CH125491A - Einrichtung zur Aufrechterhaltung einer gegebenen Geschwindigkeit von mindestens einer angetriebenen Welle einer Maschine, insbesondere von Papiermaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Aufrechterhaltung einer gegebenen Geschwindigkeit von mindestens einer angetriebenen Welle einer Maschine, insbesondere von Papiermaschinen.

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CH125491A
CH125491A CH125491DA CH125491A CH 125491 A CH125491 A CH 125491A CH 125491D A CH125491D A CH 125491DA CH 125491 A CH125491 A CH 125491A
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Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/02Mechanical driving arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


      Eiliriclltung    zur Aufrechterhaltung einer gegebenen Geschwindigkeit von mindestens  einer angetriebenen Welle einer Maschine, insbesondere     -von    Papiermaschinen.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur Aufrechterhaltung einer gegebenen     Ge-          .chwindigkeit    von mindestens einer     angetrie-          benen        Z@'elle    einer     Maschine,    insbesondere von  Papiermaschinen, bei welcher der Antrieb der  Welle über ein     Geschwindigkeitswechsel-          getriebe    erfolgt.  



       In        Verbindung    mit Papiermaschinen ist  es     bereits    vorgeschlagen worden, Wellen, die  zeitweise mit einer grösseren und zeitweise  mit einer kleineren, gegebenen Geschwindig  keit zu laufen haben. über ein mit unveränder  licher Drehzahl angetriebenes Geschwindig  keitswechselgetriebe zu betätigen. Dabei wird  der     Verstellungsbereich    des Getriebes so be  messen, dass er sowohl für die gemeinsame       Geschwindigkeitsregazlierung    aller Wellen,        < i.ls    auch für die Zugeinstellung der einzelnen  Wellen der Maschine ausreicht.

   Solche Ein  richtungen können jedoch in all den Fällen  nicht     verwendet    werden, w o eine     KraTtquelle,     welche die Geschwindigkeitswechselgetriebe  mit unveränderlicher Drehzahl anzutreiben  gestattet, nicht zur Verfügung steht. Ferner    sind diese Einrichtungen auch dann nicht  brauchbar, wenn im     Geschwindigkeitswecli-          selgetriebe    ein Schlupf auftreten kann, da  auch in diesem Falle die angetriebene Welle,  trotzdem das Geschwindigkeitswechselgetriebe  auf die gegebene Drehzahl der- anzutreiben  den Welle eingestellt ist, nicht mit der ge  gebenen Geschwindigkeit laufen wird.

   Das  verursacht bei Maschinen, bei denen das  Verhältnis der verschiedenen ' Umfangsge  schwindigkeiten einer Anzahl Wellen zuein  ander genau gewahrt bleiben sollte, wie es  zum Beispiel bei Papiermaschinen mit Be  zug auf die     Geschwindigkeit    der     Masspressen,     der Trockenpartien, des     Kalanders    und des       Aufrollers    der Fall ist, sofort Betriebsstö  rungen.

   Um nun bei Einrichtungen der ein  gangs erwähnten Art, bei denen der Antrieb  der Wellen über mindestens ein Geschwin  digkeitswechselgetriebe erfolgt, den ange  führten Übelstand zu beseitigen, verändert  erfindungsgemäss bei auftretenden ungewoll  ten Drehzahländerungen der primären oder  sekundären Welle des Geschwindigkeits-           wechselgetriebes    ein in Abhängigkeit von  jenen Drehzahländerungen.     beeinflusstesRe-          gelorgan    das Übersetzungsverhältnis des Ge  triebes selbsttätig im     Sinne    der Gleichhal  tung der gegebenen Drehzahl der sekundären  Welle und dadurch der angetriebenen Welle  der Maschine.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen sind  mehrere Ausführungen der Erfindung bei  spielsweise veranschaulicht. Es zeigt:       Fig.    1     schematisch    eine Anordnung für  eine Papiermaschine, bei der jede der mit  einer gegebenen Geschwindigkeit anzutrei  benden     '\#@Tellen    von einem eigenen Motor über  ein     GeschwindigkeitsVrechselgetriebe        betätigt          wird,    wobei das in Abhängigkeit von den  Drehzahländerungen zu beeinflussende Regel  organ als elektrischer Regler ausgebildet ist,  während       Fig.    2 schematisch eine Anordnung zeigt,  bei der eine eingestellte,

