CH126384A - Selbsttätig wirkende Umschaltvorrichtung zum wechselweisen Füllen und Entleeren von unter Druck gefüllten Messgefässen. - Google Patents

Selbsttätig wirkende Umschaltvorrichtung zum wechselweisen Füllen und Entleeren von unter Druck gefüllten Messgefässen.

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CH126384A
CH126384A CH126384DA CH126384A CH 126384 A CH126384 A CH 126384A CH 126384D A CH126384D A CH 126384DA CH 126384 A CH126384 A CH 126384A
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Paul Breitschuh
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Paul Breitschuh
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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Description


      Selbsttätig    wirkende Umschaltvorrichtung zum     wechselweisen    Füllen     und    Entleeren  von unter Druck gefüllten     IVTessgefässen.       Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  selbsttätig wirkende Umschaltvorrichtung  zum wechselweisen Füllen und Entleeren von  unter Druck gefüllten     Messgefässen,    mit einem  durch den Förderdruck betätigten Umsteuer  organ zur Verbindung der     Messgefässe    mit  der Druck- und     Abflussleitung.    Das Wesen  der     Eifindung    besteht darin, dass das Um  steuerorgan zur Betätigung eines mit ihm in  Verbindung stehenden,

   die Druck- und Ab  flussleitung überwachenden     Reiberhahnes    von  zwei Membranen hin- und herbewegt wird,  die je eine Kammer abschliessen, welche  Kammern mit den beiden Verbindungsleitun  gen zwischen dem     Reiberhahn    und den     Mess-          gefässen    verbunden sind.  



  Auf .der Zeichnung ist. ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 ist ein Vertikalschnitt, und       Fig.    2     teilweise    ein Querschnitt, teilweise  eine Ansicht von     links    der     Fig.    1.  



  An dem Gehäuse 1 eines     Vierweghahnes     mit durch Feder 2 auf seinen Sitz     gediück-          tem,    dauernd gut dichtendem     Reiber    3 ist         ein    hohler Vorbau 4 befestigt, in welchem  gleichachsig zum     Reiber    eine kurze Achse 5  gelagert ist.

   Der in einer Achsbüchse 6 durch  einen Keil 7 fest     verbundene        Reiberfortsatz          3''und    die Achse 5 liegen in der Achsbüchse  mit schräg zur     Reiberachse    geschnittenen       Stirnflächen    8 aneinander, so dass beim Dre  hen der Achse 5, die auf der dem     Reiber     entgegengesetzten .Seite durch ein Kugel  lager 9 gegen     achsiales.    Verschieben gesichert  ist, der     Reiber    entgegen der Wirkung der  Feder 2 von seinem     Sitz    :abgehoben und     ge--          dreht    werden kann.

   An den beiden seitlichen  Rohrstutzen 10 und 11 des     Hahngehäuses     sind Rohrwinkel 12 angeschlossen; welche die  beiden     wechselweise    zu füllenden, in     Fig.    2  nur durch dünne Linien angedeuteten     Mess-          gefässe    13 und 13'     tragen.    An den Rohr  stutzen 14 ist die Druckleitung 14' einer  Pumpe und an den Rohrstutzen 15 eine Ab  flussleitung 16 angeschlossen. Auf der Achse  5 sitzt eine     Kurbel-    17 fest,- die am freien  Ende nach vorn.     (Fig.    1, links) gebogen und  mit einer liegenden     Gleitrolle    18 ausgerüstet  ist, die zur Betätigung eines.

   Schalthebels<B>19</B>           eines    an einem Deckel 20 des Vorbaues 4 an  geordneten, nicht zur Erfindung gehörenden  Zählwerkes     dient.    Die am obern Ende eine  Öse 21     aufweisende    Achse 22 der     Gleitrolle     18 ist mit einer Feder 23 verbunden, welche  dazu     dient,    die Kurbel 17 aus ihrer Mittel  stellung     in    die     eine    oder andere Endstellung  zu bewegen und in derselben zu halten. Die       beiden!    Endstellungen der Kurbel 17 liegen  um<B>90'</B> auseinander und sind durch An  schläge 24 begrenzt.

   Der Vorbau 4 ist auf  beiden     Seiten    je durch eine Membran 25 und  eine     Kappe    26 abgeschlossen,     die    zusammen  je eine     Kammer    27     bezw.   <B>-28</B> bilden.

   Die  Kammer 27 ist durch     einen    Kanal 29 mit  dein einen Seitenstutzen     (Verbindungsleitung     zwischen Hahn und     Messgefäss)    und die Kam  mer 28 durch einen Kanal 30 mit dem an  dern Seitenstutzen des     Hähngehäuses    in Ver  bindung, so dass er in dem betreffenden     Mess-          gefäss    auftretende Füllungsdruck sich in der  entsprechenden Kammer 27 oder 28 geltend  macht und die dieselbe     einwärts    begrenzende  Membran 25 ausbaucht     (Fig.    2, links, punk  tiert angedeutet).

