CH126526A - Webstuhl zur Herstellung von Rohr- und dergleichen Geweben. - Google Patents

Webstuhl zur Herstellung von Rohr- und dergleichen Geweben.

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CH126526A
CH126526A CH126526DA CH126526A CH 126526 A CH126526 A CH 126526A CH 126526D A CH126526D A CH 126526DA CH 126526 A CH126526 A CH 126526A
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Inventor
Steinlin Dr Moritz
Walter Holderegger
Original Assignee
Steinlin Dr Moritz
Walter Holderegger
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Webstuhl zur Herstellung von Rohr- und dergleichen Geweben.    Vorliegende Erfindung betrifft einen     Web-          stahl    zur Herstellung von Rohr- und     derglei-          eben    Geweben nach dem Patelitanspruch des  Hauptpatentes,beiwelchem     übereinemzurAuf-          nahme    des einen Endes der Staken eingerich  teten, inHöhenriektungverschiebbaren Träger  Führungen für die Staken angeordnet sind,  welche mit den Staken um deren Austritts  punkte aus dem Träger bezw.

   aus dem ferti  gen Gewebeteil schwenkbar sind und jeweils  mittelst senkrecht zur vertikalen     Längsmittel-          ebene    des Webstuhls verschiebbaren Organen  behiifs Bildung eines Faches wechselweise  in ihre beiden äussersten Schwenklagen ver  bracht werden können, wobei Vorrichtungen  vorgesehen sind, um mit den Staken zu     ver-          wAende    Einlagen in das jeweils gebildete  Faeh einzubringen, und wobei ferner     zwi-          sehen    die Stahenführungen greifende Häm  mer vorgesehen sind, um jede neue einge  brachte Einlage der vorherigen gegenüber auf  ihrer ganzen Länge gleiehmässig einzuordnen.  



  Die zusätzliche Erfindung besteht darin, dass  zum Einbringen der mit den Stahen zu     ver-          webenden    Einlagen von oben her in das  durch die Staken gebildete Fach endlose    Transportorgane mit zum Mitnehmen der  Einlagen eingerichteten Gliedern vorgesehen  sind, während zum Ausschwenken der Sta  ken mittelst der Stakenführungen behufs  Fachbildung, auf zur Weblade parallelen ho  rizontalen Stossschienen versetzt zueinander  angeordnete Stossgabeln vorgesehen sind, wo  bei die Stossschienen derart gesteuert werden,  dass sie zum Wechseln des Faches jeweils in  ihrer Längsrichtung zueinander verschoben  werden, und dadureh ihre Stossgabeln in den  Bereich anderer Stakenführungen gelangen,

    während sie zum Ausschwenken der Staken  führungen von der einen Grenzlace in die     an-     dere quer gegeneinander hin bewegt werden.  Der Erfindungsgegenstand ist in der  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele  dargestellt, und es zeigt:  Fig. 1 eine Vorderansicht desselben, Fig.

    2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 eineii  Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,       Fig.    4 einen     Grundriss    zu     Fig.   <B>1,</B>     Fig.     <B>5</B> bis<B>10</B> Schnitte nach den Linien     B-B,          C-C,        D-D,        E-E,        F-F    und     G-G    der       Fig.    2,     Fig.   <B>11-</B> einen Schnitt nach der Linie      H-H der Fig. 3 in grösserem Massstabe, Fig.  12 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig.

    11, Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie  K-K der Fig. 3 in grösserem Massstabe,  Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie L-L  der Fig. 13, Fig. 15, 16, 17 eine Einzelheit  in Vorderansicht, mit teilweisem Schnitt, Sei  tenansicht und Grundriss, Fig. 18 eine Einzel  heit in grösserem Massstabe in Grundriss, Fig.  19 eine Seitenansicht zu Fig. 18, Fig. 20 eine  Gruppe von Einzelheiten in grösserem     Mass-          stabe,    in Seitenansicht, Fig. 21 einen Schnitt  nach der Linie M-M der Fig. 20, Fig. 22  eine weitere Gruppe von Einzelheiten in grö  sserem Massstabe in Seitenansicht, Fig. 23 ei  nen Schnitt nach der Linie N-N der Fig. 22,  Fig. 24 eine Einzelheit in Seitenansicht und  Fig. 25 eine Vorderansicht zu Fig. 24.  



