CH125595A - Selbstkassierende Fernsprechstelle. - Google Patents

Selbstkassierende Fernsprechstelle.

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CH125595A
CH125595A CH125595DA CH125595A CH 125595 A CH125595 A CH 125595A CH 125595D A CH125595D A CH 125595DA CH 125595 A CH125595 A CH 125595A
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CH
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Limited Hall Telep Accessories
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Hall Telephone Accessories Lim
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


      Selbstkassierende        Fernsprechstelle.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine       .#elhakassierende    Fernsprechstelle jener Art,       1,pi    welcher die eingeworfenen     Geldstücl@e          @-orübergehend    durch einen Halter festgehal  ten und     kassiert    werden,     wenn    der     Anrufende     die gewünschte Verbindung erhalten hat, Je  doch     zurüelzgezahlt    werden, wenn die ge  wünschte Verbindung nicht erhalten wurde,

         wobei    das Einziehen     und    Auswerfen durch  einen     Münzenwerfer    geschieht, welcher aus  der     Einwurfsstellung    in eine     Einzugsstellung     oder eine     Auswerfstellung    bewegt werden       kann    und normalerweise in der     Auswerfstel-          lung    steht.  



       (-gemäss    der Erfindung wird der Münzen  welcher normalerweise in der nach       dem    Auswerfen einer Münze einbenommenen       Stellung    steht, durch die     Bewegung    des     Tele-          phonhörer-Aufhä.ngehakens    vor und nach  dem Anruf aus dieser     Stellung    in die     Ein-          und    aus letzterer in die     Nor-          malstellung        zuriichgebracht,    wobei eine elek  trisch gesteuerte Vorrichtung vorgesehen ist,       welche    betätigt wird,

       \wenn    der Anruf erfolg  reich ist, so dass nach einem erfolgreichen    Anruf der     Münzenwerfer    sich aus der Ein  wurf     sstellung    in die Einzugsstellung     bewegt,     bevor er in seine     Normalstellung    zurück  kehrt.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar     zeigt          Fig.    1 einen Aufriss bei weggenommenem  Gehäusedeckel mit sämtlichen Teilen des       Telephonapparates    in Normalstellung;       Fig.    \? ist die Vorderansicht eines Teil  stückes mit dem     Münzenwerfer    in     Einzugs-          stellung    ;

         Fig.    3 zeigt einen     Aufriss    mit. dem Mün  zen.     erfer    in     Einwurfsstellung;          Fig.    4 ist ein senkrechter     Selinitt    eines  Teils des     Münzenwerfers;          Fig.    5 ist eine Rückansicht mit den Tei  len in Normalstellung;       Fig.    6 ist eine Seitenansicht von rechts  der     Fig.    1 gesehen;

         Fig.    7 ist eine Rückansicht mit dem     Mün-          zenwerfer    in     Einwurfsstellunb;          Fig.    8 ist ein Schaltungsschema des Ap  parates.      In der Zeichnung ist 10 ein Gehäuse,  welches einen Rahmen 11 enthält, der     mit-          telst    Stützen 12 und Zapfen 13 an Armen 14  eines Trägers 15 gelagert ist.  



  Das Gehäuse 10 hat eine Öffnung 16       (Fig.    6), unter welcher     Münzeinwurfschlitze     17 für Münzen verschiedener Werte liegen,  welche sich über Münzrutschen A, A' und       AZ    befinden, in welchen die Geldstücke zu  einem Münzwerfer B hinunter gleiten, wel  cher bei     B1    am Rahmen     angelenkt    ist     (Fig.    3  und 6).  



  Der     Münzenwerfer    B ist mit Abteilen 18,  19 und 20 versehen, welche den Münzen  rutschen entsprechen und am untern Ende  offen sind     (Fig.    4).  



