CH126267A - Wechselgetriebe zum Hin- und Herdrehen einer Arbeitswelle. - Google Patents

Wechselgetriebe zum Hin- und Herdrehen einer Arbeitswelle.

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CH126267A
CH126267A CH126267DA CH126267A CH 126267 A CH126267 A CH 126267A CH 126267D A CH126267D A CH 126267DA CH 126267 A CH126267 A CH 126267A
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CH
Switzerland
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sleeve
gear
working shaft
rotary slide
bolt
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English (en)
Inventor
Hermann Elsner
Original Assignee
Hermann Elsner
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/14Gearings for reversal only
    • F16H3/145Gearings for reversal only with a pair of coaxial bevel gears, rotatable in opposite directions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


  Wechselgetriebe zum Hin- und Herdrehen einer Arbeitswelle.    Die Erfindung betrifft ein Wechselge  triebe zum Hin- und Herdrehen einer Ar  beitswelle mittelst zweier getriebener, gegen  läufiger, abwechselnd einkuppelbarer Zahn  räder. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass an  einer zwischen den Zahnrädern auf der Ar  beitswelle sitzenden Steuermuffe, welche  durch das eine oder andere Zahnrad abwech  selnd an zwei mit der Arbeitswelle fest ver  bundenen Friktionsscheiben einen kuppelnden  Friktionsschluss vermittelt, ein axial ver  schiebbarer Riegel zu einem auf der Muffe  sitzenden, mit Schrägsteg versehenen Dreh  schieber derart angeordnet ist, dass, wenn im  Verlaufe der Drehung der Muffe mit dem  einen Zahnrad ein Anschlag des Drehschie  bers mit einem Arretieranschlag in Eingriff  kommt, und der Drehschieber dadurch ange  halten wird,

   der am Schrägsteg des Dreh  schiebers anlaufende Riegel axial verschoben  und auf das andere Zahnrad eingerückt wird,  um mittelst der Steuermuffe die Schliessung  der Kupplung an diesem andern Zahnrade  einzuleiten, wobei der Drehschieber zugleich  die Sperrung des Riegels im Kupplungsstel  lung übernimmt.    Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes zur Darstellung gebracht:  Fig. 1 ist ein Querschnitt und  Fig. 2 eine Stirnansicht, teilweise ein  Schnitt des Getriebes;  Fig. 3 zeigt eine Ein eit in Oberan  sicht;  Fig. 4 ist ein Schnitt hierzu;  Fig. 5 stellt eine weitere Einzelheit dar.

    Auf der drehbaren Arbeitswelle 1, die  abwechselnd in der einen und in der andern  Drehrichtung anzutniben ist, sind zwei ge  genständige Friktionsscheiben 4, 5 befestigt,  auf deren Nabe die Kegelzahnräder 2, 3 lose  drehbar gelagert sind, die abwechselnd ihre  Drehbewegung durch Reibungsschluss auf die  eine oder andere Friktionsscheibe übertragen  sollen. Um einen richtigen Reibungsschluss  herbeizuführen, ist zwischen die Kegelzahn  räder und die entsprechenden     Friktionsschei-          ben    eine Zwischenlage aus Adhäsionsmaterial,  zum Beispiel Leder, Gummi, Fiber     etc.    vor  gesehen.  



  Das treibende Kegelrad 6, das mit den  Zähnen der     Kegelzahnräder    2, 3     in,        ständigem         Eingriff ist, wird durch ein Schneckenradge  triebe 8 angetrieben, welches mit den Frik  tionsscheiben 4, 5, den Kegelzahnrädern 2, 3  und dem Kegelrad 6 in einem gemeinsamen  Gehäuse 10 untergebracht ist. Auf dem Mit  telteil der Welle 1 ist ein Laufgewinde für  eine Steuermuffe 12 vorgesehen, die, je nach  dem sie in dem einen oder andern -Sinne ge  dreht wird, das eine oder andere der beiden  Kegelzahnräder 2, 3 mit den entsprechenden  Friktionsscheiben 4 bezw. 5 in Friktionsein  griff bringt, um die Bewegung des so einge  rückten Zahnrades über die betreffende Frik  tionsscheibe auf die Welle 1 überzuleiten.

   Die  Muffe 12 trägt, in einer axialen Nut eingelas  sen, den axial verschiebbaren Riegel 13, wel  cher zu einem auf der Muffe sitzenden Dreh  schieber 14 derart angeordnet ist, dass er bei  Drehen derselben in dem einen oder andern  Drehsinne entweder nach links oder nach  rechts verschoben wird, um durch seinen vor  springenden Endteil die. Kupplung des ent  sprechenden Zahnrades mit der Arbeitswelle  1 einzuleiten. Zu diesem Zwecke ist im Kör  per der Zahnräder 2, 3 eine ringförmige Rille  15 vorgesehen, die an einer Stelle durch einen  Quersteg 16 unterbrochen ist (Fix. 2), wel  cher mit dem vorspringenden Endteil des Rie  gels 13 zu Kupplungszwecken zusammen  wirkt.  



