CH126255A - Klingenschärfvorrichtung. - Google Patents

Klingenschärfvorrichtung.

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CH126255A
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blade holder
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Corporation Everkeen
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Everkeen Corp
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      lflingenschärfvorrichtung.       Die Erfindung betrifft eine     Klingenschärf-          vorrichtung,    die besonders für Rasierklingen  der     Sicherheitsrasierhobel    bestimmt ist. Die  Vorrichtung kann so ausgebildet sein, dass  auf die     Schneidkanten    der Rasierklinge eine  überall gleiche, kräftige magnetische Anzie  hung ausgeübt wird, durch welche die winzi  gen Unebenheiten in der     Schneidkante    in  Linie mit der     Schneidkante    gezogen werden,  wodurch dieselbe wieder scharf wird.  



  Gemäss der Erfindung sitzt ein Magnet in  einem Gehäuse, welches mit einem heraus  nehmbaren     Klingenhalter    versehen ist, der  von einer vom Gehäuse getragenen -Unter  stützung zwischen den Polen des Magnetes  gehalten wird. Der Magnet kann U-förmig  sein, und das     vorteilhafterweise    aus nicht.  magnetischem Material bestehende Gehäuse  kann in einer Endwand nahe den Magnet  polen einen Schlitz für die Einführung des       Klingenhalters    und unterhalb des Schlitzes  ein in Nuten der Gehäusewände greifendes  Regal, das eine nach     oben    ragende, federnde  Zunge aufweist, besitzen, durch welch letz-         tere    der     Klingenhalter    durch Reibung in Stel  lung gehalten wird.

   Die obere Deckwand des  Gehäuses kann parallel in Längsrichtung  verlaufende, nach     unten    ragende Rippen auf  weisen, welche die Klinge auf dem Halter ge  gen Lösung sichern. Der     Klingenhalter    selbst  könnte     eine    Platte aus,     nicht    magnetischem  Material, länger und     etwas    breiter, als die  Klinge, und mit hervorstehenden Teilen zum  Festhalten der Klinge sein, so dass deren       Schneidkanten    entlang der Seitenkanten des  Halters verlaufen. Die Enden des Halters  können nach oben abgebogen sein, zwecks  Führung des Halters.

   Für Klingen mit  nur einer     Schneidkante    kann ein Anschlag  streifen aus magnetischem Material auf dem  Halter befestigt werden. Das Gehäuse könnte  ein gegossener, an einem Ende offener Hohl  körper,     der    durch einen Deckel abschliessbar  ist, -sein, wobei am Deckel und an der ihm  gegenüberliegenden Gehäusewand nach innen  ragende Vorsprünge zum Festhalten des Mag  netes vorzusehen wären.  



  Die Vorrichtung kann ohne weiteres von  ungeübten Personen     'benutzt        werden.         Die Zeichnung betrifft mehrere beispiels  weise Ausführungsformen, und zwar ist:       Fig.    1 ein senkrechter Schnitt durch die       Vorrichtung    nach der Linie 1-1 der     Fig.    2,  wobei Teile derselben in Ansicht gezeigt sind,       Fig.    2     ein    senkrechter Schnitt nach der  Linie 2-2 der     Fig.    1 in Pfeilrichtung ge  sehen, die     Vorrichtung    teilweise in Ansicht  gezeigt, mit eingeführtem     Klingenhalter,

            Fig.    3 eine Rückansicht eines Gehäuse  deckels,       Fig.    4 ein abgebrochener Mittelschnitt  durch das obere Ende der     Vorrichtung    vor  Aufsetzen des Deckels,       Fig.    5 ein senkrechter Querschnitt nach  der     Linie    5-5 der     Fig.    1, in     Pfeilrichtung     gesehen, mit zwei Klingen auf dem Halter,  .     Fig.    6 eine Draufsicht auf eine andere       Ausführungsform    des     Klingenhalters,    .

         Fig.    7 ein     wagrechter    Schnitt nach der  Linie 7-7 der     Fig.    1,       Fig.    8 eine Draufsicht einer weiteren Aus  führungsform des Halters,       Fig.    9 und 10     Schnitte    nach den Linien  9-9     und    10-10 der     Fig.    8,       Fig.    11 eine Draufsicht auf eine weitere  Ausführungsform des Halters, und       Fig.    12 und 13 Schnitte nach den     Linien     12-12 und 13-13 der     Fig.    11.  



