CH126364A - Kraftfahrzeug für Schüttgut, insbesondere für Müllabfuhr. - Google Patents

Kraftfahrzeug für Schüttgut, insbesondere für Müllabfuhr.

Info

Publication number
CH126364A
CH126364A CH126364DA CH126364A CH 126364 A CH126364 A CH 126364A CH 126364D A CH126364D A CH 126364DA CH 126364 A CH126364 A CH 126364A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drum
ring
bulk goods
motor vehicle
sealing ring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob Knappich
Original Assignee
Jacob Knappich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jacob Knappich filed Critical Jacob Knappich
Publication of CH126364A publication Critical patent/CH126364A/de

Links

Landscapes

  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description


      Kraftfahrzeug    für Schüttgut, insbesondere für     illüllabfuhr.       Die Erfindung betrifft ein Kraftfahr  zeug für Schüttgut, insbesondere für Müllab  fuhr, bei welchem eine hinten durch einen  hängend gelagerten Deckel abgeschlossene  Trommel nach beiden Richtungen drehbar  auf dem Fahrzeuggestell gelagert und inwen  dig durch Förderbleche in schraubenförmige  Aufnahmekammern     unterteilt    ist.

   Die Erfin  dung besteht     darin,    dass der Deckel an der  Innenseite einen kegelförmigen, hohlen An  satz mit einer     Einschüttöffnung    im untern  Teil der Kegelwandung, und an der Aussen  seite einen erhöhten Teil mit einem durch  eine Hängetüre verschlossenen Ausschnitt be  sitzt, durch Schubstangen, die mittelst eines  Verbindungssteges auf einer Spindel     ver-          schraubbar    sind, geöffnet und geschlossen  werden kann und in der Schliesslage mittelst  eines Dichtungsringes gegen einen Schleif  ring der Trommel anliegt, und ferner dass  sich unterhalb des Deckels eine Vorrichtung  zur Notausschaltung des Antriebes bei Stö  rungen des     Einschüttens    befindet:

    Auf der Zeichnung ist ein Fahrzeug ge  mäss der Erfindung in     einem    Ausführungsbei  spiel dargestellt, und zeigt:         Fig.    1 einen Längsschnitt mit teilweiser  Seitenansicht, wobei der Deckel in-zwei Stel  lungen gezeichnet ist,       Fig.    2 eine Draufsicht auf das Fahrzeug  gestell,       Fig.    3 eine Ansicht auf den Deckel,       Fig.    4 einen Teillängsschnitt in grösserem  Massstab, und       Fig.    5 einen Teillängsschnitt einer andern  Ausführungsform eines Details in grösserem  Massstab.  



  Die auf dem Fahrzeuggestell vorn mittelst  eines Kugelzapfens 23 und hinten auf Rollen  20 drehbar gelagerte Trommel 1 wird vom  Fahrzeugmotor 7 durch ein mittelst Hebel 8  und Stange 9 umschaltbares Wechselgetriebe  6 nach der     einen    oder andern Drehrichtung  angetrieben, und zwar beim Einfüllen des  Schüttgutes nach rechts, beim Entleeren der  Trommel nach links. Das vordere Ende der  Trommel ist geschlossen, das hintere Ende  offen.

   Der Innenraum der Trommel ist durch  Bleche 5, welche an der Innenseite der Trom  melwandung     einerseits    und an der Achse 3  anderseits befestigt sind und sich schrauben-           förmig    über die ganze     Lärige    der Trommel er  strecken, in schraubenförmige Kammern un  terteilt, und bei der Drehung nach rechts  wandert das von den Blechen gehobene       Schüttgut    immer mehr in der Trommel nach  vorn, bei der Drehung nach links hingegen  nach hinten.

   Beim     hintern    Ende der Trommel  ist auf dem Fahrzeuggestell ein     hufeisenför-.          miger    Rahmen aus zwei     U-Schienen    11 und  12 fest gelagert, welcher die Trommel umgibt  und die Tragrollen 20 für das     hintereTrommel=     ende trägt. Ferner trägt dieser Rahmen am       obern    Teil seiner Stirnseite ein     Stück    Blech  13, an welchem der Deckel 10     mittelst    Schar  nier. 14 pendelnd gelagert ist. Der Deckel be  sitzt an seiner Innenseite einen zentrischen,  kegelförmigen, hohlen Ansatz 16 mit einem  Boden 18, und dieser Ansatz ragt bei  niederhängendem Deckel in das Innere  der - Trommel 1 hinein.

