CH126017A - Maschine zur Herstellung von Ketten. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Ketten.

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CH126017A
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Anton Schleimer
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Anton Schleimer
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Description


      Nascliine    zur Herstellung von     Ketten.       Die Erfindung betrifft eine Maschine zur  Herstellung von Ketten. heben der     Hand-          schmiedea.rbeit    ist ein maschinelles     Walzver-          fahren    zur Herstellung von Ketten aus fort  laufend zugeführten Werkstücken bekannt  geworden. Die Erfindung bezweckt, die Vor  teile der Handarbeit mit der Leistungsfähig  keit der maschinellen Herstellung mittelst       Walzdruckpresse    zu verbinden.

   Die Maschine  nach der Erfindung besitzt ein erstes in einer       Walzdruckpresse    angeordnetes     Gesenkpaar,    um  U-förmig     vorgebogene    Ausgangswerkstücke  an den freien Schenkelenden     keilförmig    ab  zuschrägen, eine     Biegevorrichtung,    um jedes       Werlcst-üclz    zum geschlossenen     Kettengliede     mit aufeinander liegenden Keilflächen zu  biegen.

   ein weiteres     Gesenkpaar    der     Walz-          druckpresse    zum Nachformen und schliess  lich ein drittes     Gesenkpaar    der Walzdruck  presse zum Zusammenschweissen der     überein-          a.ader    greifenden Schenkelenden nach vorheri  ger Erwärmung.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Zeichnung in       Fig.    1 in einer Seitenansicht, und in         Fig.    2 in einem Querschnitt nach der  Linie 2-2 der     Fig.    1 dargestellt; in den       Fig.    3, 4 und 5 ist     in    Auf- und Grundriss  und in Seitenansicht das erste     Gesenkpaar     mit einem Halter für die U-förmig     vorgebo-          gene    Pinne erläutert;

         Fig.    6 zeigt im Grundriss die Pinne, wie  sie aus diesem ersten     Gesenkpaar    heraus  kommt; in       Fig.    7, 8 und 9 ist im Aufriss, Grundriss  und     Seitenausicht    die aus zwei gegenteiligen       Schlitten    bestehende     Biegevorrichtung    erläu  tert, in welcher die     abgeschrägten    Schenkel  enden zum geschlossenen     Kettengliede    zusam  mengebogen werden;

   in       Fig.    10 und 11 ist in Aufriss und Grund  riss das     Gesenkpaar    zum     Aufeinanderpressen     der zusammengebogenen     abgeschrägten.Schen-          kelenden    erläutert;

   die       Fig.    12 und 13 zeigen in     Aufriss    und       (        T        rundriss        das        Gesenkpaar        zum        Zusammen-          schweissen    unter     Walzdruck    der abgeschräg  ten, zusammengebogenen und aufeinander ge  pressten Schenkelenden des Gliedes;           Fig.    14     zeigt    das fertige Kettenglied im       Llrundriss.     



  Auf dem Maschinengestell a ist ein Quer  haupt b angeordnet, in dem die obern Füh  rungsbahnen     dl    und     d2    für einen Schlitten d  eingearbeitet sind. Eine dritte     Führungsbahn          d3    bildet unmittelbar das Maschinengestell     a.     Der Schlitten<I>d</I>     trägt    eine Achse<I>i,</I> auf wel  cher zwei gezahnte Bogenstücke     e',        e2    befe  stigt sind, die mit zwei auf dem Maschinen  gestell a gelagerten Zahnstangen     ri,        r2    käm  men.

   Ausser im     Schlitten    d dreht sich die  Achse noch im Lager     n,    das in der Führungs  bahn     d2    gleitet. Der Schlitten d ist mittelst  einer Pleuelstange o an die     Kurbel    p     ange-          lenkt,    die von irgend einer Kraftquelle aus  ihre Drehbewegung erhält. Auf der Achse i  ist die     sektorförmige    Druckwalze f befestigt,  die die     G.esenke    la, 2a, 3a und 4a trägt.

   Die  mit diesen     Druckgesenken    zusammenarbeiten  den ortsfesten     Gegengesenke        1b,    2b, 3b und  4b sind auf einer     wagrechten    Bahn des Ma  schinengestelles a befestigt. Vor dem ortsfe  sten     Gesenk        1b    ist noch ein     Pinnenhalter        1e     auf dieser     wagrechten    Bahn angeordnet.  



  Eine Biegevorrichtung ist in die Seiten  wand c des Maschinengestelles a eingebaut  und besitzt zwei gegenläufige Druckwinkel  5a und 5b und einem davor angeordneten  Gliedhalter 6. Der obere Druckwinkel 5a  sitzt an einer im Maschinengestell geführten  Zahnstange     g'    und der untere an einer ent  sprechenden zweiten Zahnstange     g2,    die beide       mittelst    eines gemeinsamen     Ritzels        h'    in  gegenläufige Bewegung versetzt werden.

    Dieses     Ritzel    sitzt auf einer Querwelle     k,     die von den Lagern     l    des Maschinengestelles  a getragen wird und am rückwärtigen Ende       mittelst    eines zweiten     Ritzels        h2    in Eingriff  mit einem gezahnten Bogenstück m steht, das  um den Zapfen     ml        schwingt    und     mittelst     eines am Ende des Armes in\ angeordneten  Langloches     q    die Schlittenachse i umgreift.

