CH126022A - Zupfmaschine zur Verarbeitung von Rosshaar und dergleichen. - Google Patents

Zupfmaschine zur Verarbeitung von Rosshaar und dergleichen.

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CH126022A
CH126022A CH126022DA CH126022A CH 126022 A CH126022 A CH 126022A CH 126022D A CH126022D A CH 126022DA CH 126022 A CH126022 A CH 126022A
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CH
Switzerland
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drum
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disks
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Inventor
Berta Schmid
Original Assignee
Berta Schmid
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Application filed by Berta Schmid filed Critical Berta Schmid
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/04Teasing; Untwisting ropes or cords of filling materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


      Zupfmasehine    zur Verarbeitung von     Rosshaar    und     dergleiehen.       Die im     Gehrauch    üblichen     Zupfmaschi-          nen    zur Verarbeitung von     Rossha.ar    und See  gras wirken     derart    schädigend auf letztere  ein, dass ihre Qualität beim Verlassen der       Maschine    stark vermindert ist.

   Diese Ver  schlechterung des Materials wird durch die  Maschine selbst verursacht, da diese die.     Ross-          haare        bezw.    das Seegras beim Rupfen zer  reisst, wodurch ferner durch den auf das       Zupfmaterial        übermässig    starken Zug die  Elastizität namentlich des     Rosshaares    mehr  oder weniger Schaden leidet. Das von Hand  zupfen ist somit bis ,jetzt infolge der erwähn  ten Nachteile dem Zupfen mittelst der Ma  schine vorzuziehen, trotzdem bedeutend mehr  Zeitaufwand erforderlich ist.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung sucht  diese erwähnten Nachteile zu beheben     mit-          telst    einer     Zupfmaschine,    die speziell (las       Rosshaar    schonend verarbeitet, ohne dass ihre  maschinelle Leistungsfähigkeit gegenüber  derjenigen der     bel@annten        Zupfmaschinen     nachsteht. Das in dieser     Zupfmaschine    ge  mäss der Erfindung     behandelte        Zupfmaterial     ist dem von Hand gezupften Material gleich  wertig.

      Der Erfindungsgegenstand ist auf     belie-          gender    Zeichnung in einer beispielsweisen  Ausführungsform dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Ansicht;       Fig.    2 ist ein Grundriss;       Fig.    3 stellt einen Querschnitt durch     eine     Trommel dar;       Fig.    4 zeigt letztere in Ansicht.  



  Die dargestellte     Zupfmaschine    weist ein  Gestell 1 auf. Auf diesem lagert drehbar eine  Trommel 3. Diese besteht aus zwei Scheiben  4, die durch Längsstäbe 5 miteinander starr  verbunden sind.     Einerends    der Trommel 3 be  findet sich ein Zahnrad 5'. Letzteres ist fest  mit der Trommel verbunden     bezw.    es sitzt  auf der Nabe der einen Scheibe 4. Die Naben  der beiden Scheiben sind hohl und sitzen auf  Exzentern 26, die von einer Achse 6 durch  setzt sind. Die Exzenter 26 sitzen in den La  gern     \?.    Auf dieser Achse 6 sitzen wiederum  fest zwei     Scheiben    7. In diesen sind Füh  rungsstangen 8, 9     achsial    verschiebbar ge  führt.

   Jeweils eine Führungsstange 8 und  eine     Führungstange    9 gehören zusammen und  sind jeweils mittelst einem Stift 10 mitein  ander starr verbunden. Ferner weist jede      Führungstange 9     einerends    einen Arm 11 auf,  und zwar sind diese Arme 1.1 immer wechsel  seitig an den Führungsstangen befestigt,       nämlich    das eine Mal rechts und dann wieder  links usw. Diese Arme 11 sind in Führungen  12 von Kurvenstücken 13 geführt, welch letz  tere auf einer Strebe 14 des Gestelles fest  sitzen.

   Die Führungen 12 der beiden Kurven  stücke 13 laufen in bezug aufeinander zu und  voneinander weg, so dass bei rotierender  Trommel 3 und Scheiben 7 die Führungs  stangen 8, 9 mit Hilfe der Arme 11 und Füh  rungen 12     achsial    hin und -her verschoben  werden. Die Stifte 10 folgen selbstredend  diesen Bewegungen, die somit von- und ge  geneinander bewegt werden. Der Antrieb der  Trommel 3 erfolgt von einer Stufenriemen  scheibe 15 aus. Diese sitzt fest auf einer in  Lagern 16 abgestützten Welle 17, die     andern-          ends    ein Zahnrad 18' trägt. Letzteres kämmt  nun mit dem Zahnrad 5'.

   Auf der Welle  17 ruhen die Rotationsscheiben 18, welche  schief zur Achse der ersteren angeordnet sind,  so     dass.sie    bei Rotation hin- und     herschwin-          gen.     



  Auf diesen Rotationsscheiben 18, sowie  auf den     Rotationsscheiben    19 befinden sich  Stahlbänder 20, die in regelmässigen Abstän  den Stifte 21 aufweisen. Die     Rotatiöns-          scheiben    19 lagern     drehbar    in Bügeln 22, die       einerends    auf einer     Strebe    23 des Gestelles  aufliegen.     Anderends    besitzen die Bügel 22  je einen mit Gewinde versehenen Bolzen 24,  die verschiebbar in der Richtung gemäss dem  Pfeil in     Fig.    2 im Gestell abgestützt sind.

