CH125658A - Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse.

Info

Publication number
CH125658A
CH125658A CH125658DA CH125658A CH 125658 A CH125658 A CH 125658A CH 125658D A CH125658D A CH 125658DA CH 125658 A CH125658 A CH 125658A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
clay
mass
production
lean
ceramic products
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Sc Giessing
Original Assignee
Scheidhauer & Giessing Aktieng
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scheidhauer & Giessing Aktieng filed Critical Scheidhauer & Giessing Aktieng
Publication of CH125658A publication Critical patent/CH125658A/de

Links

Landscapes

  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     tongebundener,    keramischer Erzeugnisse.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von tongebundenen, keramischen  Erzeugnissen, insbesondere von feuerfesten  und säurefesten Steinen. Als tongebundene,  keramische Erzeugnisse sind solche Gegen  stände zu erachten, die durch Verformen  einer aus Bindeton und unelastischen Lage  rungsmitteln bestehenden Masse hergestellt  sind, wobei das den Grundstoff der Masse  bildende     31agerungsmittel    je nach dem     beson-          clern    Verwendungszweck des keramischen Er  zeugnisses aus     vorgebra.nntem    Ton (Scha  motte), natürlichem oder künstlichem     Ko-          rund,

          Quarzit,        Cyanit,        Chromit,        Ka.rborund,          Zirkon,        Magnesit    oder irgendwelchen andern  für Tonbindung geeigneten 'unelastischen  Stoffen bestehen kann.  



  Bisher werden tongebundene,     keramische     Erzeugnisse, beispielsweise feuerfeste Steine,  in der Weise hergestellt, dass Schamotte oder  ein anderes, als Grundstoff für das kera  mische Erzeugnis     dienendes    unelastisches       Ma;gerungsmittel    zunächst mehr oder weni  ger feinkörnig gemahlen und dann mit dem    als Bindemittel dienenden Ton vermischt  wird. Die Menge des Bindetons musste hier  bei etwa 25 bis     35%    des     Massegewichtes    be  tragen, um die erforderliche Plastizität und  eine genügende Bindung der Masse zu ge  währleisten.

   Unter Zugabe von Wasser wird  dann die je nach der Höhe des Tongehaltes  mehr oder weniger plastische Masse gemischt  und hierauf zu Steinen oder andern Gegen  ständen geformt, welche getrocknet und ge  brannt werden.  



  Erfahrungsgemäss ist es bei der üblichen  Herstellung tongebundener, feuerfester Steine  aber sehr schwierig und praktisch kaum zu  erreichen, das mehr oder weniger grobkör  nige     Magerüngsmittel    und den Bindeton voll  kommen gleichmässig zu durchmischen. Die  ungleichmässige Verteilung beider Mischungs  komponenten bewirkt, dass an den einzelnen  Stellen des Steines eine unterschiedliche       Schwindung    eintritt, welche ein Verziehen  der äussern Form zur Folge hat. Auch ist das  chemische und physikalische Gefüge des  Steines ungleichmässig, wodurch die Wider-           standsfähigkeit    des Steines gegen hohe Tem  peraturen, schroffen Temperaturwechsel,  chemische Angriffe und mechanische Bean  spruchungen bei hohen Temperaturen herab  gesetzt ist.  



  Selbst wenn durch zeitraubende und kost  spielige Verlängerung des Mischprozesses  eine einigermassen gleichmässige     Durchmi-          schung    erreicht ist, so bleibt doch infolge der  erforderlichen grossen Mengen des zuzusetzen  den Bindetons und     Anmachewassers    als Übel  stand eine sehr erhebliche     Nachschwindung     sowohl beim Trocknen wie auch beim Bren  nen bestehen.

   Gewöhnlich werden die     Mage-          rungsmittel    der Mischung vor dem Mahlen       kalziniert    oder gebrannt, so     dass.    sie beim  Brennen des Steines zum zweiten Male ge  brannt werden und deshalb einen höheren       Umwandlungsgrad    und damit andere physi  kalische Eigenschaften erreicht haben als der  nur einmal gebrannte Bindeton. Je     grösser     der Prozentsatz von Bindeton im Steine ist,  desto grösser ist die ungünstige Wirkung der  oben erwähnten Unterschiede zwischen den  beiden Mischungskomponenten.

