CH125946A - Fahrbarer, elektrisch betriebener Sauger. - Google Patents

Fahrbarer, elektrisch betriebener Sauger.

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CH125946A
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sucked
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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Description


  Fahrbarer, elektrisch     betriebener    Sauger.    In gewerblichen Betrieben, in denen eine  grössere Menge von staubigem oder     faserigem     Abfall beseitigt werden muss, finden mit Vor  teil fahrbare elektrisch betriebene Sauger  Verwendung.     Staubsauger    der bekannten Art,  die beispielsweise zum Reinigen von Wohn  räumen und dergleichen von Staub verwen  det     werden,    sind hierfür ungeeignet, beson  ders wenn das aufgesaugte Gut gleichzeitig  gesammelt und gepackt werden soll, da sie  infolge ihrer geringen Abmessungen nur eine,  kleine Menge des aufzusaugenden Gutes auf  nehmen können.

   Dieser Fall tritt besonders in  Textilbetrieben ein, wo die von den Arbeits  maschinen abfallenden faserigen Abfälle ge  sammelt werden müssen, die wertvoll sind  und weiter     verarbeitet    werden können. Da  (las Fasergut in grösserer Menge von den Ar  beitsmaschinen abfällt, muss es von dem Sau  ger ohne Schwierigkeiten gesammelt und zur  späteren Verarbeitung leicht wieder verwen  det werden können.  



  Nach der Erfindung wird der zum gleich  zeitigen Sammeln und Packen des aufgesaug-         teil    Gutes dienende fahrbare,     elektrischbetrie-          beneSaugerderartausgebildet,        dass        einFüllsacl>     zur Aufnahme des aufzusaugenden Gutes in  einem auf der Saugseite des Ventilators be  findlichen Kessel angeordnet ist, an dessen  Deckel die Saugleitung mittelst eines     trich-          terartig    erweiterten     Anschlussstückes    ange  schlossen ist.  



  In den     Abb.    1 und 2 der beiliegenden  Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt. Der auf dem lenkba  ren Karren 1 angeordnete Kessel 2 hat einen  durch die Schnalle     .4    verschliessbaren, auf  klappbaren Deckel 3, der durch Zwischen  lagen aus Gummi oder Stoff gut gegen den  Kessel abgedichtet ist. In der Mitte     des     Deckels 3 sitzt das unten     trichterartig    erwei  terte     Anschlussstück    5, an das die aus dem  Saugrüssel 9 und dem Schlauch 10 bestehende  Saugleitung mittelst des Krümmers 6 ange  schlossen ist.

   Letzterer ist an seinem untern  Ende konisch ausgebildet und wird     durch          Einsetzen    in das     Anschlussstück    5 luftdicht  mit dem Sammelkessel 2 verbunden. Dieser      Anschluss ermöglicht ausserdem, den Krüm  mer 6 um eine lotrechte Achse zu     drehen,    so       da.ss    eine grosse Beweglichkeit der Sauglei  tung und damit ein bequemes Arbeiten mit  dem Sauger erzielt wird. Der mit dem  Schlauch verbundene Krümmer 6 kannleicht  aus dem     Anschlussstück    5 entfernt und aus  gewechselt werden, so dass man nach Bedarf  Schläuche verschiedener Weite und Länge  verwenden kann.

   Der von einem geeigneten  Gestell, beispielsweise von dem Drahtsieb 8  umgebene Füllsack 7 ist an dem untern Rand  des     Anschlussstückes    5 gehängt und durch  Einschnüren oder in anderer Weise befestigt.  



  Infolge der     trichterartigen    Ausbildung  des     Anschlussstückes    5 können leicht Säcke  verschiedener Weite und Herkunft an diesem  befestigt werden, was für einen,     vorzugsweise     in Textilbetrieben verwendeten Sauger von  Bedeutung ist, da das aufgesammelte Gut un  mittelbar in den Füllsäcken     gelagert    oder ver  schickt werden kann, ohne dass ein zeitrauben  des Umfüllen in andere Behälter erforderlich  ist.  



  Auf dem Rand des Trichters 5     wird     zweckmässig ein Stoffbelag angeordnet, um       Glas    Befestigen des Sackes 7 zu erleichtern,     da     infolge der hierdurch entstehenden grösseren  Reibung zwischen dem Gewebe des Sackes  und seiner Auflagefläche ein Abgleiten des  Sackes verhindert wird.

   Der Saugstutzen 11  des mit dem     Elektromotor        1.1    gekuppelten  Ventilators 12 ist mit dem Sammelkessel 2  verbunden, während der Druckstutzen 13  einen gekrümmten, abnehmbaren Ansatz 18  trägt, dessen erweiterte Öffnung, wie aus       Abb.        \?    ersichtlich, gegen die Wand des     Sam-          melkessels    2 gerichtet ist, wobei die den Ven  tilator verlassende Abluft ohne störende  Luftströmungen verteilt wird. Dies ist be  sonders vorteilhaft, da der Sauger vorwiegend  in staubreichen Betrieben verwendet wird, wo  ein unnötiges Aufwirbeln von Staub sehr  störend empfunden wird und das Arbeiten er  schwert. Die Umkleidung 19 schützt den Mo  tor vor dem Verstauben.

