CH125302A - Motorlose Kältemaschine. - Google Patents

Motorlose Kältemaschine.

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CH125302A
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CH
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liquid
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refrigeration
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Inventor
Bisztrai Farkas Pal
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Bisztrai Farkas Pal
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B1/00Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Motorlose Kältemaschine.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine motorlose Kältemaschine, die darauf be  ruht, dass eine Flüssigkeit, wie zum Beispiel  Tetrachlorkohlenstoff bei geringem Druck in  Dampfform übergeht.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung in einem  senkrechten Schnitt schematisch dargestellt.  



  Die gezeichnete Kältemaschine besitzt  einen Verdampfer 1, in welchen die zu ver  dampfende Flüssigkeit, zum Beispiel Tetra  chlorkohlenstoff (CCl4) eingefüllt ist. Fer  ner befindet sich im Verdampfer 1 ein elek  trischer Heizkörper 2, ein Quecksilberkon  takt 3, ein Schwimmerkontakt 4 und ein  Schwimmerventil 5.  



  Der Verdampfer 7 weist im Deckel 6 eine  durch das Schwimmerventil 5 abschliessbare  Öffnung 7 und ein in den Deckel 6 einge  schraubtes, als Düse 8 ausgebildetes Rohr  stück auf. Über dem Verdampfer ist ein  Sammelgefäss 9 vorgesehen und mit demsel  ben durch die Öffnung 7 verbunden. Über  die in das Sammelgefäss hineinreichende  Düse 8 ist das eine Ende 10' eines Druck  rohres 10 gelegt, das über dem Sammelgefäss    9 zum Teil als Rohrschlange 11 ausgebildet  und dessen anderes Ende 10" in das     Sam-          melgefäss    9 zurückgeführt ist. Mit dem Ende  10' des Druckrohres ist ein Saugrohr 12 ver  bunden, das aus dem Sammelgefäss 9 heraus  geführt und in ein Kältegefäss 13 eingeführt  ist. Durch ein Rohr 14 ist das Kältegefäss  13 auch mit dem Sammelgefäss 9 selbst ver  bunden.

   Das Kältegefäss 13 ist mit einem  Schwimmer 15     versehen,    durch welchen im  Rohr 14 je nach dem Stand der Flüssigkeit  im Kältegefäss ein (nur angedeutetes) Ventil  geöffnet oder geschlossen wird, zum Zwecke  der Füllung des Kältegefässes mit Flüssig  keit aus dem     Sammelgefäss    9,     bezw.    zum Ab  schliessen des Kältegefässes gegen das     Sam-          melgefäss.     



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  motorlosen Kältemaschine ist folgende:  Wenn die nötige Flüssigkeit im Ver  dampfer 1 enthalten ist, wird dieselbe ver  mittelst des Heizkörpers 2 erwärmt und ver  dampft. Das Schwimmerventil 5 ist dabei ge  schlossen. Die Dämpfe gelangen durch die  Düse 8 in das Rohrende 10' und saugen, ver  möge ihrer grossen     Geschwindigkeit,    durch      das Rohr 12 aus dem Kältegefäss 13 Dämpfe  an, die sich infolge des durch die Saugwir  kung entstehenden Vakuums in diesem Ge  fäss gebildet haben. Um einem eventuellen  Eintreten der Dämpfe aus dem Verdampfer  1 in das Rohr 12 vorzubeugen, ist in das  selbe ein Rückschlagventil 16 eingebaut.

    Durch das Rohr 10 gelangen die Dämpfe in  die Rohrschlange 11, wo sie sich abkühlen,  um in flüssigem Zustand durch das Rohr  ende 10" in das Sammelgefäss 9 zu tropfen  und sich dort zu sammeln. Auf diese Weise  gelangt nach und nach fast alle im Ver  dampfer 1 und im Kältegefäss 13 enthaltene  Flüssigkeit in das Sammelgefäss 9, von wo  sie unter Zuhilfenahme des Schwimmerkon  taktes 4, des Ventiles 5 und des Schwim  mers 15 automatisch in den Verdampfer 1  und in das Kältegefäss 13 zurückbefördert  wird.  



  Sinkt im Verdampfer 1 infolge der Ver  dampfung die Flüssigkeit auf eine vorgän  gig bestimmte Tiefe, so schaltet der Schwim  merkontakt 4 den Strom aus. Das starke Sie  den geht in ein schwaches Sieden über. Die       Flüssigkeit    siedet noch so lang, bis die  Drücke im Gefäss 1 und im Gefäss 9 gleich  geworden sind.  



  In dem Moment, wo der Überdruck im  Verdampfer 1 gegenüber dem Sammelgefäss  verschwunden ist, geht das Ventil 5 in die  gezeichnete Stellung über, wobei Flüssigkeit  vom Gefäss 9 in den Verdampfer 1 zurück  fliesst.  



  Sinkt im Kältegefäss 13 infolge des Ab  saugens der verdampften Flüssigkeit das Ni  veau derselben auf eine bestimmte Tiefe, so  öffnet sich im Rohr 14, veranlasst durch den  Schwimmer 15, das in der Zeichnung nur  angedeutete Ventil, worauf - infolge des im       Sammelgefäss    9 gegenüber dem Kältegefäss  13 herrschenden     Überdruckes    - durch das  Rohr 14 Flüssigkeit vom ersteren zum letz  teren gedrückt wird.  



  Das Zurückbringen der verdampften Flüs  sigkeit nach dem Verdampfer erfolgt somit  automatisch     .durch    die auf Schwimmerventil  5 und Flüssigkeit     einwirkende    Schwerkraft    und nach dem Kältegefäss durch den im Sam  melgefäss bestehenden Überdruck. Nach er  folgtem genügenden Zurückfliessen der Flüs  sigkeit in den     Verdampfer    1 und das Kälte  gefäss 13 schliesst das Schwimmerventil 5 die  Öffnung 7 im Deckel 6 und der Schwimmer  15 das Ventil im Rohre 14 und, durch das  Schliessen des Stromes     vermittelst    des  Schwimmerkontaktes 4, beginnt das Spiel  von neuem.  



  Dadurch entsteht ein kontinuierlicher  Prozess, wobei sich in dem Kältegefäss fort  während ein     endothermer    und in der Rohr  schlange ein     egothermer    Vorgang abspielt.  



  Der Quecksilberkontakt 3 dient als Siche  rungseinrichtung gegen zu hohen Druck im  Verdampfer 1, indem bei einem     vorgängig     bestimmten Druck der Strom durch die  Quecksilbersäule ausgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorlose Kältemaschine zum Erzeugen von Kälte vermittelst einer unter geringem Druck verdampfenden Flüssigkeit, mit einem eine Düse aufweisenden Verdampfer, einem Kältegefäss und einem Sammelgefäss, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der verdampften und im Sammelgefäss angesam melten Flüssigkeit durch die Einwirkung der Schwerkraft automatisch in den Ver dampfer und ein anderer Teil derselben durch die Einwirkung des zwischen dem Sammelgefäss und dem Kältegefäss bestehen den Überdruckes automatisch in das Kälte gefäss zurückgelangt. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Kältemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sammel- gefäss über dem. Verdampfer angeordnet ist. 2. Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe eine Sicherungseinrichtung gegen zu hohen Druck in Form eine Quecksilberkontaktes aufweist.
CH125302D 1927-06-11 1927-06-11 Motorlose Kältemaschine. CH125302A (de)

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CH125302D CH125302A (de) 1927-06-11 1927-06-11 Motorlose Kältemaschine.

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