CH126097A - Schirm. - Google Patents

Schirm.

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CH126097A
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CH
Switzerland
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stick
rod
umbrella
rods
tension
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English (en)
Inventor
Jun Sigrist Josef
Original Assignee
Jun Sigrist Josef
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/04Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic sticks

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description


  Schirm.    Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein Schirm, der solcherart zu  sammenlegbar ist, dass seine Länge in diesem  Zustande vermindert ist, zum Zwecke, den  selben zum Beispiel in einem Handkoffer und  eventuell in der Tasche unterbringen zu kön  nen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist bei  spielsweise eine Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.  



  F     ig.    1 zeigt den     Schirm    im Längsschnitt  im offenen und teilweise     halboffenen    Zu  stande, und       Fig.    2 denselben geschlossen;       Fig.    3 stellt den Längsschnitt vergrössert  dar;       Fig.    4 bis 6 beziehen sich auf Einzel  heiten.  



  An einem hülsenartigen Teil a des  Schirmstockes ist eine     _    Kappe     U    aufgesetzt,  deren innere Weite grösser ist als der Durch  messer des Stockteils a und deren Rand mit  Gelenkaugen c zur Lagerung der Spannstäbe  d besetzt ist. An jedem dieser Spannstäbe ist  ein     Stützstab    e bei     f    mittelbar aasgelenkt       (Fig.    4), welche Stützstäbe selbst wieder an    Gelenkaugen g eines weiteren, über den vor  erwähnten Stockteil schiebbaren hülsenarti  gen Stockteils<I>da</I> aasgelenkt sind. Wie gezeich  net, sind diese Stützstäbe im offenen Zu  stande des Schirmes horizontal, während die  Spannstäbe wie üblich gebogen sind.

   Eine  kurze Absetzung i am untern Ende des Stock  teils h greift um einen dritten rohrartigen  Stockteil k, welcher an dem untern Ende  einen Griffknopf     l    trägt und mit dem gegen  überliegenden Ende in den ersterwähnten  hülsenartigen Stockteil a reicht. In die Ab  setzung i ist ein Schlitz m eingearbeitet,  durch welchen eine an einer im Innern des  Stockteils     k    angebrachten Feder vorgesehene  Sperrnase n tritt. Ein an derselben Feder an  gebrachter, wie die Sperrnase durch einen  Schlitz des Stockteils     k    tretender Lappen o  kann analog der Feder eines gewöhnlichen  Schirmes im Stock versenkt werden, wobei  auch die Nase<I>n</I> zurücktritt.

   Den Stockteil     k     durchzieht eine Stange p mit     Drückknopf,     welche mittelst einer im Teil     k    abgestützten  und an der Stange p befestigten Druckfeder       l1    in einer Lage gehalten wird, welche den       Drückknopf    über den Griffknopf l vorstehen      lässt. Am andern Ende bildet eine kolbenar  tige Verdickung     cq    die Führung der Stange.  In diese Verdickung ist eine Längsnut r ein  gearbeitet.

   Eine am obern Endteil des Stock  teils<I>7c</I> vorgesehene Flachfeder s von der  Breite der Nut r tritt durch einen Schlitz des  Stockteils<I>7c</I> und eine Öffnung<I>t</I> des Stock  teils a und sichert dadurch -die genannten  Stockteile in der ausgezogenen Lage     (Fig.    3).  



  Eine am äussern Ende jedes Stützstabes c  aasgelenkte Hülse     zc    verbindet diesen mit dem  zugehörigen Spannstab d. Die Hülse     u    ist zur  Hälfte aufgeschnitten und nimmt mit dem  vollen Hülsenteil das innere     Spannstabglied     und mit dem beweglichen, an den festen aas  gelenkten Hülsenteil v das äussere     Spannstab-          t'    w auf, indem dieses wieder an den Hül  senteil v aasgelenkt ist (siehe     Fig.    4 und 5).