       Zwischen    den beiden Mem  branen 25 ist das     Umsteuerorgan    für den       Reiberhahn    in Form einer Stange 31 ange  ordnet, die in zwei Lagern 32     achsial        ver-          sehiebbar    geführt und an den Enden mit  je     einem    Teller 33 mit     ,bombierter    Stoss  fläche versehen ist. Zwischen den beiden La  gern 32 sitzt auf der Stange 31 eine Gabel  34 fest, in welche mit ausreichendem Spiel  ein mit einer Gleitrolle 35 ausgestatteter Arm  36 .der Kurbel 17 ragt. -     Die,    beiden Lager 32  begrenzen den Hub der Stange 31.  



  Kurz zusammengefasst, ist die Wirkungs  weise der beschriebenen Umschaltvorrichtung  folgende:  Die     Messgefässe    sind unter Druck zu  füllen. Nach     Fig.    2     _ist    das     Messgefäss    13 zu  füllen.     Ist    dasselbe voll und unter Druck,  so wird durch den sich auch in der Kam  mer 27     geltend    machenden     Druck    die Mem  bran 25 nach rechts ausgebaucht, wodurch  die Stange 31 um     etwas    mehr als ihren hal  ben Hub ebenfalls nach rechts verschoben  wird.

   Durch den betreffenden Arm ihrer    Gabel 34 wird die Kurbel 17 entgegen der       Wirkung    der Feder 23 etwas über ihre       Mittelstellung    hinaus nach rechts gedreht.  Die Feder 23 dreht     dann    die Kurbel 17 wei  ter in die andere in     Fig.    2 durch eine strich  punktierte     Linie    angedeutete Endstellung,  woran sie infolge des Spiels in der Gabel 34  nicht     gehindert    ist.

   Dadurch wird auch der       Reiberhahn    umgestellt, so     @dass    das     Messgefäss     13 mit der Ablaufleitung und das     Messgefäss     13' mit der     Druckleitung    der Pumpe in Ver  bindung gebracht ist. Mit dem Umschalten  des     Reiberhahnes        wird    auch das Zählwerk       betätigt.    Wird dann das     Messgefäss    13' gefüllt,  so wiederholt sich der beschriebene Vorgang  von neuem.  



  Die beschriebene und     dargestellte    Um  schaltvorrichtung hat gegenüber bekannten  Vorrichtungen mit als     Umsteuerorgan    die  nenden Kolben oder Flügeln den Vorteil, dass  der Umschaltmechanismus mit der Förder  flüssigkeit nicht in Berührung kommt und,  abgesehen von der     Stopfbüchsei    der     Reiber-          achse,        keine    beweglichen Teile mit Abdich  tungsorganen vorhanden sind. Um auch an  den     Membranen    keine Stellen zu schaffen,  die undicht werden könnten, ist die Schub  stange 31     mit    ihnen nicht starr verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätig wirkende Umschaltvorrichtung zum wechselweisen Füllen und Entleeren von unter Druck gefüllten Messgefässen, mit einem durch den Förderdruck betätigten Um steuerorgan zur Verbindung der Messgefässe mit der Druck- und Abflussleitung, dadurch gekennzeichnet, dass das Umsteuerorgan zur Betätigung eines mit ihm in Verbindung stehenden,
    die Druck- und Abflussleitung überwachenden Reiberhahnes von zwei Mem branen hin- und herbewegt wird, die je eine Kammer abschliessen, welche Kammern mit den beiden Verbindungsleitungen zwischen dem Reiberhahn und den Messgefässen ver bunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass' das Umsteuer- brgan eine quer zur Reberachse liegende, längsverschiebbare Stange ist, die zwischen den beiden Kammern liegt, welche auf der einander näheren Seite durch die Mem branen 'abgeschlossen sind. 2. Vorrichtung nach. Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass idie Umsteuerstange, an den Enden mit Stosstellern versehen ist, auf welche die Membranen zur Verschiebung der Stange lose anliegend wirken.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umsteuerstange eine Gabel trägt, in welche.mit Spiel eine auf der Reiberachse festsitzende Kurbel eingreift, die von der Umsteuerstange aus der einen Endstellung etwas über ihre Mittelstellung hinausbewegt, durch eine Feder in :die ;andere Endstellung weiter bewegt wird.
CH126384D 1927-04-21 1927-04-21 Selbsttätig wirkende Umschaltvorrichtung zum wechselweisen Füllen und Entleeren von unter Druck gefüllten Messgefässen. CH126384A (de)

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CH126384D CH126384A (de) 1927-04-21 1927-04-21 Selbsttätig wirkende Umschaltvorrichtung zum wechselweisen Füllen und Entleeren von unter Druck gefüllten Messgefässen.

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