   Die schrauben  förmigen Bleche 5 in der Trommel sind  an ihrem den kegelförmigen. Ansatz 16       des'Deckels    umgebenden Teil ausgeschnitten,  so dass nur schmale Zungen 19 von ihnen  stehen bleiben, welche das eingeschüttete Gut  bei der Drehung der Trommel - emporheben  und nach     einwärts    in die schraubenförmigen  Kammern der Trommel gleiten lassen. Das  Einfüllen des Schüttgutes in die Trommel  geschieht durch     einen    Ausschnitt 17 im un  tern Teil der Wandung des kegelförmigen  Ansatzes 16. Damit sich im untern Teil der       Trommel,    in welchen das Schüttgut einfällt,.

    nicht zu viel Material ansammelt und von  rechts her kein Material in     diesen    Raum fal  len kann, besitzt der Kegelmantel des An  satzes 16     bei,    der rechten Ausschnittskante  der     Einfüllöffnung    17 eine     tangential    ange  setzte oder ausgebogene Flosse 25     (Fig.    3),  die sich in radialem Abstand von der Achse  so weit erstreckt, dass die Zungen 19 der       Förderbleche    5 gerade noch an der Flosse  ' vorbeigehen können. Die untere     Kante     der Flosse 25 ist mit der rechtsseitigen Aus  schnittkante der     Einfüllöffnung    17 durch  eine     Abschlusswand    26 verbunden.

   Die Zun  gen 19 der Bleche 5 nehmen unterhalb der  Flosse 25 das eingeschüttete Material nach    links mit, so dass sich links     neben    der Flosse  25 immer eine Mulde im     eingeschütteten    Ma  terial bildet, sobald nur eine Zunge 19 den  Materialhaufen passiert hat. Es wird dadurch  eine Überfüllung mit Material an der     Ein-          schüttöffnung    verhindert. Durch die Zungen  7.9 mitgenommenes und von oben teilweise  wieder zurückfallendes Material wird rechts  von der     Einschüttöffnung    durch die Zungen  19 der     Mitnehmerbleche    und durch die Flosse  25 abgehalten.

   Die Flosse kann auch dadurch  gebildet werden, dass die Kegelwandung des  Ansatzes 16 auf dem Teil, der die     Einschütt-          öffnung    17 besitzt, schneckenförmig eingezo  gen ist, so dass sich die     Abweisflosse    am übri  gen,     kreisrunden    Teil des Umfanges des An  satzes 16 bildet. Die Wirkung ist völlig die  gleiche.  



  . Die hintere Seite des Deckels besitzt einen  rahmenförmigen,     erhöhten    Teil 27 und darin  einen rechteckigen Ausschnitt 28. Der obere  Rahmenteil 27 ladet ein wenig weiter aus als  der untere, und an der     obern    Ausschnitt  kante ist     mittelst    Scharnier 29 eine Türe. 30  pendelnd angehängt, die sich durch ihr       Schwergewicht    in die senkrechte Hängelage       einzustellen.    sucht und gegen     die    Innenseite  des     Ausschnittrandes    anlegt.

   Wird das Ein  schüttgut aus einem Gefäss 31 in die Trommel  entleert, so wird mit dem Gefäss gegen die  Türe 30 gestossen und diese dadurch nach in  nen     in    die in     Fig.    1     punktiert    dargestellte  Lage     geschwenkt.    Sobald das     Einschüttge-          fäss    31 entfernt wird, fällt die Türe nach  aussen     wieder    zu. Innerhalb der untern Aus  schnittkante der Erhöhung 27 sind, zwei Auf  lager 32 angebracht, gegen welche das     Ein-          schüttgefäss    31 beim Entleeren gestützt wer  den kann.  



  An der Innenseite des Deckels ist eine       Abdichtung    gegen den Rand der Trommel  wandung vorgesehen. Dieselbe besteht aus  einem ringförmigen Dichtungsstreifen     33    aus  Leder,     Federmetall    oder     anderem    Material,  welcher an seinem -äussern Randteil     mittelst     eines     Flacheisenringes        34    an der Innenseite  des Deckels befestigt ist.     (Fig.    4). Innerhalb      des befestigten Teils des Ringstreifens     3$     ist unter denselben ein Ring 35 mit schräger       Pressfläche    geschoben und am Deckel befe  stigt.