  Der Drehschieber 14 liegt in Form einer  Spange in einer Umfangsrille der Muffe 12  und ist ungefähr in seiner Mitte in der aus  Fig. 3 ersichtlichen Weise zur Bildung eines  Schrägsteges 14a abgeknöpft, mittelst dessen  er bei seiner Drehung den Kupplungsriegel  13 nach der einen oder andern Seite hin zu  verschieben vermag. Nach dieser Verschie  bung kommt der eine oder der andere der zu  beiden Seiten des Schrägsteges 14a liegenden  Schenkel des Drehschiebers 14 in der Weise  zur Wirkung, dass er den eingerückten Kupp  lungsriegel 13 in Kupplungsstellung sperrt.  



  Auf der Muffe 12 ist eine Hülse 18 ver  möge Reibungsschlusses mit ihr drehbar, aber  im Umfangssinne verschiebbar angeordnet.  Diese Hülse verhindert einerseits den Riegel  13 am Herausfallen; anderseits trägt sie    einen Arretieranschlag 20, mittelst dessen  sie nach ungefähr einer Umdrehung an einem  Anschlag 21 am Wellenende des Kegelrades  6 anstösst und angehalten wird. Der Arretier  anschlag 20 ragt auch nach der Innenseite  der Hülse 18 hervor und vermag dadurch, wenn  die Hülse 18 selbst angehalten ist, den     Dreh-          Schieber    14 zu arretieren, sobald eine als An  schlag dienende Warze 14b, welche am  Schrägsteg 14a des Drehschiebers vorgesehen  ist, mit ihm in Eingriff kommt.  



  Die Wirkungsweise dieses Wechselgetrie  bes ist kurz folgende:    Die beiden Kegelräder 2, 3, die vom trei  benden Kegelrad 6 in Umdrehung versetzt  werden, haben zueinander entgegengesetzte  Drehrichtung. Ist nun beispielsweise das in  Fig. 1 rechtsliegende Rad 3 über die Frik  tionsscheibe 5 mit der Welle 1 gekuppelt, so  dreht sich das linksliegende entkuppelte Rad  2 lose im entgegengesetzten Drehsinne, das  heisst es läuft leer. Die Muffe 12 und mit ihr  die Hülse 18 werden vom gekuppelten Rad 3  im Drehsinne solange mitgenommen, bis der  Arretieranschlag 20 am Anschlag 21 anstösst  und dadurch die Hülse 18 angehalten wird,  während die Muffe 12 die Drehbewegung  weiter fortsetzt, wobei die Warze 14b des  Drehschiebers 14 gegen den einwärts vor  springender Teil des Arretieranschlages 20  stösst und dadurch der Drehschieber stillge  setzt wird.

   Die weiter rotierende Muffe 12  bringt nun den mit Anläufen versehenen Rie  gel 13 in den Bereich des Schrägsteges 14a  des stillstehenden Schiebers 14, wodurch der  Riegel 13 nach links in die Rille 15 des Ra  des 2 geschoben und hierauf mit dem Quer  steg 16 zum Anschlag gebracht wird, was zur  Folge hat, dass das Rad 2, welches zu jenem  3 entgegengesetzt läuft, die Steuermuffe 1.2  in dem Sinne sich umstellen lässt, dass sie  durch Druck auf das Rad 2 den     Friktions-          schluss    an der     Friktionsscheibe    4 herstellt,  während der     Friktionsschluss    am Rad 3 gelöst  wird.

   Die Arbeitswelle 1 wird sich daher in  zum vorigen Lauf entgegengesetztem     Sinne     drehen. -      Es ist leicht einzusehen, dass dieses  Wechselgetriebe bei einfachster Bauart eine  grosse Verwendungsmöglichkeit hat, nämlich  überall dort, wo es gilt, eine drehbare Ar  beitswelle bald in einem, bald im entgegenge  setzten Drehsinne anzutreiben. So eignet es  sich zum Beispiel zum Antrieb hin- und her  schwingender Waschtrommeln, Rührwerke  <B>USW.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselgetriebe zum Hin- und Herdrehen einer Arbeitswelle mittelst zweier getriebe ner, gegenläufiger, abwechselnd einkuppel barer Zahnräder, dadurch gekennzeichnet, dass an einer zwischen den Zahnrädern auf der Arbeitswelle sitzenden Steuermuffe, wel che durch das eine oder andere Zahnrad ab wechselnd an zwei mit der Arbeitswelle fest verbundenen Friktionsscheiben einen kup pelnden Friktionsschluss vermittelt, ein axial verschiebbarer Riegel zu einem auf der Muffe sitzenden, mit Schrägsteg versehenen Dreh- Schieber derart angeordnet ist, dass, wenn im Verlaufe der Drehung der Muffe mit dem einen Zahnrad ein Anschlag des Drehschie bers mit einem Arretierungsanschlag in Ein griff kommt und der Drehschieber dadurch angehalten wird,
    der am Schrägsteg des Dreh schiebers anlaufende Riegel axial verschoben und auf das andere Zahnrad eingerückt wird, um mittelst der Steuermuffe die Schliessung der Kupplung an diesem andern Zahnrad ein zuleiten, wobei der Drehschieber zugleich die Sperrung des Riegels in Kupplungsstellung übernimmt. UNTERANSPRUCH: Wechselgetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Arretieran- schlag an einer Hülse sitzt, die auf der Steuermuffe mit ihr drehbar, aber im Um fangssinne verschiebbar angeordnet ist.
CH126267D 1927-06-15 1927-06-15 Wechselgetriebe zum Hin- und Herdrehen einer Arbeitswelle. CH126267A (de)

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