CH125830A - Verfahren zur Darstellung einer Natriumverbindung eines Phosphor und Eisen enthaltenden Eiweissspaltproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Natriumverbindung eines Phosphor und Eisen enthaltenden Eiweissspaltproduktes.

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CH125830A
CH125830A CH125830DA CH125830A CH 125830 A CH125830 A CH 125830A CH 125830D A CH125830D A CH 125830DA CH 125830 A CH125830 A CH 125830A
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Posternak Dr Swigel
Theodor Posternak
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Posternak Dr Swigel
Theodor Posternak
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    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K38/00Medicinal preparations containing peptides
    • A61K38/01Hydrolysed proteins; Derivatives thereof
    • A61K38/012Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals

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Description


  Verfahren zur Darstellung einer     Natriumverbindung    eines Phosphor und Eisen  enthaltenden Eiweissspaltproduktes.    Im Patent Nr. 123060 und dessen Zusatz  124689 ist ein Verfahren zur Darstellung  eines Gemisches von Verbindungen beschrie  ben, welches den gesamten Phosphor und  das Eisen der im Eigelb enthaltenen     Proteide     gebunden enthält. Dieses Gemisch besteht  aus Verbindungen, die von den genannten  Elementen zum Teil nur das erstere, zum Teil  aber beide nebeneinander aufweisen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man eine Na  triumverbindung eines Phosphor und Eisen  enthaltenden Eiweissspaltproduktes erhält,  wenn man entfettetes Eigelb zunächst in  Gegenwart einer     Mineralsäure    einer     peptischen     Verdauung unterwirft, bis nach erfolgter  Auflösung des Eigelbes ein unlöslicher Nie  derschlag entsteht, der durch Zusatz eines  zur Abstumpfung der Mineralsäure dienenden  Salzes einer organischen Säure vervollstän  digt wird, die hierbei entstandene Fällung       abfiltriert    und einer     tryptischen    Verdauung  in schwach alkalischem     Medium-    unterwirft,  die erhaltene Verdauungsflüssigkeit schwach  ansäuert, filtriert,

   aus dem Filtrat durch Be  handlung mit     Schwermetallsalzen    ein Gemisch    von     Schwermetallverbindungen    des     phosphor-          und    eisenhaltigen Eiweissspaltproduktes und       Phosphorproteidspaltprodukten    abscheidet, die  ses Gemisch mit solchen     Natriumverbindungen     zersetzt, deren Anionen mit dem betreffenden  Schwermetall unlösliche Verbindungen bilden,  den entstandenen Niederschlag     abfiltriert    und  aus dem Filtrat mit Alkohol das     Natriumsalz     des Phosphor- und eisenhaltigen Eiweissspalt  produktes ausfällt.  



  Statt aus der Lösung des Gemisches der       Natriumsalze;    wie sie nach obigem Verfahren  erhalten wird, direkt das     Natriumsalz    des  Phosphor- und eisenhaltigen Eiweissspaltpro  duktes auszufällen, kann man auch so vor  gehen, dass man das die     Natriumverbindungen     des Phosphor- und eisenhaltigen Eiweissspalt  produktes enthaltende Filtrat im Vakuum  einengt, das Gemisch der     Natriumverbin-          dungen    durch Fällen mit Alkohol abscheidet,  filtriert, -den Rückstand in Wasser löst,

   aus  der Lösung durch Behandlung mit Schwer  metallsalzen ein Gemisch von Schwermetall  verbindungen des Phosphor- und eisenhaltigen       Eiweissspaltproduktes    und Phosphorproteid-           Spaltprodukten    abscheidet, dieses Gemisch  mit solchen     Natriumverbindungen    zersetzt,  deren Anionen mit dem betreffenden Schwer  metall unlösliche Verbindungen bilden, den  entstandenen Niederschlag     abfiltriert    und aus  dem Filtrat mit Alkohol das     Natriumsalz     des Phosphor- und eisenhaltigen Eiweissspalt  produktes ausfällt.  



  Die so erhaltene     Natriumverbindung        ent-          hält        wasserfrei        ca.        3,0%        Eisen        und        rund          10,3%        Phosphor.        Sie        stellt        ein        gelblich     gefärbtes, in Wasser etwas träge lösliches  Pulver dar.

   Dasselbe kann durch doppelte  Umsetzung mit löslichen Erdalkali- - und  Metallsalzen     in'die    entsprechenden unlöslichen  Erdalkali- und Metallsalze übergeführt wer  den.  



  Die neue Verbindung soll zu therapeutischen  Zwecken verwendet werden.         Beispiel:       10 kg des durch Kochen mit Sprit ent  fetteten, getrockneten und fein gemahlenen  Eigelbs werden in 500 Liter Wasser     aufge-          schlemmt,    mit 2,8 kg konzentrierter Salzsäure  und 100     gr    Pepsin oder einer entsprechenden  Menge eines     Salzsäureauszuges    der Magen  schleimhaut des Schweines versetzt     und    bei  37-40 0 unter stetigem Rühren erwärmt,  bis das Eigelb in Lösung gegangen ist.

