CH125596A - Schaltungsanordnung zur Verbindung von Vierdrahtleitungen miteinander. - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Verbindung von Vierdrahtleitungen miteinander.Info
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Description
Schaltungsanordnung zur Verbindung von Vierdrahtleitungen miteinander. Vierdrahtleitungen werden soweit wie mög lich als solche geführt. Wünscht man sie mit weitergehenden Lwcidra.htleitungen zu ver binden, so muss man sie durch eine Gabel schaltung abschliessen.
Infolgedessen sind an allen wichtigen Kreuzungspunkten die Vier- d irahtleitungen auf Gabeln gelegt und als Zweidrahtleitungen dem Vermittlungsamt (Fernamt) zugeführt. Ebenso werden die An schlusspunkte der Nachbildungsseite mit Hilfe einer zweiten Zweidrahtleitung dem Fernamt zugeführt, so dass dort je nach Wunsch Fern- oder Ortsleitungen und ihre zugehörigen Nachbildungen mit der Vier drahtleitung verbunden werden können.
Zur Verbindung von Vierdrahtleitungen miteinander lag bisher bei ihrer geringen Zahl kein Bedürfnis vor; infolgedessen sind technisch brauchbare Lösungen nicht be kannt geworden.
Die Erfindung gibt eine Lösung an, hei der die Gabeln an der Verbindungsstelle zwar in der Schaltung bleiben, jedoch ihre schädlichen Wirkungen (zusätzliche Dämp- fung, Rückkopplung, Echo) durch .eine be sondere Verbindungsschaltung aufgehoben werden. Das wird dadurch ermöglicht, dass die Energie, welche bei der normalen Gabel schaltung in der Nachbildung verloren geht, in diesem Falle mit nutzbar gemacht wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Ab bildung dargestellt.
Die Verbindungssehaltung (Schnur) be steht aus zwei Gabelschaltungen, die unmit telbar nach Art einer Vierdrahtleitung durch die Leitung C" C2 miteinander verbunden sind. Jede Vierdrahtgabelschaltung mit den Fernleitungen Al, A2 bezw. El, E2 hat zwei Klemmenpaare 1, 2 und 3, 4, bezw. 13, 14 und 15, 16.
Hiervon ist in den bisherigen Schaltungen je ein Klemmenpaar 1, 2 bezw. 13, 14 zum Anschliessen der Zweidraht-Fern- leitungen bestimmt, während jeweils das an dere Klemmenpaar '3, 4 bezw. 15, 16, zum Anschliessen der Nachbildungen vorgesehen ist. In der Regel werden von .den genannten Klemmenpaaren Anschlussleitungen B1, B@, D, und D2 bis zum Vermittlungsamt geführt.
Die Verbindungsschaltung nach der 14,rfiii- dung endet auf jeder Seite gleichfalls mit zwei Klemmen-Paaren 5, 6 und -7, B bezw. 9, 10 und 11, 12. Jedes Klemmenpaar der Ver bindungsschaltung wird nun mit einem Klemmenpaar der Vierdrahtgabelschaltungen über die Anschlussleitungen verbunden, zum Beispiel das Klemmenpaar- 5, 6 über die Dop pelleitung B1 mit dem Klemmenpaar 1, 2.
Zur Erziehung der gewünschten Wirkung ist es notwendig, dass je zwei Klemmen, die mit Ausgleichsübertragern in Verbindung stehen, zusammengeschaltet werden, also die Klemme 6 mit der Klemme 2, die Klemme 7 mit der Klemme B. Ferner ist 9 mit 13 und 12 mit 16 zu verbinden. Wie aus der Abbildung er sichtlich ist, werden Ströme, die aus A,. kon;- men, über die Doppelleitungen B1 und BZ in die Doppelleitung C., gelangen.
Sie durch fliessen dann die Wicklungshälften der in A2 und C2 liegenden Ausgleichsübertrager in entgegengesetztem Sinne und mit gleicher Stärke, so dass sie weder nach A2 noch nach C2 gelangen können.
In ähnlicher Weise werden die in Cl flie ssenden Ströme nach E, übertragen, ohne dass Ströme von C,_ nach C2 oder E2 gelangen können. Fliessen also Ströme von A, nach El, so- sind Rückkopplungen ausgeschlossen, da. das Übertreten von Strom von A, nach A_ und Cl nach C2 vermieden ist; es entstehen -auch keine Verluste, da keine Ströme von A, -nach C2 und von C:, nach E2 übergehen.
Durch die beschriebene Schaltung wird also erreicht, dass die beiden Vierdrahtleitun- gen miteinander verbunden werden können, ohne Veranlassung zur Rückkopplung und Dämpfung zu geben, also genau so, als ob sie unter Abtrennung der Gabeln unmittel bar miteinander verbunden wären. Sie bietet den Vorteil, dass die Verbindung am Vermitt lungsplatz geschehen kann, ohne da.ss weitere Schaltmassnahmen von Hand oder durch H.e- lais an irgend einer Stelle ausgeführt werden müssen.
Bei manchen Vierdrahtsystemen, zum Beispiel den in Deutschland gebräuchlichen, ergibt sieh bei der Durchschaltung zweier Vierdrahtleitungen eine überschüssige Ver stärkung; bei der vorliegenden Erfindung wird man diesen Verstä.rküngsüberscliuss durch künstliche Dämpfungen in der Ver bindungsschaltung vernichten.
Besonders vor teilhaft ist es, wenn man die Dämpfungen in die Leitungen Cl,. C2 -einschaltet, da eine Un gleichheit der beiden- Dämpfungsschaltungen dann keine Veranlassung zu Rückkopplungen gibt, während das bei der Einschaltung an einer andern Stelle der Verbindungsschnur der Fall sein würde. Als künstliche Dämp fungen sind besonders solche Kunstleitungen geeignet, deren Dämpfung für jede Frequenz des zu übermittelnden Bereiches gerade die überschüssige Verstärkung aufhebt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Verbindung von Vierdrahtleitungen miteinander, die durch Gabeln abgeschlossen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die von den Vierdrahtgabeln kommenden Anschlussleitungen (B" B2 und D,, D2) mit den entsprechenden Anschlüssen zweier Gabelschaltungen verbunden werden, die nach Art einer Vierdrahtleitung, durch die Leitungen (Cl, C2) miteinander verbun den sind.UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ver bindungsschaltung der beiden Vierdraht- systeme künstliche Dämpfungen einge schaltet sind. 2. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die künst lichen Dämpfungen in die Verbindungsleu- Lungen (Cl, C2) der beiden Gabeln der Verbindungsschaltung gelegt sind.3. Schaltungsanordnung nach Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die künstliche Dämpfung für jede Fre quenz des zu übermittelnden Bereiches die überschüssige Verstärkung aufhebt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE125596X | 1926-01-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH125596A true CH125596A (de) | 1928-05-01 |
Family
ID=5658739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH125596D CH125596A (de) | 1926-01-26 | 1927-01-10 | Schaltungsanordnung zur Verbindung von Vierdrahtleitungen miteinander. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH125596A (de) |
-
1927
- 1927-01-10 CH CH125596D patent/CH125596A/de unknown
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