CH126322A - Fahrradstütze. - Google Patents

Fahrradstütze.

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Publication number
CH126322A
CH126322A CH126322DA CH126322A CH 126322 A CH126322 A CH 126322A CH 126322D A CH126322D A CH 126322DA CH 126322 A CH126322 A CH 126322A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bicycle
support
dependent
tube
resilient
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Fritz Fratzscher
Oswin Tuerk
Original Assignee
Fritz Fratzscher
Oswin Tuerk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Fritz Fratzscher, Oswin Tuerk filed Critical Fritz Fratzscher
Publication of CH126322A publication Critical patent/CH126322A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H1/00Supports or stands forming part of or attached to cycles
    • B62H1/06Extensible stands, e.g. with telescopic parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description


  Fahrr adstütze.    Die     Fahrräder        haben    eine Standfestigkeit  nur während der Fahrt, dagegen bedürfen sie  während ihres Stillstandes einer Stütze, da  sie sonst nach der einen oder anderen Seite  umkippen. Es kommt häufig vor, dass sich  der Radfahrer von seinem Fahrrad trennen  oder dieses aus der Hand lassen muss, und  fehlt es dann an einer geeigneten Vorrich  tung, um dem Rade eine Standfestigkeit zu  verleihen. Diesem Mangel wird durch die  vorliegende Erfindung abgeholfen.  



  Die Erfindung besteht darin, dass zwi  schen den Enden einer zweiteiligen, an einem  Rahmenrohr des Fahrrades abnehmbar     be-          festigbaren    Rohrschelle ein mit gewölbter  Anliegefläche versehenes Blockstück ange  ordnet ist, in welches seitliche Arme heraus  nehmbar, verstellbar und feststellbar einge  setzt sind, wobei mit den Armen gleichzeitig  die Rohrschelle mit     festgespannt    werden  kann und sich an den Armen Kugelschalen  hälften befinden, zwischen denen Kugeln  allseitig drehbar festgehalten werden, die  mit Stützen fest verbunden sind.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen     Ausfiih-          rungsform    dargestellt, und zwar zeigt:         Fig.    1 eine Seitenansicht,       Fig.    2 einen Längsschnitt,       Fig.    8 bis 8 Einzelheiten.  



  Die am Fahrradrahmen a zu befestigende .  Rohrschelle b besteht aus zwei durch ein  Scharnier c gelenkig verbundenen Teilen und  besitzt zwei Längsschlitze d, durch welche  die Gewindezapfen e der seitlichen Arme f  hindurchgehen. Zwischen den beiden Schel  lenteilen befindet sich ein Blockstück     g,    wel  ches mit einer gewölbten Fläche     la    versehen  ist, die sich an den Fahrradrahmen anlegt  und dadurch das Blockstück gegen Verdre  hung sichert. Die Gewindezapfen e der seit  lichen Arme sind in das im Blockstück vor- .       handene    Muttergewinde verschieden weit ein  schraubbar, so dass die Länge der Arme f  veränderlich ist. Auf dem     Gewindezapfen    e  sitzen federnde     Unterlegscheiben    i und Ge  genmuttern k.

   Mit Hilfe der letzteren lassen  sich die Arme f feststellen. An jedem Arm f  sind mittelst Schrauben     l    zwei Kugelschalen  hälften     m,        na    befestigt, zwischen denen die  Kugeln c gehalten werden, die sich an den  Stützrohren p befinden. In den Kugelschalen  hälften<I>na, n</I> sind nach aussen offene, radiale  Schlitze     cq,        r    angebracht, in welche der Hals      s der Stützrohre p eingelegt werden kann,       wodurch    die Stützrohre p in der     Spreiz-          stellung        und    in der Ruhestellung festgestellt  sind.

   Die Schlitze r können mit einem recht  winkelig umgebogenen Rand j (siehe Fig. 7  und 8) versehen sein, der mit den Kugel  schalen aus einem Stück besteht. In den       Stützrohren    p sind     Stangen    t verschiebbar,  um die Stützen, welche aus den Stützrohren p  und den Stangen t gebildet werden, in ihrer  Länge     verändern    zu     können.    Das Bodenende  der Stangen t ist mit Gummikappen u ver  sehen, die an der Budenfläche zweckmässig  nach innen gewölbt sind, um durch     Luft-          saugung        und    den scharfen Rand eine bessere  Standfestigkeit zu erzielen.

   Zwecks Fest  stellung der herausziehbaren Stangen t ist  an diesen eine unter     Federwirkung    stehende  Nase v angebracht, die sich in einem Schlitz  der Stange einlegen kann, aber beim Ver  lassen des Stützrohres p herausspringt und  sich vor das Stützrohrende legt. Durch An  ordnung von Längsscblitzen in den Stütz  rohren<I>p,</I> in welche die federnden Nasen<I>v</I> ein  springen können, lassen sich die Stangen t  auch in verschiedenen Zwischenstellungen  feststellen. Man kann auch nach Fig. 5 ge  wellte Stützrohre p verwenden, bei welchen  sich die federnden Nasen v in die Wellen  täler     einlegen    und die Stangen t dadurch  halbstarr festhalten.  