  Die beiden Gestellteile 1, 2 sind an ihren  Fussenden durch die als Auftritte dienenden  Traversen<B>3</B> und oben durch eine Traverse 4  unter sich verbunden. Der linksliegende Ge  stellteil 1 trägt in den an ihm befestigten La  gern 5 die Antriebswelle 6. Auf dieser ist       einerends    ein Handrad<B>7</B> und     anderends    eine  Leerscheibe 8, eine Antriebsseheibe 9 und ein  Stirnrail 10 vorgesehen. Der Drehsinn der  Welle 6 ist durch den Pfeil P (Fig. 1) vor  gemerkt. Das Stirnrad 10 steht mit dem auf  der Exzenterscheibenwelle 11 befestigten  Gegenrad 12 in Eingriff. Das Übersetzungs  verhältnis der beiden Stirnräder ist 1 : 1, so  dass die auf der Welle 11 befestigten Exzen  terscheiben 13, 14, 15, 16, 17, 18 mit der  gleichen Drehgeschwindigkeit drehen wie die  Antriebswelle 6.

   Jederder     genanntenExzen-          terscheiben    ist ein auf der in den Lagern<B>5</B>  festsitzender Achee 19 schwenkbarer Exzenter  hebel 20, 21, 22, 23, 24, 25 zugeordnet. Die  Kurvenscheiben sind mit Führungsnuten 26,  27, 28, 29, 30, 31 (Fig. 5 bis 10) -versehen,  in welche jeweils ein an den zugehörigen Ex  zenterhebeln angeordneter Führungsstift ein  greift.  



  Die Welle 33 ist in den den Gestellteilen  1, 2 aufgesetzten Lagern 32 gelagert. Ihr An  trieb erfolgt durch das     Stirnräderpaar   <B>35,</B> 34,  welches im Übersetzungsverhältnis 2 : 1    steht. Das Rafl 35 steht in starrer Verbindung  mit dem     Exzenterrad   <B>36,</B> so     dass    beide um den  Lagerzapfen 37 drehen. Das Exzeuterrad 36  steht im Übertragungsverhältnis 1 : 1 mit  dem     Exzenterrad   <B>38</B> in Eingriff, welches mit  dem Kegelrad 39 gemeinsam um den Zapfen  40 dreht. Das Kegelrad 39 steht seinerseits  mit dem Kegelrad 41 im Übersetzungsverhält  nis 1 : 1 im Eingriff, das auf der in den La  gern 43, 44 gelagerten Welle 42 festsitzt.

   Das  auf der Welle 422 befestigte Schraubenrad 45  steht mit dem auf der Antriebswelle 6 befe  stigten Schneckenrad 46 im Übersetzungsver  hältnis<B>1 : 1</B> im Eingriff. Die Welle<B>33</B> wird  also zwei Umdrehungen ausführen, während  die Antriebswelle<B>6</B> und die     Exzenterschei-          benwelle   <B>11 je</B> nur eine Umdrehung ausfüh  ren, Auf der Welle<B>33</B> sind die Kettenräder  47 in ihrem     Abstande    voneinander verstellbar  mittelst Klemmschrauben befestigt und die  Schwingen 48 schwingbar angehängt, -wobei  die Stellringe 49 das seitliche Verschieben der  Schwingen 48 auf der Welle<B>33</B> und die  Stellringe<B>50</B> ein Verschieben dieser Welle  nach ihrer Längsachse verhindern.

   Die freien  Enden der Schwingen sind durch eine Achse  <B>51</B> unter sich verbunden, welche die Ketten  räder<B>52</B> lose drehbar und     oeo-en    seitliche Ver  schiebungen durch Stellringe<B>53</B> gesichert  trägt. Über die     Kettenräder    47 und<B>52</B> sind  Transportketten 54 gelegt, welche<B>je</B> ein Ket  tenglied<B>55</B> aufweisen, das zwecks     Ergreifens     und     Mitführens    des     Eintragmaterials    ein       Winkelstüek   <B>56</B> aus mehrfach abgebogenem  Federdraht und ein starres Winkelstück<B>57</B>  trägt     (Fig.    24,<B>25),</B> derart,

       dass    zwischen die  selben eingebrachtes     Eintragmaterial    zum  Transport festgeklemmt wird und zur<B>Ab-</B>  gabe leicht wieder herausgezogen werden  kann.  



