CH126266A - Mit einem Flüssigkeitsgetriebe verbundenes Umlaufräderwechselgetriebe. - Google Patents

Mit einem Flüssigkeitsgetriebe verbundenes Umlaufräderwechselgetriebe.

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CH126266A
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Hermann Rieseler
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Hermann Rieseler
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • F16H47/08Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion

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Description


  Mit einem Flüssigkeitsgetriebe verbundenes Umlaufräderwechselgetriebe.    Die Erfindung betrifft ein mit einem  Flüssigkeitsgetriebe verbundenes     Umlauf-          räderwechselgetriebe,insbesondere    für Kraft  fahrzeuge.  



  Es sind hydraulisch-mechanische Getriebe  bekannt, bei denen eine treibende Kreisel  pumpe und eine getriebene Turbine vor  handen sind, und welche Teile mit Umlauf  zahnrädern zusammen arbeiten.  



  Die vorliegende Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass der getriebene Teil des  Flüssigkeitsgetriebes mit dem treibenden Teil  des Umlaufrädergetriebes verbunden ist, und  dass der treibende Teil des Flüssigkeitsge  triebes mit dessen getriebenem Teil zwecks  Ausschaltung des Flüssigkeitsgetriebes durch  eine lösbare Reibungskupplung verbunden  werden kann und ferner dadurch, dass für  die Aufnahme von rückwirkenden Dreh  kräften des Flüssigkeitsgetriebes eine als  Widerlager dienende ausschaltbare Bremse  vorgesehen ist.  



  Das Getriebe kann zweckmässig derart  ausgebildet sein, dass einem Umlaufräder  getriebe an sich bekannter Art ein Flüssigkeits  getriebe mit treibender Kreiselpumpe und ge-    triebener Turbine nebst zugehöriger, als Wi  derlager dienender Bremse, die zur Auf  nahme der rückwirkenden Drehkräfte auf  einen drehbaren und durch diese feststell  baren Leitschaufelkranz wirkt, vorgeschaltet  ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes sche  matisch dargestellt.  



  Mit der treibenden Welle 1 ist eine Kupp  lungsscheibe 2 der lösbaren Reibungskupp  lung 2, 7 und eine Kreiselpumpe 8 fest ver  bünden. Eine hier beispielsweise aus zwei  getriebenen Schaufelkränzen 4 und 5 beste  hende Turbine steht einerseits durch eine  Holhlwelle 6 mit einer auf dieser längsver  schiebbaren, aber zu dieser nicht verdreh  baren Kupplungshälfte 7 und anderseits  durch eine hintere Hohlwelle 8 mit einem  treibenden Stirnrad 9 wies Umlaufräderge  triebes in Verbindung. Das auf den Hohl  wellen 6 und 8 drehbar gelagerte Turbinen  gehäuse 10 kann durch ein Bremsband 11,  das als Widerlager dient, festgehalten werden.

    Die auf den am Turbinengehäuse befestig  ten     Leitschaufelkranz    12 wirkenden Kräfte      werden auf einen nicht umlaufenden Ort der  Getriebslagerung übertragen, wenn das  Bremsband 11 angezogen und damit das Ge  häuse 10 festgehalten ist. Die getriebene  Welle 13 ist mit einem Stirnrad 14 ver  sehen. Ferner ist auf der getriebenen Welle  13 eine Hohlwelle 15 mit Stirnrad 16 dreh  bar gelagert. Auf der Hohlwelle 15 ist längs  verschiebbar, aber zu dieser nicht drehbar  eine Kupplungsscheibe 17 einer Reibungs  kupplung 17, 19 vorgesehen, die durch ein  Bremsband 18 festgehalten werden kann  Auf den Hohlwellen 8 und 15 ist drehbar  das Umlaufrädergehäuse 19 gelagert, das  durch ein Bremsband 20 festgehalten werden  kann.

   In dem Gehäuse 19 sind die unter sieh  vereinigten Umlaufräder 21, 22 und 23 auf  dem Bolzen 24 gelagert, der im Gehäuse 19  befestigt ist. Zum Ausgleich der radialen  Lagerdrücke sind in gleicher Weise die  unter sich verbundenen Umlaufräder 21', 22'  und 23' auf dem Bolzen 24' im Gehäuse 19  gelagert.  



  Mit dem treibenden Stirnrad 9 stehen die  Umlaufräder 21 und 21' in Verbindung. In  das getriebene Stirnrad 14 der getriebenen  Welle 13 greifen die Umlaufräder 22 und  22' ein. Durch Längsverschiebung der Kupp  lungsscheibe 17 gegen das Umlaufräderge  häuse 19 kann dieses mit dem Stirnrad 16  gekuppelt werden.  



