CH126187A - Verfahren und Apparat zum Abdämpfen von Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Abdämpfen von Flüssigkeiten.

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CH126187A
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CH
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liquids
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Niro A/S.
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Niro Atomizer As
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying
    • A23C1/04Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/10Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers
    • F26B17/107Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers pneumatically inducing within the drying enclosure a curved flow path, e.g. circular, spiral, helical; Cyclone or Vortex dryers

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Description


  Verfahren und Apparat zum Abdämpfen von Flüssigkeiten.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Abdämpfen von Flüssigkeiten, sowie  einen Apparat zur Ausführung dieses Ver  fahrens.  



  Dem Verfahren gemäss trifft die Flüssig  keit, die in zerstäubten Zustand gebracht  worden ist, einen     Trocknungsluftstrom    unter  einem Winkel, so     dass'    die Flüssigkeitsteil  chen eine selbständige Bewegung im Ver  hältnis zur Luft. erhalten und die     Abdämp-          fung    intensiver wird.  



  Dies ist von erheblicher Bedeutung zur  Erreichung eines guten Produktes; denn bei  der     Abdämpfung    der verschiedenen Emulsio  nen, zum     Beispiel-Milch    und Rahm, zwecks  Konservierung derselben, ist es eine Tat  sache, dass das -beste Produkt dadurch er  reicht wird, dass die für die Durchführung  des     Abdämpfungsprozesses    beanspruchte Zeit  möglichst kurz wird und dass gleichzeitig  die angewandte Temperatur möglichst nie  drig ist.  



  Diese Bedingungen können dadurch     er-          (!üllt    werden, dass die Flüssigkeitsteilchen  während derjenigen Zeit, in welcher sie durch    die     Abdämpfungsluft    beeinflusst werden, Ge  legenheit erhalten, der intensivsten Luftbeein  flussung ausgesetzt zu werden, wodurch die  Verdampfung der in den Teilchen enthalte  nen Feuchtigkeit das beste wird.  



  .Der Apparat besteht aus einem Behälter,  auf dessen Deckel in der Mitte ein Zerstäu  ber angebracht ist. Ferner befindet sich im  obern Teil des Behälters ein     tangential    an  gebrachtes     Luftzutrittsrohr    und ein in der  Mitte des Bodens angebrachtes     Luftabgangs-          rohr,    dessen inneres Ende über den Boden       emporragt.     



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Apparates dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten     Schnitt    durch  den     Abdämpfungs-    oder     Trocknungsbehälter,     und       Fig.    2 einen     wagrechten    Schnitt nach der  Linie     A-A    der     Fig.    1.  



  Der dargestellte Apparat weist einen     zy-          linderförmigen    Behälter 1 auf, in welchen  die     Abdämpfungs-    oder     Trocknungsluft     durch ein in den     obern    Teil des Behälters 1,           einmündendes    Rohr 2     tangential    eingeleitet  wird. Der Behälter 1 wird mittelst eines  Deckels 7 verschlossen,     in    dessen Mitte ein  rotierender - Zerstäuber 3 - angebracht ist.

         Unmittelbar    unter dem Zerstäuber befindet  sich im     Boden.    8 des Behälters     eiu-    Luft  abgangsrohr 4, dessen     innere    Mündung im  Behälter \emporragt.  



  Die Ausführung des Verfahrens gemäss  J       der    Erfindung mit diesem Apparat ist bei  spielsweise folgende:  Die zu behandelnde Flüssigkeit wird in  den Behälter 1 durch den Zerstäuber 3 der  art     eingeführt,    dass die zerstäubte Flüssig  keit in den Behälter     ausgeschleudert    wird,  in welchem- sie unter Einfluss der Zentrifugal  kraft, der Schwerkraft und des durch das  Luftrohr 2 kommenden Luftstromes eine  spiralförmige-     Bahn    mit Windungen von       zunehmendem    Durchmesser beschreibt, wie  in     d-er        Zeichnung    mit punktierten Linien  dargestellt.  



  Bei dieser Wanderung verdampft die  ganze in den Flüssigkeitsteilchen enthaltene  Flüssigkeit,. und das zurückbleibende Pulver,  welches aus den festen oder schwer     ver-          dampfbaren    Teilen der Emulsion besteht,  lagert sich schliesslich am Boden des Behäl  ters 1 ab, welcher in     Fig.    1 mit 6 bezeich  net ist, während die verbrauchte     Trocknungs-          luft    mit der aufgenommenen Feuchtigkeit  den Behälter durch das Abgangsrohr 4     ver-          läss't.     



