CH125969A - Verfahren zur Herstellung von Bleipigmenten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bleipigmenten.

Info

Publication number
CH125969A
CH125969A CH125969DA CH125969A CH 125969 A CH125969 A CH 125969A CH 125969D A CH125969D A CH 125969DA CH 125969 A CH125969 A CH 125969A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lead
oxidized
pigments
production
metals
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Blom Axel Dr Viggo
Original Assignee
Blom Axel Dr Viggo
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blom Axel Dr Viggo filed Critical Blom Axel Dr Viggo
Publication of CH125969A publication Critical patent/CH125969A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/14Compounds of lead

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung -von Bleipigmenten.    Es ist bekannt,     da-ss    die verschiedenen  Oxyde des Bleis gute Pigmente zur Erzeu  gung rostschützender Anstriche darstellen.  Neben der Mennige hat sich in neuerer Zeit  auch das     Bleisuboxyd    bewährt. Im eng  lischen Patent Nr. 14794/1892 ist wohl  zum erstenmal eine Darstellungsmethode für  sauerstoffarme     Bleip        bgxnente    bekannt ge  macht worden. Später sind eine ganze Reihe  von Patenten erschienen, die sich mit der  Herstellung von     Bl-,ip        b,-menten    beschäftigen.  Alle bisher bekannt gewordenen Verfahren  gehen vom gewöhnlichen Blei aus.  



  Es wurde nun gefunden, dass aus Blei  legierungen, die wesentlich tiefer schmelzen  als reines Blei, amorphe und     hoehdisperse     Pigmente entstehen, die mit Leinöl verhält  nismässig leicht unter Bildung von Seifen  reagieren. Man oxydiert die Legierungen  vorsichtig nahe beim Schmelzpunkte so, dass  die ausser Blei vorhandenen Metalle chemisch  nicht verändert werden. Für das Verfahren  kommen vorzugsweise die Legierungen des  Bleis mit.     Magnesium,    Zinn oder Antimon  in Betracht. Die Zusätze können etwa 1 bis  20<B>V</B> % betragen.    Das Verfahren kann derart ausgeführt  werden, dass als Oxydationsprodukt eine  poröse Masse erhalten wird, die nach dem  Vermahlen das Pigment darstellt.

   Wie Ver  suche gezeigt     haben,    sind die gemäss dem  Verfahren hergestellten Pigmente trotz ihres  schwach basischen Charakters befähigt, mit  den beim Trocknen von Firnissen entstehen  den Abbauprodukten Bleiseifen zu bilden.  Dadurch wird die     Farbhaut    gegen Wasser  undurchlässig gemacht und ihre Lebens  dauer verlängert.- Die bisher gebräuchlichen  Bleifarben, zum Beispiel Mennige, reagieren  zwar auch mit den Bindemitteln unter Bil  dung von Bleiseifen; doch sind die ein  zelnen Pigmentteilchen von sehr verschie  dener Reaktionsfähigkeit, wodurch im An  striche Unregelmässigkeiten entstehen kön  nen.  



  Versuche haben weiter     gezeio        t,        da.ss    die  gemäss dem vorliegenden Verfahren her  gestellten Pigmente im Gemisch mit be  trächtlichen Mengen anderer Farbkörper  noch eine passivierende Wirkung auf das  Eisen auszuüben vermögen.     -\ÄTährend        bei-          @pielsweise    Bleiweiss als     Grundierungsmittel         auf Eisen wenig geeignet ist, erhält man aus  ' einem Gemisch von gleichen Teilen Bleiweiss  und einem gemäss dem vorliegenden Ver  fahren hergestellten Pigmente ausgezeichnete  rostschützende Anstriche.  