   Nach       cä.    10 Stunden, das heisst     nachdem.    sich in  der Verdauungslösung ein unlöslicher Nieder  schlag gebildet hat, setzt man     derselben     3,8 kg     Natriumaeetat    oder 11/2 kg Natrium  karbonat und 1 kg Eisessig zu. Man filtriert,  zweckmässig auf der Filterpresse, wäscht mit  Wasser nach und nimmt den Rückstand mit  einer Lösung von 1200     gr    Soda in 40 Liter  Wasser auf, setzt 100     gr    fein gehackter  Bauchspeicheldrüse .zu und verdaut während  24-48 Stunden bei 40 0. Die Verdauungs  flüssigkeit wird dann mit Essigsäure leicht  angesäuert, filtriert und das Filtrat mit Blei  zuckerlösung versetzt, solange ein Nieder  schlag entsteht.

   Die Bleifällung wird filtriert,  mit Wasser ausgewaschen und mit einer       20        %igen        Sodalösung        verrührt,        bis        die    Mi-         schung    auf     Phenolphtaleinpapier        rot    anschlägt.  Die Phosphorverbindungen gehen als Natrium  salze in Lösung, das Blei bleibt als Karbonat  unlöslich zurück. Die     Lösung    der Natrium  salze wird langsam unter Rühren mit     2'/s-3     Liter Alkohol versetzt.

   Es bildet sich plötz  lich eine flockige Fällung, die das Natrium  salz des Phosphor- und eisenhaltigen Eiweiss  spaltproduktes darstellt.  



  Zwecks Reinigung wird dasselbe nochmals  in Wasser, wenn notwendig unter Zugabe  von etwas Soda wieder gelöst, mit Alkohol  neuerdings gefällt, gewaschen und im Vakuum  getrocknet.   Die Lösung dieses Salzes kann durch  doppelte Umsetzung mit löslichen     Erdalkali-          und        Schwermetallsalzen    in die entsprechenden,  unlöslichen Erdalkali- oder     Schwermetallsalze,     zum Beispiel das Magnesium-,     Calcium-,     Eisen oder Quecksilbersalz und dergleichen  übergeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer Natrium verbindung eines Phosphor und Eisen enthal tenden Eiweissspaltproduktes, aus entfettetem Eigelb, dadurch gekennzeichnet, dass man entfettetes Eigelb zunächst in Gegenwart einer Mineralsäure einer peptischen Verdauung unterwirft, bis nach erfolgter Auflösung des Eigelbes ein unlöslicher Niederschlag entsteht, der durch Zusatz eines zur Abstumpfung der Mineralsäure dienenden Salzes einer or ganischen Säure vervollständigt - wird, die hierbei entstandene Fällung abfiltriert und einer tryptischen Verdauung in schwach alka lischem Medium unterwirft, die erhaltene Ver dauungsflüssigkeit hernach schwach ansäuert, filtriert,
    aus dem Filtrat durch Behandlung mit Schwermetallsalzen ein Gemisch von Schwermetallverbindungen des Phosphor- und eisenhaltigen Eiweissspaltproduktes und Phos- phorproteidspaltprodukten abscheidet, dieses Gemisch mit solchen Natriumverbindungen zersetzt, deren Anionen mit dem betreffenden Schwermetall unlösliche Verbindungen bilden, den entstandenen Niederschlag abfiltriert und aus dem Viltrat mit Alkohol das Natriumsalz des Phosphor- und eisenhaltigen Eiweissspalt produktes ausfällt.
    Die so erhaltene Natriumverbindung ent- hält wasserfrei ca. 3,0 % Eisen und rund 10,3% Phosphor. Sie stellt ein gelblich ge- färbtes, in Wasser etwas träge lösliches Pul ver dar.
    Dasselbe kann durch doppelte Um setzung mit löslichen Erdalkali- und Metall salzen in die entsprechenden unlöslichen Erd alkali- und Metallsalze übergeführt werden. Die neue Verbindung soll zu therapeuti schen Zwecken verwendet werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dafä. man das die Natriumver- bindungen des Phosphor- und eisenhaltigen Eiweissabspaltproduktes enthaltene Filtrat im Vakuum einengt, das Gemisch der Natriücn- verbindungen durch Fällen mit Alkohol. ab scheidet, filtriert, den Rückstand in Wasser löst, aus der.
    Lösung durch Behandlung mit Schwermetallsalzen ein Gemisch von Schwer metallverbindungen des Phosphor- und eisen haltigen Eiweissspaltproduktes und Phosphor proteidspaltprodukten abscheidet, dieses Ge misch mit solchen Natriumverbindungen zer setzt, deren Anionen mit dem betreffenden Schwermetall unlösliche Verbindungen bilden, den entstandenen Niederschlag abfiltriert und aus dem Filtrat mit Alkohol das Natriumsalz des Phosphor- und eisenhaltigen Eiweissspalt produktes ausfällt.
CH125830D 1926-03-31 1926-03-31 Verfahren zur Darstellung einer Natriumverbindung eines Phosphor und Eisen enthaltenden Eiweissspaltproduktes. CH125830A (de)

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