   Bei der Ver  wendung hochfeuerfester     Magerungsmittel,     wie     Korund    oder     Quarzit,    wird zudem die  Feuerfestigkeit des Erzeugnisses durch einen  erheblichen Prozentgehalt an Bindeton we  sentlich herabgesetzt. Die Feuerfestigkeit von       Korund    entspricht     beispielsweise    S. K. 42,  während die besten Bindetone höchstens eine  Feuerfestigkeit von S. K. 35 erreichen. Fer  ner kommt in Betracht, dass feuerfeste Er  zeugnisse aus billigen     Magerungsmitteln,    wie  gemahlenen Steinbrocken oder Kapselscher  ben, deren Preis unter dem des Bindetones  liegt, durch den bisher erforderlichen erheb  lichen Zusatz von Bindeton stark verteuert  werden.  



  Die Erfindung bezweckt eine gute Bin  dung der     Magerungsmittel    bei der Herstel  lung tongebundener, keramischer Erzeugnisse  unter Anwendung ganz geringer Tonmengen  zu erzielen. Dies ist erfindungsgemäss da  durch erreicht, dass der Bindeton durch Zu  satz von Wasser und geeigneten Elektroly  ten in die Form einer kolloidalen Tonlösung    übergeführt wird und in diesem Zustand mit  einer derartigen Menge des gemahlenen     Ma-          gerungsmittels    gemischt wird, dass eine ma  gere, wenig plastische Masse entsteht, die  durch starke mechanische Einwirkung, zum  Beispiel durch Pressen, Stampfen oder Schla  gen zu Steinen oder andern Körpern ver  formt wird.  



  Es ist an sich bekannt Ton, beispielsweise  durch einen geringen Zusatz von Alkali oder  Soda oder dergleichen in einen     Giessschlicker     überzuführen. Man giesst auch Gegenstände  aus einem     Giessschlicker,    der aus verflüssig  tem Ton und     Magerungsmitteln    besteht. Man  hat aber noch nie verflüssigten Ton zur Bin  dung so grosser Mengen von     Magerungsmit-          teln    verwandt, dass die Masse nicht mehr  giessfähig ist,     sondern    durch Schlagen,  Stampfen oder Pressen verformt werden muss.  



  Durch seine Überführung in giessbaren  Zustand wird der Bindeton in sehr weitgehen  dem Masse aufgeschlossen und in     dispersen     Zustand übergeführt,     wodurch    die Bindefähig  keit des Tones bedeutend erhöht wird. Bei  Anwendung dieses giessbaren     Tonschlickers     von kolloidaler Feinheit zur Herstellung ton  gebundener Erzeugnisse     benötigt    man nur  eine sehr geringe Menge von Bindeton und  erzielt gleichzeitig ohne Schwierigkeit eine  durchaus gleichmässige Verteilung des Binde  tones in der Mischung.  



  Versuche haben ergeben, dass an Stelle  der grossen Mengen von Bindeton zum Bei  spiel 25 bis 35% des     Ma.ssegewichtes,    welche  nach dem üblichen Herstellungsverfahren er  forderlich waren, jetzt ein sehr geringer Ton  zusatz, der je nach Art des Bindetones und  des beim Verformen der Steine angewende  ten Druckes bis auf 2 bis 5% des     Massege-          wichtes    verringert     werden    kann, genügt, um  tongebundene Erzeugnisse herzustellen, de  ren Güte in vieler Hinsicht die Qualität der  nach den bisher üblichen Methoden herge  stellten Erzeugnisse     übersteigt.     



  Die     Gesamtschwindung    des neuen Er  zeugnisses wird durch den geringen Zusatz  von Bindeton erheblich vermindert und die  Gleichmässigkeit des Gefüges ist durch die      gute Verteilung des giessbaren     Tonschliehers     in der Mischung wesentlich erhöht.  



  Ferner ist die Feuerfestigkeit insbeson  dere der Erzeugnisse aus hochfeuerfesten     Ma-          gerungsmitteln,    wie zum     Beispiel        Korund,     infolge des geringen Gehaltes an     Bindeton     bedeutend verbessert.

