CH125515A - Einrichtung zur Steigerung der Bildhelligkeit, Bildschärfe, Bildbrillanz und Gleichmässigkeit der Beleuchtung für Beleuchtungssysteme an Kinomaschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Steigerung der Bildhelligkeit, Bildschärfe, Bildbrillanz und Gleichmässigkeit der Beleuchtung für Beleuchtungssysteme an Kinomaschinen.Info
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Description
Einrichtung zur Steigerung der Bildhelligkeit, Bildschärfe, Bildbrillanz und Gleieli- mässigkeit der Beleuchtung für Beleuchtungssysteme an liinoinaschinen. Es ist bekannt, dass bei Beleuchtungsein richtungen an Kinomaschinen ein Teil des auf das Bildfenster gerichteten Lichtes in folge der Streuung des Lichtkegels zwischen Bildfenster und Objektiv dadurch verloren geht, dass die Glasfläche des Objektivs nicht gross genug ist, den Lichtkegel ganz aufzu nehmen.
Dies trifft selbst für die Objektive des bisher grössten Zylinderdurchmessers von 62,5 mm zu. Selbst wenn der Lichtkegel durch das Objektiv gerade hindurchgeht, so it durch Messungen leicht festzustellen, dass durch Reflexion und Absorption bei Objek tiven längerer Brennweite ein Abfall des Nutzlichtstromes auftritt,.
Die Streuung zwischen Bildfenster und. Objektiv entsteht dadurch, dass bei den ver schiedenen Beleuchtungssystemen möglichst entweder die Lichtquelle auf dem Bildfenster abgebildet oder doch ein solcher Teil des Lichtkegels für die Beleuchtung benutzt werden muss, welcher in der Nähe der Licht quellenabbildung liegt. Infolgedessen ver grössert sich der Durchmesser des Lichtkegels in Richtung des Objektiv. Obige Mängel werden durch den vorlie genden Erfindungsgegenstand behoben.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Zur Beseitigung der Streuung wird der durch ein beliebiges Beleuchtungssystem er zeugte und auf das Bildfenster gerichtete Lichtkegel durch eine Sammellinse 3 noch mals zusammengezogen. Die in der Ab bildung vom Bildfenster 1 ausgehenden ge strichelten Linien zeigen schematisch den Lichtweg ohne Linse 3. die ausgezogenen Linien. den Lichtweg mit eingeschalteter Linse 3. Durch Messungen wurde festge stellt, dass bei den üblichen Brennweiten der Objektive der Lichtgewinn bis zu 25 und 30 % betrug. Da die Linse nur einen Durch messer von 45 bis 50 mm zu haben braucht und infolgedessen nur eine geringe Stärke besitzt, so ist der durch Reflexion und Ab sorption entstehende Lichtverlust sehr. gering und wird praktisch durch den ausserordent lichen Gewinn infolge der Zusammenfassung des Lichtbündels aufgehoben.
Ausser der Erhöhung der Bildhelligkeit bewirkt aber die Linse 3 eine wesentliche Steigerung der Bildschärfe und Brillanz des Projektionsbildes. Es ist allgemein bekannt, dass selbst bei guten Objektiven die Randzone ein Bild geringerer Schärfe und Brillanz er zeugt als die Minenzone. Bei voller Aus- leuchtung des Objektivs erzeigt, dieses daher keinen Höchstwert an Schärfe und Brillanz. Diese Verhältnisse liegen allgemein vor; sie machen sich besonders störend in Theatern mit grossen Schirmflächen bemerkbar, welche bei Spiegellampen mit Spiegeln grossen Durchmessers unter Anwendung hoher Stromstärke arbeiten.
Dadurch sind der Ver grösserung des Schirmbildes praktisch Gren zen gezogen, deren Überschreitung jedoch zum Beispiel durch Anwendung einer Linse 3 möglich ist.
Die Steigerung der Bildschärfe erklärt sich dadurch, dass durch Anwendung der Linse 3 die Abbildung des Filmbildes auf dem Projektionsschirm überwiegend durch die höchste Schärfe erzeugende Mitte der Glasflächen erfolgt.
Die Erhöhung der Bildbrillanz, das heisst die Erhaltung der feinen Tonabstimmungen des kleinen Filmbildes auch in der starken Projektionsvergrösserung erklärt sich bei An wendung der Linse 3 dadurch, dass infolge der -Zusammenziehung des Lichtbündels Re flexionen im Objektivinnern, wie sie bekannt lich bei voller Ausnutzung der Offnung an den Glasflächen und am Tubus leicht ent stehen, weitgehend vermindert werden.
Die Anwendung der Linse 3 ergibt aber auch noch einen weiteren Vorteil. Die Photo- metrierung von Projektionsflächen ergibt überwiegend, dass starke Helligkeitsdifferen zen zwischen Mitte und Rand der Schirm- fläche bestehen. Bei Anwendung der Linse 3 erfolgt infolge der Zusammenfassung des Lichtkegels eine wesentlich gleichmässigere Beleuchtung des Schirmes. Bekanntlich ist die Ungleichmässigkeit der Schirmbeleuch tung bei Glühlampen grösser als bei Bogen lampen. Die Anwendung der Linse 3 bei Glühlampen-Beleuchtungssystemen erhöht. die Gleichmässigkeit der Beleuchtung sehr we sentlich.
Zusammengefasst sind also folgende Wir kungen der Linse 3 in beliebigen Beleuch tungssystemen festzustellen: 1. Steigerung der Bildhelligkeit bis 25 bis 30 %, 2. Steigerung der Bildschärfe, 3. Steigerung der Bildbrillanz, .1. Steigerung der Gleichmässigkeit der Beleuchtung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Steigerung der Bildhel ligkeit, Bildschärfe, Bildbrillanz und Gleich mässigkeit der Beleuchtung für Beleuchtungs systeme an Kinomaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass am Bildfenster zwischen Be leuchtungssystem und Bildfenster eine Sam mellinse angeordnet ist. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet dadurch, dass die Sammellinse derart beschaffen ist, dass sie den gesamten zwischen Bildfenster und Objektiv zusam mengezogenen Lichtkegel durch das Objektiv leitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE125515X | 1927-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH125515A true CH125515A (de) | 1928-04-16 |
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ID=5658703
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH125515D CH125515A (de) | 1927-01-14 | 1927-01-25 | Einrichtung zur Steigerung der Bildhelligkeit, Bildschärfe, Bildbrillanz und Gleichmässigkeit der Beleuchtung für Beleuchtungssysteme an Kinomaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH125515A (de) |
-
1927
- 1927-01-25 CH CH125515D patent/CH125515A/de unknown
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