CH125530A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Röhren und andern Hohlkörpern durch Schleuderguss. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Röhren und andern Hohlkörpern durch Schleuderguss.

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CH125530A
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Carl Billand
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      Verfahren    und Einrichtung     zur    Herstellung     -von    Röhren und andern Hohlkörpern  durch     Schleuderguss.       Bekannt gewordene Verfahren, Röhren  durch     Schleuderguss    herzustellen,     verwenden     die Anordnung einer liegenden Form, also  einer solchen mit wageechter Drehungsachse.  Dabei haben sich folgende Nachteile gezeigt.  



  Die auftretende Fliehkraft ändert sich  durch das Eigengewicht des flüssigen Giess  gutes derart, dass die nach oben     wirkende          SehleuderkraTt    um die doppelte Gewichts  komponente geringer ist, als die nach unten  gerichtete Schleuderkraft. Die Folge ist unter  anderem eine     ungünstige,    wechselnde     Bean-          spruehung    des halberstarrten Giessgutes wäh  rend der     Schwindung.    Es bilden sich feine  Risse, was zu grossen Nachteilen führen kann.  



  Dieser     \        aehteil    tritt um so deutlicher her  vor, je geringer die Schleuderkraft im Ver  hältnis zum Eigengewicht wird. Aus diesem  Grunde zeigen die in w     agrechter    Lage bei  niedriger Umdrehungszahl geschleuderten  Rohre niedrigere     Festigkeiten    als die in  ruhender Sandform gegossenen. Erst bei er  höhter Umdrehungszahl nimmt die Festigkeit  wesentlich zu. Dann tritt jedoch das soge-    nannte Voreilen auf. Das Giessgut verschiebt  sich in     achsialer    Richtung in die leere Form  hinein bei radial gerichteter Fliehkraft.

   Der  Flüssigkeitsstreifen wird derart dünn und  weit in die leere Form hineingetrieben, dass  diese flache Schale an der kalten Formwand  bereits erstarrt ist, bevor der eigentliche Giess  strahl die betreffende Stelle erreicht. Die  kalte Schale verschweisst nicht mehr und die  Rohre zeigen an der Aussenwand spiralförmig       unganze        Eisenschülpen,    wodurch dann das  Rohr unbrauchbar ist.  



  Zur Einführung des flüssigen Giessgutes  in die wageechte Rohrform werden meist frei  tragende offene Rinnen verwendet, die ausser  halb der Rohrform gestützt und von dort aus  bedient werden. Wird dabei nur eine Zufüh  rungsrinne von nur einem Rohrende aus v     er-          -wendet,    so kann die ganze     Anordnung    etwas  schräg getroffen werden, damit das flüssige       Giessgut    das nötige Gefälle hat. Die Einfüh  rungsrinne     wird    jedoch bei langen Röhren  derart ungünstig auf Biegung     beansprucht,     dass ihr Aufbau hierauf Rücksicht nehmen      muss.

   Das führt bei Röhren, die im     Verhältnis     zu ihrem Durchmesser sehr lang sind, zu  Schwierigkeiten. Werden zwei Zuführungs  rinnen, von beiden Seiten, verwendet, so wird  dabei wohl die freitragende Länge der     Zufüh,          rungsrinnen    verkürzt, die     Rinnenanordnung     muss jedoch mit Gefälle erfolgen, so dass der  gleiche Nachteil auch hierbei besteht. Bei  der unterteilten Rinne verändert sich ständig  die     Rinnenlänge,    der     Durchflusswiderstand          bezw.    die     Durchflussmenge.    Das Verfahren  wird dadurch ungünstig beeinflusst.  



  Die noch glühenden Rohre mussten wag  recht aus der Schleuderform ausgezogen wer  den. Hierbei     -wurden    die Rohre ungünstigen  Biegebeanspruchungen ausgesetzt, die . sie  häufig verunstalten oder zerstören.  



  Die Kühlung des eigentlichen Formman  tels erfolgte meistens im Trog, das heisst nur  ein Teil des Formmantels wurde gleichzeitig  gekühlt. Der Formmantel kühlte besonders  während des Stillstandes einseitig ab und  wurde vorzeitig zerstört. Bei der nachfolgen  den     Schleuderung    wurde das flüssige Giessgut  an der kälteren Stelle stärker abgekühlt, es  entstanden Spannungen im Rohr, die später  zu dessen Zerstörung mit beitrugen. Versuche,  diese Nachteile zu vermeiden, haben zu un  günstigen Ausbildungen mit     Stopfbüchsen     usw. geführt.  