   Die Kabeltrommel  15 ist an einer Stirnseite angeordnet, während  der Schalter 16, sowie der     Handgriff    17 zum    Bewegen und Lenken des Karrens an beiden  Stirnseiten angeordnet sind.  



  Wird besonderer Wert darauf gelegt, dass  das aufgesammelte Gut, sowie die den Venti  lator verlassende Abluft möglichst frei von       Staub    wird, so kann ein besonderer Filter  beutel verwendet werden, durch den der  durch das Gewebe des Füllsackes 7 hindurch  gesaugte Staub gesammelt wird. Dieser Fil  terbeutel kann innerhalb des Sammelkessels  zwischen Drahtsieb und Füllsack oder ausser  halb des Kessels an     dem    Druckstutzen     cle:     Ventilators befestigt werden. In letzterem  Fall wird der Flansch des Druckstutzens 13  zweckmässig in solcher Weise ausgebildet,  dass ein an der Öffnung des Filterbeutels an  gebrachter Ring leicht an den     Druckstutzen     13 befestigt werden kann.  



  In manchen Fällen kann es von Vorteil  sein,     da.ss    die den Ventilator     verlassende     Druckluft zum Auflockern des aufzunehmen  den Gutes ausgenützt wird. Besonders beim  Sammeln von Faserabfällen ist dies zweck  mässig, da die Faserstoffe leicht zusammen  backen und sich verfilzen, wenn sie verölt  sind. Zu diesem Zwecke wird der Druck  stutzen des Ventilators statt. mit dem darge  stellten Ansatz 18 mit einem konischen Rohr  ansatz versehen, wodurch der Anschluss eines  Schlauches ermöglicht wird. Zur     Erzielun-          .,grösserer    Beweglichkeit     kann    der     Rohransafz     als Krümmer ausgebildet und ebenfalls um  eine lotrechte Achse drehbar sein.  



  Bei Verwendung des Saugers in     Betrieben     mit einer grösseren Menge von Abfall ist es  vorteilhaft, wenn die     den    Motor vor Verstau  ben schützende Umkleidung 14 als Platte  ausgebildet wird, die zur Aufnahme leerer  Säcke dient, so dass während des Arbeiten  diese leicht mitgeführt werden können. Es  wird dadurch das Heranholen leerer Säcke       während    des Arbeitens vermieden, was beson  ders in ausgedehnten Betrieben häufig mit  grossem Zeitaufwand verbunden ist.  



  Da der Füllsack 7 völlig von dem     Sam-          melkessel        \?    umgeben und daher während des  Betriebes nicht sichtbar ist, ist es vorteilhaft,  wenn     eine    besondere     Anzeigevorrichtung    vor-      gesehen wird, die es erkennen lässt, wenn der  Sack gefüllt ist. Dies lässt sich beispielsweise  dadurch erreichen, dass man in der Sauglei  tung ein Manometer     anbringt.    Ist der     Sack     gefüllt, so vermindert sieh der Unterdruck in  der Saugleitung infolge des grösseren Lei  tungswiderstandes. Statt eines Manometers  kann auch eine Signalpfeife angeordnet oder  eine andere geeignete Vorrichtung vorgesehen  werden, um die Füllung des Sackes anzuzei  gen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrbarer elektrisch betriebener Sauger, insbesondere zum gleichzeitigen Sammeln und Packen des aufgesaugten Gutes, dadurch gekennzeichnet, dass ein Füllsack zur Auf nahme des aufgesaugten Gutes in einem auf der Saugseite des Ventilators befindlichen Kessel angeordnet ist, an dessen Deckel die Saugleitung mittelst eines trichterartig er weiterten Anschlussstückes angeschlossen ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Sauger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Saugleitung mit dem trichterartig erweiterten Anschlussstück durch einen Krümmer verbunden ist, der auswechselbar und um eine lotrechte Achse gegen den Kessel drehbar ist. ?. Sauger nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllsack über den Rand des trichter- artig erweiterten an dem Deckel des Kes sels befestigten Anschlussstückes gescho ben und durch Einschnüren gehalten ist. 3. Sauger nach Patentauspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich- net, dass der Füllsack von einem Drahtsieb umgeben ist.
    -1. Sauger nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass der Füllsack von einem Filterbeu tel umgeben ist. 5. Sauger nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Druckstutzen des Ventilators ein Filterbeutel als Staubfänger angeordnet ist. G. Sauger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem Druckstutzen des Ventilators ein Ansatzstück aufgesetzt ist, dessen erweiterte Öffnung gegen die Tand des Sammelkessels gerichtet ist. 7.
    Sauger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Ausnützung der Druckluft zum Auflockern des aufzusau genden Gutes der Druckstutzen des Ven tilators zum Anschluss eines Schlauches als Rohransatz ausgebildet ist. B. Sauger nach Patentanspruch und UntLr- anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der auf dem Druckstutzen des Ventilators aufgesetzte Rohransatz um eine lotrechte Achse drehbar ist. 9. Sauger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Platte zur Auf nahme leerer Säcke angeordnet ist. 10. Sauger nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine Vorrichtung, die anzeigt, dass der Sack gefüllt ist.
CH125946D 1926-12-16 1927-04-08 Fahrbarer, elektrisch betriebener Sauger. CH125946A (de)

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