  In der     Einwurfsstellung    des     Münzenwer-          fers    B     (Fig.    3)     -wird    der Durchtritt der Mün  zen durch die offenen     unteinl    Enden der Ab  teile 19 und 20 .durch einen Münzen     halter    D  verhindert; es ist dies ein in 21 gelagerter  Hebel, welcher am einen Ende ein Aus  gleichsgewicht 22 und am andern Ende einen       Fartsatz    23     (Fig.    4) hat, der sich quer über  die untern Enden der Abteile 19 und 20 er  streckt. In dieser Stellung liegt eine Schraube  24 des Rahmens quer vor dem untern Ende  des Abteils 18.

   Auf diese Weise werden die  Geldstücke in den Abteilen 19 und 20 durch  den Gewichtshebel D und die Münzen im  Abteil 18 durch die Schraube 24 fest  gehalten. .  



  Unter dem     Münzenwerfer    B ist eine elek  tromagnetische Steuervorrichtung angebracht.  Eine Klinke 25 mit einer am festen Bolzen  27 befestigten Feder 26 ist derart ausgebil  det, dass sie mit einem Zahn 28 des Münzen  werfers B in Eingriff steht und durch einen       verschwenkbar    -gelagerten Anker 29 ausser  Eingriff gebracht wird, wenn der Magnet 30  erregt wird und der Anker hierdurch an  einen Stift 31 der Klinke anschlägt. Der  Stift 31 ist derart angeordnet, dass, wenn der  Anker die     Klinke    bewegt, der Weg der letz  teren beträchtlich grösser ist als jener des  Ankers.  



  Der Magnet 30     ist    auf einem Träger 32       gelagert.       Der     Münzenwerfer    B kann aus der in       Fig.    3 dargestellten     Einwurfsstellung    ent  weder in die     Auswerfstellung        (Fig.    1) oder  in die Einzugsstellung     (Fig.    2) bewegt wer  den. Wenn er in die Einzugsstellung bewegt  wird, so werden die Abteile. 18, 19 und 20  von dem     Fortsatz    23 entfernt und die  Schraube 24 lässt das Geldstück durch eine  feste Rutsche 33 in einen Behälter 34 her  unter fallen.

   Wenn der     Münzenwerfer    in die       Auswerfstellung    bewegt wird, tritt die  Münze durch eine Rutsche 35 in den Münz  auswurf 36.  



  Um eine Beeinflussung des Mechanismus       mittelst    eines eingeführten Drahtes oder der  gleichen durch den Münzauswurf 36 hin  durch, solange sich das Geldstück im     Miiii-          zenwerfer    befindet, zu verhindern, ist eine       verschwenkbare    Deckplatte 37 derart ange  ordnet, dass sie durch ihr Gewicht in eine  Stellung schwingt, in welcher sie die Rutsche  35 abschliesst, jedoch in .der     Auswerfstellung     aus dieser Stellung durch den     Münzenwerfer     B     herausbewegt    wird, indem derselbe mit  einem Stift 38 an der Platte 37 zusammen  wirkt.  



  Der     Telephonhaken    39 sitzt am     Endr,     eines in 41 drehbar gelagerten Hebels 40.  Auf dem Schwenkzapfen 41 ist ein     abge-          kröpfter        'Winkelhebel    42 gelagert, dessen  einer Arm gegen einen Bolzen 42a am Hebel  40 anliegt, während ein Bolzen 44 auf .dem  andern Arm des Winkelhebels durch eine Fe  der 4,3 mit einem Bolzen 45 des Hebels 40  verbunden ist. Durch eine weitere Feder 46  ist der Bolzen 45 ebenfalls mit einem festen  Bolzen 47 verbunden.  



  Ein Steigrad 48     (Fig.    6 und 7) auf einer  Lagerstütze 49 steht in Eingriff mit einer  Klinke 50, die an einem     verschwenkbar    ge  lagerten, mit Gewinde v     ersehenenKlinkarm    51       angelenkt    ist und letzterer trägt als einstell  bares Ausgleichsgewicht eine Mutter 52. Das  Steigrad 48 ist an einem Zahnkolben 53 fest,  der mit einem Zahnrad 54 in Eingriff     steht,     welches einen Zahnkolben 55 trägt, der wie  derum mit einem Zahnrad 56 in Eingriff  steht.