   gegebene Geschwin  digkeit einer angetriebenen Welle unter Ver  mittlung eines Pendelreglers aufrecht er  halten wird, wobei letzterer seinen Antrieb  von der primären Welle eines die anzutrei  bende Welle     betätigenden        Geschwindigkeits-          wechselgetriebes    erhält;

         Fig.    3 zeigt eine Anordnung, bei der das  in Abhängigkeit     fron    ungewollten Drehzahl  änderungen eines     Geschwindigkeitswechselge-trieben    beeinflusste Regelorgan auf hydrau  lischem     @Tege    betätigt wird, und       Fig.    4 zeigt Einzelheiten einer zu einer  solchen     hyZraulisclhen    Betätigung des     Regel-          organes    dienenden Einrichtung;

         Fig.    5 zeigt eine Anordnung, bei welcher  das in Abhängigkeit von ungewollten Dreh  zahländerungen des     Geschwindigkeitswech-          selgetriebes        beeinflusste    Regelorgan als Dif  ferentialgetriebe ausgebildet ist, und       Fig.    6     zeigt    eine Anwendung der Erfin  dung für einen Fall, wo das Verhältnis .der  Geschwindigkeit einer Anzahl Walzen zu der  Geschwindigkeit einer bestimmten Walze  konstant zu erhalten ist.  



  In     Fig.    1 bezeichnen 1, 2, 3 und     .I    Walzen  einer Papiermaschine, die mit gegebenen Ge  schwindigkeiten zu laufen haben. Jede     dieser       Walzen wird von einem eigenen Motor       bezw.    6, 7, 8 über ein     G.eschwindigkeitswech-          selgetriebe    16     bezw.    17, 18, 19 angetrieben.  Die Motoren 5, 6, 7, 8 sind durch Gleich  strom synchronisierte     Drehstrommotoren,    die  an ein gemeinsames Netz 23 angeschlossen  sind.

   Die Leitung 101 liefert den zur Syn  chronisierung notwendigen Gleichstrom und  wird von einem Generator 10 gespienen, der  von einem Synchronmotor 9 angetrieben       wird.    13 ist eine den     Geschwindigkeitsw        ech-          selgetrieben    16, 17, 18, 19 gemeinsame Steu  erwelle, von der zu jedem der     genannten     Getriebe eine mit einem Handrad 20 ausge  stattete Nebenwelle 14 abzweigt. Die Steuer  welle 13 wird von einem Motor 12 ange  trieben, dessen Gang von einem elektrischen  Regler 11 beeinflusst wird. 15 bezeichnet.  Mechanismen zum Verstellen des Über=       setzungsverhältnisses    der Geschwindigkeits  wechselgetriebe 16, 17, 18, 19.

   Jeder     Ver-          stellmechanismus    15 steht mit der dem be  treffenden     Cesehwindigkeitswechselgetriebe     zugeordneten Nebenwelle     11.    in Wirkungs  verbindung. Die beschriebene Einrichtung  kann von einem Führerstand 21 aus gesteuert  werden, von wo aus im Notfalle das Ganze  mit. Hilfe eines Schalters 22 auch von dem  primären     letze    23 abgeschaltet werden kann.  



  Tritt bei der beschriebenen Anordnung  beispielsweise im 'Netz     --23    eine Änderung der  Frequenz auf, so übt das sofort einen Ein  fluss auf die Drehzahl des     Synchronmotors    9  aus, und es wird infolgedessen der Generator  10 schneller oder langsamer laufen, was eine       Änderung    in der Spannung des     erzeugten     Gleichstromes zur Folge hat.