  Wegen ihres     hochdispersen    Charakters  können die     Pigmente,    wie sie nach vor  liegendem Verfahren erhalten werden, auch       vorteilhaft    als Füllstoffe für Kautschuk     usw.     dienen.     'Sie    lassen sich zum Beispiel gut  verarbeiten und erteilen den     Vulkanisaten     eine höhere Reissfestigkeit als die bisher ge  bräuchlichen Bleioxyde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von amorphen, reaktionsfähigen und hochdispersen Blei pigmenten durch Oxydation von Blei, da durch gekennzeichnet, dass man Bleilegie rungen, deren Schmelzpunkte wesentlich un terhalb desjenigen von reinem Blei liegen, nahe beim Schmelzpunkte so oxydiert, dass die ausser Blei in den Legierungen ent haltenen Metalle chemisch nicht verändert werden. UNTERANSPRttCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bleilegierung, die 1 bis 20 % Magnesium enthält, oxydiert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bleilegierung, die 1 bis 20 % Zinn enthält, oxydiert wird. d.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bleilegierung, die 1 bis 20 % Antimon enthält, oxydiert wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .eine Legierung von Blei und zwei weiteren Metallen oxydiert wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, däss eine Legierung von Blei und drei weiteren Metallen oxydiert wird.
CH125969D 1926-07-28 1926-07-28 Verfahren zur Herstellung von Bleipigmenten. CH125969A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH125969T 1926-07-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH125969A true CH125969A (de) 1928-05-16

Family

ID=4384550

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH125969D CH125969A (de) 1926-07-28 1926-07-28 Verfahren zur Herstellung von Bleipigmenten.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH125969A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940669C (de) * 1949-05-24 1956-03-22 Margarete Kitti Helmholtz Verfahren zur Herstellung von homogenen, Bleimetall enthaltenden Schichten auf Oberflaechen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940669C (de) * 1949-05-24 1956-03-22 Margarete Kitti Helmholtz Verfahren zur Herstellung von homogenen, Bleimetall enthaltenden Schichten auf Oberflaechen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1519261A1 (de) Anstrichmasse
DE843125C (de) Wasseremulgierbare, kaseinfreie, Metallpigment enthaltende Paste
DE832466C (de) Wasseremulgierbare, Metallpigment enthaltende Paste von hoher Haltbarkeit
DE1241605B (de) Rotpigmentierung von Polymeren und plastischen Naturstoffen
CH125969A (de) Verfahren zur Herstellung von Bleipigmenten.
DE1900964C3 (de) Verfahren zur Herstellung von modifizierten Alkydharzen
DE1264649B (de) Transparente Eisenoxydpigmente und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT124991B (de) Verfahren zur Herstellung von Anstrichfarben oder deren Pigmenten, insbesondere für Rostschutz und Schiffsböden.
DE1933612C2 (de) Metalloxidacylate und Verfahren zu deren Herstellung
DE832311C (de) OElfarbe
DE738389C (de) Verfahren zur Herstellung unloeslicher Kunststoffe
DE636760C (de) Verfahren zur Herstellung gut trocknender Wollfett-Naphthenat-Trockenstoffe
DE748686C (de) Verfahren zur Herstellung von Lackharzen
DE920666C (de) Verfahren zur Molekuelvergroesserung ungesaettigter organischer Verbindungen
DE2323580A1 (de) Verfahren zur ueberfuehrung von phthalocyaninverbindungen in der form von pigmenten
AT150970B (de) Bronzefarbe und Verfahren zu deren Herstellung.
DE712179C (de) Verfahren zur Verbesserung trocknender oder halbtrocknender OEle
DE468314C (de) Verfahren zur Herstellung eines Lacks aus unreinen Harzen
DE600691C (de)
DE546336C (de) Verfahren zur Darstellung von loeslichen organischen Verbindungen, vorzugsweise Saeuren
DE1073664B (de) Verfahren zur Bc schleumgung von Polymerisations Kon densations und Additionsreaktionen bei dei Herstellung und Verarbeitung von Anstrichmitteln
AT86903B (de) Verfahren zur Herstellung lichtbeständiger Farben.
DE709731C (de) Verfahren zur Herstellung von Binde- und Impraegnierungsmitteln
DE1017721B (de) Verfahren zur Herstellung eines wetterfesten UEberzugsmittels auf der Grundlage von Teerpech
AT57708B (de) Verfahren zur Herstellung einer Zusatzlegierung zur Verbesserung von Kupfer-Zink-Legierungen.