CH125567A - Anlage, bestehend aus einer Kolbenarbeitsmaschine und einem mit dieser gekuppelten Induktionsmotor mit Kommutatorhintermaschine. - Google Patents

Anlage, bestehend aus einer Kolbenarbeitsmaschine und einem mit dieser gekuppelten Induktionsmotor mit Kommutatorhintermaschine.

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CH125567A
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commutator rear
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rear machine
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Anlage, bestehend aus einer Kolbenarbeitsmaschine und einem mit dieser gekuppelten  Induktionsmotor mit Kommutatorhintermaschine.    Für den elektrischen Antrieb von     Kolben-          arbeitsmasehinen,    wie Kolbenkompressoren,  Kolbenpumpen und dergleichen, verwendet  man Induktionsmotoren. Da die Kolben  arbeitsmaschine während einer Arbeitsperiode  ein stark wechselndes Drehmoment erfordert,  so würden sich bei ihrem Antrieb mittelst  eines Induktionsmotors der gewöhnlichen  Bauart diese stossweisen Belastungsänderun  gen auch auf das elektrische Netz übertra  gen.

   Man kann diesen Nachteil vermeiden  oder vermindern, wenn man entweder in den  sekundären Stromkreis des Induktionsmotors  Ohmsche Widerstände einschaltet, die bei  starker Belastung einen zusätzlichen Dreh  zahlabfall herbeiführen und so die vorhan  denen Schwungmassen ausnutzen, oder auch  indem man das gesamte Aggregat mit zusätz  lichen Schwungmassen ausrüstet, oder in  dem man schliesslich beides vorsieht. Die  Einschaltung von Ohmschen Widerständen  verschlechtert aber den Wirkungsgrad des  Motors in sehr erheblichem Masse. Die An-    ordnung von zusätzlichen Schwungmassen  vergrössert die Anlagekosten und den Raum  bedarf des Antriebes. Namentlich der letz  tere Umstand ist unter Umständen sehr  nachteilig.

   Man kann nun statt der     Ohm-          Widerstände    in den Sekundärstrom  kreis auch einen eigenerregten Phasen  schieber einschalten, bei dem bekanntlich  die vom Phasenschieber gelieferte     kapazi-          tive    oder induktive Gegenspannung propor  tional mit dem Belastungsstrom wächst.  Die Einschaltung eines derartigen Phasen  schiebers der üblichen Bauart reicht aber  zur Erreichung des gewünschten Drehzahl  abfalles in den meisten Fällen nicht aus,  so dass' man doch auf zusätzliche     Schwung-          massen    angewiesen ist.  



  Alle diese Nachteile werden durch die  Anordnung nach der Erfindung vermieden.  Der Induktionsmotor für den Antrieb der  Kolbenmaschine ist mit einer Kommutator  hintermaschine ausgerüstet, deren auf die       Dreliza.hl        einwirkendes    Erregerfeld derart      von dem Belastungsstrom des Induktions  motors beeinflusst wird, dass der Schlupf des  Induktionsmotors bei Vollast um 1 bis 3 %  der synchronen Drehzahl vermehrt ist. Wie  die Versuche und die Rechnung bewiesen  haben, bewirkt eine derartige zusätzliche  Vermehrung des Schlupfes, dass die Be  lastungsstösse der Kolbenmaschine so gut  wie vollständig von dem elektrischen Netz  ferngehalten werden, dass aber anderseits die  vorhandenen Schwungmassen eines normalen  Induktionsmotors zur Abgleichung der Be  lastungsstösse ausreichen.

   Bei der geringen  Vermehrung des Schlupfes um 1 bis 3 %  braucht ausserdem die Kommutatorhinter  maschine nicht merklich grösser bemessen zu  werden, als dies an sich für die     Kompen-          sierung    der Hauptmaschine erforderlich ist.  Die besondere Bemessung des zusätzlichen  Schlupfes stellt also einen Optimumwert dar  insofern, als so gut wie gar keine Erhöhung  der Kosten des Antriebes eintritt, und dass  trotzdem der angestrebte Zweck der Anord  nung vollkommen erreicht wird.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In  Abb. 1 ist 1 eine Kolbenpumpe, die von  einem Induktionsmotor 2 angetrieben wird.  In den Sekundärstromkreis des Induktions  motors ist eine mit diesem mechanisch     ge-          kuppelte    Drehstromreihenschlussmaschine 3  eingeschaltet. Die Ständerwicklung 4 der  Drehstromreihenschlussmaschine ist nun der  art bemessen und in ihrer Phase zur Läufer  wicklung derart eingestellt, dass bei Vollast  des Induktionsmotors eine Vermehrung des  Schlupfes um etwa 2 % eintritt.

   Bekannt  lich bewirkt eine in den Sekundärstromkreis  eines Induktionsmotors eingeschaltete und  mit diesem gekuppelte Drehstromreihen  schlussmaschine eine in Abhängigkeit vom  Belastungsstrom des Induktionsmotors umso  stärker eintretende Drehzahlsenkung, in je  grösserem Masse die Ständerwicklung der  Reihenschlussmaschine von der 180  igen  räumlichen Phasenverschiebung gegenüber  der Läuferwicklung abweicht und sich einer  90 igen Phasenverschiebung nähert. Eine der-    artige Drehstromreihenschlussmaschine fällt  in ihrer Dimensionierung nicht merklich  grösser aus als etwa ein eigenerregter Pha  senschieber für die Kompensierung des In  duktionsmotors 2. Dementsprechend sind  auch die Kosten der Reihenschlussmaschine  nur niedrig.  



  Bei der Anordnung nach Abb. 2 der  Zeichnung ist in den Sekundärstromkreis  des Induktionsmotors eine Kommutator  hintermaschine 3 eingeschaltet, die im Läu  fer mittelst eines Transformators 5 fremd  erregt wird. Der Transformator 5 ist als  Stromtransformator geschaltet und wird pri  mär vom Belastungsstrom des Induktions  motors durchflossen. Mit wachsendem Be  lastungsstrom wird dann die Drehzahl in dem  angegebenen Masse gesenkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage, bestehend aus einer Kolben arbeitsmaschine und einem mit dieser ge- kuppelten Induktionsmotor mit Kommutator hintermaschine, wobei das auf die Drehzahl des Induktionsmotors einwirkende Erreger feld der Kommutatorhintermaschine von dem Belastungsstrom des Induktionsmotors der art beeinflusst wird, dass der Schlupf des Induktionsmotors bei Vollast um 1 bis 3 der synchronen Drehzahl vermehrt ist. UNTERANSPRÜCHE: Anlage nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Drehstromreihen schlussmaschine als Kommutatorhinter maschine.
    Anlage nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine fremderregte Kommutatorhintermaschine, die mit einer vom Belastungsstrom des Induktions motors gesteuerten Kompoundierungsvor- richtung versehen ist.
CH125567D 1925-12-19 1926-11-22 Anlage, bestehend aus einer Kolbenarbeitsmaschine und einem mit dieser gekuppelten Induktionsmotor mit Kommutatorhintermaschine. CH125567A (de)

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CH125567D CH125567A (de) 1925-12-19 1926-11-22 Anlage, bestehend aus einer Kolbenarbeitsmaschine und einem mit dieser gekuppelten Induktionsmotor mit Kommutatorhintermaschine.

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