CH125345A - Lichtsignalanlage. - Google Patents

Lichtsignalanlage.

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CH125345A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description


      Liehtsignalanlage.       Bei Lichtsignalanlagen, bei welchen meh  rere Lampen abwechselnd zum Aufleuchten  gebracht werden, hat sich     der,    Übelstand  herausgestellt, dass durch das häufige     Ein-          und    Ausschalten     der-        Lampen    die     Glühbirnen     sehr schnell verbraucht werden.

   Dies rührt  daher, dass die     Metalldrahtlampen    beim Ein  schalten, also im kalten Zustande, einen ge  ringeren Wider-stand haben als nach der Er  wärmung.     Sie    lassen also beim Einschalten  einen Strom     gröberer    Stärke     zrr    als nach der Er  wärmung. Dieser beim Einschalten erfolgende,  über ;die     Betriebsstromstärke    hinausgehende  Stromstoss bringt nun Veränderungen im  Drahtgefüge hervor, die sehr schnell zum  Durchbrennen der Lampen führen.

   Dieser  Übelstand macht sich besonders bemerkbar  bei Glühlampen, die häufig ein- und ausge  schaltet werden, wie zum Beispiel- ,bei Re  klamebeleuchtungen, Blinklichtanlagen, Sig  nalanlagen     etc.    und ist besonders fühlbar bei  solchen Signalanlagen, die mit hochkerzigen  Lampen betrieben werden, wie zum Beispiel die       Eisenbahnsignalanlagen    und vor allem die Ver-         kehrssignalanlagen.    Bei Signalen, von denen  eine besonders grosse Lichtintensität verlangt  wird und die infolgedessen mit grossen Strom  stärken betrieben werden, tritt ausserdem  noch der Übelstand ein, dass beim Ausschalten  der Lampenstromkreise eine     Funkenbildung     an den Kontakten der Schalter eintritt,

   was  zur     sehrrellen    Abnutzung der Schaltanlage  führt. Dies ist zum Beispiel der Fall bei  Tageslichtsignalen im     Eisenbahnsicherurrgs-          wesen    und vor allem bei Verkehrssignalen,  bei welchen die Lampen in kurzen Zwischen  räumen von wenigen Sekunden oder Minuten  abwechselnd ein- und ausgeschaltet werden.  



  Gemäss der Erfindung kann diesen Übel  ständen dadurch entgegengewirkt werden,  dass die abwechselnd leuchtenden Lampen in  Reihe geschaltet sind und im Neben  schluss zu jeder Lampe ein Schalter ange  ordnet ist. Statt einer Lampe kann man  auch mehrere gleichzeitig leuchtende Lam  pen verwenden und zu diesen einen gemein  samen Schalter parallel anordnen. Es ist  mit dieser Anordnung möglich, den Kurz-           schluss    einer Lampe     bezw.    Lampengruppe  aufzuheben, bevor der     Kurzschluss    der andern  Lampe     bezw.    Lampengruppe hergestellt wird.

    Es     werden        dann    kurzzeitig     sämtliche        Lampen          gleichzeitig        gespci.,t    und es wird auf diese  Weise verhindert, dass die eingeschaltete  Lampe sofort an die volle Spannung gelegt  wird.  



  In der Abbildung ist ein Schaltungsschema  beispielsweise dargestellt, welches die Kenn  zeichen der Erfindung trägt. 1 und 2 seien  zwei Lampen einer Verkehrssignalanlage, die  zum Beispiel rot und grün zeigen und ab  wechselnd zum Aufleuchten kommen sollen.  In dem dargestellten Zustande     fliesst    ein  Strom von der Stromquelle 3 über Leitung  4, Lampe 1,     Kurzschlussleitung    5, den ge  schlossenen Kontakt 6, Leitung 8 zur Strom  quelle zurück. Gleichzeitig fliesst ein Teil  des von der Lampe 1 kommenden Stromes  über Lampe 2, Leitung 8 zur Stromquelle  zurück. Dieser Teilstrom ist jedoch nicht in  der Lage, die Lampe 2 zum Aufleuchten zu  bringen.

   Soll nun     Lampe    2 leuchten, so wird  zunächst Kontakt 6 unterbrochen und dann  Kontakt 7 geschlossen, so dass Lampe 2 zu  nächst Strom nur über Lampe 1 erhält und  dann erst über die     Kurzschlussleitung    9.  



  Eine weitere Verbesserung kann dadurch  erzielt werden, dass die nicht leuchtenden  Lampen nicht vollständig ausgeschaltet, son  dern mit einem geringen Strom weiter ge  speist werden. Der Strom ist dann nicht  stark genug, ein Leuchten zu bewirken, ver  hindert aber trotzdem, dass der Faden sich  vollständig abkühlt. Hierzu wird in die Ver  bindungsleitung der Lampenklemmen ausser  dem Schalter ein Widerstand eingefügt.

      Durch die Ausbildung der Lichtsignalan  lage wird einerseits erreicht, dass die Lampen  nicht     vollständig    ausgeschaltet werden, also  nicht vollständig abkühlen     können    und ander  seits, dass nach dem Einschalten der Lampen  nicht gleich die volle Spannung zur Wirkung  kommt; so dass der Lampendraht sich erst  erwärmen kann.     Rekristallisation    und sonstige  Veränderungen im Drahtgefüge sind damit  wirksam verhindert, so dass die Lebensdauer  der Lampen erheblich vergrössert wird. Gleich  zeitig erreicht man, dass beim Ein- und Aus  schalten an den Kontakten 6 und 7 nur ein  Teil des Stromes ein- und ausgeschaltet wird,  so dass auch die Funkenbildung herabgesetzt  wird.

   Die Vermeidung der erwähnten Nach  teile durch die Schaltung gemäss der Erfin  dung ermöglicht ferner die Verwendung von  Lampen mit weit grösserer Betriebsstromstärke  und Intensität als man bisher verwenden  konnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtsignalanlage mit abwechselnd leuch tenden Lampen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei abwechselnd leuchtende Lampen in Reihe geschaltet sind und im Ne benschluss zu jeder der Lampen ein Schalter angeordnet ist. UNTERANSPRUCH: Lichtsignalanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Nebenschluss zu jeder Lampe ausser dem Schalter ein Widerstand angeordnet ist.
CH125345D 1926-03-30 1927-02-26 Lichtsignalanlage. CH125345A (de)

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DE125345X 1926-03-30

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CH125345D CH125345A (de) 1926-03-30 1927-02-26 Lichtsignalanlage.

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