   Das Zahnrad 56 trägt ein Schaltrad           a7,    mit welchem zwei     federbeeinflusste    Klin  ken 58     Lind    58a in Eingriff stehen, welche  an einem Bolzen 59 auf einer Platte 60 sit  zen, die einstellbar mit einem auf dem Bol  zen 62 drehbar gelagerten     'L\"ocl@en    61 ver  bunden ist und auf letzterem Bolzen sitzen  ebenfalls das     Schaltrad    57 mit dem Zahn  rad 56.  



  Die Platte 60 ist mit dem Nocken 61  durch eine Stellschraube 63 verbunden, wel  che durch einen Schlitz 64 in der Platte 60       hindurehtritt.    Eine Feder 65 verbindet einen  Stift 66 auf dem Nocken mit einem festen  Stift 67, und eine Stift 68a auf dem Nocken       ra;;t    in die Bewegungsbahn des Hebels 42.  



  Die Bewegung des Nockens 61 wird auf  den     Münzenwerfer    B übertragen durch einen  Lenker 68, welcher am Nocken     angelenkt    ist  und ein geschlitztes Ende 69 hat, durch wel  ches ein Stift 70 an dem     Münzenwerfer    B       hindurchtritt    und dieser Stift trägt ein  Schraubengewinde und eine Haltemutter 71,       n#-leitet    jedoch frei in den .Schlitz.  



  Der Nocken 61 steuert gewisse elektrische  Verbindungen mittelst einer Kontaktfeder 72  auf einem Träger 73, und zwar trägt die  Kontaktfeder eine Rolle 74, welche auf der  Fläche 75 des     Nockens    61 aufläuft. Die Kon  taktfeder 72 liegt zwischen zwei     Kontakten     76 und 77.  



  L: m den Einwurf von Geldstücken zu       @-erhindern,    wenn der     1Tünzenwerfer    B nicht  in der richtigen     Einwurfsstellung    ist, ist eine  Sperrvorrichtung H vorgesehen, welche einen  Hebel 78 aufweist, welcher an einem Bolzen  79     angelenkt    ist und einen quer vorspringen  den Stift 80 aufweist, welcher sich in einer  Stellung quer über die     Geldeinwurfschlitze     erstreckt.  



  Der Hebel 78 ist mit einem Segment 81  verbunden, welches auf dem Boden 79 dreh  bar     r;elagert    ist und eine     Nockenfläche    86     be-          itzt,    an welcher ein Stift 83     äm    Arm 84 des       Münzenwerfers    B aufläuft.  



  Eine weitere Verbindung zwischen dem Seg  ment 81 und dem Arm 84 wird durch einen  Arm 85 des     Segmentes    hergestellt, an wel  chem ein Lenker 86     a.ngelenkt    ist, der ein    geschlitztes Ende 8 7 aufweist, in welchen  ein am Arm 84 fester Bolzen 88 sitzt. Das  Segment 81 schliesst und unterbricht gewisse  elektrische Verbindungen mittelst einer Kon  taktfeder 89, -welche in einem Träger 90 auf  dem Rahmen befestigt ist und mit einem iso  lierten Stift 91 auf dem Segment 81 in Ein  griff steht und mit einer Kontaktfeder 92 in  Berührung kommen kann.  



  Der Gewichtshebel D kann ebenfalls zur  Steuerung einiger elektrischer Verbindungen  benützt werden und trägt zu diesem     Zweck     einen Arm 93, welcher mit einer Kontakt  feder 94 auf dem Träger 90 in Berührung  kommen kann, und diese Kontaktfeder arbei  tet mit festen Kontakten 95 und 96 zusam  men, wobei sie in der Normalstellung den  Kontakt 95 berührt.  