  Der dargestellte Magnet, der zum Schär  fen der     Schneidkanten    benutzt wird, sitzt  in einem Gehäuse mit einer Öffnung, durch  welche der     Klingenhalter    leicht eingeführt  werden kann, wobei die zu schärfenden Kan  ten nahe den Polen des Magnetes liegen, so  dass der     grösstmöglichste        Kraftlinienstrom     des Magnetes durch die Klinge hindurch  fliesst     und    die winzigen Unebenheiten der       Schneidkante-n    -ausgleicht.  



  Die gezeichnete Vorrichtung besitzt ein  hohles, rechteckiges Gehäuse mit     einem    Bö  den 1.,     Seitenwänden    2, 3,     einer    Deckwand 4,  einer vordern Endwand 5 und einer Rück  endwand 6, aus nicht magnetischem Mate  rial. Das Gehäuse kann durch Giessen herge  stellt werden, mit Ausnahme der Endwand 6,  welche einen Deckel für das offene Ende des  Gehäuses bildet.

   Dieser Deckel kann     in    irgend    welcher passenden Weise am Gehäuse     tiefe-          stigt    werden, und im Ausführungsbeispiel  werden     eine    Anzahl .mit Köpfen versehene  Stifte 7 bei der Formgebung in die     Kanten     der Wände eingebettet, wie in     Fig.    4 gezeigt.  Der Deckel 6 hat entsprechende Löcher 8, und  die Enden 7' der Stifte 7 sind hohl und kön  nen nach Einführung in die Öffnungen aus  gedehnt werden, welche zu diesem Zweck er  weitert sind. Die Deckwand 4 des Gehäuses  ist abgerundet.

   Im Gehäuse sitzt ein     U-förmi-          g.er    Magnet 10 mit Schenkeln 11, 12 und Po  len 11', 12', die nahe der     innern    Fläche der  Deckwand 4 liegen. Dieser Magnet sitzt auf  recht im Gehäuse, und die Mitte des ge  krümmten     Magnetteils    sitzt auf dem Boden 1.  Die Schenkel des Magnetes stehen mit dem  Gehäuse in Berührung. Die vordere Endwand  des Gehäuses hat nach innen ragende Vor  sprünge 13, gegen welche der Magnet anstösst,  und. der Deckel 6 hat ähnliche, nach innen  ragende Vorsprünge 14, welche gegen den  Magneten anliegen, wodurch dieser festhal  ten wird.  



  Nahe der Deckwand des Gehäuses ist ein  Schlitz 16 in der vordern Endwand 5 -vorge  sehen, durch welchen der     Klingenhalter    ein  geführt oder herausgezogen wird, und Mittel  sind vorgesehen, um den Halter festzuhalten,  und     Lösung    der Klinge zu     verhindern.     



  Der     Klingenhalter    ist je nach der zu  schärfenden Klinge geformt. Ein solcher Hal  ter ist in den     Fig.    1, 2, 5 und 6 dargestellt  und dient zur Unterstützung einer dünnen  Rasierklinge B mit gegenüberliegenden, pa  rallelen     Schneidkanten        E        und    einem Paar  in der Mitte befindlichen Löchern H     (Gil-          lette-Klinge).    Der dafür gebrauchte Klingen  halter besteht aus einer nicht magnetischen  Metallplatte 20, die etwas länger und ein  wenig breiter ist, als die Klinge. Die Enden  der Platte sind senkrecht nach oben bei 21,  22 abgebogen.

   Der Halterist nahe der Ab  biegung 22 bei 23 in der Mitte kreisförmig  ausgeschnitten, um Ergreifung der Klinge  zu erleichtern. Zur Zentrierung der Klinge  auf dem Halter hat letzterer Pfosten 24,  welche in die Öffnungen H der Klinge ein-      dringen und dadurch die     Schneidkanten    E  parallel zu den Seitenkanten des     Klingenhal-          ters    halten. Die Pfosten können aus dem     Ma-          teiial    der Platte ausgezogen werden.  