   Diese Span  nungsänderung wird nun dazu benutzt, um  mit Hilfe des Reglers 11 den Motor 12, der  die     Steuerwolle    13 betätigt, so zu beeinflus  sen, dass die     Verstellmecha.nismen    15 die     Cre-          schwindigkeitswechselgetriebe    16, 17, 18, 19  selbsttätig im     Sinne    der Gleichhaltung der  Drehzahl der sekundären Welle dieser Ge  triebe und dadurch der gegebenen Drehzahl  der von denselben angetriebenen, mit Walzen  1     bezw.    2, 3, $     versehenen    Wellen beein  flussen.

        In.     Fig.    ?     bezeichnet    31 eine angetriebene  Welle, die mit einer gegebenen Drehzahl zu       laufen        liat    und die ihren     Antrieb    über ein       (*eschwindigkeitsweehselgetriebe        3?,    sowie  einen Riementrieb 33 von einer Welle 34 er  bält.

   Letztere stellt die gemeinsame An  triebswelle einer Anzahl nicht gezeigter, der  Welle 31     entsprechender    Wellen dar. 35  bildet einen zum Verstellen des Übersetzungs  verhältnisses des     Geschwindigkeitswechsel-          ,.),etriebes    3 2 dienenden Mechanismus, der  über eine Steuerwelle 37 beeinflusst werden       lca.iin.    Die Steuerwelle 37 kann von Hand       Init    Hilfe eines Handrades 36 und selbsttätig  in noch näher zu beschreibender Weise unter  Vermittlung eines als     Fliehkraftregler    38       ausgebildeten    Regelorganes betätigt werden.

         Der    Regler 38 erhält seinen Antrieb über  einen Riementrieb 47 von der primären Welle       (les    Geschwindigkeitswechselgetriebes 32;       finit    der     Reglermuffe    ist ein Hebel 49 ver  bunden, an den einmal ein Steuerkolben 40       und    sodann eine eine Handregulierung 48       tragende    Stange     5()        a.ngelenkt    sind.

   Der  Steuerkolben 40 beherrscht den     Zufluss    und  Abfluss einer     Drueliflüssigkeit    nach     bezw.     aus     einem        Zylinder    41., in dem ein Kolben  41     versehiebbar    angeordnet ist. Dieser steht       einerseits    durch die Kolbenstange     4.)    und  einen bei 4? drehbar gelagerten Winkelhebel  491 mit der Stange 50 und anderseits durch       die    Kolbenstange 45, sowie einen Hebel 46  mit der     Steuerwelle    37 in Wirkungsverbin  dung. Die Teile     .191,    50, 49 wirken als  Rückführung.  



       @,\'enn    bei der     Einrichtung    nach     Fig.          aus    irgendeinem Grunde die Drehzahl der  primären Welle 39     des    Getriebes 32 sich       iindert,    so wird sich auch die     Drehzahl    des       Reglers    38 ändern. Das hat eine solche Ver  schiebung des Steuerkolbens 40 zur Folge,       rlass        Druchflüssigkeit    in     den    einen der     zti     beiden Seiten     des    Kolbens 41 befindlichen  Räume des     Zylinders    41 fliessen kann.

   Da  durch wird die Stange 45 verschoben, und       zwar    so lange, bis     durch    die Steuerwelle 3 7  das     Übersetzungsverhältnis    des Getriebes 33  so     geändert    worden ist,     dass    trotz der neuen    Geschwindigkeit der primären Welle 39 des  Getriebes 3? dessen sekundäre Welle die  Welle 31 mit der gegebenen     Geschwindigkeit:     antreibt.  



  Anstatt den     Fliehkraftregler    38 von der  primären Welle 39 des     Geschwindigkeits-          weehselgetriebes    32 aus betätigen zu lassen,  kann dessen Betätigung auch von der sekun  dären Welle des Getriebes 32 aus erfolgen.  



