtung  der     Speisepumpe    kann     beispielsweise    auch  ähnlich wie bei den Brennstoffpumpen der  Dieselmaschinen ausgebildet werden.    Beim     Beispiel    nach     Fig.    3 erfolgt der  Antrieb der beiden Pumpenkolben wieder  wie in     Fig.    2 von demselben Kurbelzapfen  aus, jedoch unter Vermittlung eines Rah  mens 10, wodurch eine Herabsetzung des  Zapfendruckes erreicht wird. Die Regelung  der Fördermenge der Pumpen kann hier zum  Beispiel gleich ausgebildet sein wie für       Fig.    2 beschrieben.  



  Um die Anschaffungskosten für die An  triebsmotoren der Pumpen und den Raum  bedarf zu vermeiden,     können    die Pumpen  unmittelbar von der     Hauptkraftmaschine    an  getrieben werden, wodurch ferner in mehr  facher Hinsicht auch durch die Eigenart des       Hochdruckdampferzeugers    begründete be  triebstechnische Vorteile erzielt werden.  Während des     Stillstandes    der     Hauptkra.ft-          maschine    kann alsdann die Dampferzeugung  bei entsprechender verringerter Heizwirkung  durch besondere Hilfspumpen aufrecht er  halten werden. Die Hilfspumpen werden  dann     gesondert    angetrieben, zum Beispiel  durch eine Dampfmaschine oder durch einen  Elektromotor.

   Man kann die     Hilfspumpen          fli    während des Betriebes der     Hauptkraft-          #    tue       maschine,    also ständig mitlaufen lassen, oder  man kann sie auch nur bei einer Überlastung  der Anlage zur Steigerung der Dampferzeu  gung mit ansetzen.

   Zweckmässig benutzt  man die Hilfspumpen auch zur Inbetrieb  setzung des     Hochdruckdämpferzeugers.    Der  Antrieb der Hilfspumpen ist dann entspre  chend dem während des Stillstandes der       Hochdruckdampferzeugung    zur Verfügung  stehenden Betriebsmittel zu wählen, also  zum Beispiel durch eine     Niederdruckdampf-          maschine    zu bewirken, wenn Niederdruck  kessel ständig in Betrieb sind, oder     Nieder-          druck-dampf    in einem Dampfspeicher vor  handen ist, oder durch einen Elektromotor,  der aus einem Netz oder einer     Akkumulato-          renbatterie    mit Strom gespeist wird.

   Die  Hilfspumpen stellen in jedem Falle, ob man  sie ständig mitlaufen lässt oder nicht, eine  Sicherheit für den Betrieb dar.  



  Die Veränderung der Liefermengen der  Haupt-, das heisst für den Betrieb erforder-      liehen Pumpen kann hierbei zum Beispiel  durch Drehzahländerung gegenüber der       Hauptkraftmaschine    oder durch eine Rück  laufvorrichtung von der Druck- zur Saug  seite der Pumpen oder durch Verstellung der  Steuerung der Pumpen oder auf andere Art  bewirkt werden. Dagegen arbeiten die Hilfs  pumpen meistens ohne Regulierung. Der Be  trieb der Anlage gestaltet sich besonders  günstig und einfach, wenn     die    Änderung  der Liefermengen der Hauptpumpen in Ab  hängigkeit von     denn        Dampfverbrauche    der       Hauptkraftmaschine    von der Steuerung die  ser Maschine abgeleitet werden kann.  



  Im     Beispiel    nach     Fig.    4 bedeutet 1.1 den  Zylinder einer     Hoclidruckkolbendampfma-          schine    als     Hauptkraftmaschine,    die einen  elektrischen Generator 12 antreibt.

   An dem  freien Ende der Kurbelwelle 13 ist eine  Stirnkurbel 14 angeordnet, von der die       Dampfförderpumpe    15 und die Speisepumpe  1.6     angetrieben    werden, wie auch andere etwa  zum Betriebe der     Hochdruckdampfanlage    er  forderliche Pumpen, zum Beispiel eine Kühl  wasserpumpe zur Kühlung der     Kolbenstan-          genstopfbüchsen,    der     Messinstrwmente    usw.  Zur Regelung der Pumpen können die glei  chen Mittel wie bei den vorerwähnten Bei  spielen zur Verwendung kommen.