  Beim Vorwärtsanfahren mit dem stärk  sten Drehmoment an der angetriebenen  Welle 13 sind die Kupplungen 2, 7 und 17,  19, sowie das Bremsband 18 gelöst. Die  Bremsbänder 11 und 20 sind dagegen ange  zogen, so dass die Gehäuse 10 und 19 also  festgehalten sind. Die treibende Kreisel  pumpe 3 treibt die Turbinenschaufelkränze  4, 5 mit geringerer Drehzahl, aber mit ent  sprechend verstärktem Drehmoment an. Der  hydraulische Teil des Getriebes ist derart  ausgebildet, dass das Übersetzungsverhältnis  kein konstantes ist. Über die Räder 9, 21,  22 und 14 wird die getriebene Welle 13  mit weiter verringerter Drehzahl und ent  sprechend weiter vergrössertem Drehmoment  in gleicher Drehrichtung angetrieben.

   Hier-    bei werden die rückwirkenden Drehkräfte  des Flüssigkeitsgetriebes von dem     Leitschau-          felkranz    12 aufgenommen und auf das fest  stehende, als Widerlager dienende Brems  band 11 übertragen. Die rückwirkenden Dreh  kräfte des Gehäuses 19 werden vom fest  stehenden Bremsband 20 aufgenommen. Das  Getriebe arbeitet in diesem Zustande mit dem  grössten Übersetzungsverhältnis. Das Über  setzungsverhältnis ist hierbei jedoch wegen  der unstarren Übertragung im hydraulischen  Teil 3, 4, 12, 5 veränderlich.  



  Wird nun das Bremsband 11 gelöst und  die Kupplung 2, 7 angezogen, so laufen die  Teile 2 bis 9 mit der Winkelgeschwindigkeit  der treibenden Welle 1 um, deren Dreh  moment jetzt am Stirnrad 9 unmittelbar  angreift. Die getriebene Welle 13 erhält jetzt  nur noch ein entsprechend der Räderüber  setzung verstärktes Drehmoment, dreht sich  somit in bezug auf die Welle 1 schneller  als bei dem vorher beschriebenen Betriebs  zustand. Die rückwirkenden Drehkräfte der  getriebenen Welle 13 werden jetzt nur noch  von dem noch angezogenen Bremsband 20  aufgenommen. Das Flüssigkeitsgetriebe ist  ausgeschaltet, und die Einrichtung arbeitet  nur über den Zahnradteil des Getriebes. Die  Übertragung zwischen treibender und getrie  bener Welle erfolgt hierbei durch die Räder  9, 2l, 22 und 14 im starren Übersetzungs  verhältnis.  



  Der Rückwärtsgang der getriebenen  Welle 13 kann in zwei verschiedenen Ge  schwindigkeitsstufen erzielt werden, nämlich  durch Lösen des Bremsbandes 20 und gleich  zeitiges Anziehen des Bremsbandes 18, wo  durch das Stirnrad 16 festgehalten wird.  [Die Reibungskupplung 17, 19 bleibt ge  löst.] Wird nun noch die Kupplung 2, 7  gelöst und das Bremsband 11 angezogen,  so ist das Flüssigkeitsgetriebe auch für den  Rückwärtsgang eingeschaltet. Die rückwir  kenden Drehkräfte werden nun von den       Bremsbändern    11 und 18 aufgenommen.

   Das  von dem treibenden Rad 9 getriebene     Rad     23     bezw.        253'    wickelt sich auf dem festste  henden Rad 16 ab, wobei sich das Gehäuse 19      dreht und die getriebene Welle 13 entgegen  gesetzt der treibenden Welle 1 gedreht wird,  weil das Rad 28 einen grösseren Durchmesser  als das Rad 22 besitzt. Es ist einleuchtend,  dass durch Kupplung der Teile 2, 7 und  Lösen des Bremsbandes 11 das treibende Rad  9 wieder mit der Drehzahl und mit dem  Drehmoment der treibenden Welle 1 umläuft,  wodurch ein schnellerer Rückwärtsgang der  Welle 13 in bezug auf die Welle 1 erzielt  wird, als beim oben beschriebenen Betriebs  zustand.  