  Man hat kurze Rohrstücke senkrecht zu  schleudern versucht, wobei man das flüssige  Metall an den Boden des Rohrtopfes abgab.  Beim Schleudern ergab sich dann ein Stück  mit kurzer zylindrischer Aussenwand, jedoch  mit einem parabolischen Innenmantel und  Boden.  



  Alle diese Nachteile soll die Erfindung  vermeiden, zu deren Erläuterung die gezeich  neten Ausführungsbeispiele dienen.  



  Um eine senkrechte Achse dreht sich beim  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 und 2 mit  entsprechender Umdrehungszahl das Form  rohr a. Zur     Giessgutzuführung    dient ein senk  recht angeordnetes Rohr b, das mit feuer  festem Stoff     -c    ausgekleidet ist, so dass ein  Kanal d gebildet ist. Durch seitliches Abbie  gen des Zuführungsrohres am untern Ende    wird ein Verteiler gebildet, der den Giessgut  strahl, zum Beispiel     Metallfluss,    Zementbrei  und dergleichen gegen die Wand der Form a  hin ablenkt. Damit der Strahl 'an der Form  wand nicht zurückprallt und spritzt, ist die  Austrittsöffnung e vorteilhaft in der Dreh  richtung der Form     a    zurückgebogen     (Fig.    2).

    Es kann auch das Zuführungsrohr b nebst der  Form a in Drehung versetzt sein. In diesem  Falle ist die Drehrichtung des Zuführungs  rohres b derjenigen der Form a vorteilhaft  entgegen gerichtet. Das flüssige     Gussmaterial          -wird    dem Zuführungsrohr oben zugeführt und  fliesst durch seine Eigenschwere unten aus.  Das     Zuführungsrohr    ist durch nicht. darge  stellte Mittel auf und ab beweglich.  



  Der Giessvorgang gestaltet sich dann zum  Beispiel folgendermassen:  Während die Form a. mit, der hervorzu  rufenden Fliehkraft     @    entsprechender Umdre  hungszahl umläuft, wird dem bis .nahe zum  Boden geführten Zuführungsrohr b flüssiges  Eisen zugeführt. Das Eisen strömt bei e aus,  trifft dort auf die umlaufende Formwand,  wird von dieser mitgerissen und unter dem  Einfluss der Fliehkraft an der Wandung fest  gehalten. Der ausfliessende Eisenstrahl erhält  auf diese Weise die Gestalt eines am untern  Ende der Form a innen gelagerten Ringes aus  flüssigem Eisen. Wird jetzt zum Beispiel ab  satzweise das Zuführungsrohr b um Ring  breite zur Form a gehoben, so lagert sich ein  zweiter ebensolcher Ring über dem ersten im  Innern der Form. Durch Verschmelzen beider  Ringe miteinander erhält man ein kurze,,  stehendes Rohrstück.

   Dieser Vorgang kann  beliebig wiederholt werden. An dem kälteren  Teil der Rohrform erstarrt das flüssige Eisen  bald zum starren Rohrkörper. Wenn man  aber das Zuführungsrohr bei gleichmässiger  Drehung stetig aufsteigen lässt, so erhält man  ein     schraubenförmig    gewundenes Rohr. Das  flüssige Eisen wird hierbei nicht auf den Bo  den der topfartigen Rohrform, sondern un  mittelbar an die Wandung, also den grössten  Innendurchmesser der Form abgegeben.  



  Die     Fig.    3 bis 13 zeigen weitere Möglich  keiten, den flüssigen Eisenstrahl durch einen      Verteiler an die umlaufende Formwand abzu  geben;       Fig.    3 zeigt ein Zuführungsrohr b mit  zwei     wagrechten    Austrittsöffnungen e,     e1;     der Pfeil P zeigt,     dass    auch das Zuführungs  rohr sich drehen kann;       Fig.    4 zeigt zwei schräg nach unten ge  richtete Abgänge     e,        e1,        Fig.    5 den einen Ab  gang c schräg nach unten und den andern     e'     schräg nach oben gerichtet.

   Nach     Fig.    6 hat  das Zuführungsrohr vier Abgänge. Die  .Summe der     Ausströmungsrüclzwirkungen    auf  das Rohr b ist gleich Null.     Selbstverständlich     ist damit die Zahl der möglichen Abgänge  keinesfalls begrenzt, ebenso kann die     Rich-          t        ung    und die Durchgangsweite der ein  zelnen Abgänge ganz verschieden sein.  Nach     Fig.    7 tritt ein gleichmässiger Strahl am  ganzen Umfang aus. Nach     Fig.    8 mündet das  Rohr b senkrecht; sein Strahl trifft auf einen  Verteiler f, der ihn gegen die Formwandung  ablenkt.