   Für die  Inbetriebsetzung     des        Hochdruckdampferzeu-          gers    und für die Aufrechterhaltung der       Dampferzeugung    bei Stillstand der Haupt  kraftmaschine sind eine     Hilfsumwälzpumpe     17 und eine     Hilfsspeisepumpe    18 vorgesehen,  die gesondert unter Vermittlung eines Rie  mentriebes 19 oder dergleichen von einem ge  meinsamen Elektromotor 20 angetrieben  werden. Etwa sonst noch vorgesehene Hilfs  pumpen     (Hilfskühlwasserpumpe    usw.) kön  nen auch mit derselben Antriebsmaschine ge  kuppelt werden.  



  In     Fig.    5 und 5a ist als weiteres Beispiel  eine     oiisbeweglich.e        Hochdruckdampfanlage     dargestellt; eine     dreizylindrige    Lokomotive  mit zwei Förderpumpen 24, 25 und einer  Speisepumpe 26. In derselben Achse, mit den       Aussenzylindern    21 und 23 liegend, sind  beide     Förderpumpenzylinder    angeordnet, und    zwar je ein     Arbeits-    und ein Pumpenkolben  auf derselben Kolbenstange. In derselben  Art ist die Speisepumpe 26 vor dem Mittel  zylinder 22 untergebracht.

   Die Steuerung  der     Hauptdampfzylinder    erfolgt mittelst  Kolbenschieber 27 nach     Heusinger.    Bei Ver  änderung der Füllung dieser Dampfzylinder       wird    gleichzeitig und zwangsläufig die Lie  fermenge der Pumpen von der Steuerung der  Dampfzylinder aus verändert, bei den       Dampfförderpumpen    beispielsweise durch  Verstellung eines Steuerorganes 28 in einer  Umlaufleitung 29. Die Steuervorrichtung  der Speisepumpe, sowie von     Iiilfspumpen,     ebenso die Hilfspumpen selbst sind nicht  dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pumpeinrichtung für Hochdruckdampf erzeuger, die zu ihrem Betriebe mindestens eine Dampfförderpumpe und mindestens eine Speisepumpe erfordern, dadurch gekenn zeichnet, dass diese zur Durchführung des Betriebes erforderlichen Pumpen, deren Lie fermenge verändert werden kann, von der selben Antriebsma.sehine aus angetrieben wer den. UN TERAN SPRü CHE 1. Pumpeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermög lichung einer Änderung der Liefermenge der Pumpen, die Drehzahl der Antriebs maschine veränderbar ist.
    \?. Pumpeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Liefer menge der Speisepumpe unabhängig von der Liefermenge der Dampfförderpumpe veränderbar ist. B. Pumpeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Pum pen als Kolbenpumpen ausgeführt sind und der Antrieb der Speisepumpe vom Triebwerk der Dampfförderpumpe abge leitet ist, wobei zum Zwecke einer beson deren Regelung der Speisepumpe der Hub des Speisepumpenkolbens veränderbar ist.
    4. Pumpeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Be trieb des Hochdruckdampferzeugers erfor derlichen Pumpen von der Dampfma schine, welche Dampf des Dampferzeu gers verarbeitet (Hauptkraftmaschine) angetrieben werden. 7. Pumpeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch .1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Änderung der Liefer menge der Pumpen in Abhängigkeit vom Dampfverbrauche der Dampfmaschine von der Steuerung dieser Maschine aus be wirkt wird.
    6. Pumpeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermög lichung einer Änderung der Liefermenge der Pumpen Umführungsleitungen mit Drosselvorrichtung vorgesehen sind. 7. Pumpeinrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermög lichung einer Änderung der Liefermenge der Pumpen der Pumpenhub veränderbar ist.
CH125298D 1926-05-05 1926-05-05 Pumpeinrichtung für Hochdruckdampferzeuger. CH125298A (de)

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