    Durch diese Anordnung wird folgende gegen  seitige Bewegung der Teile<I>d, e, f, u, v</I> und     w     erhalten: Wird bei Parallellage je eines Stütz  stabes e und eines Spannstabes<I>d,</I>     zv        (Fig.    5)  ersterer nach aufwärts verschoben, so bewegt  sich die an e aasgelenkte Hülse     ac,    v mit. Da  das     Spannstabglied    d seine Lage nicht verän  dert, der Gelenkpunkt x jedoch wandert, ist  das     Spannstabglied        w    dank seiner Verbin  dung mit jenem     gezwungen,    um sein Schar  nier y zu drehen.

   Es genügt in der Tat eine       geringe    Aufwärtsbewegung des Stützstabes e,  etwa um die Länge des Verbindungsstückes  <I>v,</I> um das     Spannstabglied   <I>w</I> um zirka 180    im äussern Bogen gegen das Glied d zu be  wegen.  



  Die Gebrauchsweise ist folgende: Um den  zusammengeklappten Schirm zu öffnen, hält  man diesen mit der linken Hand in der Nähe  der Spitze, löst mit einem Finger der rechten  Hand durch Druck auf den Knopf der Stange  p die in     t'        (Fig.    6) eingeschnappte Feder s  aus und zieht den rohrförmigen Stockteil     k     am Griffknopf l heraus, bis -die Feder s in  die Öffnung t einschnappt.

   Nun fasst man mit  
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    leitend mit der Bewegung das     Zurückschwen-          ken    der äussern     Spannstabglieder    w (wie be  schrieben) und daran anschliessend das Aus  schwenken der das ganze     Stabgerippe    bilden  den Stütz- und Spannstäbe wie nachstehend  beschrieben vor sich gegangen ist:

   Die Ver  grösserung der Entfernung des Stockteils     h          bezw.    seiner Gelenkaugen<I>g</I> von der Kappe<I>b</I>       bezw.    von den Gelenkaugen c bedingt eine  solche Verlegung der Drehpunkte der Stütz  stäbe gegenüber den     Spannstäben,    dass eine  Kraftkomponente horizontal gegen den Punkt  f jedes Paares besagter Stäbe wirkt, so dass  die Senkung des hülsenartigen Stockteils     la     dem Punkt     f    die Richtung eines äussern Bo  gens vorzeichnet, was die Stäbe in die     vorbe-          schriebene    Lage bringt.

      Die relativen Verhältnisse von Abstand     r          (Fig.    1) und der Länge der Stützstäbe und  derjenigen der innern     Spannstabglieder    sind  so gewählt, dass nach Eintreten des obern  Randes des Stockteils lt in den Ringraum der  Kappe b die Spannstäbe mit dem Stoff am  Stock anliegen. Die gesamte Schirmstock  länge ist um das Mass des aus     lr,    vorstehenden       Stockteils        7c    plus der Höhe z verkürzt wor  den.

      Zwecks Schliessung des Schirmes fasst  man diesen mit der rechten Hand am Stock  teil k, drückt mit dem linken Daumen den  Lappen o zurück und schiebt, wie beim ge  wöhnlichen Schirm die     Stellhülse,    den Stock  teil     la    gegen die Spitze. Stütz- und Spann  stäbe schwenken ein und bei abschliessender  Bewegung schwingen die äussern Spannstab  glieder w um ihre Gelenke in äusserem Bogen  gegen den Stock.

   Nun wird mit dem Daumen  der rechten Hand auf den     Drückknopf    der  Stange p gedrückt und die Feder s ausgelöst,  der Stockteil     1c    auch gleichzeitig     teleskop-          artig    gegen die Spitze in den hülsenartigen  Stockteil a geschoben, bis die Feder s in die  
EMI0002.0047     
           spannstoff    kann wie beim bekannten Schirm  faltenweise umgelegt und gebunden werden.  