    Durch auf den Bolzen 24 angeordnete     Flü-          gelmuttern    25 können die Stahlbänder 20 ge  spannt und die Bügel 22 gleichzeitig am  Ständer festgelegt werden. Die Rotations  scheiben 19 können also in bezug aufeinander  von- und gegeneinander bewegt und in den  jeweiligen Lagern festgestellt werden. Die  endlosen Stahlbänder 20 laufen von den Ro  tationsscheiben 18 weg strahlenförmig aus  einander.  



  Die in ihren Details     beschriebene        Zupf-          maschine    arbeitet nun wie folgt:    Zuerst wird das     Zupfmaterial,    z. B.       Rosshaar    von der Walze 3     bezw.    von den Stif  ten 10 erfasst und den Stahlbändern 20 zuge  führt, die sich gemäss Pfeil     1I    bewegen. Die  Führungsstangen 8, 9 werden durch die  Arme 11 und Führungen 12 seitlich in bezug  aufeinander in gegenläufiger Richtung ver  schoben, so dass das erfasste     Rosshaar    ausein  ander gezogen     bezw.        vorgezupft    wird.

   Von  dem Moment an, wo das     Rosshaar    von der  Walze     bezw.    von den zugehörigen Stiften ab  gehoben wird, werden letztere wieder, wenn  sie sich gegen die Anfangsstellung weiter  drehen, von den Führungen gegeneinander be  wegt. Das von der Trommel 4     vorgezuplte          Rosshaar    gelangt also alsdann auf die strah  lenförmig auseinander laufenden Stahlbänder  20. Dieser Übergang wird sehr erleichtert  durch die exzentrische Lagerung der Füh  rungsstangen 8, 9 und der zugehörigen       Stifte.    Letztere werden mitsamt den Schei  ben 7 durch die Streben 5 der Trommel mit  gedreht und infolge der exzentrischen Lage  rung bewegen sich die Stifte in und aus  der Walze.

   Die Innenstellung der Stifte  wird dann erreicht, wenn sie in die Bahn  der Stifte 21 der Stahlbänder gelangen, so  dass das     Rosshaar    beim Übertritt auf letztere  nicht mehr von den Trommelstiften 10 gehal  ten wird. Mittelst den Stahlbändern 20 wird  das     vorgezuplte        Rosshaarbeim    Weiterbewegen  nach Pfeil     II    weiter auseinander gezupft       bezw.    gezogen und ist fertig verarbeitet,  wenn es über den Scheiben 19 liegt um von  den Stahlbändern abgehoben zu werden.  



  Mittelst dieser beschriebenen Maschine  wird dem     Zupfmaterial    eine äusserst scho  nende Behandlung zu Teil, so dass das Reissen  vermieden wird. Die Anzahl der Stahlbänder  kann eine beliebige sein und ihre Winkelstel  lungen in bezug aufeinander sind mittelst der  Teile 24, 25 veränderbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zupfmaschine zur Verarbeitung von Ross- haar und dergleichen, dadurch gekennzeich net, dass endlose mit Spitzen versehene Bän- der vorgesehen sind, die einerseits auf Ro tationsscheiben, die schwingbar auf einer Antriebswelle sitzen, aufliegen, während die Bänder anderseits auf achsial verschiebbaren Rotationsscheiben aufliegen und gegen letz tere strahlenförmig auseinander laufen, wo bei diesen Bändern an der engeren Seite min destens eine Trommel vorgelagert ist, in der Stifte exzentrisch lagern und mit Kurven stücken in Verbindung gebracht sind, durch welche den Stiften beim Drehen der Trom mel,
    nicht nur eine exzentrische Verschie bung in und aus der Trommel, sondern auch eine achsiale, gegenläufige Bewegung in be- zug aufeinander und in bezug zur Trommel erteilt wird.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Zupfmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stifte der Trommel auf in Scheiben geführten Füh- rungsstangen festsitzen, welche Füh rungsstangen einerends je einen rechtwink lig abstehenden Arm aufweisen, die zur Erzielung der achsialen Verschiebung in bezug zur Trommel in den Kurvenstücken lagern. <B>2</B>. Zupfmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben auf einer in zwei Exzen tern lagernden Achse festsitzen, auf wel chen festen Exzentern die Trommel dreh bar lagert.
    3. Zupfmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, wie in der Zeich nung dargestellt und in bezug darauf be schrieben.
CH126022D 1927-03-26 1927-03-26 Zupfmaschine zur Verarbeitung von Rosshaar und dergleichen. CH126022A (de)

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CH126022T 1927-03-26

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CH126022A true CH126022A (de) 1928-06-01

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ID=4384614

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CH126022D CH126022A (de) 1927-03-26 1927-03-26 Zupfmaschine zur Verarbeitung von Rosshaar und dergleichen.

Country Status (1)

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CH (1) CH126022A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2838804A (en) * 1956-12-04 1958-06-17 Bancroft Brillotex Internat S Fiber opening machine
US3059285A (en) * 1962-10-23 Bronzini

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3059285A (en) * 1962-10-23 Bronzini
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