   Der Verteiler f ist durch Arme     g     reit dem Zuführungsrohr b verbunden: Die  Arme y können durch feuerfestes Material ge  gen den Einfluss des flüssigen Eisens ge  schützt werden. Sie gehen von einer Rohr  muffe     h,    aus, die zur Befestigung des Ver  teilers an dem Zuführungsrohr b dienen kann.  Wird diese Rohrmuffe     12    als Lager ausgebil  det, so kann auf diese Weise der Verteiler  drehbar gemacht werden.

   Die Umdrehungen  der Formwandung werden sich über das     mit-          @,erissene    flüssige Eisen zum Teil auf den  Verteiler übertragen, und es wird eine     kräf-          ti@ge    Ablenkung des Strahls gegen die     Form-          wa.ndung    erfolgen. Ausserdem wird durch den  Verteiler eine     ausserodentliehe        Gleichmässig-          keit    der     Rohrw        andstärke    erreicht.  



       Fig.    9     zeigt    eine ähnliche Anordnung wie       Fig.    8, jedoch mit einem Vorraum     i.    über dem       Z'erteiler    f, der ein Spritzen gegen die     Form-          wa.ndun-"    verhindern soll. Ausserdem zeigt       Fig.    9 Vorsprünge i' zur Führung an der be  arbeiteten Formwandung. Diese Führung  gegenüber der eigentlichen Formwandung       kann    auch von dem Zuführungsrohr selbst  ausgehen.    Nach     Fig.    10 kommt die Zuführung von  unten.

   Das Rohr b trägt den Verteiler<B>f'.</B>  Der flüssige Eisenstrahl tritt ganz     -ruhig    und  mit geringem Druck ein.  



       Fig.    11 zeigt den Guss eines     Muffenrohres.     Der zylindrische     Fortsatz        k'    über dem     Muf-          fenkern        k    dient als Verteilerstütze. Der  Schaft j dient als Führung des aufwärtsge  henden Verteilers. Die Aufwärtsbewegung  kann sowohl von dem Zuführungsrohr b, als  auch von dem Schaft     j    aus erfolgen. Dieser  kann auch wie bei     Fig.    10 der Zuführung die  nen.  



       Fig.    12 zeigt ein kurzes, feststehendes Zu  führungsrohr p. Die     Bewegung    des Verteilers  f erfolgt vom Schaft     jaus.     



  Die in den     Fig.    1 bis 9, 11 und     @12    gezeig  ten Verteiler lassen die     Rohrwandstärke    frei.  Die     Giesstätigkeit    kann sowohl an der tief  sten, als auch an der höchsten Stelle der Rohr  form beginnen.  



  Die Verteiler der     Fig.    10, 13, 14 schliessen  bis auf geringes Spiel die ganze Rohrform  ab; sie beginnen ihre Tätigkeit am     obern     Ende der Rohrform;       Fig.    13 entspricht im übrigen der     Fig.    8;       Fig.        1.1    zeigt den Verteiler f wie     Fig.    13,  darüber einen     Verdränger    1.  



  Ein gewisser Überschuss an flüssigem Ei  sen über den Verteilern der     Fig.    8 bis 11  (siehe speziell     Fig.    12) ist durchaus zulässig,  ebenso eine schräge Stellung des Zuführungs  rohres oder unmittelbares Einkippen auf den  Verteiler, nur soll zweckmässig der Strahl da  bei erst in der Höhe des Verteilers die Form  wandung berühren, um     schülpenartige        An-          hängungen    zu vermeiden, die zu Ausschuss  führen. Bei Verwendung des drehbaren Zu  führungsrohres     iFig.    3) können geringe  Druckhöhen künstlich, zum Beispiel durch  Druckluft oder Fliehkraft ergänzt werden;  dies kann insbesondere bei Anwendung des  steigenden Strahls vorteilhaft sein.

   Natürlich  kann das Verfahren nicht allein bei Eisen,  sondern bei jeder erstarrenden Flüssigkeit, sei  es Stahl, Metall, Metallegierung, Zement  usw. Verwendung finden.      Die     Fig.    15, 16 und 17 zeigen ein Aus  führungsbeispiel für die Herstellung eiserner       Muffenröhren.    Die Form     ca    dreht sich um eine  senkrechte Achse. Die Muffe kann dabei so  wohl unten als auch     _    oben angeordnet sein.  In dem Ausführungsbeispiel ist die Muffe  unten angeordnet. Oberhalb der Rohrform     cc     befindet sich ein     Überflussbecken    r, das durch  einen leicht abnehmbaren Deckel s abge  schlossen ist.

   Beim Giessen von oben nach  unten ist das     Überflussbecken    am untern Ende  der Form angebracht.  