   Die geringfügigen Zu  sätze von     Alkalien,    welche zum     Überführen     des Bindetones in den giessfähigen Zustand  erforderlich sind, vermögen die durch den       geri        igen-    Tongehalt erzielten günstigen Re  sultate nicht zu beeinträchtigen, da sie nur  bis zu     etwa    1 bis     11@    % der     Bindetonmenge,     also nur kleine Bruchteile eines Prozentes der  gesamten Masse betragen.  



  Durch die Herstellung von feuerfesten  Erzeugnissen aus     (lua.rzit    nach dem neuen  Verfahren erhält man tongebundene     Silika-          steine,    welche den kalkgebundenen     Silika-          steinen    im Hinblick auf Verbandsfestigkeit,  Druckfestigkeit, Feuerbeständigkeit und ho  hen Kieselsäuregehalt vollkommen gleich,  und bezüglich der Beständigkeit gegen       .schraffen    Temperaturwechsel sogar infolge  der     vorzüglichen        Ilomogenität    überlegen  sind.  



  Der im kolloidalen Zustand dem gemahle  nen     Quarzit    beigemengte     Tonschlicker    bildet  eine Art künstliches     Basa.lzement    mit dem  feinen     Quarzitmehl,    welches sich beim Bren  nen schnell umwandelt und auch die Um  wandlung der kleineren und grösseren     Quar-          zitkörner    in die andern     3Todifikationen    der  Kieselsäure, nämlich in     Cristobalit    und     Tri-          dvmit    begünstigt und beschleunigt.

   Deshalb  erlaubt das neue     Herstellungsverfahren    die  Verwendung von chemisch reinen     Quarziten     oder andern     hochkieselsäurereichen    Stoffen  ohne     Basalzement    wie zum Beispiel Quarz  kiesel, Sanden und dergleichen zur Herstel  lung erstklassiger     Silikasteine.     



  Bisher war es praktisch unmöglich, eine  kleine Menge von Bindeton mit grossen Nen  gen von gemahlenem     Quarzit,        Chamotte    oder  dergleichen so gleichmässig zu mischen, dass  eine gute Bindung der sich berührenden Kör  ner in der Masse erzielt werden konnte.  Durch die Hinzufügung     des    Bindetones zu    der Masse in Form eines     Schlickers    werden  die     Magerungsmittel    derselben völlig von  einer ausserordentlich dünnen Schicht Binde  tones umhüllt.

   Unter Umständen kann hier  bei der in     giessbarem'    Zustand überführte  Bindeton durch Zugabe einer grösseren Was  sermenge, als zum Vergiessen eines     Ton-          schlickers    eigentlich erforderlich ist, in dünn  flüssigeren Zustand übergeführt werden. Das  im Überschuss zugesetzte Wasser kann, so  weit es notwendig ist, dann der fertigen     Mi-          schunä    vor dem Verformen durch bekannte  Mittel, beispielsweise Wärme, wieder entzo  gen werden.

   Nach diesem Verfahren kann  man ohne Gefährdung     der    gleichmässigen       Durchmischung    bis auf viel geringere Zu  sätze von Bindeton herabgehen, als dies bis  her für möglich gehalten wurde, ohne dass  damit die Gleichmässigkeit der     Durchmi-          schung    oder die gute Bindung der sich berüh  renden Körner in derselben beeinträchtigt  wird.  



  Zur Verformung der Massen, welche in  der beschriebenen Weise durch Mischung von  gemahlenen     Magerungsmitteln    mit einer ge  ringen Menge     Tonschlickers    hergestellt wur  den, kann jedes Verfahren angewendet wer  den, durch welches eine innige Berührung der       aneinanderstossenden    Körner der Masse er  zielt wird. Die Masse kann zum Beispiel in  Formen gestampft oder geschlagen     --erden     oder in irgend einer hydraulischen Presse un  ter hohem Druck gepresst werden. Je höher  der     Pressdruck    ist, mit welchem die Masse  verformt wird, desto besser ist die Bindewir  kung der dünnen     Tonsehlickerschicht,    wel  che jedes Korn umgibt.

   Nach dem Trocknen  werden die geformten Erzeugnisse bei geeig  neter Temperatur gebrannt, um eine gründ  liche     Sinterung    des Bindetones zu erzielen.  