  Die elektrischen Verbindungen zu den  verschiedenen Kontaktfedern auf dem Rah  men 11 werden mittelst fester Stifte 97 auf  einer     Klemmenplatte    98 hergestellt, welche  mit entsprechenden Kontaktfedern 99 in  Eingriff stehen. Der Durchgang einer       Münze    durch die     Münzenrutsche    wird dem  Anrufenden hörbar angezeigt .durch ein Mi  krophon 100, welches neben einer durch die  nach den Abteilen 19 und 20 rollenden Geld  münzen     anbeschlagenen    Glocke 101 angeord  net ist. Für die in den Abteil 18 gelangen  den Münzen höherer Werte ist eine     beön-          dere    Schallstange 102 vorgesehen.  



  Je nach dem System der     Telephonanlaga     sind die im Apparat vorhandenen elektri  schen Stromkreise verschieden. Eine typische  Schaltung für ein automatisches Telephon ist  in     Fig.    8 dargestellt, welche die Teile in nor  nialer Nullstellung zeigt,  Die Kontaktfeder 72 berührt normaler  weise die     Kontaktfeder    77.  



  ist die übliche     zweidrähtige    Verbin  dungsleitung mit dem Amt, wobei eine Seite  des     Stromkreises    durch den üblichen Linien  schalter b und .die andere Seite durch den  Linienschalter     c    und die Batterie d geerdet  ist.  



  Auf einer Seite der Leitung ist eine auto  matische Wählervorrichtung e eingeschaltet      und die übliche Anrufvorrichtung     f    ist durch  die Leitung an einen Kondensator     g    ange  schlossen.  



  Die Kontaktfedern 94 und 95 können     diq          Wä-blervorrichtung    e kurzschliessen.  



  Die Kontakte 89 und 92 bilden einen       Kurzschlussstromkreis    für das Telephon, um  einen Missbrauch, wie nachstehend beschrie  ben, zu verunmöglichen.  



  Zur Betätigung des Magnetes 30     wird    bei  automatischen Fernsprechanlagen gewöhnlich  die     Zählervorrichtung    des Amtes benützt,  nämlich die Kontakte     lt    und<I>i;</I> der Zähler j  und die Batterie k, welche mit einem Pol ge  erdet ist, so dass bei geschlossenem Wähler  stromkreis ein Stromstoss von der Batterie     k     über die Leitung zum Magnet 30 gesandt  wird.  



  Die beschriebene Einrichtung wirkt wie       folgt:          Fig.    1 zeigt die Normalstellung der Ein  zelteile mit dem     Telephonhörer    am Haken 39  aufgehängt, wobei der     Münzenwerfer        I3     durch Eingriff des     Lenkers    68 mit dem Stift  70 in einer Stellung labilen Gleichgewichtes  gehalten ist.  



  Die     Einwurfschlitze    sind durch den Bol  zen 80 verschlossen und das Segment 81 ist  durch den der Kante 82 gegenüberstehenden  Bolzen 83 verriegelt.  



  "     Für,den    Anruf nimmt der Anrufende den  Hörer     k    vom Haken 39 ab, so dass die Feder  46 den Hebel 40     verschwenld,    und der Hebel  42 gibt den Stift 68a frei, so dass der Nocken  61 durch die Feder 65 gedreht wird und den  Lenker 68 bewegt, wodurch der     Münzenwer-          fer    in die in     Fig.    3 angegebene     Einwurfsstel-          lung    schwingen kann, in welcher er durch  die Klinke 25 festgehalten wird. Gleichzeitig  wird durch Lösen des Eingriffes des Stiftes  83 mit der     Nockenkante    82 das Segment 81  freigegeben und der Bolzen 80 kann nun  durch die Münze wegbewegt werden.  



  Die eingeworfenen Münzen fallen durch  die     Münzenrutschen    in die Abteile 18, 19  und 20.  



