CH126058A - Automatischer elektrischer Kommutator. - Google Patents

Automatischer elektrischer Kommutator.

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CH126058A
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CH
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Inventor
The C L I Manufacturin Limited
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C L I Manufacturing Company Li
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  Automatischer elektrischer Kommutator.    Gegenstand der Erfindung ist ein ver  besserter elektrischer Kommutator. Gemäss  Erfindung besitzt derselbe einen Elektro  magneten, dessen Anker in Serie mit der  Elektromagnetwicklung in deren Stromkreis  eingeschaltet ist, und zwischen zwei je einen  besonderen Stromkreis zugeordneten Kon  takten beweglich ist und in der Ruhestel  lung mit dem einen, in Arbeitsstellung mit  dem andern Kontakt in Berührung tritt und  jeweils den zugeordneten Stromkreis über die  Elektromagnetwicklung schliesst, wobei der  Elektromagnetkern aus Stahl besteht, wel  cher nach der Unterbrechung des erregenden  Stromes eine gewisse Menge Magnetismus  zurückzuhalten vermag.  



  Der vorliegende Kommutator eignet sich  besonders zur Anwendung zwischen der Dy  namo und einer Batterie einer bei Motor  fahrzeugen angebrachten elektrischen An  lage. \  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  durch Fig. 1 im Längsschnitt, durch Fig. 2    im Querschnitt, und durch Fig. 3 in Drauf  sicht;  Dieses Beispiel ist zum Einbau zwischen  dem einen Pole des elektrischen Strom  erzeugers (Dynamo) einerseits und dem an  dern Pole des Stromerzeugers bezw. dem  einen Pole der Batterie der elektrischen An  lage eines Motorfahrzeuges anderseits be  stimmt.    Beim dargestellten Beispiel besteht der  Kommutator aus einem Elektromagneten,  dessen Kern aus gehärtetem Stahl besteht.

    Es ist nicht erforderlich, für den Kern die  zur Zeit zur Fabrikation hochgradiger, per  manenter Magnete benutzten Stahlsorten  anzuwenden, obgleich dies nicht ausgeschlos  sen ist. Der Kern a besteht aus einem ge  raden Hauptteil und einem Paar kurzer,  zum Hauptteil senkrecht stehender End  stücke oder Pole b. Diese Pole können mit  dem Hauptteil ein Stück bilden oder getrennt  von ihm sein. Der Kern a trägt eine     Wick-          -lung    c, deren eines Ende am Kern und deren      anderes Ende mit dem einen Pole des Strom  erzeugers verbunden ist.  



  Über den Polstücken ist ein Anker d in  Form eines Stabes von irgend einem ge  eigneten magnetischen Material, zum Bei  spiel Weicheisen, angeordnet. Ein Ende des  Ankers ist durch eine Feder e an einem der  Pole b befestigt. Die Feder e trägt ein  Kontaktstück g, welches, wenn der Anker  abfällt, mit einem ortsfesten Kontaktstück h,  welches direkt oder indirekt mit der andern  Erzeugerklemme verbunden ist, in Kontakt  tritt. Wenn der Anker durch den Elektro  magneten angezogen wird, wird das Anker  kontaktstück vom erstgenannten, ortsfesten  Kontaktstück wegbewegt und in Berührung  mit einem zweiten, ortsfesten Kontaktstück i  gebracht, welches mit dem einen Pole der  Batterie verbunden ist, deren anderer Pol  mit der zweiten Erzeugerklemme verbunden  ist.  



  Wenn der Erzeuger in Ruhe ist, be  findet sich der Anker in der gezeichneten  Stellung, und der den Erzeuger enthaltende  Stromkreis ist durch das erstgenannte, orts  feste Kontaktstück h geschlossen. Wenn  nach dem Anlassen des Erzeugers der Strom  einen vorher bestimmten Wert erreicht,  zieht der Elektromagnet das freie Ende des  Ankers gegen das anliegende Polstück, wo  durch das beweglichte Kontaktstück g  vom ersten ortsfesten Kontaktstück h ab  gezogen und in Kontakt mit dem zweiten.  ortsfesten Kontaktstück i gebracht wird.  Der Strom fliesst nun vom Erzeuger zur  Batterie.  



  Wenn der Kern des _ Elektromagnetes  aus weichem Eisen bestehen würde, so würde  die Unterbrechung des ersten Stromkreises  nur ein Schwingen des Ankers bewirken,  ohne ein Herüberziehen desselben in die  Stellung zum Schliessen des zweiten Strom  kreises zu bewirken. Durch die Anwendung  eines Magnetkernes aus Stahl, welcher eine    genügende Menge Magnetismus zurückzu  halten vermag, um den Anker nach Unter  brechung des erregenden Stromes in ge  schlossener Stellung zu halten, wird der er  forderliche Übergang vom einen Kontakt  zum andern vollzogen.  



  Wenn der Erzeuger aufhört zu arbeiten,  fliesst ein umgekehrter Strom momentan von  der Batterie zum Erzeuger, und dieser Strom  bewirkt eine genügende Entmagnetisierung,  um dem Anker ein Schwingen in die ge  zeichnete Stellung unter der Wirkung der  Feder e zu gestatten. Hier ist wieder wich  tig, dass der Kern eine passende Remanenz  besitzt, da letztere die Gefahr eliminiert, dass  der Magnet fortfährt, den Anker unter der  Wirkung des umgekehrten Stromes in der  geschlossenen Stellung zu halten. Beim dar  gestellten Beispiel sind die Teile auf einem  isolierenden, sie auf einer Seite einschliessen  den Träger montiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatischer, elektrischer Kommutator, gekennzeichnet durch einen Elektromagneten, dessen Anker in Serie mit der Elektro magnetwicklung in deren ,Stromkreis ein geschaltet ist, und zwischen zwei je einem besonderen Stromkreis zugeordneten Kon takten beweglich ist und in der Ruhestel lung mit dem einen, in Arbeitsstellung mit dem andern Kontakt in Berührung tritt und jeweils den zugeordneten Stromkreis über die Elektromagnetwicklung schliesst, wobei der Elektromagnetkern aus Stahl besteht, welcher nach der Unterbrechung des er regenden Stromes eine gewisse Menge Mag netismus zurückzuhalten vermag.
CH126058D 1926-10-20 1927-03-16 Automatischer elektrischer Kommutator. CH126058A (de)

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GB126058X 1926-10-20

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CH126058A true CH126058A (de) 1928-06-01

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ID=10007732

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CH126058D CH126058A (de) 1926-10-20 1927-03-16 Automatischer elektrischer Kommutator.

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