       Fig.    3 und 4 zeigen eine Ausführung, bei  der das Regelorgan 5 7 bei auftretenden un  gewollten Drehzahländerungen der sekun  dären Welle eines     Geschwindigkeitsweclisel-          getriebes    52 auf hydraulischem Wege in Ab  hängigkeit von jenen Drehzahländerungen  beeinflusst wird. Die angetriebene Welle, die  mit einer gegebenen Geschwindigkeit zu lau  fen: hat, ist hier mit 56 bezeichnet.

   Das Ge  schwindigkeitswechselgetriebe 5? erhält sei  nen Antrieb von einer Kraftmaschine 51, die  beispielsweise ein Dieselmotor, eine Turbine  oder ein Elektromotor sein kann, und eine  in Verbindung mit diesem Getriebe 52 vor  gesehene Einrichtung 53, die zur Verstel  lung des Übersetzungsverhältnisses dient,  kann unter Vermittlung einer Welle 55 so  wohl von Hand mittelst Handrad 51, als  auch über eine Steuerwelle<B>56'</B> und einen  Steuermotor 60 von dem Regelorgan 57 aus  betätigt werden. Letzteres kann     mittelst     Rad 61 von Hand beeinflusst werden, und  es steht durch Leitungen 58, 59 mit. dem  Steuermotor 60 in     Wirkungsverbindung.     



  Eine beispielsweise Ausführung des auf  hydraulischem Wege betätigten     Regelorganes     5.7 ist in     Fig.    4 gezeigt, zwar allerdings in  der Abart, wo dieses Organ nicht,     wie    es  bei -der Anordnung nach     Fig.    3 der Fall  ist, auf den Steuerkolben für eine Regulier  flüssigkeit, sondern auf eine Kontaktreibe  einer an ein Netz<B>77'</B> angeschlossenen elek  trischen Reguliereinrichtung 7 7 einwirkt. In       Fig.    4 ist das Regelorgan 5 7 als eine von       einer    Feder 74 beeinflusste Membrane aus  gebildet.

   In dieser     Figur    bezeichnet 71 eine  Flüssigkeitspumpe, die in     tbereinstimmung     mit der in     Fig.    3 gezeigten Anordnung in      nicht gezeigter Weise von der sekundären  Welle des     Geschwindigkeitswechselgetriebes     52 angetrieben wird. Die Pumpe 71 saugt  Flüssigkeit aus einem mit einer Kühleinrich  tung 73     ausgestatteten    Raum 72 eines die  Membrane 57 und die Räder der Pumpe 71       einschliessenden    Gehäuses 571 an und fördert  sie in den Bereich der     balgähnlichen    Mem  brane 57, deren Hubbewegungen von einer  Stange 75 auf einen bei 761 drehbar ge  lagerten Hebel 76 übertragen werden.

   Letz  terer bewirkt durch     Zusammenarbeiten    mit  einer elektrischen Kontaktreihe der Regu  liereinrichtung 77, ,     dass    eine von der Mem  brane 5 7 eingeleitete Bewegung der mecha  nischen Teile 75, 76 jeweils in einen elektri  schen Vorgang umgeformt wird, durch den  der Gang des die Steuerwelle 561 betätigen  den Steuermotors 60 beeinflusst wird.

   Der  Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass  in     Fig.    4 mit 61 das bereits in Verbindung  mit     Fig.    3 erwähnte Handrad bezeichnet ist,  das den     Durchflussquerschnitt    einer Drossel  stelle für die von der Pumpe 71 in Umlauf  gesetzte Flüssigkeit zu verändern und da  durch den auf die Membrane 57 wirkenden  Flüssigkeitsdruck zu regulieren gestattet,  also eine Drehzahlregulierung von Hand er  möglicht.<B>61'</B> bezeichnet ein Sicherheits  ventil.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.        .1    hängen die  von der Membrane 57 ausgeführten Bewe  gungen vom Gang .der Flüssigkeitspumpe 71  und somit primär von der Geschwindigkeit  der sekundären Welle des Getriebes 52       (Fig.3)    ab.