  Auf diese Weise hergestellte feuerfeste  Steine haben praktisch ein vollkommen  gleichartiges Gefüge. Sie weisen ein Mini  mum an     Porösität    und Trocken-, sowie     Brenn-          schwindung    auf. Trotzdem besitzen sie eine  ausgezeichnete     Verbandsfestigkeit    und ihre  Druckfestigkeit ist sowohl bei gewöhnlicher  als auch erhöhter Temperatur grösser als bei      feuerfesten Erzeugnissen, die nach dem üb  lichen Verfahren hergestellt sind. Infolge der       Verminderung    innerer Spannungen ist auch  die     Beständigkeit    gegen Temperaturschwan  kungen bedeutend erhöht.  



  Bei der Verwendung von billigen Lage  rungsmitteln, zum Beispiel gemahlenen Stein  brocken oder Kapselscherben, hat der Zusatz  von geringen Mengen giessbaren     Tonschlik-          kers    zwecks Bindung gemäss der Erfindung  eine wesentliche Verbilligung der     Masseko-          sten    zur Folge, wegen der Verringerung des  auf den teueren Bindeton entfallenden Ko  stenanteils.  



  Wird die Verformung von gemäss der Er  findung hergestellten Massen unter hohem  Druck vorgenommen, so haben die Formlinge  nach dem Trocknen eine so hohe mecha  nische Festigkeit, dass sie den Transport und  die Weiterverarbeitung ebenso gut aushalten  wie gebrannte Steine.  



  Sofern bei der Herstellung derartiger  unter hohem Druck verformter Steine bis zur  Raumbeständigkeit     vorgebrannte        Magerungs-          mittel    benutzt werden, ist auch die     Brenn-          schwindung    der Steine eine überaus geringe.  Diese Steine können daher in ungebranntem  Zustande in Ofen eingebaut werden, sofern  es sich hierbei um solche Öfen handelt, in  denen beim Betriebe Temperaturen herrschen,  die zum mindesten die     Sinterungstemperatur     des zur Herstellung der Steine verwendeten  Bindetones erreichen.  



  Eine besondere Ausführungsform des  neuen Verfahrens besteht darin, dass der  Bindeton nicht für sich allein giessbar ge  macht und dann mit der gesamten Menge der  gemahlenen     Magerungsmittel    gemischt wird,  sondern mit einem Teil des     Magerungsmittels     zusammen zu dem     Giessschlicker    verarbeitet  und dann derselbe mit dem Rest des     Mage-          rungsmittels    vermengt wird.  



  Hierbei kann entweder so verfahren wer  den, dass ein Gemisch von Ton und     Chamotte     oder     Quarzit    oder einem andern gemahlenen       Magerungsmittel    zusammen giessbar gemacht,       oder        al)Pr    zunächst der Ton     alzf-oelöst    und    dem     Tonschlicker    dann ein solcher Teil des  gemahlenen     Magerungsmittels    zugegeben  wird, dass das Gemisch noch giessfähig ist.  



  Die Hinzufügung eines Teils des gemah  lenen     Magerungsmittels    schon bei der Zurich  tung des     Giessschlickers    bietet     aen    Vorteil,  dass die hinzugefügten Körner von     thamotte,          Quarzit,        Korund    und dergleichen beim Arbei  ten des Rührwerkes eine zerreibende Wir  kung auf den Bindeton ausüben und so des  sen Auflösung erleichtern und beschleunigen,  wodurch ein wesentlicher Teil der     Rührarbeit     und damit Zeit, Geld und Energie gespart  werden.  



