CH126022A - Zupfmaschine zur Verarbeitung von Rosshaar und dergleichen. - Google Patents
Zupfmaschine zur Verarbeitung von Rosshaar und dergleichen.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68G—METHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B68G3/04—Teasing; Untwisting ropes or cords of filling materials
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Description
Zupfmasehine zur Verarbeitung von Rosshaar und dergleiehen. Die im Gehrauch üblichen Zupfmaschi- nen zur Verarbeitung von Rossha.ar und See gras wirken derart schädigend auf letztere ein, dass ihre Qualität beim Verlassen der Maschine stark vermindert ist.
Diese Ver schlechterung des Materials wird durch die Maschine selbst verursacht, da diese die. Ross- haare bezw. das Seegras beim Rupfen zer reisst, wodurch ferner durch den auf das Zupfmaterial übermässig starken Zug die Elastizität namentlich des Rosshaares mehr oder weniger Schaden leidet. Das von Hand zupfen ist somit bis ,jetzt infolge der erwähn ten Nachteile dem Zupfen mittelst der Ma schine vorzuziehen, trotzdem bedeutend mehr Zeitaufwand erforderlich ist.
Gegenstand vorliegender Erfindung sucht diese erwähnten Nachteile zu beheben mit- telst einer Zupfmaschine, die speziell (las Rosshaar schonend verarbeitet, ohne dass ihre maschinelle Leistungsfähigkeit gegenüber derjenigen der bel@annten Zupfmaschinen nachsteht. Das in dieser Zupfmaschine ge mäss der Erfindung behandelte Zupfmaterial ist dem von Hand gezupften Material gleich wertig.
Der Erfindungsgegenstand ist auf belie- gender Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht; Fig. 2 ist ein Grundriss; Fig. 3 stellt einen Querschnitt durch eine Trommel dar; Fig. 4 zeigt letztere in Ansicht.
Die dargestellte Zupfmaschine weist ein Gestell 1 auf. Auf diesem lagert drehbar eine Trommel 3. Diese besteht aus zwei Scheiben 4, die durch Längsstäbe 5 miteinander starr verbunden sind. Einerends der Trommel 3 be findet sich ein Zahnrad 5'. Letzteres ist fest mit der Trommel verbunden bezw. es sitzt auf der Nabe der einen Scheibe 4. Die Naben der beiden Scheiben sind hohl und sitzen auf Exzentern 26, die von einer Achse 6 durch setzt sind. Die Exzenter 26 sitzen in den La gern \?. Auf dieser Achse 6 sitzen wiederum fest zwei Scheiben 7. In diesen sind Füh rungsstangen 8, 9 achsial verschiebbar ge führt.
Jeweils eine Führungsstange 8 und eine Führungstange 9 gehören zusammen und sind jeweils mittelst einem Stift 10 mitein ander starr verbunden. Ferner weist jede Führungstange 9 einerends einen Arm 11 auf, und zwar sind diese Arme 1.1 immer wechsel seitig an den Führungsstangen befestigt, nämlich das eine Mal rechts und dann wieder links usw. Diese Arme 11 sind in Führungen 12 von Kurvenstücken 13 geführt, welch letz tere auf einer Strebe 14 des Gestelles fest sitzen.
Die Führungen 12 der beiden Kurven stücke 13 laufen in bezug aufeinander zu und voneinander weg, so dass bei rotierender Trommel 3 und Scheiben 7 die Führungs stangen 8, 9 mit Hilfe der Arme 11 und Füh rungen 12 achsial hin und -her verschoben werden. Die Stifte 10 folgen selbstredend diesen Bewegungen, die somit von- und ge geneinander bewegt werden. Der Antrieb der Trommel 3 erfolgt von einer Stufenriemen scheibe 15 aus. Diese sitzt fest auf einer in Lagern 16 abgestützten Welle 17, die andern- ends ein Zahnrad 18' trägt. Letzteres kämmt nun mit dem Zahnrad 5'.
Auf der Welle 17 ruhen die Rotationsscheiben 18, welche schief zur Achse der ersteren angeordnet sind, so dass.sie bei Rotation hin- und herschwin- gen.
Auf diesen Rotationsscheiben 18, sowie auf den Rotationsscheiben 19 befinden sich Stahlbänder 20, die in regelmässigen Abstän den Stifte 21 aufweisen. Die Rotatiöns- scheiben 19 lagern drehbar in Bügeln 22, die einerends auf einer Strebe 23 des Gestelles aufliegen. Anderends besitzen die Bügel 22 je einen mit Gewinde versehenen Bolzen 24, die verschiebbar in der Richtung gemäss dem Pfeil in Fig. 2 im Gestell abgestützt sind.