   Läuft diese sekundäre Welle  zum Beispiel mit einer Geschwindigkeit,  die grösser ist als die     gegebene    Geschwin  digkeit der anzutreibenden Welle 56, so     wird          die    Pumpe 71 mehr fördern, und da der vom  Handrad 61 beherrschte Drosselquerschnitt  unverändert bleibt, so wird auf die Mem  brane 57 ein verstärkter Druck einwirken,  so dass sie zusammengedrückt     wird.    Das  veranlasst eine derartige Bewegung der Teile  75, 76, 60. 561, 55 und 53, dass das Über  setzungsverhältnis des Getriebes 52 selbst  tätig im Sinne der Gleichhaltung der gege-         benen    Drehzahl der sekundären Welle     des     Getriebes 52 beeinflusst wird.  



  Auch bei einer Anordnung nach     Fig.    4  kann     gewünschtenfalls    die Pumpe 71 anstatt  von der sekundären Welle des Getriebes 5?  von dessen primärer Welle aus angetrieben  werden.  



       Fig.    5 zeigt eine Ausführung, bei der  das in Abhängigkeit von den ungewollten  Drehzahländerungen des Geschwindigkeits  wechselgetriebes beeinflusste Regelorgan als  Differentialgetriebe ausgebildet ist. In die  ser     Figur    bezeichnet<B>103</B>     da.s    von einem elek  trischen Motor 116 angetriebene Geschwin  digkeitswechselgetriebe, dessen sekundäre  Welle 1031 mit der mit einer gegebenen Ge  schwindigkeit anzutreibenden Welle 104 ge  kuppelt ist..<B>101</B> bezeichnet eine bei einmal  eingestelltem Maschinengang mit gleichblei  bender Drehzahl laufende Steuerwelle, die  der Welle 104 und einer weiteren Anzahl  ihr entsprechender, nicht gezeigter Wellen  gemeinsam ist.

   In Verbindung mit jeder  der letztgenannten Wellen ist eine von der  Steuerwelle 101 über ein.     Kegelrädergetriebe     117 angetriebene Nebenwelle 102 vorge  sehen. Jede Welle 102 treibt über eine Kupp  lung 110, die eine Einzelbeeinflussung er  möglicht, eine Welle<B>118</B> an, auf der ein  Zahnrad 109 des das Regelorgan bildenden  Differentialgetriebes D     sitzt.    Ein weitere  Rad 108 dieses     Differentialgetriebes    erhält  seinen Antrieb über ein     Konusgetriebe   <B>105,</B>  106_, 107 von der sekundären Welle     1031     des Geschwindigkeitswechselgetriebes     IM').     Mit 120 ist das Mittelstück des Differential  getriebes D bezeichnet, das zwei Zahnräder  <B>119</B> trägt.,

   die beide mit den Zahnrädern 108  und 109 in Eingriff stehen. Das Mittelstück  120 weist ferner am Aussenumfang ein Zahn  rad 111 auf, das mit einem Zahnrad l12 eins       Doppelschraubengetriebes    in Eingriff steht:  Das zweite Zahnrad<B>113</B> dieses Schrauben  getriebes     steht    in     @rirkungsverbindung    mit  der nicht     gezeigten    Einrichtung zur     Verärr-          der,rrrrg    des     @I@        bersetzungsverhä,ltnisses    des  Geschwindigkeitswechselgetriebes 103.

        Solange nun die Welle 104 mit der     c;e-          ';ebenen    Geschwindigkeit läuft, laufen die  Räder 108 und 109 mit derselben Drehzahl,  so dass das Mittelstück 120 keine Verdrehung  erfährt. Sobald aber irgendeine Abweichung  der Geschwindigkeit der sekundären     Welie     des Getriebes 103 von der gegebenen     Ge-          scliwindigkeit    eintritt, wird das     Mittelstück          120    verdreht, und es wirkt dann das Dop  pelseltraubengetriebe 112, 113, im Sinne der       Iicristanthaltung    der Drehzahl der sekun  därenWelle 1031 des Getriebes 103.