  Derjenige Teil der     Magerungsmittel,    wel  cher in dem     Giessschlicker    schwebt, umhüllt  sich zudem bereits während der     Zurichtung     des     Giessschlickers    sehr vollständig mit fein  sten Tonteilchen, wodurch ein Teil der späte  ren Mischarbeit erspart wird.     Vorzugsweise     setzt man die feinsten Fraktionen des     Mage-          rungsmittels    in der beschriebenen Weise dem       Tonschlicker    zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse, dadurch gekenn zeichnet, dass Bindeton durch Zusatz von Wasser und Elektrolyten in die Form einer kolloidalen Tonlösung übergeführt und diese kolloidale Bindetonlösung mit einer derarti gen Menge eines gemahlenen Magerungsmit- tels gemischt wird, dass eine magere, wenig plastische Masse entsteht, die durch starke mechanische Einwirkung geformt wird, wor auf die Formlinge getrocknet und gebrannt werden. U@TTERA--1#TSPRüCHE 1.
    Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kolloidale Bindetonlösung, durch Zugabe von mehr Wasser, als zur Verflüssigung des Tones notwendig ist, verdünnt mit den gemahlenen Magerungsmitteln gemischt wird, worauf der Mischung der Wasser überschuss, soweit dies für die Verformung durch starke mechanische Einwirkung notwendig ist, vor der Verformung entzo gen wird.
    ?. Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bindeton zusammen mit einem Teil der ge mahlenen Magerungsmittel durch Zusatz von ZVasser und Elektrolyten zu einer giessfähigen Masse verflüssigt wird, wor auf durch Mischung dieser Giessmasse mit dem Rest der Magerungsmittel die magere, wenig plastische Masse hergestellt wird. Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung der mageren, wenig plasti schen Masse durch Pressen erfolgt. 1.
    Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung der mageren, wenig plasti schen Masse durch Stampfen erfolgt. 5. Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse, nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung der mageren, wenig plasti schen Masse durch Schlagen erfolgt.
    6. Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bis zur Raumbeständigkeit vorgebrannte Ma- gerungsmittel zur Herstellung der Masse verwendet werden und die Masse. durch Pressen zu Steinen verformt wird, welche in ungebranntem Zustand in das Mauer werk von Ofen eingebaut und durch die Betriebshitze des Ofens gebrannt werden.
CH125658D 1925-06-22 1926-06-17 Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse. CH125658A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE125658X 1925-06-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH125658A true CH125658A (de) 1928-05-01

Family

ID=5658763

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH125658D CH125658A (de) 1925-06-22 1926-06-17 Verfahren zur Herstellung tongebundener, keramischer Erzeugnisse.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH125658A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO1985004861A1 (fr) Materiau en ceramique leger pour construction, procede pour sa fabrication ainsi que son utilisation
DE2837990A1 (de) Feuerfestmaterialien mit geringer masse und hohem tonerde-kieselerde-gehalt
DE3105593A1 (de) Verfahren zur herstellung von plastischen massen zur weiterverarbeitung zu feuerbestaendigen oder feuerfesten materialien, nach dem verfahren hergestellte massen und ihre verwendung
AT128643B (de) Verfahren zur Herstellung tongebundener Erzeugnisse.
DE1939907A1 (de) Bindemittel fuer feuerfeste Produkte
DE2718469A1 (de) Keramische isoliersteine
DE821168C (de) Verfahren zur Herstellung von Mauersteinen, Dachziegeln, Fliesen u. dgl.
DE2424167A1 (de) Massen fuer hydraulisch bindenden, feuerfesten beton, verfahren zur anwendung dieser massen sowie daraus erhaltener beton
CH379998A (de) Verfahren zur Herstellung von Leichtbausteinen
DE420552C (de) Verfahren zur Herstellung bildsamer Massen
DE485757C (de) Verfahren zur Herstellung von Glashaefen und aehnlichen feuerfesten Gegenstaenden aus Tonmassen in offenen Formen
DE2708577C2 (de)
DE553395C (de) Verfahren zur Herstellung eines feuerfesten Moertels
AT232424B (de) Verfahren zur Herstellung feuerfester Steine und temperaturwechselbeständigen Steinzeugs
DE2806068C3 (de) Hochdruckfeste, poröse, wärmedämmende Bau- und Zuschlagstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT372062B (de) Feuerfeste keramische isoliersteine
DE644620C (de) Verfahren zur Herstellung von poroesem Baumaterial
DE606125C (de) Verfahren zur Herstellung von Gipsbrei fuer Form- und Gusszwecke
DE1117027B (de) Verfahren zur Herstellung von Silikasteinen aus Sanden
DE2326032A1 (de) Nieder gebrannte feuerfeste gegenstaende
DE555070C (de) Verfahren zur Herstellung von Ziegelsteinen und aehnlichen Baustoffen aus gebranntem, nicht feuerfestem Ton
AT153813B (de) Verfahren zur Herstellung von Steinmassen mit hochporösem Gefüge.
AT137850B (de) Verfahren zur Herstellung von feuerfesten, säurefesten und andern keramisch gebundenen Erzeugnissen.
DE590924C (de) Verfahren zur Herstellung von keramischen Massemischungen
CH183951A (de) Verfahren zur Herstellung von Leichtbeton.