  Das Ausschwenken der     Schwinolen    48 er  folgt von der     Exzenterscheibe   <B>17</B> aus, welche  mittelst Hebel 24 die diesem durch den Len  ker<B>58</B> verbundene     Zugstauge   <B>59</B> bewegt.     An-          dernends    ist dieser Zugstange der Hebel<B>60</B>       angelenkt,    der zum     Verschweiaken    der in den  Lagern<B>61</B> gelagerten Welle<B>62</B> auf dieser  festsitzt. Auf der Welle<B>62</B> sind die mittelst      der Lenker 64 mit der Welle 51 verbundenen  Hebel 63 befestigt, deren freie Enden ausser  den Lenkern 54<B>je</B> ein Hebel<B>65</B>     angelenkt     ist, welche zur Drehbewegung der Welle 66  dienen.

   Diese ist in den Lagern 67 gelagert  und trägt die beiden seitlich auf ihr verstell  baren Zuführhebel 68. Zwischen diesen ist  eine von den auf der die Lager 67 verbinden  den Stange 71 angeordneten Trägern 70 ge  tragene Tischplatte 69 angeordnet. Die Zu  führhebel 68 könnten auch in an der Tisch  platte angeordnete Schlitze eingreifen,  Die senkrechten Führungen<B>72</B> für den  Stakenträger T (Träger der die Webkette bil  denden Staken) sind an den Gestellteilen 1,  2 befestigt. Die Kopfstüake 73 des Staken  trägers tragen durch die Führungen 72       tn     geführte Rollen 74 und sind unter sich durch  <B>b3</B>  Verbindungsstancren 75, sowie durch eine  n<B>Z,</B>  Verstrebung 76 verbunden.

   Die Verbin  dungsstangen<B>75</B>     und    die Verstrebung<B>76</B>  tragen Lagerungen<B>77, 78,</B> welchen die  <B>Z,</B>  parallelen Schienen 79 aufliegen. Diese letz  teren dienen zur Aufnahme der Sockel 80  (Fig. 15 bis 17), in deren Bohrungen 81 die  Staken einerends eingesteckt werden. Diese  Sockel sind mittelst Muttern 82     festge-          sehraubt    und weisen verschiebbare Rückhal  tungen<B>83</B> auf, deren Spitzen 84 so abgebogen  sind,     dass    sie unter Wirkung von Federn<B>85</B>  in das Ende der eingesteckten Staken ein  dringen.  



  Oberhalb der Sochel 80 sind die Staken  in Rohren 86 aeführt. Diese Rohre hänaen       zn        kD     mit ihren Kopfstücken<B>87</B> in Traggabeln<B>88,</B>  <B>89,</B> welche, die Gabelenden gegeneinander  gerichtet, auf Schienen 90, 91 paarweise  einander gegenüber befestigt sind, der  art, dass der Eintrag, (Schuss) zwischen  den Gabeln<B>88, 89</B> hindurchgeführt werden  kann. Die Schienen 90, 91 ruhen auf Trägern  <B>92</B> auf, welche an Prismen<B>93</B> befestigt sind,  die von Tragarmen 94 getragen an den Ge  stellteilen 1, 2 befestigt sind. Auf den Pris  men<B>93</B> sind die vordern Kopfstücke<B>95</B> und  die hintern Kopfstücke 96 verschiebbar auf  gesteckt.

   Die beiden vordern Kopfstücke 95    und die beiden hintern Kopfstücke 96 sind je  durch     Verbindungsstangen   <B>97, 98</B> unter sieh  verbunden und tragen auf den die Kopf  stücke gleicherweise verbindenden Stossschie  nen 99, 100 Stossgabeln 101, 102. Die letzte  ren dienen zur Fachbildung durch Hin- und  Herschwenken der Staken mittelst der Rohre  86.  