  Wenn die in die Abteile 19 und 20 ein  tretenden Geldstücke das richtige Gewicht    besitzen, drücken sie den     Münzenhalter    D  nieder, wodurch die -Kontaktfeder 94 ausser  Berührung mit dem Kontakt 95 kommt und  hierdurch den die Wählervorrichtung kurz  schliessenden     Nebenschluss    unterbricht. Nun  können die Wählerstromstösse durch den     All-          rufenden    erzeugt werden.  



  Angenommen, der Anruf sei nun erfolg  reich gewesen, so hängt der Anrufende nach  Beendigung seines Gespräches den Hörer     k     wieder an. Hierdurch wird der Hebel 40 nie  dergedrückt, indem er die Federn 43 und 46  anspannt, die Bewegung des Hebels 42 ist  jedoch verzögert durch das Steigrad 48, die  Klinke 50 und den Ausgleichshebel 51. Der  Hebel 42 setzt den Nocken 61 in Bewegung,  sowie das mit dem Rad 48 verbundene Zahn  radgetriebe, und während der Bewegung des       Nockens    61 unterbricht die Kontaktfeder     7-')     durch Wirkung des Nockens 75 den Kontakt  mit dem Kontakt 76 und berührt den Kon  takt 77 und legt hierbei, nachdem die Lei  tung zuerst bei 76, 72 unterbrochen worden  ist, den     Elektromagnet    30 an eine Seite der  Leitung an.

   Hierdurch wird die     Zählervor-          richtung    auf übliche     V'eise    in Bewegung ge  setzt     und    nach Beendigung des     Zählvorgan-          geswird    durch den     voll    der Batterie     k    in den  Elektromagnet 30 gelangenden Stromstoss der  Anker 29 angezogen, wodurch die Klinke 25  losgelassen wird, so dass der     Münzenwerfer    B  durch sein     Eigengewieht    in die in     Fig.    2  dargestellte Einzugsstellung fallen kann, so  dass die Münzen in den     Sammelbehälter    34  geworfen werden.  



       -Die-    Verzögerung der Bewegung des He  bels 42 ist vorgesehen, damit die nötige Zeit  für die Herstellung der Stromkreise zur Ver  fügung stellt.  



       Duroh    die Weiterbewegung des Nockens  61 wird der Lenker 68 in Eingriff mit     dein     Stift 70 gebracht und alsdann der Münzen  werfer in die in     Fig.    1 dargestellte Normal  stellung     verschwenkt    und während seiner  Bewegung legt sich der Stift 83 an die     Nok-          keiifläche        $\?,    wodurch das     Segment    81 ver  riegelt wird.

        Angenommen jedoch, der Anruf sei     ver-          gefJlich    gewesen, und es habe kein Gespräch       ätattgefunden,    dann wird das Steigrad, wie       %-orsteliend        beschrieben,    in Bewegung gesetzt,  es kommt jedoch kein     Stromstoss    von der,       Zä.hlervorrichtung    an, infolgedessen wird der       Magnet    30 nicht erregt und die Klinke  nicht frei gegeben, so     dass    der     Münzenwerfer     b' in der in     Eig.    3 dargestellten Stellung  bleibt,

   bis ihn der Lenker 68 in die     Aus-          werfstellung    bringt und dadurch veranlasst,  dass die Geldstücke in die Rutsche 35 und       den    Münzauswurf 36 gelangen.  



  Der Abteil 18 des     Münzwerfers        B    wird  gewöhnlich für die Sammlung von Münzen  für     Übertaxen    benützt, welche vom Beamten  in der Zentrale verlangt werden. Der Beamte  fordert den Anrufer     auf,    die zusätzlichen       C,reldstücke    einzuwerfen, wobei die     mechani-          sehen    Teile während dieser Zeit die in     Fig.    3  gezeichnete Stellung einnehmen.  



  Falls beim Einwerfen des ersten     Geld-          stüclzes    der     Münzenwerf    er in der     Einzugs-          ,,tellung    ist,     verschwenkt    die auf den Stift 80  wirkende Münze das Segment 81 und drückt       inittcast    des Lenkers 86 den     Münzenwerfer     genügend weit nach rechts, wie in den     Fig.    1       lind    3 gezeigt,     da.ss    der Sperrzahn 28 herun  terfallen und mit der Klinke 25 in Eingriff       kommen    kann, so dass der     Münzenwerfer    in       T,

  #inwurfsstellung    ist, wenn ihn die Münze  erreicht.  