  Die Breite des Halters ist ungefähr gleich  dem Abstand zwischen den innern Flächen  der Magnetpole 11', 12', so dass der Halter  durch die Öffnung 16 leicht eingeschoben  werden kann. Die Breite des Magnetes ist so  gross, dass dieser die Enden der     Schneidkanten     überlappt, wenn der Halter ganz eingescho  ben ist und mit seiner vordern Abbiegung 22  gegen die     Fläclhe    der Endwand 6 anstösst, so  dass die     Schneidkanten    ihrer ganzen Länge  nach dem Einfluss des     Kraftlinienstromes     ausgesetzt sind. Ist der Halter ganz in das  Gehäuse eingeschoben, so schneidet die an  dere Abbiegung 21 mit der Aussenfläche des  Deckels 5 ab.

   Der Deckel ist zweckmässig bei  26 oberhalb der Abbiegung ausgehöhlt, um  die Einführung des Fingernagels über die  Abbiegung zwecks     Herausziehens    des Halters  .zu erleichtern.  



  Zur     Unterstützung    des     Klingenhalters     sitzt im Gehäuse ein Regal 30 aus Messing  oder anderem nicht magnetischen Material.  Das Regal hat eine federnde Zunge 31, die  schräg nach oben und nach dem Deckel zu  verläuft und gegen den Halter drückt, um  diesen durch Reibung festzuhalten. Zwecks  Unterstützung des Regals hat die Endwand 5  des Gehäuses eine Quernut 32, die zur Auf  nahme des einen Endes des Regals dient.  Letzteres hat am andern Ende seitliche Vor  sprünge 33     (Fig.    7), welche in Nuten 34 in  den Seitenwänden des Gehäuses Aufnahme  finden, und dieses Ende des Regals sitzt wei  terhin in Nuten 35 in Vorsprüngen 14- des  Deckels.  



  Mittel, um Lösung der Klinge     bezw,    der  Klingen von den Pfosten 24 zu verhindern,  sind vorgesehen und bestehen aus einem Paar  von der Innenfläche der Deckwand 4 hervor  stehender Rippen 37, die in solchem Abstand  voneinander liegen, dass die Pfosten 24 zwi  schen ihnen     hindurchbewegt    werden können.  Die Rippen ragen über die obern Enden die  ser Pfosten, so dass selbst bei Schütteln der    Vorrichtung die Klinge nicht aus ihrem Hal  ter fallen kann. Die Abbiegung 22 des Hal  ters ist ausgeschnitten, um     Einführung    trotz  der herabhängenden Rippen zu     ermöglichen.     



  Bei Zusammenstellung der Vorrichtung  wird zuerst der Magnet in das Gehäuse ge  steckt, dann das Regal eingeführt, der Deckel  aufgesetzt und die Enden der Stifte 7 erwei  tert, so dass das Innere des Gehäuses nicht  ohne weiteres zugänglich ist, jedoch der     Dek-          kel    für Reparaturen abgenommen werden  kann.  



  Die zu schärfenden Klingen werden ein  fach auf den     Klingenhalter    gelegt, so dass die  Löcher     H    mit den Pfosten 24 in Deckung lie  gen, und dann     wird    der Halter durch die Öff  nung 16 des Gehäuses eingeschoben, so dass  die     Schneidkanten    in unmittelbarer Nähe der       innern.    Polflächen des Magnetes zu liegen  kommen und in dem     Kraftlinienstrom    der  Magnetpole liegen, und in dieser Stellung  sind die     Schneidkanten    ihrer ganzen Länge  nach der magnetischen Wirkung ausgesetzt,  und da ein grosser und     kräftigerMagnet    benutzt  werden kann,

   ohne die Vorrichtung zu     um-          fangsreiclh    zu gestalten, sind die     Schneidkan-          ten    der     grösstmöglichsten    Anziehungskraft  ausgesetzt, wodurch die     winzigen    Unebenhei  ten der'     Schneidkanten    in Linie gebracht wer  den, und die Schärfe der Kanten wieder her  gestellt wird. Zwischen den herabhängenden  Rippen 37 und der Oberfläche des Halters ist  genügend Raum vorgesehen, um mehrere  Klingen auf dem Halter anzuordnen.

   Nach_       Schärfung    der Klinge kann diese leicht ent  fernt werden, indem ein Fingernagel über die  Abbiegung 21 des Halters     gebracht    und die  ser so herausgezogen wird.  



  Die Vorrichtung kann zum Schärfen von  Klingen aller     Art    benutzt werden, wobei  lediglich ein anderer     Klingenhalter    Verwen  dung findet, zum Beispiel der in     Fig.    8, 9  und 10 gezeigte Halter kann zur     Schärfung     einer Klinge B'     (Fig.    8) verwendet werden.  Diese Klinge hat     eine    einzige     Schneidkante     E' und eine nicht schneidende Rückenkante X  und     Ausschnitte    N in den Enden.

