CH126064A - Anode für Gleichrichterentladungsröhren. - Google Patents

Anode für Gleichrichterentladungsröhren.

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CH126064A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Anode für     Gleiehriehterentladungsröhren.       Gegenstand der Erfindung ist eine Anode  für     Gleichrichterentladungsröhren,    deren  Anode aus einem mit Kohle überzogenen       Metallkern    besteht. Der Kern kann aus     Wo!-          Tram    bestehen und ist dann zum Beispiel  in Schraubenform in der Entladungsröhre  angeordnet und von einem Kohlenzylinder  umhüllt.  



  Der grosse Vorteil der     Anwendung    von       Kohlenanoden    in     GleichricUterentladungs-          röhren    ist bekanntlich die- hohe Rückschlag  spannung, die bei Verwendung derartiger  Anoden auftritt,. Unter     Rückschlagspannung     hat man die .Spannung zu     verstehen,    bei  der der Strom in der Richtung Kathode  Anode durchzugehen anfängt. Bei Verwen  dung 'von     Kohlenanoden    . ist diese Rück  schlagspannung erheblich höher als bei       Verwendung    von Metallanoden. Der Nach  teil von     Kohlenanoden    liegt in ihrer schwie  rigen Entgasung.

   Die Erfindung hat nun  zum Zweck die hohe     Rückschlagspannung     zu benutzen, welche die     Kohlenanoden    gün  stig von den Metallanoden unterscheidet und    zugleich das leichte Entgasen zu     behalten,     welches die Metallanoden auszeichnet.  



  Die Anode der     GleichrichterentladLlngs-          röhre    gemäss der Erfindung besteht aus  einem     Metallkeru,    der mit Kohle überzogen  ist, welche .gegebenenfalls ein. Bindemittel  enthält; ' das Entgasen dieser Anode kann       in;    irgend einer     bekannten        @Veise    erfolgen,  zum Beispiel dadurch, dass sie in     einem          Hochfrequenzfeld    ' angeordnet wird;

   die  Anode wird in diesem Falle von den     Fou-          caultschen    Strömen erhitzt, die infolge des  induzierenden Feldes in ihr auftreten.     Beiiu          hochfrequenten    Entgasen werden die flüch  tigen Bestandteile ausgetrieben und die  Kohlenschicht backt zu einer zusammen  hängenden dünnen Schicht zusammen. Die  Anode kann auch aus einer von einem Koh  lenzylinder umhüllten Metallschraube be  stehen. Die Entgasung einer solchen Anode  kann     dadurch    erfolgen, dass die Schraube  zum Beispiel galvanisch     erhitzt    wird.  



  Auch ist es möglich, eine Anode zu ver  wenden, die aus einem Metallkern (zum Bei-      spiel einer     Wolframschraube)    besteht, der  mit einem wässerigen     Graphitsol    bestrichen  ist. Die     Entgasung    einer solchen Anode       kann    dadurch erfolgen, dass der Kern im  Vakuum zur     Glühung    erhitzt wird; man  erhält dann ein zusammenhängendes Kohlen  blöckchen mit einem metallischen Kern.  



       In    beiliegender Zeichnung stellt     Fig.    1       eine        Gleichrichterschaltung    als Beispiel dar,  während     Fig.    2 beispielsweise einen Schnitt  durch eine Elektrode gemäss der Erfindung  zeigt.  



  1 ist eine schematisch dargestellte, er  findungsgemäss hergestellte Anode; 2 ist  eine Kathode; 3 ist eine zu ladende Batte  rie; 4 ist die Primär- und 5 die Sekundär  seite eines Transformators. Durch Anwen  dung der aus einem Metallkern mit Kohlen  überzug bestehenden Anode wird die     Rück-          sch'lagspannung,    also die Spannung, bei  welcher der Strom in der Richtung 2-1  durchgehen würde und bei der die Batterie  entladen werden würde, erhöht.  



  In     Fig.    2 ist 5 ein mit geringem Zwi  schenraum um den     ,Stromzuführimgsdraht    6  schraubenförmig gewundener     Wolframdraht.     Um diese     Wolframschraube    herum befindet  sich ein     kleiner    Kohlenzylinder 7. Der       Wolframdraht    ist am obern Ende mit dem  am Leiter 9 angeschlossenen     Dmäht        6.    und  am     untern    Ende     mit    dem Leiter 9 ver  bunden. Die Leiter 8 und 9 dienen als  Träger für die Elektrode 7 und als Zu  führungsleiter für den Betriebsstrom.

   Nach  dem bei .der Herstellung der Entladungs  röhre die Elektroden in der Hülle zu  sammengebaut sind und die Röhre an der  Pumpe angeschlossen ist, kann . zwischen  den Zuführungsleitern 8 und 9 ein der  artiger Spannungsunterschied angelegt wer  den, dass die     Wolframschraube    zum Glühen  gebracht und dadurch der Kohlenzylinder    zu einer solchen Temperatur erhitzt wird,  dass in demselben enthaltene Gase vollstän  dig ausgetrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Anode für Gleichrichterentladungsröhren, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einem mit Kohle überzogenen Metallkern besteht. UNTERANSPRüCHE: 1. Anode nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern aus Wol fram besteht. 2. Anode nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern aus einer metallenen Schraube besteht die von einem kleinen Kohlenzylinder umhüllt ist.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Anode für Gleichrichterentladungsröhren nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Metallkern mit einer Graphitlösung überzogen und dann im Vakuum entgast wird. UNTERANSPR-CCIIE 3. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Entgasung durch Anordnung der Anode in einem Hochfrequenzfeld erfolgt. 4. Verfahren nach Pätentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Entgasung dadurch bewirkt wird, dass der Metall kern galvanisch erhitzt wird.
CH126064D 1926-05-20 1927-04-26 Anode für Gleichrichterentladungsröhren. CH126064A (de)

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