  Der Nocken 61 kann natürlich auch dazu  benützt werden, weitere     Stromkreisänderun-          gen    ausser den im Ausführungsbeispiel dar  gestellten auszuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstkassierende Fernsprechstelle mit einem aus einer Geldeinwurfsstellung in eine Geldeinzugsstellung und eine Gelda.uswerfe- stellung bewegten und normalerweise in der Auswerfestellung gehaltenen Münzenwerfer, gekennzeichnet durch eine vom Telephon- Aufhängekasten gesteuerte Vorrichtung,
    durch welche der Münzenwerfer infolge der l'ewegnng des Anrufschalters aus der Aus- werfstv lang in die Einwurfsstellung und durch die Rückbewegung des Anrufschalters aus der Einwurfsstellung in die Auswerfe- stellung bewegt wird, wobei eine elektro magnetische Vorrichtung, die bei 'erfolg reichem Anruf betätigt wird, den Münzen.- werfer derart steuert, dass, wenn .die ge nannte elektromagnetische Vorrichtung be tätigt wird,
    der Münzenwerfer aus der Ein wurfsstellung in die Einzugsstellung bewegt wird, bevor er durch die Rückbewegung des Anrufschalters in die Auswerfstellung ge bracht -wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fernsprechstelle gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewe gung des Münzenwerfers aus der Ein wurfsstellung in die Einzugsstellung durch sein Gewicht bewirkt wird, indem die elek tromagnetische Vorrichtung eine Verrie gelung freigibt, welche den Münzenwerfer in der Einwurfsstellung hält. 2.
    Fernsprechstelle . gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Bewegung des Münzen werfers aus der Auswerfstellung in die Einwurfsstellung durch Schwerkraft be wirkt wird, indem der Anrufschalter ein Loslassen des Münzenwerfers bewirkt, so bald er für einen Anruf betätigt wird. 3.
    Fernsprechstelle gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die durch die- Rückbewegung des Anrufschalters betätigte Vorrichtung für die Rückführung des Münzenwerfers in die Auswerfestellung ein federbeein- flusstes Organ und eine die Wirkung des selben verzögernde Verzögerungsvorrich tung aufweist, so dass sich die notwendige Zeit für die Wirkung der elektromagneti schen Vorrichtung ergibt,
    bevor der Mün- zenwerf er in die Ausw er fstellung zurück gebracht wird. 4. Fernsprechstelle gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1. und 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verzögerung ein Steigradmechanismus angeordnet ist. Fernsprechstelle gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,- dass das federbeeinflusste Organ mittelst eines geschlitzten Lenkers mit dem Münzenwerfer verbunden ist. 6.
    Fernsprechstelle gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verriegelung aus einer federbeeinflussten Klinke besteht welche einen in die Bewegungsbahn des am Elek tromagneten angelenkten Ankers ragenden Bolzen besitzt, welcher derart angeordnet ist, dass der Weg der Klinke bei Betäti gung derselben durch den Bolzen bedeu tend grösser ist als der Weg des Ankers. 7.
    Fernsprechstelle gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das federbeeinflusste Organ ein auf dem Drehzapfen des Schalt- hebels aufgesetzter Winkelhebel ist, des sen einer Arm durch eine Feder mit einem Arm des Schalthebels verbunden ist, wäh rend der andere Arm des Kniehebels gegen einen Anschlag auf dem andern Arm des Schalthebels anschlägt. B. Fernsprechstelle gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungsvor richtung einen einstellbaren Focken be tätigt für das Öffnen und Schliessen des Stromkreises der elektromagnetischen Vor richtung und für das Öffnen und Schlie ssen der Fernleitung, sowie zur Betätigung anderer Stromkreise.
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