   Dieser Ring drückt den Ringstreifen 33  von der Deckelfläche ab     und    zwingt ihn in  eine gegen den Rand der Trommelwandung  gerichtete Ausbauchung. Am Ende der Trom  melwandung 1 ist ein Schleifring 36 befe  stigt, gegen welchen sich der innere Rand  des     Dichtungsringes    33 legt. Der Dichtungs  ring erhält dadurch einen     Z-förmigen    Quer  schnitt und federnde Wirkung. Eine be  stimmte Höhe des     Dichtungsringes    und da  durch ein bestimmter Dichtungsdruck dessel  ben kann durch     Anschlagschrauben    am     Dek-          kel,    welche gegen     Widerlager    am Fahrzeug  gestell stossen, eingestellt werden.

   Die Fede  rung des -Dichtungsringes kann erhöht wer  den,     indem    unter den Dichtungsstreifen 37  ein Gummiring 38 geschoben wird, wie die       Fig.    5 zeigt. Dieser Gummiring wird durch  einen Winkelring 39 gegen den     Dichtungs-          ringstreifen    gepresst. Der Schleifring' an der  Trommel kann an dem Rande derselben mit  einem Flansch 40 vorstehen und der Dich  tungsring 37 um diesen Flansch greifen, um  ein Einfallen von Schüttgut unter den Dich  tungsring zu verhüten.  



  Zum Öffnen und Schliessen des Deckels  dienen zwei Stangen 41 und 42, die am un  tern Teil des Deckels an zwei mit demselben  verbundenen Schienen 43 und 44 aasgelenkt  sind und mit einem Quersteg 45 in Verbin  dung stehen, der auf. einer Spindel 46     ver-          schraubbar    ist. Die Spindel 46 trägt an ihrem  einen Ende ein Kegelrad 47, in welches ein  Kegelrad 48 eingreift, das sich am Ende einer  .Kurbelwelle befindet. Durch Drehen an der  Kurbel 49 kann der Deckel zwecks Entlee  rung der Trommel nach auswärts geschwenkt  werden, wie in     Fig.    1 mit strichpunktierten  Linien angedeutet ist.  



  Unterhalb des Deckels ist am Fahrzeug  gestell ein Fusshebel 50 angebracht, der mit  einem Gestänge 51 in Verbindung steht, das  zum Wechselgetriebe 6 für den Antrieb der  Trommel führt. Das Gestänge steht unter  Federwirkung 52, welche es nach vorn zieht.    Am Ende des Gestänges 51 ist ein Mit  nehmer 53 befestigt, welcher hinter das Aus  rücklager 54 für das Wechselgetriebe greift.  Wird auf den Fusshebel 50 gedrückt und da  durch die Stange 51 nach hinten gezogen, so  nimmt der     Mitnehmer    53 das     Ausrücklager     54 mit und schaltet das Wechselgetriebe aus.  Beim Loslassen des Fusshebels 50 - gleitet  die Stange 51 samt dem     Mitnehmer    53  zurück, ohne das     Ausrücklager    54 mitzuneh  men.