  Als     Eisenzuführungsrinne    dient ein senk  recht angeordnetes geschlossenes Rohr b,  mit feuerfester Auskleidung und Kanal     (1     (siehe     Fig.    1). An der Eintrittsöffnung wird  das Rohr mit einem     Eingusstrichter    y oder  unmittelbar mit dem Ausguss einer Stopfen  pfanne in Verbindung gebracht. Die Aus  trittsöffnung des Rohres b hat im Beispiel  die Gestalt gemäss der     Fig.    4.  



  Das senkrecht hängende Zuführungsrohr  erleidet keinerlei     Biegungsbeanspruchungen,     insbesondere bei mehreren radial angeordneten  Austrittsöffnungen. Auch bei nur einer Aus  trittsöffnung ist sie so gering, dass sie nicht  in die Erscheinung     tritt.    Die Länge dieser  Zuführungsrinne spielt daher keine Rolle.  Der Flüssigkeitsdruck und damit die Durch  flussmenge bleiben wie aus nachfolgendem er  kennbar bis zum Schluss des Gusses     praktisch     gleich.  



  Senkrecht über der Drehform a ist in dem  Ausführungsbeispiel das Zuführungsrohr b  mit     Eingusstrichter    y auf einem senkrecht       verfahrbaren    Boden x eines Fahrstuhls ange  bracht. Eine gleichfalls auf dem Fahrstuhl  kippbar angeordnete Giesspfanne     av    enthält  das notwendige Eisen. Die Geschwindigkeit  der bei e und e' austretenden Strahlen des  Eisenflusses lässt sich durch Änderung der  Fahrstuhlgeschwindigkeit derart regeln, dass  trotz gleichbleibender     Ausflussmenge    die  Flächeneinheit der Rohrformen im Verlaufe  eines Hubes verschieden stark beschickt und  die Wandstärke innerhalb eines Gusses mit  Absicht ungleich gehalten werden kann.

   An  statt der Zuführungsrinnen kann sich auch    in diesem Falle die Form     a    in der Längsachse  senkrecht bewegen; ebenso kann diese Bewe  gung auch von beiden Teilen ausgeführt wer  den. Die Bewegungen werden vorteilhaft  durch Elektromotoren mit entsprechenden  Übertragungsmitteln besorgt. Ist die Rohr  muffe unten in der Form angeordnet, so kann  bei grösseren Rohren der     Huffenkern        v        mit-          telst    Hubwerkes     u,        Fig.    16, eingesetzt wer  den; von oben durch Hebezeug. Kleinere  Kerne werden von Hand eingesetzt.  



  Die gegossenen Rohre können sowohl von  unten aus der     Form    gezogen als auch von  oben ausgestossen werden     (Fig.    17) oder um  gekehrt, je nach Anordnung der Muffe. Vor  teilhaft wird unterhalb der Giessform oder in  deren Nähe die Glühgrube angeordnet, so dass  die Rohre ohne Zwischenweg zum Glühen  weiter gereicht werden. Vorteilhaft ist auch  die Anordnung eines unterhalb der Giessform       verfahrbaren        Glühkorbes,    in den alle Rohre  nacheinander ausgestossen werden und der  dann mit allen Rohren in den Glühofen einge  setzt wird. Da die Rohre senkrecht ausge  stossen werden, werden sie im Vergleich zur  liegenden Anordnung ganz wesentlich ge  schont und der Vorgang ausserordentlich er  leichtert.  



  Das eigentliche Giessen vollzieht sich etwa  folgendermassen:  Nachdem die Form vorgerichtet, der     Muf-          fenkern        i@    im Ausführungsbeispiel von unten  eingesetzt ist, wird die Form durch den Motor       t    in Bewegung gesetzt. Gleichzeitig wird der  Aufzug mit dem Zuführungsrohre b, Trich  ter y und der Giesspfanne     2o    soweit nach un  ten verfahren, dass der aus dem Zuführungs  rohre austretende Strahl die Wandung der  sich drehenden Schleuderform noch berührt.  In dieser Stellung beginnt jetzt der eigent  liche Giessvorgang. Die Kippfanne     w    gibt ihr  Eisen über den Trichter y und das Zufüh  rungsrohr b an die Schleuderform.

   Gleichzei  tig wird der Aufzug x mit dem Zuführungs  rohr b nach oben in Bewegung gesetzt. Wäh  rend der Aufwärtsfahrt hat der die Kipp  Pfanne bedienende Arbeiter nur darauf zu  achten, dass der Spiegel des flüssigen Eisens      in dem Trichter     y    einigermassen auf gleicher  Höhe gehalten wird. Kleine Schwankungen  spielen dabei keine Rolle, weil sie gegenüber  der     (lesamtausflusshöhe    nichts ausmachen.       I)ie        Ausflussgeschwindigkeit    bleibt also  während der Auffahrt praktisch gleich.