   Das       Konusgetriebe    105, 106, 107 gestattet eine  gewollte     Einzelstellung    der Geschwindig  keit der Welle 104.  



       Fig.    6 zeigt wie die Erfindung angewen  det werden kann, wenn das Verhältnis der  Geschwindigkeit einer Anzahl Wellen zur  Geschwindigkeit einer bestimmten Welle  konstant zu halten ist. Es bezeichnen 80.  81, 82 mit     )Talzen    versehene Wellen einer       Papiermaschine,    die je von einem Motor 83.

         bezw.    84, 85 über ein Geschwindigkeitswech  selgetriebe 86,     bezw.    87, 88 angetrieben wer  den. 83. 86. 80 stellt eine     sogen.annte    Tacho  meter-Gruppe dar, das heisst die Gruppe, mit  deren Geschwindigkeit die Geschwindig  keiten der übrigen Wellen 81., 82, die bei  normalen Betriebsverhältnissen je mit einer  gegebenen Geschwindigkeit zu laufen haben,  auch noch in einem konstanten Verhältnis       bleiben    müssen. Die Welle 80 treibt bei  festbleibendem Übersetzungsverhältnis eine  Regulierwelle 89 an. Ein Rad 90 dient zur  Einstellung des Übersetzungsverhältnisses  des Getriebes 86.

   Die     Tachometer-Gruppe     kann, was die auf der Seite der primären  Welle des Geschwindigkeitswechselgetriebes  <B>80</B> sich geltend machenden Einflüsse anbe  trifft. durch zweckentsprechende Mittel auf  absolut konstanter Drehzahl gehalten werden,  das heisst die Regeleinrichtung, die zum Bei  spiel bei der Ausführung nach     Fig.    1 auf die       Gesamtsteuerwelle    13 einwirkt, kann in Wir  kungsverbindung mit dem Rad 90 gebracht  werden.

   Die Regulierwelle 89 beeinflusst  über auch hier als 'Differentialgetriebe D  ausgebildete Regelorgane das Übersetzungs-         verhältnis    der Getriebe 87, 88, und zwar,<B>so-</B>  lange sie mit sich gleichbleibender Geschwin  digkeit läuft, genau in derselben Weise. wie  es die Welle 101 bei der Anordnung nach       Fig.    5 tut. G und     K    sind Getriebe, die zum  Antreiben des einen Teils der Differential  getriebe D durch die sekundäre Welle des       Geschwindigkeitswechselgetriebes    87     bezw.     88 dienen.

   Dabei gestatten die     Konusge-          triebe        K,    genau so wie bei der Anordnung  nach     Fig.    5, die Geschwindigkeit der anzu  treibenden Wellen 81, 82 in gewolltem Sinne  einzeln zu beeinflussen. Wenn sich aber bei  der -in     Fig.    6 gezeigten Anordnung au: ir  gendeinem ungewollten Grunde die Ge  schwindigkeit der Welle 80 ändert, so hat  das einmal eine sofortige Änderung -der Ge  schwindigkeit der Regulierwelle 89 zur  Folge, was im weiteren eine Beeinflussung  der Regelorgane D der Getriebe 87, 88 im  Sinne einer     Konsta.nthaltung    des Verhält  nisses zwischen der Geschwindigkeit der  Welle 80 und den Geschwindigkeiten der  Wellen 81, 82 hervorruft.

   Sobald das auf  recht zu erhaltende Verhältnis zwischen den  Geschwindigkeiten der Wellen 80, 81, 82  wieder hergestellt ist; =wirkt dann die Re  gulierwelle 89 wieder nur noch im Sinne der  Aufrechterhaltung der in der beschriebenen  Weise selbsttätig eingestellten neuen Ge  schwindigkeiten. Ähnliche Vorgänge spielen  sich ab. wenn aus irgendeinem Grunde die  Wellen 81, 82 anfangen sollten, mit einer  andern als der im richtigen Verhältnis zur  Geschwindigkeit ,der Welle 80 stehenden Ge  schwindigkeit zu laufen. Eine gewollte Än  derung der Geschwindigkeit .der einzelnen  Wellen 81, 82 (Zugregulierung) kann da  gegen mit Hilfe der     Konusgetriebe        K    er  reicht werden.  