  Wünscht man den Schirm als Stock     bezw.          als    Stütze zu benützen,     lässt    man einfach den  Stockteil k in ausgezogener Stellung, nach  dem die Hülse     lr,    verschoben und das Spann  gerippe eingeklappt ist. Dem Griffknopf     kann     irgendeine zweckmässige Form, zum Beispiel  längliche Gestalt, gegeben werden.  



  Die Bewegungen zum Öffnen und Schlie  ssen dieses Schirmes erfordern kaum mehr  Zeit als beim gewöhnlichen Schirm.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3 Schirm, gekennzeichnet durch an einem hülsenartigen Teil des Schirmstockes aasge lenkte, im offenen Zustande des Schirmes vom genannten Teil strahlenförmig ausge hende, je mit einer weiteren Gelenkstelle ver sehene zweiteilige Spannstäbe für die Stoff bespannung, von einem zweiten, auf jenem verschiebbaren, hülsenartigen Stockteil strah lenförmig ausgehende, je einerends an diesem und anderends an jene mittelbar aasgelenkte Stützstäbe einen im ersterwähnten Stockteil verschiebbaren, in federnder Verbindung mit diesem stehenden und mit einer zur Auslösung dieser Verbindung dienen den Vorrichtung versehenen rohrartigen Stockteil,
    und durch ein an jedem äu ssern Stützstabende aasgelenktes, mit einem über das innere Spannstabglied verschiebba ren und einem schwenkbaren, am äussern Spannstabglied aasgelenkten Teil versehenes Führungsorgan, wobei das gegenseitige Ver hältnis der Längen der Spann- und Stützstäbe zur Hubhöhe des stützstabtragenden Teils des Schirmstockes so gewählt ist, dass bei Lage veränderung der innern Stützstabgelenke die Spannstäbe zwangsweise mitbewegt werden, das Ganze derart, dass zum Zusammenlegen des Schirmes,
    nach Auslösung einer den rohr artigen Stockteil mit dem die Stützstäbe tra genden Stockteil kuppelnden Verbindung, letzterer gegen die Stockspitze bewegt wer den kann, welche Bewegung die gleichgerich tete Verschiebung der innern Stützstabenden und demzufolge die Einschwenkung der Spannstäbe bewirkt, so, dass nach einer ge wissen Höhenbewegung des besagten Stock teils die Stütz- und Spannstäbe am Schirm stock anliegen, dass kurz vor Ende jener Be wegung die äussern Spannstabglieder sieh in äusserem Bogen um ihre Gelenke bis an die innern Glieder anlegen, und dass der rohrar tige Stockteil nach Auslösung seiner federn den Verbindung mit :
    dem die Spannstäbe tra genden Stockteil teleskopartig gegen die Stockspitze geschoben werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1. Schirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der spannstabtragende Stockteil am obern Ende eine Kappe von grösserem Durchmesser als der Durchmes ser dieses Stockteils besitzt zur Bildung eines Ringraumes für die Aufnahme des die Gelenkaugen tragenden Endes des stützstabtragenden Stockteils bei geschlos senem Schirm. 2.
    Schirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur federnden Verbindung des rohrförmigen Stockteils mit dem spannstabtragenden Stockteil in einer im rohrförmigen Stockteil angebrach ten, durch eine im gleichen Stockteil längs verschiebbare, über einen Griffknopf dessel ben unter der Einwirkung einer Feder vor stehende und andernends einen Kolben zur Führung aufweisende Stange beeinflussba- ren Feder und ferner in zwei im spann stabtragenden Stockteil für den Durchlass derselben je für Offen- und Schliesslage des Schirmes dienenden Öffnungen be stehen. d.
    Schirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das am äussern Stütz stabende aasgelenkte Führungsorgan durch eine in der einen Hälfte aufgeschnittene, mit dein vollen Teil das innere Spannstab- glied aufnehmende und mit dem aufge schnittenen Teil am äussern Spannstab glied aasgelenkte Hülse gebildet ist.
CH126097D 1927-06-01 1927-06-01 Schirm. CH126097A (de)

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