   Kurz  bevor der     Ausflussstrahl    das obere Rohrende  erreicht, unterbricht der die     Kippfanne    be  dienende Arbeiter das Zukippen auf ein  selbsttätiges, elektrisches Zeichen oder durch  Beobachten einer     Marke    usw. hin. Dies     ge-          schielit    derart rechtzeitig, dass nur noch der  Inhalt des eigentlichen Zuführungsrohres in  das oberhalb der Rohrform vorgesehene     Über-          flussbeclzen    r abläuft, wo es sich als Ring  sammelt. Nach Entfernung des Deckels s  kann es zur Wiederverwendung fortgenom  men werden.  



  Vom ersten Augenblick ab wird das Eisen       an    den grössten Durchmesser abgegeben,       I@cmmt    unter den Einfluss der Fliehkraft und  wird mit Gewalt gegen die Formwandung     ge-          presst.    Es kann nicht nach der Mitte zurück  fliessen. Auf den ersten     Flüssigkeitsring    setzt       .#icli    durch die Aufwärtsbewegung der     Zufüh-          iuiigsrinne    b der zweite Ring und so fort.     In-          zwischen    erstarrt der zuerst gebildete Teil des  Rohres an der gekühlten Form.

   Kurze Zeit  nach Unterbrechung des Giessvorganges kann       das    Rohr ausgestossen und der Vorgang wie  derholt werden. Durch Regelung der     Umdre-          fiungszahlkann    die     wacrecht    wirkende Kom  ponente der     Schleuderkraft    derart. gesteigert  werden, dass die senkrecht wirkende Ge  wichtskomponente fast ausser Wirkung ge  setzt wird. Durch die starke Reibung an der  Formwandung wird diese Wirkung noch     un-          tPrstützt.    Vorteilhaft     -wird    die Umdrehungs  zahl der Form und die Geschwindigkeit der  steigenden Rinne jedoch so gewählt, dass noch  ein gutes Zusammenfliessen mit dem vorheri  gen Ring gewährleistet wird.

    



  Auf diese Weise entsteht in der Rohr  form ein wirksamer     Kräftekegel    von der  Höhe der Gewichtskomponente, der aber     um-          so    flacher wird, je grösser die Fliehkraft,  also die Umdrehungszahl wird (Fug. 18). Die  Kräfte sind nach allen Seiten (in der Rieh-         tung    des Kegelmantels) gleichmässig. Es tre  ten also bei der senkrechten Schleuderachse  nur gleichmässige Kräfte auf.  



  Infolge der gleichmässigen Wirkung der  Fliehkraft bei senkrechter Drehachse wird  die Festigkeit von Anfang an zunehmen.  Einem Voreilen in die leere Form, bei steigen  dem Guss,     wirkt'die    Gewichtskomponente ent  gegen.  



  Da die senkrechte Anordnung der Zu  führungsrinne keinerlei     Biegungsbeanspru-          chung    ergibt, so kann sie derart dünn ausge  bildet werden, dass auch die kleinsten in  Frage kommenden Rohre noch geschleudert  werden können. Da die Länge bei der senk  recht hängenden Rinne ebenfalls beliebig sein  kann, die entsprechenden Umdrehungszahlen  aber durch Elektromotoren usw. zu erreichen  sind, so ist in der Anordnung ein Mittel ge  funden, Röhren von den kleinsten bis zu den  grössten Durchmessern bei beliebiger Länge  zu schleudern.  



  Rohrform und Kühlmantel stellen sich als  ein aufgestellter, allseits geschlossener Dop  pelzylinder dar, der nur oben eine verschraub  bare     Einfüllöffnung    mit Sicherheitsventil  und unten eine Entleerungsschraube hat. Da  die Kühlflüssigkeit die eigentliche Rohrform  a immer vollständig gleichmässig umschliesst,  insbesondere auch während des Stillstandes,  so ist die Kühlung der Rohrform unbedingt  gleichmässig.  



  Die     Wandstärke    des herzustellenden Roh  res hängt von der     Ausflussmenge,    der gegen  seitigen Längsverschiebung zwischen Zufüh  rungsrohr und Form und vom Rohrdurchmes  ser des herzustellenden Rohres ab.  