   Der Halter  hat daher entsprechende Vorsprünge 40, wel-           ehe    in die     Ausschnitte    eingreifen, um die       Klinge    in richtiger Lage zu halten. Der Hal  ter hat, wie vorher, an den Enden nach oben  ragende     Abbiegungen    21, 22, und weiterhin  an einer Seite einen Ausschnitt 28 für      & ie          Herausnahme    der Klinge.

   Da die üblichen       Klingen    ,dieser Art schmäler sind, als die in       Fig.    6 gezeigten Klingen, und da die     Klin-          genhalter    alle die gleiche Breite     besitzen,     wird der Raum zwischen der Rückenkante der  Klinge und der entsprechenden Seitenkante  des Halters durch einen dünnen Streifen 41  von magnetischem Metall ausgefüllt, der min  destens so lang ist wie die     Klinge    und am       Halter    durch Nieten 42 befestigt wird.

   Die       Schneidkante    der Klinge     bezw.    die Aussen  kante des Streifens 41 befinden sich jedoch  in einem     kleinen    Abstand von den Magnet  polen.  



  In     Fig.    11, 12, 13 ist ein anderer Klingen  halter gezeigt, der zum Festhalten einer  Klinge B" dient, die eine einzige Schneid  kante     E"        aufweist    und durch einen um die  Rückenkante X' gebogenen Teil B versteift ist.  Die Rückenkante der Klinge liegt wieder  gegen     einen    auf dem Halter befestigen Strei  fen 41 an. Aus dem Halter ist eine Zunge 43  gebogen, welche über die Klinge greift und  diese in Stellung hält. Der Ausschnitt 23 des  Halters ist am Ende vorgesehen, wie in       Fig.    11 gezeigt.

   Auch hier wird, wie in den       Ausführungsformen    der     Fig.    8 bis 10 ein un  gefähr ununterbrochener Pfad für den Durch  gang des     graftlinienstromes    geschaffen, der  nur durch enge Lufträume zwischen Schneid  kanten und dem Magnet     bezw.    dem Streifen  41 und dem Magnet     unterbrochen    wird.  



  Die     Abbiegung    22 - ist teilweise wegge  schnitten, um Einführung     trotz    der Rippen  37 zu     gestatten,    und die stehen gebliebenen  Teile liegen gegen die Innenfläche der Deck  wand an, so dass der Halter durch die fe  dernde Zunge 31 nicht aus der     wagrechten     Lage bewegt. werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klingenschärfvorrichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Magnet in einem Ge- häuse sitzt, welcher mit einem herausnehm baren Klingenhalter versehen ist, der von einer vom Gehäuse getragenen Unterstützung zwischen den Polen des Magnetes gehalten wird. UNTERANSPRüCHE 1.. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Magnet U- förmig ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durchgekennzeichnet, dass das Gehäuse aus nicht magnetischem Material besteht und in einer End -,ivand nahe den Magnet polen einen Schlitz für die Einführung des Klingenhalters aufweist, und unterhalb des Schlitzes ein in Nuten der Gehäuse wände greifendes Regal für die Unter stützung des Klingenhalters hat.
    3. Vorxichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Regal eine federnde, schräg nach oben ragende Zunge hat, durch welche der Klingenhalter mit- telst Reibung in Stellung gehalten wird. 4. Vorrichtung nach- Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Deckwand des Gehäuses parallele, in Längsrichtung verlaufende, nach unten ragende .Rippen hat, welche die Klinge auf dem Halter gegen Lösung sichern. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Klingen halter aus einer Platte aus nicht magne tischem Metall besteht, die länger und etwas breiter ist, als die Klinge, und her vorstehende Teile zum Festhalten der Klinge hat, so dass deren Schneidkanten entlang der Seitenkanten des Halters ver laufen, dessen Enden nach oben abgebogen sind. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass für Klingen mit nur einer Schneidkante ein Anschlag streifen aus magnetischem Material auf dem Halter entlang einer Seite desselben befestigt ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse ein gegossener, an einem Ende . offener Hohlkörper ist, der durch einen Deckel ab schliessbar ist,-wobei der- Deckel und die ihm gegenüberliegende Gehäusewand nach innen ragende Vorsprünge zum Festhalten des Magnetes hat.
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