  Werden die Kupplungen 2, 7 und 17, 19  eingerückt, die Bremsbänder 11, 20 und 18  dagegen gelöst, so sind alle umlaufenden  Teile des Getriebes unter sich blockiert, so  dass die Welle 13 sich mit der gleichen Win  kelgeschwindigkeit wie die Welle 1 dreht.  Das Gehäuse 10 wird durch die mitumlau  fende Flüssigkeit mitgenommen. Abgesehen  von der sehr geringen Lagerreibung und der  geringen Luftreibung der umlaufenden     glatt-          wandigen    Gehäuse erfolgt jetzt die Kraft  übertragung praktisch ohne Verluste im so  genannten direkten Gange, weil die Zahn  räder, die Turbinen und die Gehäuse relativ  zueinander stillstehen.  



  Ausser den in der Beschreibung erwähn  ten Gebrauchsmöglichkeiten lässt das darge  stellte Getriebe noch andere Schaltungen zu.  So kann zum Beispiel, wenn die Kupplung 2, 7  und die Bremsbänder 18 und 20 gelöst sind,  dagegen aber das Bremsband 11 und die  Kupplungen 17, 19 angezogen sind, allein  mit Pumpe und Turbine unter Ausschaltung  des Umlaufrädergetriebes angefahren werden.  



  Bei dem dargestellten Getriebe kann die  Kraftübertragung also je nach Betätigung  der ein- und ausschaltbaren Kupplungen und  Bremsen von der treibenden Welle aus auf  folgende Arten erfolgen:  Über die Kreiselpumpe und die getriebene  Turbine bei ausgeschaltetem Umlaufräder  getriebe auf die getriebene Welle, oder über  die Kreiselpumpe und die getriebene Turbine  und über das eingeschaltete Umlaufräderge  triebe, oder bei ausgeschalteter Turbine nur  über das eingeschaltete Umlaufrädergetriebe,    oder bei ausgeschalteter Turbine und bei aus  geschaltetem Umlaufrädergetriebe unmittel  bar auf die getriebene Welle.  



  Man kann das Getriebe derart ausbilden,  dass ein mehrstufiges und anpassungsfähiges  Wechselgetriebe geschaffen wird, das die  Vorteile eines grossen Anzugsmomentes und  einer selbsttätigen Änderung des Über  setzungsverhältnisses des Flüssigkeitsgetrie  bes mit den Vorzügen eines geringen Platz  bedarfes, eines geringen Gewichtes und eines  guten Wirkungsgrades der Zahnräderkraft  übertragung verbindet und das im Über  setzungsverhältnis 1 : 1 praktisch verlustfrei  arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einem Flüssigkeitsgetriebe verbun denes Umlaufräderwechselgetriebe, insbeson dere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekenn zeichnet, dass der getriebene Teil des Flüssig keitsgetriebes mit dem treibenden Teil des Umlaufrädergetriebes verbunden ist, und dass der treibende Teil des Flüssigkeitsgetriebes mit dessen getriebenem Teil zwecks Aus schaltung des Flüssigkeitsgetriebes durch eine lösbare Reibungskupplung verbunden werden kann, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme von rückwirkenden Drehkräften des Flüssigkeitsgetriebes eine als Widerlager dienende, ausschaltbare Bremse vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: Mit einem Flüssigkeitsgetriebe verbun denes Umlaufräderwechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der treibende Teil des Flüssigkeits getriebes eine Kreiselpumpe, der getriebene Teil desselben eine Turbine aufweist, und dass die zur Aufnahme der rückwirkenden Drehkräfte des Flüssigkeitsgetriebes die nende Bremse auf einen drehbar gela gerten und durch diese feststellbaren Leit- Schaufelkranz wirkt. Mit einem Flüssigkeitsgetriebe verbun denes Umlaufräderwechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die für die Ausschaltung des Flüssigkeitsgetriebes vorgesehene Rei bungskupplung eine treibende Kreisel pumpe mit einer getriebenen Turbine ver bunden werden kann.
    Mit einem Flüssigkeitsgetriebe verbun denes Umlaufräderwechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reibungskupplung vorgesehen ist, durch welche die getriebene Welle des Umlaufrädergetriebes mit dem Um- laufrädergetriebegehäuse zwecks Blok- kierung der Umlaufräder verbunden wer den kann, um das Umlaufrädergetriebe auszuschalten. Mit einem Flüssigkeitsgetriebe verbun denes Umlaufräderwechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme von rückwirkenden Drehkräften des Getriebes lösbare Brem sen vorgesehen sind.
CH126266D 1927-01-21 1927-01-21 Mit einem Flüssigkeitsgetriebe verbundenes Umlaufräderwechselgetriebe. CH126266A (de)

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