CH125342A - Elektrischer Widerstand. - Google Patents

Elektrischer Widerstand.

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CH125342A
CH125342A CH125342DA CH125342A CH 125342 A CH125342 A CH 125342A CH 125342D A CH125342D A CH 125342DA CH 125342 A CH125342 A CH 125342A
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CH
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrischer Widerstand.    Die Erfindung betrifft einen elektrischen  Widerstand von sehr einfacher Form, die  seiner Bestimmung gut entspricht und leicht  und billig hergestellt werden kann. Bei die  ser Form des Widerstandes ist ein auf einer  biegsamen, isolierenden Unterschicht auf  gebrachter Strich aus leitendem     Material    als       widerstandbietender    Teil wirksam.  



  Es ist zum gleichen Zweck bereits be  kannt einen Bleistift- oder     Graphitstrich    zu  verwenden. Die sich dabei ergebende grosse  Schwierigkeit ist, einen guten Kontakt zwi  schen den Enden dieses Striches und den En  den der Stromleiter zu erhalten. Wo zuver  lässige Kontakte erforderlich sind, damit  der Bleistiftstrich als ein konstanter Wider  stand wirkt, ist es erwünscht,     RZittel    zur  Erzielung solcher Kontakte zu erdenken.  



  Gemäss der Erfindung ist ein sehr zu  verlässiger Kontakt zwischen dem Wider  standsstrich und den Stromleitern erhalten.  Der Widerstandsstrich wird auf einer bieg  samen, isolierenden Unterschicht aufgebracht  und ist an den Enden beträchtlich verbreitert,    sowie mit     biegsamen',    leitenden, zur     Strom-          zu-    und     -ableitung    dienenden kleinen Strei  fen überdeckt und in Berührung gehalten.  Zweckmässig werden die biegsame, isolierende  Unterschicht durch einen Papierstreifen und  die biegsamen, leitenden Teile durch kleine       Stanniolstreifen    gebildet.

   Auf dem Papier  streifen ist, beispielsweise mit Tusche, eine       H-förmige    Figur aufgetragen, deren wag  rechte Verbindungslinie als Widerstands  strich wirksam ist. Die Abmessungen dieses  Striches bedingen die Grösse des Widerstan  des., Auf den vertikalen Schenkeln sind kleine,  biegsame, leitende Streifen,     zweckmässig          Stanniolstreifen,    aufgebracht, die     zweckmässi-          gerweise    breiter oder länger gewählt sind,  als die vertikalen Schenkel des H sind.

   Die  Papierstreifen und die kleinen     Stanniolstrei-          fen    sind     zweckmässigerweise    dadurch in Be  rührung miteinander gehalten, dass sie zusam  men um einen     zylindrischen    Isolator, zum  Beispiel ein     Glasstäbehen,    gerollt sind; die       Stanniolstreifen    können .dabei nach aussen  umgeschlagen und mit Leitungsdrähten     ver=     sehen sein, die an den Enden schrauben-           förmig    um die     Stänniolteile    gewickelt sind.

    Das Ganze kann nach Einbringen in ein  Paraffinbad in einer kleinen Büchse aus  Isoliermaterial angebracht werden, und die  Büchse kann mit Stift- oder     Messerkoxitak-          ten    versehen werden, die mit den Leitungs  drähten in Berührung gebracht worden sind.  



  Der Widerstand nach der Erfindung  eignet sich besonders zur Verwendung als  sogenannter     Gitterleckwiderstand    in draht  losen     Telephonieempfangsinstallationen.     



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung an  einer     Ausführungsmöglichkeit    beispielsweise       J     erläutert.       Fig.    1 zeigt die biegsame, isolierende Un  terschicht;       Fig.    2 stellt die mit dem leitenden Strich  mit beträchtlichen Verbreiterungen an den  Enden versehene Unterschicht dar;       Fig.    3 zeigt ausserdem die noch nicht  nach aussen umgeschlagenen, auf die ge  nannten     Verbreiterungeni    liegenden leitenden  Streifen;

         Fig.    4 zeigt den Widerstand aufgerollt  und mit den     Leitungsdrähten    versehen, und       Fig.    5 ist ein Schnitt durch die Ausfüh  rungsforen nach     Fig.    4.  



  Auf der biegsamen, isolierenden Unter  schicht 1 nach     Fig.    1 wird, zum Beispiel       mittelst    Tusche, eine     H-förmige,    aus     Fig.    2  erkennbare     Fig.    2 aufgebracht. Auf die ver  tikalen Schenkel des     H    werden kleine Blatt  meiallstreifen 4 gelegt     (F'ig.    3).  



  Das     Blattmetall        wird    längs der Längs  seiten der biegsamen Unterschicht umgebogen,  worauf letztere     zusammen    mit den kleinen       Bla.ttmetallstreifen    um einen zylindrischen  Isolator gerollt wird. Die Leitungsdrähte 5  und 6 werden, wie sich aus     Fig.    4 erkennen       lässt,    in Schraubenform um die     Blattmetall-          enden    des Widerstandes gewickelt. In     Fig.    5  bezeichnet 7 einen Glasstab.

      Damit eine Regelung der Grösse des Wi  derstandes möglich wird, kann man nach  dem Aufbringen der     H-förmigen    Figur in    Tusche gegebenenfalls die zwei vertikalen  Schenkel des     H    durch einen Bleistiftstrich       (Fig.    3) verbinden. Zum Zweck eines bes  seren Kontaktes kann man überdies die  zwei vertikalen Schenkel mit Bleistift  schwärzen.  



  Der Widerstand nach     Fig.    4     wird    in ein  Paraffinbad und hierauf in einer kleinen  Büchse aus Isoliermaterial eingebracht. Die  Drähte 5 und 6 werden mit den Stift- oder  Messerkontakten leitend verbunden, die ihrer  seits mit der Isolierbüchse verbunden wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Widerstand, der durch einen auf einer biegsamen isolierenden Unterschicht aufgebrachten Strich aus leitendem. Material gebildet wird, dadurch gekennzeichnet; dass dieser Strich an den Enden beträchtliche Verbreiterungen aufweist, die mit biegsamen, Leitenden, zur Stromzu- und -ableitung die nenden kleinen Streifen überdeckt und in Berührung gehalten werden.
    UNTERANSPRüCHE: 1, Elektrischer Widerstand nach Patent anspruch, bei dem die biegsame, isolie rende Unterschicht durch einen Papier streifen gebildet wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die kleinen, biegsamen, leitenden Streifen .aus Blattmetall bestehen und diese Streifen breiter als die durch sie überdeckten verbreiterten Enden des Striches aus leitendem Material sind. 2.
    Elektrischer Widerstand nach Patent anspruch, bei dem die biegsame, isolie rende Unterschicht durch einen Papier streifen gebildet wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die kleinen, biegsamen, leitenden Streifen aus Blattmetall bestehen und diese Streifen sich im Sinne der Strichlänge weiter erstrecken, also breiter sind als die mit ihnen überzogenen ver breiterten Enden des Striches aus leiten dem Material. Elektrischer Widerstand nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass' die biegsame, isolie rende Unterschicht und die kleinen Blatt- metallstreifen um einen zylindrischen Isolator gerollt sind.
CH125342D 1926-02-19 1927-01-11 Elektrischer Widerstand. CH125342A (de)

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