  Die beschriebenen Anordnungen können  auch bei Gruppenantrieb, das heisst in solchen  Fällen, wo ein Motor über ein Geschwindig  keitswechselgetriebe mehrere Wellen anzu  treiben hat, zur Anwendung kommen. Dabei  können die Geschwindigkeitswechselgetriebe  der Antriebsmotoren für die verschiedenen  Gruppen .auf die gleiche Weise zwecks Auf-           rechterhaltung    bestimmter Drehzahlen der  anzutreibenden Wellen einer Maschine so in       Wirkungsverbindung    gebracht werden, wie  mit Bezug auf die Anordnungen mit Einzel  antrieb     beschrieben    wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Einrichtung zur Aufrechterhaltung einer gegebenen Geschwindigkeit von mindestens einer angetriebenen Welle einer Maschine, insbesondere von Papiermaschinen, bei wel cher der Antrieb der Welle über ein Ge schwindigkeitswechselgetriebe erfolgt, da durch gekennzeichnet; da.ss bei auftretenden ungewollten Drehzahländerungen der pri mären oder sekundären Welle des Geschwin digkeitswechselgetriebes ein in Abhängigkeit von jenen Drehzahländerungen beeinflusstes Regelorgan das Übersetzungsverhältnis des Getriebes selbsttätig im Sinne der Gleich haltung der gegebenen Drehzahl der sekun dären Welle und dadurch der angetriebenen Welle der Maschine verändert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .das Regelorgan als Differentialgetriebe .ausgebildet ist, das einerseits unter dem Einfluss einer mit gegebener, sich gleichbleibender Dxeh- zahl laufenden Welle und anderseits unter dem Einfluss der sekundären Welle des Geschwindigkeitswechselgetriebes steht.
    \?. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Regelorgan als elektrischer Regler ausgebildet ist, der auf einen Motor einwirkt; welcher mit einem zur Verstellung des Übersetzungs- verhältnisses des Geschwindigkeitswech selgetriebes dienenden Mechanismus in Wirkungsverbindung steht. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Regelorganes auf hydraulischem Wege erfolgt.
    .1. Einrichtung - nach Patentanspruch mit mehreren anzutreibenden Wellen, die mit einer gegebenen Geschwindigkeit zu lau fen haben und von denen jede ihren An trieb über ein mit einem Regelorgan ausge stattetes Geschwindigkeitswechselgetriebe erhält, dadurch gekennzeichnet, da.ss eine dieser _N#@Tellen bei festbleibendem Übersetzungsverhältnis eine auf die Regel organe der Geschwindigkeitswechselge triebe der übrigen anzutreibenden Wellen einwirkende Regulierwelle antreibt,
    die im Sinne der Aufrechterhaltung der gege benen Gesehwindigkeit der übrigen anzu treibenden Wellen wirkt und zudem beim Auftreten einer ungewollten Änderung der Geschwindigkeit der sie antreibenden Welle die übrigen anzutreibenden Wellen im Sinne einer Konstanthaltung des Ver hältnisses zwischen den Geschwindigkeiten aller anzutreibenden Wellen beeinflusst.
CH125491D 1927-04-07 1927-04-07 Einrichtung zur Aufrechterhaltung einer gegebenen Geschwindigkeit von mindestens einer angetriebenen Welle einer Maschine, insbesondere von Papiermaschinen. CH125491A (de)

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CH125491D CH125491A (de) 1927-04-07 1927-04-07 Einrichtung zur Aufrechterhaltung einer gegebenen Geschwindigkeit von mindestens einer angetriebenen Welle einer Maschine, insbesondere von Papiermaschinen.

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