CH126097A - Schirm. - Google Patents
Schirm.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B19/00—Special folding or telescoping of umbrellas
- A45B19/04—Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic sticks
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
Schirm. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet ein Schirm, der solcherart zu sammenlegbar ist, dass seine Länge in diesem Zustande vermindert ist, zum Zwecke, den selben zum Beispiel in einem Handkoffer und eventuell in der Tasche unterbringen zu kön nen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist bei spielsweise eine Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes dargestellt.
F ig. 1 zeigt den Schirm im Längsschnitt im offenen und teilweise halboffenen Zu stande, und Fig. 2 denselben geschlossen; Fig. 3 stellt den Längsschnitt vergrössert dar; Fig. 4 bis 6 beziehen sich auf Einzel heiten.
An einem hülsenartigen Teil a des Schirmstockes ist eine _ Kappe U aufgesetzt, deren innere Weite grösser ist als der Durch messer des Stockteils a und deren Rand mit Gelenkaugen c zur Lagerung der Spannstäbe d besetzt ist. An jedem dieser Spannstäbe ist ein Stützstab e bei f mittelbar aasgelenkt (Fig. 4), welche Stützstäbe selbst wieder an Gelenkaugen g eines weiteren, über den vor erwähnten Stockteil schiebbaren hülsenarti gen Stockteils<I>da</I> aasgelenkt sind. Wie gezeich net, sind diese Stützstäbe im offenen Zu stande des Schirmes horizontal, während die Spannstäbe wie üblich gebogen sind.
Eine kurze Absetzung i am untern Ende des Stock teils h greift um einen dritten rohrartigen Stockteil k, welcher an dem untern Ende einen Griffknopf l trägt und mit dem gegen überliegenden Ende in den ersterwähnten hülsenartigen Stockteil a reicht. In die Ab setzung i ist ein Schlitz m eingearbeitet, durch welchen eine an einer im Innern des Stockteils k angebrachten Feder vorgesehene Sperrnase n tritt. Ein an derselben Feder an gebrachter, wie die Sperrnase durch einen Schlitz des Stockteils k tretender Lappen o kann analog der Feder eines gewöhnlichen Schirmes im Stock versenkt werden, wobei auch die Nase<I>n</I> zurücktritt.
Den Stockteil k durchzieht eine Stange p mit Drückknopf, welche mittelst einer im Teil k abgestützten und an der Stange p befestigten Druckfeder l1 in einer Lage gehalten wird, welche den Drückknopf über den Griffknopf l vorstehen lässt. Am andern Ende bildet eine kolbenar tige Verdickung cq die Führung der Stange. In diese Verdickung ist eine Längsnut r ein gearbeitet.
Eine am obern Endteil des Stock teils<I>7c</I> vorgesehene Flachfeder s von der Breite der Nut r tritt durch einen Schlitz des Stockteils<I>7c</I> und eine Öffnung<I>t</I> des Stock teils a und sichert dadurch -die genannten Stockteile in der ausgezogenen Lage (Fig. 3).
Eine am äussern Ende jedes Stützstabes c aasgelenkte Hülse zc verbindet diesen mit dem zugehörigen Spannstab d. Die Hülse u ist zur Hälfte aufgeschnitten und nimmt mit dem vollen Hülsenteil das innere Spannstabglied und mit dem beweglichen, an den festen aas gelenkten Hülsenteil v das äussere Spannstab- t' w auf, indem dieses wieder an den Hül senteil v aasgelenkt ist (siehe Fig. 4 und 5).
Durch diese Anordnung wird folgende gegen seitige Bewegung der Teile<I>d, e, f, u, v</I> und w erhalten: Wird bei Parallellage je eines Stütz stabes e und eines Spannstabes<I>d,</I> zv (Fig. 5) ersterer nach aufwärts verschoben, so bewegt sich die an e aasgelenkte Hülse ac, v mit. Da das Spannstabglied d seine Lage nicht verän dert, der Gelenkpunkt x jedoch wandert, ist das Spannstabglied w dank seiner Verbin dung mit jenem gezwungen, um sein Schar nier y zu drehen.
Es genügt in der Tat eine geringe Aufwärtsbewegung des Stützstabes e, etwa um die Länge des Verbindungsstückes <I>v,</I> um das Spannstabglied <I>w</I> um zirka 180 im äussern Bogen gegen das Glied d zu be wegen.
Die Gebrauchsweise ist folgende: Um den zusammengeklappten Schirm zu öffnen, hält man diesen mit der linken Hand in der Nähe der Spitze, löst mit einem Finger der rechten Hand durch Druck auf den Knopf der Stange p die in t' (Fig. 6) eingeschnappte Feder s aus und zieht den rohrförmigen Stockteil k am Griffknopf l heraus, bis -die Feder s in die Öffnung t einschnappt.
Nun fasst man mit
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leitend mit der Bewegung das Zurückschwen- ken der äussern Spannstabglieder w (wie be schrieben) und daran anschliessend das Aus schwenken der das ganze Stabgerippe bilden den Stütz- und Spannstäbe wie nachstehend beschrieben vor sich gegangen ist:
Die Ver grösserung der Entfernung des Stockteils h bezw. seiner Gelenkaugen<I>g</I> von der Kappe<I>b</I> bezw. von den Gelenkaugen c bedingt eine solche Verlegung der Drehpunkte der Stütz stäbe gegenüber den Spannstäben, dass eine Kraftkomponente horizontal gegen den Punkt f jedes Paares besagter Stäbe wirkt, so dass die Senkung des hülsenartigen Stockteils la dem Punkt f die Richtung eines äussern Bo gens vorzeichnet, was die Stäbe in die vorbe- schriebene Lage bringt.