  An dem einen Stützrohr p ist das Ende  einer Schraubenfeder w befestigbar, deren  anderes Ende in     einem    am andern Stütz  rohr angebrachten Haken x eingehängt wer  den kann (nicht dargestellt), wodurch die  beiden     Stützrohre    p in der Gebrauchsstellung  eine federnde Querverbindung haben. An dem  Stützrohr, an welchem die Schraubenfeder w  am Haken x befestigt ist, befindet sich eben  falls ein Stift oder Haken y, in welchen das  andere Federende eingehängt wird, wenn die       Fahrradstütze    in die Ruhestellung gebracht  werden soll. Am Rahmen a befinden sich  Federklemmen, z, in welche die Stützen bei  Einnahme ihrer Ruhestellung eingelegt und  von den Federklemmen gehalten werden.

   Das  Anbringen der     Fahrradstütze    am Fahrrad er-    folgt in der Weise,     da13    man den einen Arm     f     herausschraubt, wodurch die Rohrschelle b  <B>.</B>     au±g        geklappt        und        um        den        Rahmen        a        herum-          gelegt    werden kann.     Durch    Einschrauben  des Armes f     und    Feststellung durch die Ge  genmutter k wird gleichzeitig auch die Rohr  schelle b mit festgespannt.

   Die Längsschlitze  d in der Rohrschelle .ermöglichen die Ver  wendung der Fahrradstütze für verschieden  starke Rahmenrohre. Durch mehr oder we  niger weites Einschrauben der Arme f lässt  sich die genaue Gleichgewichtslage für die  Stützung des Fahrrades einstellen. Sowohl  in der Gebrauchsstellung als auch in der  Ruhestellung werden die Stützen durch Ein  greifen ihres Halses s in die Schlitze q oder       r    der     gugelschalenhälften    festgehalten. Die       Überführung    aus der einen Stellung in die  andere lässt sich durch Ausschwenken und  Drehen der     Stützen    leicht und schnell be  werkstelligen.

   Die     Verstellbiarkeit    .der     Stützen     in ihrer Länge ermöglicht die sichere und  richtige Aufstellung des Fahrrades auch bei  unebenem Gelände, zum Beispiel auch am  Bordstein, wo die eine     ;Stütze    auf der Fahr  strasse, die andere Stütze auf dem erhöhten  Bürgersteig oder auch in der     Rinne    stehen  kann. Die Einrichtung der Stützrohre kann  auch so getroffen     sein,    dass die Stangen t  nicht verschiebbar, sondern     mittelst    Schar  nieren umklappbar angeordnet sind.  



  Der wichtigste     Vorteil    der     gezeichneten     Vorrichtung besteht darin, dass die Fahrrad  stütze mit Hilfe des     Vorder-    und Hinterrades  gleichzeitig als Vierbock wirkt. Die Fahr  radstütze kann an irgend einem Rahmenrohr  des Fahrrades angebracht werden, zweck  mässig aber an den     Rahmenrohren    a oder     a1.     Hierbei ist eine Gewichtsverteilung ermög  licht und ein ganz sicheres Stehen gewähr  leistet, auch dann, wenn das Rad belastet ist.

    Bei der Anordnung der     Vorrichtung    am -Rah  menrohr     a'    werden     vorteilhafterweise    die       obern        gugelschalenhälften    gegenseitig aus  gewechselt. Ein Vorzug der gezeichneten       Fahrradstiitze    ist ferner, dass sie in keiner  Weise störend wirkt und auch das Rad nicht  verunziert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH Fahrradstütze, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Enden einer zweiteiligen, an einem Rahmenrohr des Fahrrades ab nehmbar befestigbaren Rohrschelle ein mit gewölbter Anliegefläche versehenes Block stück angeordnet ist, in welches seitliche Arme herausnehmbar, verstellbar und fest stellbar eingesetzt sind, wobei mit den Armen gleichzeitig die Rohrschelle mit festgespannt werden kann und sich an den Armen Kugel schalenhälften befinden, zwischen denen Ku geln allseitig drehbar festgehalten werden, die mit Stützen fest verbunden sind. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Fahrradstütze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stützen in ihrer Länge veränderlich eingerichtet sind und zu diesem Zweck aus zwei ineinander verschiebbaren und in verschiedenen Stel lungen feststellbaren Teilen bestehen, von denen die mit den Boden in Berührung kommenden Teile mit Gummikappen ver sehen sind. 2. Fahrradstütze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ausschiebbare Teil jeder Stütze eine federnde 1Kase aufweist, die in einem Längsschlitz dieses verschiebbaren Teils versenkbar ist und beim Freiwerden durch Verschieben des übergeschobenen, ein Rohr bildenden Teils herausspringt und sich gegen letzteren legt.
    3. Fahrradstzitze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in den übergeschobenen Roh ren mehrere Längsschlitze angebracht sind, in welche die federnden Nasen ein springen können. Fahrradstütze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die übergeschobenen Rohre wellenförmig ausgebildet sind, so dass sich die federnden, schwenkbaren Nasen in die verschiedenen Wellentäler einlegen kön nen. 5.
    Fahrradstütze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass an dem einen übergescho benen Stützrohr ein federndes Organ an gebracht ist, das mit seinem freien Ende am gleichen Stützrohr abnehmbar be festigt und mit dem andern Stützrohr lös bar verbunden werden kann.
CH126322D 1927-05-18 1927-05-18 Fahrradstütze. CH126322A (de)

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CH126322T 1927-05-18

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CH126322D CH126322A (de) 1927-05-18 1927-05-18 Fahrradstütze.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20118082U1 (de) 2001-11-07 2002-01-17 Weber Technik Werkzeugbau GmbH, 83254 Breitbrunn Fahrradstütze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20118082U1 (de) 2001-11-07 2002-01-17 Weber Technik Werkzeugbau GmbH, 83254 Breitbrunn Fahrradstütze

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