CH125757A - Schalenwage. - Google Patents

Schalenwage.

Info

Publication number
CH125757A
CH125757A CH125757DA CH125757A CH 125757 A CH125757 A CH 125757A CH 125757D A CH125757D A CH 125757DA CH 125757 A CH125757 A CH 125757A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
arm
pendulum
receiver
weighing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Company Toledo Scale
Original Assignee
Toledo Scale Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toledo Scale Co filed Critical Toledo Scale Co
Publication of CH125757A publication Critical patent/CH125757A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/24Platform-type scales, i.e. having the pans carried above the beam

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


      Sehalenwage.            Die    Erfindung betrifft eine Schalenvage  mit     zweiarmigem        @STä@-        ehebel,    dessen einer  :arm den Lastaufnehmer     trägt,        wä.lirend    der       lindere    Arm an ein Pendel angeschlossen ist,  und welche Wage ferner ein quer zum W     äge-          liebel    gestelltes     Anzeigezifferblat.t    besitzt.  



  Erfindungsgemäss'     trägt    der mit dem  Pendel in im übrigen bekannter Weise ver  bundene Arm des     Wägehebels    auch einen  zusätzlichen Gewichtsempfänger, der ausser  halb des     Wägehebelgehäuses    angeordnet ist       r-,nd    derart     seitlich    des     Anzeigemechanismus     liegt,     da.ss        diese    beiden Teile, vom Wägen  den aus gesehen hinter dem     Lastenempfän-          ger    liegen.

   Auf diese Weise wird für .das  Wägen sowohl von kleinen, als auch verhält  nismässig schweren Lasten Genauigkeit er  zielt und erhalten das     Anzeigezifferblatt,     der     Hilfsgewichtsempfän        ger    und der Last  aufnehmer eine gegenseitige Anordnung, die  dem Wägenden     ermöglicht,    eine grosse An  zahl von     Gegenständen    mit. grösster Leichtig  keit und geringster     Ermündung    abzuwägen.

    Es ist augenscheinlich, dass, wenn der     Wä:          -ende    vor dem Lastaufnehmer in einer Stel  lung für die geeignete Anordnung der La-         sten    auf diesem steht, sowohl das     Anzesge-          zifferbla.tt,    als auch der     Hilfsgewichtsauf-          nehmer    hinter dem Lastaufnehmer in einem       Abstande    von den 'Augen des     Wägenden     liegen, dass sie leicht gesehen und ihre An  gaben mit geringster     Anstrengung    der Augen  vermerkt     werden    können,

   indem nur eine  sehr geringe     Bewegung    der Augen erforder  lich ist um vom einen zum andern zu sehen.  Ein Neueinstellen der Augen beim Wechseln  des Blickes von dem     Anzeigezifferblatt    zum       Hilfsgewichtsa.ufnehmer    findet nicht     statt,     da diese beiden Teile den gleichen Abstand  von der Stellung des     Wägenden    besitzen.  



  Die Zeichnung stellt eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des     dar.     



       Fig.    1 zeigt die Wage in Vorderansicht,       Fig.    2 in     Seitenansicht;          Fig.    3 ist eine Seitenansicht in grösserem       1VI@ass'stabe;          Fig.    4 ist eine     Draufsicht    auf die Grund  platte und die Hebelanordnung, und       Fig.    5 ist eine Vorderansicht,     teilweise     im Schnitt     in    grösserem     Massstube.         Der Fuss' 1 der Wage ist aus.

   Metallblech  gestanzt     und    besitzt einen     abwärts    geboge  nen Rand 2, der zur Versteifung dient und  ein schöneres     Ausehen    verleiht, sowie einen  vertieften Mittelteil 3. An dem Fuss 1 sind  durch     Muttern    4 Zapfen 5 befestigt, in wel  che Stellschrauben 6 eingeschraubt sind, mit  welchen die Wage in     wagrecliter    Lage ein  gestellt werden     kann.    An den     Zapfen    5 sind  ferner durch die     Muttern    4     H.a.lterarme    7     be-          festigt,    die vorzugsweise aus Metallband be  stehen und von.

   dem 'Fuss beiderseits nach  oben gehen. Diese Halter 7 sind ausserdem  noch durch Winkel 8 an den .Seitenplatten 9       befestigt,    die von 'dem Fuss 1 nach oben  gehen. Die     Seitenplatten    9 mit vordern. und  hintern Platten 10 und 11,     sowie    einer       Deckplatte,    12 bilden ein Gehäuse für die He  belanordnung.  