Die relativen Verhältnisse von Abstand r (Fig. 1) und der Länge der Stützstäbe und derjenigen der innern Spannstabglieder sind so gewählt, dass nach Eintreten des obern Randes des Stockteils lt in den Ringraum der Kappe b die Spannstäbe mit dem Stoff am Stock anliegen. Die gesamte Schirmstock länge ist um das Mass des aus lr, vorstehenden Stockteils 7c plus der Höhe z verkürzt wor den.
Zwecks Schliessung des Schirmes fasst man diesen mit der rechten Hand am Stock teil k, drückt mit dem linken Daumen den Lappen o zurück und schiebt, wie beim ge wöhnlichen Schirm die Stellhülse, den Stock teil la gegen die Spitze. Stütz- und Spann stäbe schwenken ein und bei abschliessender Bewegung schwingen die äussern Spannstab glieder w um ihre Gelenke in äusserem Bogen gegen den Stock.
Nun wird mit dem Daumen der rechten Hand auf den Drückknopf der Stange p gedrückt und die Feder s ausgelöst, der Stockteil 1c auch gleichzeitig teleskop- artig gegen die Spitze in den hülsenartigen Stockteil a geschoben, bis die Feder s in die
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spannstoff kann wie beim bekannten Schirm faltenweise umgelegt und gebunden werden.
Wünscht man den Schirm als Stock bezw. als Stütze zu benützen, lässt man einfach den Stockteil k in ausgezogener Stellung, nach dem die Hülse lr, verschoben und das Spann gerippe eingeklappt ist. Dem Griffknopf kann irgendeine zweckmässige Form, zum Beispiel längliche Gestalt, gegeben werden.
Die Bewegungen zum Öffnen und Schlie ssen dieses Schirmes erfordern kaum mehr Zeit als beim gewöhnlichen Schirm.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3 Schirm, gekennzeichnet durch an einem hülsenartigen Teil des Schirmstockes aasge lenkte, im offenen Zustande des Schirmes vom genannten Teil strahlenförmig ausge hende, je mit einer weiteren Gelenkstelle ver sehene zweiteilige Spannstäbe für die Stoff bespannung, von einem zweiten, auf jenem verschiebbaren, hülsenartigen Stockteil strah lenförmig ausgehende, je einerends an diesem und anderends an jene mittelbar aasgelenkte Stützstäbe einen im ersterwähnten Stockteil verschiebbaren, in federnder Verbindung mit diesem stehenden und mit einer zur Auslösung dieser Verbindung dienen den Vorrichtung versehenen rohrartigen Stockteil,und durch ein an jedem äu ssern Stützstabende aasgelenktes, mit einem über das innere Spannstabglied verschiebba ren und einem schwenkbaren, am äussern Spannstabglied aasgelenkten Teil versehenes Führungsorgan, wobei das gegenseitige Ver hältnis der Längen der Spann- und Stützstäbe zur Hubhöhe des stützstabtragenden Teils des Schirmstockes so gewählt ist, dass bei Lage veränderung der innern Stützstabgelenke die Spannstäbe zwangsweise mitbewegt werden, das Ganze derart, dass zum Zusammenlegen des Schirmes,nach Auslösung einer den rohr artigen Stockteil mit dem die Stützstäbe tra genden Stockteil kuppelnden Verbindung, letzterer gegen die Stockspitze bewegt wer den kann, welche Bewegung die gleichgerich tete Verschiebung der innern Stützstabenden und demzufolge die Einschwenkung der Spannstäbe bewirkt, so, dass nach einer ge wissen Höhenbewegung des besagten Stock teils die Stütz- und Spannstäbe am Schirm stock anliegen, dass kurz vor Ende jener Be wegung die äussern Spannstabglieder sieh in äusserem Bogen um ihre Gelenke bis an die innern Glieder anlegen, und dass der rohrar tige Stockteil nach Auslösung seiner federn den Verbindung mit :dem die Spannstäbe tra genden Stockteil teleskopartig gegen die Stockspitze geschoben werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1. Schirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der spannstabtragende Stockteil am obern Ende eine Kappe von grösserem Durchmesser als der Durchmes ser dieses Stockteils besitzt zur Bildung eines Ringraumes für die Aufnahme des die Gelenkaugen tragenden Endes des stützstabtragenden Stockteils bei geschlos senem Schirm. 2.Schirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur federnden Verbindung des rohrförmigen Stockteils mit dem spannstabtragenden Stockteil in einer im rohrförmigen Stockteil angebrach ten, durch eine im gleichen Stockteil längs verschiebbare, über einen Griffknopf dessel ben unter der Einwirkung einer Feder vor stehende und andernends einen Kolben zur Führung aufweisende Stange beeinflussba- ren Feder und ferner in zwei im spann stabtragenden Stockteil für den Durchlass derselben je für Offen- und Schliesslage des Schirmes dienenden Öffnungen be stehen. d.Schirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das am äussern Stütz stabende aasgelenkte Führungsorgan durch eine in der einen Hälfte aufgeschnittene, mit dein vollen Teil das innere Spannstab- glied aufnehmende und mit dem aufge schnittenen Teil am äussern Spannstab glied aasgelenkte Hülse gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH126097T | 1927-06-01 |
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| CH126097D CH126097A (de) | 1927-06-01 | 1927-06-01 | Schirm. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH126097A (de) |
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1927
- 1927-06-01 CH CH126097D patent/CH126097A/de unknown
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