Durch auf den Bolzen 24 angeordnete Flü- gelmuttern 25 können die Stahlbänder 20 ge spannt und die Bügel 22 gleichzeitig am Ständer festgelegt werden. Die Rotations scheiben 19 können also in bezug aufeinander von- und gegeneinander bewegt und in den jeweiligen Lagern festgestellt werden. Die endlosen Stahlbänder 20 laufen von den Ro tationsscheiben 18 weg strahlenförmig aus einander.
Die in ihren Details beschriebene Zupf- maschine arbeitet nun wie folgt: Zuerst wird das Zupfmaterial, z. B. Rosshaar von der Walze 3 bezw. von den Stif ten 10 erfasst und den Stahlbändern 20 zuge führt, die sich gemäss Pfeil 1I bewegen. Die Führungsstangen 8, 9 werden durch die Arme 11 und Führungen 12 seitlich in bezug aufeinander in gegenläufiger Richtung ver schoben, so dass das erfasste Rosshaar ausein ander gezogen bezw. vorgezupft wird.
Von dem Moment an, wo das Rosshaar von der Walze bezw. von den zugehörigen Stiften ab gehoben wird, werden letztere wieder, wenn sie sich gegen die Anfangsstellung weiter drehen, von den Führungen gegeneinander be wegt. Das von der Trommel 4 vorgezuplte Rosshaar gelangt also alsdann auf die strah lenförmig auseinander laufenden Stahlbänder 20. Dieser Übergang wird sehr erleichtert durch die exzentrische Lagerung der Füh rungsstangen 8, 9 und der zugehörigen Stifte. Letztere werden mitsamt den Schei ben 7 durch die Streben 5 der Trommel mit gedreht und infolge der exzentrischen Lage rung bewegen sich die Stifte in und aus der Walze.
Die Innenstellung der Stifte wird dann erreicht, wenn sie in die Bahn der Stifte 21 der Stahlbänder gelangen, so dass das Rosshaar beim Übertritt auf letztere nicht mehr von den Trommelstiften 10 gehal ten wird. Mittelst den Stahlbändern 20 wird das vorgezuplte Rosshaarbeim Weiterbewegen nach Pfeil II weiter auseinander gezupft bezw. gezogen und ist fertig verarbeitet, wenn es über den Scheiben 19 liegt um von den Stahlbändern abgehoben zu werden.
Mittelst dieser beschriebenen Maschine wird dem Zupfmaterial eine äusserst scho nende Behandlung zu Teil, so dass das Reissen vermieden wird. Die Anzahl der Stahlbänder kann eine beliebige sein und ihre Winkelstel lungen in bezug aufeinander sind mittelst der Teile 24, 25 veränderbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zupfmaschine zur Verarbeitung von Ross- haar und dergleichen, dadurch gekennzeich net, dass endlose mit Spitzen versehene Bän- der vorgesehen sind, die einerseits auf Ro tationsscheiben, die schwingbar auf einer Antriebswelle sitzen, aufliegen, während die Bänder anderseits auf achsial verschiebbaren Rotationsscheiben aufliegen und gegen letz tere strahlenförmig auseinander laufen, wo bei diesen Bändern an der engeren Seite min destens eine Trommel vorgelagert ist, in der Stifte exzentrisch lagern und mit Kurven stücken in Verbindung gebracht sind, durch welche den Stiften beim Drehen der Trom mel,nicht nur eine exzentrische Verschie bung in und aus der Trommel, sondern auch eine achsiale, gegenläufige Bewegung in be- zug aufeinander und in bezug zur Trommel erteilt wird.UNTERANSPRüCHE: 1. Zupfmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stifte der Trommel auf in Scheiben geführten Füh- rungsstangen festsitzen, welche Füh rungsstangen einerends je einen rechtwink lig abstehenden Arm aufweisen, die zur Erzielung der achsialen Verschiebung in bezug zur Trommel in den Kurvenstücken lagern. <B>2</B>. Zupfmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben auf einer in zwei Exzen tern lagernden Achse festsitzen, auf wel chen festen Exzentern die Trommel dreh bar lagert.3. Zupfmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, wie in der Zeich nung dargestellt und in bezug darauf be schrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH126022T | 1927-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH126022A true CH126022A (de) | 1928-06-01 |
Family
ID=4384614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH126022D CH126022A (de) | 1927-03-26 | 1927-03-26 | Zupfmaschine zur Verarbeitung von Rosshaar und dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH126022A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2838804A (en) * | 1956-12-04 | 1958-06-17 | Bancroft Brillotex Internat S | Fiber opening machine |
| US3059285A (en) * | 1962-10-23 | Bronzini |
-
1927
- 1927-03-26 CH CH126022D patent/CH126022A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3059285A (en) * | 1962-10-23 | Bronzini | ||
| US2838804A (en) * | 1956-12-04 | 1958-06-17 | Bancroft Brillotex Internat S | Fiber opening machine |
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