    Bei der Hin- und     Herbewegung    des     Schlittens     <I>d</I> mittelst der Kurbel<I>p</I> und der Pleuelstange  o wird der Arm     nag    des gezahnten Bogen  stückes     in    mitgenommen und das     Ritzel        lag     und dessen Welle k dabei     in.    Umdrehung ver-    setzt.

   Von dieser Welle k erhalten die Zahn  stangen     g1,        g2    ihre gegenläufige Bewegung,  bei welcher die Druckwinkel 5a und 5b in  gleicher Weise gegenläufig bewegt werden  und die beiden abgeflachten Schenkelenden  eines Kettengliedes in der aus     Fig.    9 ersicht  lichen Weise     zusammenbiegen,    die zu dem  Zweck vom Halter 6 getragen werden.  



  Mit dieser Maschine werden Ketten wie  folgt hergestellt:  Die U-förmig     vorgebogenen    Pinnen wer  den mit einem Bogenstück in den Halter     1e          (Fig.    1) gelegt und ragen mit ihren freien  Schenkeln zwischen die     Gesenke    la und     1b,     die beispielsweise die gegenseitige Stellung  zueinander einnehmen, die in     Fig.    1 angedeu  tet ist.

   Wird jetzt die Kurbel p nach links in  Umdrehung versetzt, so wird der Schlitten d  in gleicher Richtung vorgezogen und die zu  sammengehörigen     Wa.lzgesenke    ja und     1b     schrägen die freien Schenkelenden der Pinne  nach entgegengesetzten Richtungen keilför  mig zu, wie das die Einzeldarstellungen in       Fig.    3, 4 und 5 erkennen lassen. Die Pinne  kommt nun in den Halter 6 an der Seitenwand  c des Maschinengestelles, wobei die nach ent  gegengesetzten Richtungen keilförmig abge  schrägten     Schenkelenden    in den Bereich der  beiden Druckwinkel 5a und 5b ragen.

   Diese  Druckwinkel 5a und 5b sind in der aus     Fig.    8  ersichtlichen Weise     ausgespart,    so     dass    sie,  sobald sie sich einander nähern, die beiden  Schenkelenden mit den keilförmigen Flächen  übereinander schieben. In     Fig.    8 ist die An  fangsstellung der Schenkelenden und in     Fig.     9 die Endstellung nach der Druckwirkung  der Druckwinkel gestrichelt angedeutet.  



  Das so vorgeformte     Kettenglied    wird  dann in das ortsfeste     Gesenk    2b gelegt, mit  dem während der Bewegung der Kurbel p  das Drucksegment 2a zusammenwirkt und  zwischen denen die zusammengebogenen  Schenkelenden fest aufeinander gewalzt wer  den.

   Zwischen der     Tätigkeit    dieses     Gesenk-          pa.ares    2a und 2b, deren Formen sich aus den       Fig.    10 und 11 ergeben, und dem nächsten       Gesenkpa,a.r    3a und 3b wird eine Erwärmung  des Gliedes auf     Schweisstemperatur        eingefügt.         Die noch zusammenzuschweissende Glied  krümmung wird dann zwischen dem Gegen  gesenk 3b und dem Drucksegment 3a (ver  gleiche     Fig.    12 und 13) während der entspre  chenden gradlinigen Bewegung des Schlittens       d    zusammengeschweisst. Das Kettenglied ist  jetzt fertig.

   Soll es noch mit einem Steg ver  sehen werden, so wird es in die in     Fig.    1 ge  strichelte     Zage    gebracht, in der es das     Gegen-          gesenk    4b umschliesst, das mit dem     Druckge-          senk    4a zusammenwirkt. Der Quersteg wird  von der     wagrechten    Bewegung des     Schlittens     d über das     Gegengesenk    4b gelegt und dann  von dem obern     Gesenk    4a eingewalzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Ketten, ge kennzeichnet durch ein erstes in einer Walz- druckpresse angeordnetes Gesenkpaar, um U- förmig vorgebogene Ausgangswerkstücke an den freien Schenkelenden keilförmig abzu schrägen, durch eine Biegevorrichtung, um jedes Werkstück zum geschlossenen Ketten- 0 CY iede mit aufeinander liegenden Keilflächen zu biegen,
    durch ein weiteres Gesenkpaar der Walzdruckpresse zum Nachformen und schliesslich ein drittes Gesenkpaar der Walz- druckpresse zum Zusammenschweissen der übereinander greifenden Schenkelenden nach vorheriger Erwärmung. UNTERANSPRüCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein viertes Gesenkpa,ar an der Walzendruckpresse zum Einwalzen eines Quersteges. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzdruckpresse einen schwing baren sektorförmigen Körper mit den einen Gesenken und eine gerade Bahn mit den Gegengesenken aufweist. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Biegevorrichtung zum Zusammenbiegen der keilförmig abge schrägten Schenkelenden gegenläufige Sollieber (5a, 5b) aufweist, die mittelst eines gezahnten Bogenstückes und eines geschlitzten Schwenkarmes von dem schwingbaren sektorförmigen Walzen druckkörper aus betätigbar sind.
CH126017D 1926-08-20 1927-05-04 Maschine zur Herstellung von Ketten. CH126017A (de)

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