   Dieses sitzt fest auf der Schaltstange  9 und kann mittelst des Schalthebels 8 vom  Führersitz aus unabhängig von der Schalt  vorrichtung 50 wieder eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftfahrzeug für Schüttgut, insbeson dere für Müllabfuhr, bei welchem eine hin ten durch einen hängend gelagerten Deckel abgeschlossene Trommel nach beiden Rich tungen drehbar auf dem Fahrzeuggestell ge lagert und inwendig durch Förderbleche in schraubenförmige Aufnahmekammern unter teilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel an der Innenseite einen kegelförmigen, hohlen Ansatz mit einer Einfüllöffnung im untern Teil der Kegelwandung und an der Aussenseite einen erhöhten Teil mit einem durch eine Hängetüre verschlossenen - Aus schnitt besitzt, durch Schubstangen, die mit- telst eines Verbindungssteges auf einer Spin del -verschraubbar sind,
    geöffnet und ge schlossen werden kann und in der Schliesslage mittelst eines Dichtungsringes gegen einen Schleifring der Trommel anliegt, und ferner dass sich unterhalb des Deckels eine Vorrich tung zur Notausschaltung des Antriebes bei Störungen des Einschüttens befindet. UNTERANSPRVCHE: 1.
    Kraftfahrzeug für Schüttgut. nach Patent= anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der_ obere Teil der Erhöhung (27) am Deckel weiter ausladet als der untere Teil und an seiner obern Ausschnittkante die Türe so trägt, dass sie nach auswärts in die Schliesslage pendelt und nach innen durch Eindrücken geöffnet werden kann, wobei sich hinter der untern Ausschnittkante der Erhöhung Auflager (32) für das Ein- schüttgefäss befinden. 2.
    Kraftfahrzeug für Schüttgut nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der einen Ausschnittkante der Ein füllöffnung (17) im Kegelmantel des in- nern Ansatzes des Deckels ein eine Ab weisflosse bildender Teil (25) angeordnet ist,- den eine Querwand (26) mit der Aus schnittkante .der Einfüllöffnung verbin det und der das Zudringen von Material aus der Trommel zur Einfüllstelle verhin dert. 3.
    Kraftfahrzeug für Schüttgut nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring am Deckel aus einem mit dem äussern Rande befestigten Ringstrei fen (33) besteht und.durch einen schräg- wandigen Unterlagring (35) in Schräg stellung gegen den Schleifring an der Trommelwandung gezwungen wird. 4.
    Kraftfahrzeug für Schüttgut nach Patent -anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Unterlagsring unter dem Dichtungsring (37) aus einem elastischen Ring (38) be steht, der durch einen Profilring (39) ge gen den Dichtungsring (37) gepresst wird, und dass ferner der freie Rand des Dich tungsringes um einen in der Verlänge rung der Trommelwandung vorstehenden Flansch (40) des Schleifringes greift. 5.
    Kraftfahrzeug für Schüttgut nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich unterhalb des Deckels ein Fusshebel (50) in Verbindung mit einer Schaltstange (51) befindet, welche am Ende einen hin ter ein Ausrücklager des 'v#Techeelgetrie- bes des Motors greifenden Mitnehmer (53) trägt und .den Antrieb der Trommel in Notfällen von der Rückseite des Fahrzeu ges aus abstellen zu können.
CH126364D 1927-02-17 1927-05-28 Kraftfahrzeug für Schüttgut, insbesondere für Müllabfuhr. CH126364A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE126364X 1927-02-17
DE280327X 1927-03-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH126364A true CH126364A (de) 1928-06-16

Family

ID=25750921

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH126364D CH126364A (de) 1927-02-17 1927-05-28 Kraftfahrzeug für Schüttgut, insbesondere für Müllabfuhr.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH126364A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19808903A1 (de) Abfallbehälter mit aufschiebbarem Deckel
DE2454122A1 (de) Klosett
DE2703442A1 (de) Toilette
DE69800663T2 (de) Tragbare Toilette
DE2944307A1 (de) Muellpresse
CH126364A (de) Kraftfahrzeug für Schüttgut, insbesondere für Müllabfuhr.
AT112225B (de) Kraftfahrzeug für Schüttgut, insbesondere für Müllabfuhr.
DE3341683C2 (de) Presse zum Auspressen von Gutposten
DE78644C (de) Löffelrad für Kartoffelllegmaschinen
DE4003117C2 (de) Container für die Lagerung oder den Transport von Schüttgut oder Flüssigkeit
EP0106260B1 (de) Hubkippvorrichtung für grossvolumige Klappdeckel-Müllbehälter
DE102022115136B4 (de) Vorrichtung zum Ablassen eines fluiden Mediums aus einem Behälter
DE1517847A1 (de) Bodenverschluss fuer Laeuterbottiche
AT200065B (de) An Müllabfuhrwagen anzubringende Mülltonnenentleerungsvorrichtung
DE3715994C2 (de)
DE2432474C2 (de) Presse zum Verdichten und Auspressen von Flüssigkeit
DE539512C (de) Beschickungswagen fuer Sinterungseinrichtungen
DE354142C (de) Druckluftpressvorrichtung zum Trocknen von Schlamm und aehnlichem Gut
DE522713C (de) Kartoffelwaschmaschine mit einem um eine senkrechte Achse umlaufenden Ruehrwerk
DE46039C (de) Abtritt mit getrennter Abführung der festen und flüssigen Abgangsstoffe
DE224238C (de)
DE3644878C2 (de)
AT239687B (de) Fahrbare Betonieranlage
DE4203029A1 (de) Vorrichtung zum ruehren von teig
CH392356A (de) Fahrbare Betonmischmaschine