  Zur vorteilhaften Arbeit und Arbeitstei  lung können einzeln stehende Schleuderfor  men in Gruppen zusammengestellt werden, so       da.ss    ihre Bedienung rasch nacheinander erfol  gen kann. Die Anordnung wäre im allgemei  nen gleich der bei den bekannten senkrecht  stehenden Sandformen für stehenden     Röh-          renguss.    Wie dort,-     können    auch hier sowohl  Formen, als auch Kräne und Aufzüge fahr  bar angeordnet werden.     Ausserordentlich    vor  teilhaft wird die Anordnung der Schleuder-      formen an einem Drehtisch.     Fig.    20 zeigt die  Anordnung.

   Die einzelnen Bedienungsvorrich  tungen sind im Kreis um den Drehtisch her  um angebracht, so dass gleichzeitig vorgerich  tet, gegossen und ausgezogen werden kann.  Der Antriebsmotor für die Schleuderform  kann sowohl feststehend ausserhalb des Dreh  tisches, als auch auf dem Drehtisch selbst an  gebracht sein. Im ersteren Falle wird der Mo  tor alle Schleuderformen nacheinander in Be  wegung setzen, dabei muss der Drehtisch so  lange seine periodische Fortbewegung unter  brechen, bis das flüssige Eisen nach der Giess  periode erstarrt ist. Im letzteren Falle kann  die Schleuderform auch während der Vor  wärtsbewegung des Drehtisches weiter um  laufen. Die Vorwärtsbewegung des Dreh  tisches kann also sofort nach Beendigung des  eigentlichen Giessvorganges erfolgen.

   Die Ar  beitsvorgänge können somit bei Anordnung  des Motors auf dem Drehtisch wesentlich ab  gekürzt werden. Dabei ist es gleichgültig, ob  jede Schleuderform ihren besonderen Motor  erhält oder ob ein gemeinsamer Motor für  mehrere oder alle Schleuderformen vorhan  den ist, der etwa von der Mitte des Dreh  tisches aus durch einen Zwischenteil, Zahn  rad, Reibrad, Riemen, Kupplung usw. mit  den eigentlichen Schleuderformen in Verbin  dung gebracht wird.  



  Selbstverständlich kann sich die Anord  nung der Bedienungsvorrichtungen am Um  fang des Drehtisches auch wiederholen. Auch  besteht die Möglichkeit, mehrere Röhren von  einem Aufzug aus gleichzeitig zu giessen. Die       Fig.    21 bis 24 zeigen diese Anordnung bei fest  angeordneten Schleuderformen und Aufzug.  



       Fig.    25 zeigt an einem Beispiel die Mög  lichkeit, mehrere Röhren gleichzeitig zu gie  ssen, in Verbindung mit dem Drehtisch. Im  Beispiel ist angenommen, dass von einem  Giessaufzug aus mit zwei Pfannen vier Röh  ren gleichzeitig gegossen werden. Die vier  zu giessenden Röhren liegen vorteilhaft un  mittelbar nebeneinander. Nach beendeter  Giessperiode macht der Drehtisch eine Vor  wärtsbewegung, die vier neue Formen unter  die Zuführungsrohre     b    bringt. Gleichzeitig    wandern die vier gegossenen Rohre zur Aus  schlagstelle, um die Rohre hier auszustossen.  An der neunten bis zwölften Form wird  während dieser Zeit die Vorbereitung zum  neuen Guss getroffen usw.  



  Die Leistung einer derartigen Anlage  wird deshalb ausserordentlich gross sein, zu  mal auf diese Weise die Herstellung der  Röhren durch     Schleuderguss    in Fliessarbeit  erreicht wird.  



  Beim dargestellten Beispiel befinden sich  die Formen 1 bis 4 im Giessen, die Formen 5  bis 8 im Ausziehen und die Formen 9 bis 12  im Vorrichten.  



  Die Verwendung stehender Formen zum  Giessschleudern lässt auch eine     Isolierausklei-          dung    der Schleuderformen leicht und günstig,  nämlich ebenfalls stehend durchführen. An  sich ist die Verwendung von Schleuderfor  men mit     ausgestampftem        Formenmantel    be  kannt. Diese Auskleidung erfolgt im allge  meinen durch feuerfeste, die Wärme     schlecht     leitende Stoffe, wie Formsand,     Chamotte     usw. bei stehender Form. Bei Verwendung  wird dann bisher das stehend vorgerichtete  Rohr getrocknet,     wagrecht    umgelegt und in  Drehung gebracht.