  An den     Halterarmen!    7 ist durch Schwing  zapfen 13 der Haupthebel 14 der     Wage:        ge-          lagert,    der, wie aus     Fig.    4 zu ersehen ist,  von oben gesehen im     wesentlichen        U-förmige     Gestalt besitzt. Die Zapfen 15 des Hebels,  an denen die Last angreift, befinden sich  an den Enden der Schenkel des     U.    Die Last  zapfen 15     tragen    einen Balken 16 mit nach  oben durch die     Deckplatte    12 gehenden     Pfo-          sfen    17 für :die Schale 18 zur Aufnahme der  Ware.

   Um diese     Schale    während des     Wä-          gens        wageecht    zu halten, ist     der    Balken 16  mit einem nach unten gerichteten Zapfen 19  versehen, der durch einen Lenker 20 an einen  Zapfen 21 angeschlossen ist. Letzterer ist  an einem Fusse befestigt, durch den vier  Schrauben gehen. Zwei von diesen gehen  lose durch Öffnungen des Fusses und sind in  die Grundplatte der Wage eingeschraubt,  während die andern durch den Fuss hindurch       geschraubt    sind, so     da.ss    sie abwärts gegen  die     Grundplatte    geschraubt     werden    können.

    Durch Lösen der einen und Anziehen von  andern dieser Schrauben lässt sich also der  Zapfen 19 heben und senken. An dem     Arm     16 ist ein Belastungsbehälter     angebraeht,    der  durch eine Platte 22     ,abgedeckt    ist.  



  Dias Gehäuse 1, 9, 10, 11, 12 ist an  seinem     hintern    Rand durch eine     Platte    23    abgedeckt, auf     weleher    ein kleines Gehäuse  24 angebracht ist, an welches sich ein fächer  artiges Gehäuse 25 anschliesst, die die Last  ausgleich- und Anzeigevorrichtung     d r        )frage     -aufnehmen.  



  Von dem Haupthebel 14 gehen nach  rückwärts ein kurzer Arm 26 und ein ein  stellbarer Arm 27, die mit Zapfen 28 ver  sehen sind, auf denen ein zweiter Arm oder  Balken 29 mit einem Zapfen 30 gelagert  ist, welch letzterer durch die Öffnung in  der     Deckplatte    23     g.-ht    und ,an seinem obern  Fade eine Schale 31     zu=-    Aufnahme von Ge  wichten trägt. Der Balken 29 ist ferner mit  einem abwärts gerichteten Zapfen 32 ver  sehen, der durch einen Lenker 33 an einen  Zapfen 34 angeschlossen ist.

   Die den Hebel  14 tragenden     Schwingzapfen,    der Arm 29  und der Lenker 33 sind auf einem Parallelo  gramm     angeordnet.,    so dass die     wagreehte     Lage der Schale 31 während des     )Ä'ägens          ,aufrecht    erhalten wird.  



  Der Haupthebel 14 ist     feiner    mit einer       rückwärtigen        Verlängerung    35 versehen, die  einen     Sc.hneidzapfen    trägt, der     durch    einen  Bügel 36 und ein biegsames Metallband 37  an ein     La.stausgleichspendel    38 angeschlos  sen ist,     das    bei dem dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel durch sieh     selbsttätig    einstel  lende Lager an einem Arm 39 gehalten wird,  der in dem Gehäuse 24 befestigt ist.

   Mit  dem Pendel 38 ist fest verbunden ein     Zei(rer     40, der nach oben in das Gehäuse 25 ragt  und sich dort über ein     Zifferblatt    41 bewegt,  das ebenso wieder Zeiger durch ein Fenster  42 von einer Stellung vor der Schale 18  sichtbar ist.. Die Spitze des Zeigers, die in  einem Bogenschlitz 43     schwingt,    ist von  der Rückseite der Wage durch ein kleineres  Fenster 44 zu sehen.  



  Das Pendel 38 ist ein sogenanntes Fall  pendel. Es wird nach rechts auf seine grösste  Höhe     geschwenkt,    wenn die Warenschale 18  leer ist. In dieser Lage wird     ec    durch     da"          Gewicht    des Balkens 29 gehalten, das aus  reichend ist, um das Gewicht des     andern     Armes     -des    Hebels auszugleichen und das  Pendel in der angehobenen Lage zu halten.           Wird        Ware    auf die Schale 18 gebracht, so  gleicht sie einen Teil des     Gewichtes,    des Bal  kens 29 aus, so dass das Pendel 38 nach unten  gebt und den Zeiger     .1()    über das Zifferblatt  bewegt.

    



  Das Zifferblatt befindet sich gegenüber  der vor der     Warenschale    stehenden Bedie  nungsperson, was     besonders    wünschenswert  ist, wenn die     \Vage    zum Wägen von der  Reihe nach aufeinanderfolgenden Paketen  oder dergleichen benutzt     wird-,    die- über die  Schale von einer zur andern Seite gehen.  Ferner ist     diese    Anordnung wünschenswert,  weil bei einem unmittelbar hinter der Schale  angeordneten Zifferblatt Irrtümer beim Ab  lesen vermieden werden.  



