CH125734A - Verpackungsblatt, Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung. - Google Patents
Verpackungsblatt, Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung.Info
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- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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Description
Verpackungsblatt, Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung. Vorliegende Erfindung betrifft ein zum Falten vorbereitetes Verpackungsblatt, zum Beispiel aus Stanniol, Aluminiumfolie oder Papier, sowie ein Verfahren und eine Vor richtung zur Herstellung desselben.
Für die Verpackung von Warenstücken, welche zwecks Schutz vor Feuchtigkeit, sowie besserer Konservierung in Stanniol, Aluminiumfolie oder Papier etc. verpackt werden müssen, also zum Beispiel Schoko lade, Pralines und verwandte Produkte, wird diese Umhüllung nach den bisherigen Ver fahren mit den üblichen Verpackungs maschinen nicht sauber genug zusammen gefaltet, um ein genügend gefälliges Aus sehen zu bieten, sondern es muss in den mei sten Fällen noch eine äussere, sauber gefaltete, geklebte oder versiegelte Papierhülle darum gelegt werden, welche dann die Reklame aufschriften etc. erhält.
Diese doppelte Ver packung ist umständlich und verteuert das Produkt. Die erwähnte Schwierigkeit, eine Folienhülle oder dergleichen sauber um den zu verpackenden Gegenstand zu falten, ist auf die geringe Widerstandsfähigkeit die ser Blätter zurückzuführen. Es ist nicht nur schwer, ein Blatt an einer gewollten Stelle geradlinig zu falten, sondern auch an jeder schon vorhandenen' Einritzung oder Knick stelle die Faltung zu verhindern.
Diese Schwierigkeit wird nun bei dem Verpackungsblatt gemäss der Erfindung da durch behoben, .dass dieses mit die Faltlinien bestimmenden Einprägungen versehen ist, welche mittelst einer Prägeform dem Ver packungsblatt aufgedrückt werden können.
Zur Ausführung dieses Verfahrens kann eine Prägeform verwendet werden, deren Prägeflächen vorstehende Faltkanten auf weisen, welche in das, Verpackungsblatt die Faltlinien bestimmende Ausbiegungen prä gen.
Ausführungsbeispiele der Vorrichtung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht einer Prägeform hälfte, Fig. 2 einen Längsschnitt derselben, Fig. 3 eine Draufsicht der andern Präge- formhä.lfte, und F'ig. 4 einen Längsschnitt derselben; Fig. 5 zeigt ein Stück der Prägeform mit eingelegtem Verpackungsblatt im Schnitt; Fig. 6 zeigt ein Stück des Verpackungs blattes im Schnitt, und Fig. 7 eine Ansicht desselben;
Fig. 8 zeigt eine Hälfte einer halbferti gen Verpackung, und Fig. 9 ein Stück der Prägeform nach einer weiteren Ausführung im Schnitt.
Das Verfahren zur Herstellung des Ver packungsblattes kann beispielsweise so aus geübt werden, dass ,das Verpackungsblatt, zum Beispiel ein Stanniolblatt zwischen die beiden Hälften einer metallischen Präge form, deren Prägeflächen den Faltlinien gleich verlaufende Rippen und Rillen auf weisen, gelegt und dazwischen gepresst wird;
hierbei legen sich die Rippen jeder Präge fläche in die Rillen der andern, so dass das Verpackungsblatt entsprechende Einprägun gen erhält, welche in F'ig. 7 in Ansicht und in Fig. 6 im Schnitt dargestellt sind. Die in Fig. 7 mit voll ausgezogenen Linien dar gestellten Einprägungen sind nach der einen Blattseite erhaben, die punktiert gezeichne ten nach der andern, entsprechend der in Fig. 8 dargestellten Falzung des Blattes beim Fertigstellen der Verpackung.
Ein der art hergestelltes Verpackungsblatt legt sich in der Packmaschine oder beim Verpacken von Hand genau in die durch die Einprä gungen bestimmten Falten, besonders ohne sich an den Ecken zu werfen oder zu fälteln, und die fertige Verpackung hat ein exaktes Aussehen.
D:ie in der Fig. 1 bis 5 dargestellte Prägefarm besteht aus zwei rechteckigen Prägeplatten 1 und 2, und zwar hat die Platte 1 auf der Prägefläche Rippen 3 und Rillen 4, welche sämtlich in genauer Über einstimmung mit den Faltlinien verlaufen; die Platte 2 hat auf ihrer Prägefläche den Rippen 3 der Platte 7 gegenüberliegende Rillen 5 und den Rillen 4 ersterer gegen überliegende Rippen 6.
Da somit sämtliche Rippen in Rillen zu liegen kommen, können die Prägeflächen direkt aneinander angepresst werden, und ein zwischengelegtes Stanniol- blatt V erhält dementsprechende, bleibende Einprägungen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Prägeform zeigt Fig. 9. Hier sind die Präge platten 1 und 2 mit einer Gummischicht 7 bekleidet und die Rippen sind als erhabene Metallstreifen 8 in die Gummischicht 7 ein gesetzt, wobei den Rippen gegenüber in der andern Gummischicht entsprechende Rillen ausgespart sein können; es ist dies aber nicht unbedingt nötig, da. sich die Metall rippen genügend .in den Weichgummi ein drücken können, um die Einprägungen im- Verpackungsblatt V zu erzeugen.
Anstatt Gummi könnte auch ein anderes, elastisches Material, zum Beispiel Filz oder weiches Leder, verwendet werden.
Eine weitere Art, die Verpackungsblätter mit den oben beschriebenen Prägelinien zu versehen, kann in. der Weise erfolgen, dass die der Packmaschine in endlosen Bändern zugeführten Blätter zwischen zwei an der Packmaschine selbst angebrachten Walzen, die mit den Faltkanten versehen sind, hin durch geführt werden, um auf diese Art kurz vor dem Gebrauch die Faltlinien zu prägen.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE Zum Falten vorbereitetes Verpackungs blatt zum Verpacken von Warenstücken, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe mit die Faltlinien bestimmenden Ein prägungen versehen ist. Verfahren zur Herstellung des Verpak- kungsblattes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mittelst einer Prägeform, deren Prägeflächen vorstehende Faltkanten aufweisen, im Verpackungsblatt die Faltlinien be stimmende Ausbiegungen geprägt wer den.III. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass an den Prägeflächen der Prägeform die Falt- linien des Verpackungsblattes bestim mende Erhebungen und diesen ent- sprechende Vertiefungen angebracht sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch IIl, dadurch gekennzeichnet, dass die Er hebungen jeder Prägefläche die Form von Rippen haben und die Vertiefun gen Rillen entsprechender Abmessun gen sind.2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Präge form völlig aus Metall besteht. 3. Vorrichtung gemäss Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Präge formteile auf der Prägeseite mit einer Schicht aus elastischem Material be kleidet sind, in welchen die Erhebungen durch eingesetzte metallische Körper gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH125734T | 1927-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH125734A true CH125734A (de) | 1928-05-16 |
Family
ID=4384280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH125734D CH125734A (de) | 1927-04-19 | 1927-04-19 | Verpackungsblatt, Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH125734A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5156584A (en) * | 1989-05-25 | 1992-10-20 | 501 Flatwrap, Inc. | Foldable container and method for making the same |
-
1927
- 1927-04-19 CH CH125734D patent/CH125734A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5156584A (en) * | 1989-05-25 | 1992-10-20 | 501 Flatwrap, Inc. | Foldable container and method for making the same |
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