   Bei der Inbetriebnahme  der     wagrecht    gelagerten ausgekleideten  Rohrform zeigt sich häufig der Mangel, dass  die Auskleidung von der eisernen Formwand  abgelöst wird und abfällt. Dieser Nachteil  der     wagrecht    gelagerten Schleuderform hat  seine Begründung darin, dass infolge der  eigenen Schwere die Auskleidung von der  gerade den Rohrscheitel bildenden Stelle der  Form abstiebt. Insbesondere ist dies der Fall  beim Anlauf der Schleuderform, also so  lange die Fliehkraft noch keine Gegenkraft  stellt. Unvermeidliche Stösse und Schläge bei  der     Ingangsetzung    der Schleuderform er  höhen diesen Nachteil noch ganz wesentlich.

    Abgesehen also von der umständlichen, zeit  raubenden Art, die Rohre erst aufzustellen,       auszustampfen,    zu trocknen, wieder umzu  legen, ist das Verfahren nach Vorstehendem  bei der liegenden Schleuderform sehr unzu  verlässig und teuer.      Bei der erfindungsgemäss senkrecht ste  hend verwendeten Schleuderform kann die       Aufstampfung    genau wie bei den gewöhn  lichen stehenden     Giessereialilagen,    also auch  mittelst     Stampfmaschine    erfolgen. Die Trock  nung kann erfolgen, ist aber nicht unbedingt  notwendig. Beim Schleudern dreht sich die  Form dann in der gleichen 'Stellung wie  beim Stampfen. Die auftretenden Fliehkräfte  wirken gleichmässig     wagrecht    auf die Form  wandungen.

   Durch das Eigengewicht der  Auskleidung, das parallel der Formwandung  wirkt, erfährt die weit grössere Fliehkraft  komponente eine geringe     Ablenkung    von der       Wagrechten    nach unten, mit dem Vorteil,  dass die Auskleidung keinerlei Neigung zeigt       .sich    zu lösen. Das Verfahren erlaubt eine  ganz erheblich schnellere und sicherere Aus  kleidung der Schleuderformen als bisher.  



  In     Eig.    26 ist die     ausgestampfte    senk  recht stehende Schleuderform a an dem Um  fange eines Drehtisches angebracht, wie dies       aus    der Praxis der stellenden Röhrengiesserei       bekalint    ist. An Stelle der dort an dem Dreh  tisch feststehenden Form tritt hier die sich  drehende Form. Während des     Stillstandes     wird die     Schleuderform    durch eine Rohr  sta.mpfmaschine r (im Beispiel); Rüttelma  schine usw., wie die gewöhnliche festste  hende Rohrform ausgekleidet, eventuell ge  trocknet, bei     Muffenrohren    der     Muffenkern     einbesetzt.  



  Um bei einseitig zufliessendem Bandstrahl  eine rundum genau gleichmässig gestampfte  Rohrform     s'    zu erhalten, ist es vorteilhaft,  trotz der sich um den Kern, das heisst das Mo  dell     in    bewegenden Stampfer     iz,    auch die  Rohrform langsam in drehende Bewegung zu  setzen. Bei Verwendung des Drehtisches ge  schieht dies wie üblich während der Weiter  bewegung des Drehtisches auf die Giessstelle  zu. Durch das Schleuderverfahren wird ein  Zylinderkern für das herzustellende Rohr  (siehe rechte Seite von     Fig.    26) erspart. An  der Giessstelle wird die ausgekleidete Form  in stehender Lage in Drehung versetzt und  nach     dem    Schleuderverfahren wie die eiserne  Schleuderform behandelt.

   Durch die Aus-         kleidung    der Schleuderform wird die     Abküh-          lung    ganz wesentlich verlangsamt, es er  geben sich weiche Röhren, die ein nachträg  liches Glühen nicht mehr verlangen. Da die  ausgekleidete Form in der senkrechten       Stampfstellung    auch geschleudert wird, so       ergibt    sich ausser der schnelleren Arbeits  weise der weitere Vorteil, dass die Gleichge  wichtslage der Auskleidung nicht gestört  wird und dass die auftretenden Fliehkräfte  die Auskleidung von Beginn der Drehung an  gleichmässig gegen die eiserne Umrahmung  der Formwandung anpressen. Nach vollstän  diger Erstarrung kann dann das     Schleudern     unterbrochen werden.

   Das     Ausstossen    des       Rohres    und Formsandes erfolgt dann wieder       wie    bei     gewöhnlichem    Arbeiten mit Drehtisch  und feststehenden Rohrformen. Selbstver  ständlich kann die stehend ausgekleidete  Schleuderform auch ohne Drehtisch, und  zwar einzeln oder in Gruppen, zusammenge  fasst arbeiten. Auch lassen sich Röhren mit  zwei Muffen oder Flanschen auf diese Weise  in der ausgekleideten Schleuderform herstel  len.  