  Der Haupthebel     1-1    ist bei der dargestell  ten \Vage als     aushala.ncierter    Hebel     aus-          das    heisst eine Last auf der     Wa-          ren#;chale    18 wird genau durch eine     gleich-          t,;Tosse    Last auf der Schale 31 ausgeglichen.  Der Hebel kann ,jedoch auch als zweiarmiger       IT,cl)el    mit ungleich langen Armen ausgeführt       tverc?en,    wobei die     Gegengewichte    auf der       Schale    31 natürlich entsprechend bemessen       v-c-r#len    müssen.  



       Das    Pendel 38     l@ann    bei der dargestellten  Anordnung verhältnismässig schwer sein,       während    der     Ausschlag    des Zeigers bei einer       (l(atvichtsän.clerung    der\ Last pro Pfund ver  hältnismässig gross ist.

   Das Pendel kann  zum     Beispiel    für 2,3 kg bestimmt sein, wo  bei sehr     kleine        Änderungen    im Gewicht  deutlich durch den Zeiger angegeben wer  den,     während    der gesamte     @ÄTä.gebereieh    der       Waf-e    nur begrenzt ist durch die Festigkeit  der Teile und die Grösse des Gegengewich-         tes,    welches auf die Schale 31 aufgelegt  werden kann.  



  Die Erfindung ist selbstverständlich nicht  auf das dargestellte Ausführungsbeispiel  beschränkt, sondern lässt innerhalb des Rah  mens der     Erfindung    eine Reihe von Ab  änderungen zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalenwege mit zweiarmigem Wage hebel, dessen einer Arm den Lastaufnehmer träg-t, während der andere Arm an ein Pen del angeschlossen ist, und mit einem Anzeige- zifferblatt, das quer zum -N#@Tägehebel gestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Pendel verbundene Arm des "##@Täge- hebels einen zusätzlichen Gewichtsempfänger trägt, der ausserhalb des Wägehebelgehäuses angeordnet ist, und dass dieser Gewichts empfänger derart seitlich des Anzeige mechanismus liegt, dass diese beiden Teile, vom Wägenden aus besehen,
    hinter dem Lastempfänger liegen. BN TERANSPRUCH Schalenvage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Gewichtsempfänger von einem Zapfen (30) getragen wird, der sich vom einen Ende eines Armes (29) aus aufwärts erstreckt, der auf dem Pendelende des Wä.gehebels an gebracht und mit diesem aal zwei @ in an gemessenem Abstand voneinander entfern ten Punkten (28) drehbar verbunden ist.
CH125757D 1927-03-14 1927-03-14 Schalenwage. CH125757A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH125757T 1927-03-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH125757A true CH125757A (de) 1928-05-16

Family

ID=4384316

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH125757D CH125757A (de) 1927-03-14 1927-03-14 Schalenwage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH125757A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8203807U1 (de) Analysenwaage
CH125757A (de) Schalenwage.
AT111941B (de) Plattformwaage.
US2241347A (en) Weighing scale
DE714931C (de) Neigungsbriefwaage
DE249423C (de)
DE427227C (de) Neigungswaage mit Bandgetriebe
DE338525C (de) Waage mit Anzeige-Gewichtshebel
DE697676C (de) Neigungsbriefwaage
US2311437A (en) Weighing scale
DE586115C (de) Pruefmaschine zur Bestimmung des Wassergehaltes von Sand u. dgl.
DE965080C (de) Preiswaage mit zwei Wiegeplatten und waagerecht liegender Trommelskala
AT82134B (de) Tischwage.
DE369251C (de) Zaehlwaage
DE547839C (de) Waage mit einer oder mehreren parallel gefuehrten Waagschalen
DE436594C (de) Auf einer Waagenbruecke angeordnete kipp- und schwenkbare Warenmulde
DE635356C (de) Neigungswaage
DE568711C (de) Selbstanzeigende Waage mit erweitertem Waegebereich
DE653333C (de) Neigungswaage fuer Briefe und kleinere Lasten
DE752387C (de) Gegabelter Hebelzeiger fuer Neigungswaagen
DE549163C (de) Brueckenwaage mit seitlich schwingender Lastbruecke
DE561409C (de) Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi
DE526648C (de) Neigungswaage
DE17704C (de) Kombinirte Brücken- und Tafelwaage
DE871070C (de) Abfuellvorrichtung fuer schuettfaehiges Gut mit Vorratsbehaelter und eingebauter Waage