  Aus dieser Auseinandersetzung der Aus  führung des Verfahrens ist es ersichtlich,  dass, während die zerstäubte, aus dem Zer  stäuber     -3    -kommende Flüssigkeit eine Be  wegung in der Hauptrichtung auswärts und       abwärts    hat, die aus dem Rohr     'Z    kommende       Trocknungsluft-    eine Bewegung     einwärts    und  abwärts gegen die Mitte des Behälters er  fährt.

   Dies hat zur Folge, dass die     Haupt-          richtnng    dieser     beiden,Ströme    unter einem  gewissen, den Verhältnissen     angepassten    Win  kel sich: begegnen, wodurch die Flüssigkeits  teilchen, wenn sie, indem sie die Luft tref  fen; die     Bewegungsrichtung    verändern, nicht  gleich ;eine mit der Luft ganz zusammen-         fallende        Bewegung    erhalten, sondern sich  mit Bezug auf die die Teilchen umgebende  Luft bewegen.

   Hierdurch wird erreicht,     dass     die Luft den     Flüssigkeitsbehalt    der Teilchen  schneller zum Verdampfen bringt, indem die  Luft dadurch in derselben Betätigungszeit  mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann.  



  Um diese günstige Wirkung weiter zu  vergrössern, kann man ein     intermittierend     wirkendes Sperrorgan entweder im Abgangs  rohr 4 oder im Zutrittsrohr 2 anbringen, wo  durch die Luft im Behälter eine sehr starke  Vibration erhält, welche die Reibung zwi  schen den Flüssigkeitsteilchen und der Luft       vergrössert.     



  Die Flüssigkeit kann in den Behälter  entweder kontinuierlich oder     intermittierend     eingeführt werden. Eine     intermittierende        Zu-          leitung    hat sich bei der Behandlung gewisser  Materialien als vorteilhaft erwiesen. Dies ist  zum Beispiel beim     Trocknen    von Öl- und  Wasseremulsionen der Fall, wo man wünscht,  das getrocknete Pulver öllöslich zu     erhalten.     In     derartigen    Fällen wird eine     intermittie-          rende    Zuleitung des Öls die einzige Weise  sein, in der man bewirken kann, dass das  selbe an der äussern Seite der getrockneten  Teilchen sich ablagert..  



  Die aus dem Behälter weggehende Luft  kann zu einem Filter, einer Zyklone oder  zu einer Waschvorrichtung geführt werden,  welche eventuell mitgerissene Trockenteile  ausscheidet.  



  Die vorstehende beschriebene Ausfüh  rungsform eignet sich besonders für die Her  stellung eines Milchpulvers. Die Vorrichtung  kann auch zum Beispiel für Schlammtrock  nung angewandt     werden,wobeiVerbrennungs-          gase    zugeleitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRttCHE I. Verfahren zum Abdämpfen von Flüssig keiten; dadurch gekennzeichnet, dass die zerstäubte Flüssigkeit einen Trocknungs- luftström unter einem Winkel trifft, so dass die Flüssigkeitsteilchen eine - selb ständige- Bewegung im Verhältnis zum umgebenden Luftstrom .erhalten. TI. Apparat zur Ausführung des #7ertahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Behälter mit einem in der Mitte des Deckels angebrachten Zerstäu ber,
    ein tangential im obern \feil des Behälters angebrachtes Luftzutrittsrohr und ein in der Mitte des Bodens des Be hälters angebrachtes Luftabgangsrohr, dessen inneres Ende über den Boden emporragt. ÜNTBRÄNSl'RÜCÜ Verfahren nach Patentanspruch I, cla- durch gekennzeichnet, dass der Durchgang der Luft und der Flüssigkeit durch den Ap parat intermittierend vor sich geht.
CH126187D 1926-05-10 1927-03-30 Verfahren und Apparat zum Abdämpfen von Flüssigkeiten. CH126187A (de)

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CH126187D CH126187A (de) 1926-05-10 1927-03-30 Verfahren und Apparat zum Abdämpfen von Flüssigkeiten.

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US (1) US1762026A (de)
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NL21065C (nl) 1929-12-16
DE512795C (de) 1930-11-17
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