  Es lassen sich also Röhren erzeugen, die  alle Vorteile des stehenden Röhrengusses  einesteils und des Schleudergusses anderseits  aufweisen. Die Röhren sind in Sand gegos  sen, werden also weich, wie gewöhnlich     ste,     hender     Röhrenguss,    sie brauchen deshalb  nicht geglüht zu werden,     anderseits    zeigen  sie aber auch erhöhte Festigkeit und Dichtig  keit wie der     Schleuderguss.    Dabei wird der  teuere trockene Kern erspart. Da das Aus  stampfen der Form, als auch das Giessen,  übereinstimmend nur kurze Zeit dauert, so  ist durch die Verbindung von Stampf  maschine und senkrecht stehender Schleuder  form ein ausserordentlich vorteilhaftes Ver  fahren zur Herstellung von Röhren erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtCIIE 1. Verfahren zur Herstellung von Röhren und andern Hohlkörpern durch Schleu- derguss mit senkrecht stehender Form, dadurch gekennzeichnet, dass während der Heranführung des Schleudergutes an die Formwandung Form und ein Ver teiler für das Schleudergut relativ zu einander achsial verschoben werden. 1I. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in die stehende Form ein Zuführungsrohr für das Schleudergut hineinragt, das mindestens eine seitliche Mündungsstelle zur Heran führung des flüssigen Schleudergutes an die Innenwand der Form hat. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I zur Erzielung eines Weichgusses, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Gusse bei stehender Form in diese um einen Kern herum eine Isolierauskleidung durch Stampfer eingearbeitet wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass sich beim Auskleiden nicht nur die Stampfer um' den Kern herumbewe gen, sondern auch die Rohrform langsam in drehende Bewegung versetzt wird. . Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der flüssige Strahl des Schleudergutes unmittelbar an die Wandung einer sich drehenden, ste henden und nicht ausgekleideten Schleu derform abgegeben wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Tül len so verteilt und gerichtet sind, dass die Summe der Ausströmungsrückwirkun- gen auf das Zuführungsrohr gleich Null .ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass sich das Zuströmrohr in Drehbewegung versetzen lässt. G. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungsrohr achsial gegenüber der Schleuderform verschiebbar ist.
    tinrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuderform achsial gegenüber dem Zuführungsrohr verschiebbar ist. . Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass am Ende der stehenden Rohrform ein Überflussbecken angeordnet ist. 9. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuderform von einem Kühlmantel umgeben ist. 1(l.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Muffenkerne senkrecht in die Schleuderform einsetz bar sind. 11. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass bei achsial feststehender Schleuderform das mit oberem Eingusstrichter ausgerüstete Zu- strömrohr und eine zu seiner Bedienung benötigte Kippgiesspfanne an einem senk recht verfahrbaren Aufzuge angebracht sind. 1. .
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Mehrzahl Schleuder formen hintereinander in Reihen unter das gleiche Zuströmrohr fahrbar sind. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 11 und<B>12,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Reihe zusammengehöriger Schleuderformen zwecks Hintereinanderbedienung an ei nem Drehtisch angeordnet sind: 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass noch andere Ar beitsmittel zum Vorrichten und Aus ziehen, ebenfalls im Zusammenhang mit dem Drehtisch angebracht sind, um die beim Weiterschalten vor sie kommenden Schleuderformen während des Gusses anderer vorzurichten bezw. zu entleeren. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch Hund Unteransprüchen 11 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Zuströmrohre so angeordnet sind, dass sie bei dem Kippvorgange der Pfanne mit Schleuder gut versorgt werden, wobei die an dem Drehtisch angebrachten Schleuderformen in Gruppen unterteilt sind, deren Mit glieder jeweils den gleichen Arbeitsgang durchmachen. <B>16.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II mit einem, mehrere Schleuderformen tragen den Drehtische, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Schleuderdrehung der einzel- nen Schleudern bewirkender Motor auf dein Drehtische angeordnet ist. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch II mit einem mehrere Schleuderformen tragen den Drehtische, dadurch gekennzeichnet, dass ein eine Schleuderdrehung bewirken der Motor sich ausserhalb des Drehtisches befindet.
CH125530D 1926-02-02 1927-01-31 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Röhren und andern Hohlkörpern durch Schleuderguss. CH125530A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT881U1 (de) * 1995-10-13 1996-07-25 Kern Harald Dipl Ing Vorrichtung zum herstellen von rohren im schleuderverfahren
AT403557B (de) * 1995-10-13 1998-03-25 Kern Harald Dipl Ing Vorrichtung zum herstellen von rohren nach dem schleuderverfahren

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AT881U1 (de) * 1995-10-13 1996-07-25 Kern Harald Dipl Ing Vorrichtung zum herstellen von rohren im schleuderverfahren
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