CH125852A - Nabenbremse für Fahrräder. - Google Patents

Nabenbremse für Fahrräder.

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CH125852A
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Praezisions-Kuge Schweinfurter
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Schweinfurter Praezisions Kuge
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Description


      Nabenbremse    für Fahrräder.    Gegenstand der Erfindung ist eine       Nabenbremse    für     Fahrräder    mit     hülsenförmi-          ,gem    Bremskörper, der aus mehreren durch  eine Feder zusammengehaltenen Bremsbacken       besteht.,    die mittelst einwärts gerichteter     Vor-          sprünge    in Aussparungen eines feststehenden  Bremsteils     achsial    und radial geführt sind.

    Die Erfindung ist     daduFch    gekennzeichnet,  dass     die    Bodenfläche der Aussparungen und  die gegen     diese    sieh     stützenden    Auflaufflä  chen     Vorsprünge    aufweisen, die im gleichen  Sinne     wie    eine     kegelige    Spreizfläche des     fest-          tehenden    Bremsteils geneigt sind, so dass, bei       ach#-ialer        Verschiebung    des Bremskörpers auf  dem Bremsteil, die Vorsprünge die Spreizung  des Bremskörpers unterstützen.  



  In beiliegender Zeichnung ist die     Naben-          für    Fahrräder in einer beispielsweisen       Auführungaform    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht, und       Fig.    ? einen Längsschnitt der Bremshülse  und des sie tragenden, feststehenden     Brems-          i        @,ils    in der Ruhestellung der Bremse:    Fi<B>n</B>g. 3 stellt einen Querschnitt der Bremse  nach der Linie 3-3 in     Fig.    ? dar;       Fig.    4 stellt einen Längsschnitt der  Bremshülse mit ihren beiden Spreizkörpern  in der Arbeitsstellung dar.  



  Die     Nabenbremse    besteht aus einem  spreizbaren, hülsenförmigen Bremskörper 6  und zwei     Spreizkörpern    7 und 8, von denen  der erste als feststehender Bremsteil auf der  Radachse befestigt und am Fahrradrahmen  gegen Drehung gesichert ist, während der  zweite Spreizkörper 8 auf der Achse ver  schiebbar ist.

   Die beiden     Spreizkörper    liegen  mit den     an    ihnen vorgesehenen Kegelflächen  7 a und     8a    gegen entsprechende, an den En  den der Bremshülse 6 ausgebildete Hohlkegel  flächen an und bewegen die     Bremsbacken    10  der Bremshülse 6     auseinander,    wenn der Kör  per 8 gegen den Körper 7 hin geschoben wird       (Fig.    4).  



  Die Bremshülse weist mehrere, beispiels  weise zwei halbzylindrische, Bremsbacken 10  auf, die in der Ruhelage     (Ei-.    2) von einer  sie     umsehliessenden    Ringfeder 11 zusammen-      gezogen und gegen den Umfang eines     hülsen-          förmigen        Fortsatzes    12 des     undrehbaren    und  nicht verschiebbaren     Spreizkörpers    7 ge  drückt werden, auf dem sie ohne Berührung  mit der nicht dargestellten     Nabenhülse    fest  gehalten werden. Die Feder 11 liegt in einer  Umfangsnut der Bremsbacken 10.

   Zu beiden  Seiten dieser Nut sind auf dem Umfange der  Bremsbacken     halbzylinderförmige    Bremsmän  tel<B>13</B> und 14 angeordnet, die mit radialen  Abbiegungen ihrer     achsialen    Kanten um die       achsialen    Kanten der Bremsbacken 10 grei  fen und dadurch     unverschiebbar    und     undreh-          ba.r    auf den Bremsbacken festgehalten wer  den.

   Die Backen 10 werden auf dem     Fortsatz     12 durch einwärts ragende Vorsprünge oder  Nocken 15 festgehalten, deren Seitenflächen  parallel sind, während ihre     innern    Randflä  chen Teile aufweisen, die im Sinne der Kegel  fläche 7a abgeschrägt sind. 'Diese Gestalt  wird am einfachsten dadurch erhalten, dass  vom mittleren Teil der Backen 10     stegför-          mige    Teile abgetrennt und nach innen ge  drückt werden, wobei sie an ihren beiden  Enden noch mit den Backen zusammenhän  gen.

   Die Nocken 15 greifen in entsprechend  gestaltete und angeordnete Aussparungen 16  des     Fortsatzes    12 ein, wodurch in der Ruhe  stellung die Bremsbacken auch gegen Ver  schiebung in der Achsrichtung festgehalten  sind, da die Aussparungen in der Mitte am  tiefsten sind und die Feder 11 die Nocken 15  an die tiefste Stelle zu drücken sucht.

   Beim  Anstellen der Bremse, wobei die Bremshülse  6 durch den     Spreizkörper    8 gegen den Kör  per 7 hingeschoben wird, werden die Brems-    backen 10 nicht nur von den     Spreizkegeln    7a  und 8a, sondern auch von den mit ihren Auf  laufflächen auf den entsprechend geneigten  Bodenteilen der Längsschlitze 16 aufsteigen  den Vorsprüngen oder Nocken 15 an die     Na-          benhülse        angepresst        (Fig.    4).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nabenbremse für Fahrräder mit hülsen- förmigem Bremskörper aus mehreren, durch eine Feder zusammengehaltenen, spreizbaren Bremsbacken, die mittelst einwärts gerichte ter Vorsprünge 'in Aussparungen eines fest stehenden Bremsteils aehsial und radial ge führt sind, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Bodenfläche der Aussparungen und die gegen diese sich stützenden Vorsprünge Aufla.uf- fliichen aufweisen, die im gleichen Sinne wie eine hegelige Spreizfläche des feststehenden Bremsteils geneigt sind,
    so dass bei achsia.ler Verschiebung des Bremskörpers auf dem Bremsteil die Vorsprünge die Spreizung des Bremskörpers unterstützen. UNTERANSPRUCH: Bremse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die in der Achsrichtung; muldenförmigen Bodenflächen der Ausspa rungen in der Mitte am tiefsten sind und die Mitten der Vorsprünge der Bremsbacken in der Ruhestellung durch den Druck einer Fe der in der Mitte der Aussparungen festgehal ten werden.
CH125852D 1926-03-02 1927-02-28 Nabenbremse für Fahrräder. CH125852A (de)

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