  Um die Faclibildung, das heisst das     Ver-          schwenken    der Staken vor und hinter die  Webebene zu bewirken, sind die Stossschie  nen 99, 100 gegeneinander hinverschiebbar.  Dieses Verschieben geschieht mittelst der  Hebel 103, 104 (Fig. 3, 20, 21, 22, 23), wel  che an ihren freien Enden Gleitkörper 105  tragen, die zwischen senkrechten Führungen  106 der Kopfstücke 95 bezw. zwischen senk  rechten Führungen 107 der Kopfstücke 96  hineinragen.

   Die Hebel 104 sitzen auf einer  Welle 108, die beiderends Hebel 109, 110  trägt, von denen der erstere, 109, mit einem  an seinem freien Ende angeordneten     Gleit-          körper    111 (Fig. 20, 21) in eine wagrechte  Bahn tritt, welche in einem an der senkrech  ten Schubstange 112 befestigten Führungs  körper 113 angeordet ist. Der     andernendsvor-          gesehene    Hebel 110 greift mit einem     Gleitkör-          per    114 in eine am Hebel 115 angeordnete  Bahn ein, so dass jeweils der Hebel 115 durch  den Hebel<B>110</B> ausgeschwenkt wird.

   Der He  bel<B>1.15</B> sitzt auf der gleichen Achse wie der  rechtsseitige Hebel<B>103.</B> In die Verlängerung  derjenigen Bahn, in welcher der     Gleitkörper     <B>111</B> läuft, tritt -ein     Gleifkörper   <B>116</B> ein,     der     am Hebel<B>117</B> angeordnet ist, so     dass    auch die  ser Hebel in gleicher Weise wie der Hebel<B>109</B>  durch die Stange 112     ausgesehwenkt    wird.

    Der Hebel<B>117</B> steht in Bewegungsverbin  dung mit dem linksseitigen Hebel<B>103,</B> so     dass     sämtliche Hebel<B>103</B> und 104 durch die  Stange 112 gleichzeitig und     gleichmäSig          aus-eschwenkt    werden, daher auch die     Schie-          ilen   <B>99</B> und<B>100</B> einander auf der ganzen  Länge gleichmässig genähert und wieder von  einander entfernt werden. Das Heben und  Senken der Schubstange 112 erfolgt von der       Exzenterscheibe   <B>16</B> aus durch Anheben und  Senken des     Exzenterhebels   <B>23,</B> dessen      Schwenkende mittelst Lenker 118 mit der  Schubstange 112 verbunden ist (Fig. 8).  



  Indem nun zwecks Fachbildung durch die  Staken, deren Führungsrohre<B>86</B> abwechselnd  zu schränken sind, sind diese wechselweise  vor und hinter die Webebene zu schwenken  und dabei abwechselnd in ihrer Reihenfolge,  so     dass    zum Beispiel zunächst das erste,  dritte, fünfte usw. Rohr mit den Staken nach  vorn und das zweite, vierte, sechste usw.  Rohr mit den Staken nach hinten ausge  schwenkt wird, darauf nach Einbringen des  Eintrages umgekehrt, das heisst das erste,  dritte, fünfte usw. Rohr nach hinten und die  andern nach vorn zu schwenken sind.

   Zu die  sem Zwecke sind die Stossschienen 99, 100  ausser gegen und voneinander auch nach ih  rer Längsrichtung verschiebbar, und zwar  gleichzeitig, aber in jeweils entgegengesetz  tem Sinne, so dass während die eine Stoss  scheibe von links nach rechts verschoben  wird, die andere von rechts nach links- ver  schoben wird und umgekehrt. Die Verschie  bung erfolgt jeweils um den Abstand a (Fig.  1) der Achsen zweier benachbarter Rohre86.  



  Die Längsverschiebung der Stossschiene  99 geschieht von der Exzenterscheibe 18 aus,  durch deren Führungsnute 31 der Ex  zenterhebel 25 ausgeschwenkt wird (Fig.  10.) Diesem folgt der ihm mittelst Len  ker 119 verbundene senkrechte Schaft 120,  wodurch der diesem letzteren oben ange  lenkte Hebel 121 und der mit diesem in Be  wegungsverbindung stehende Hebel 122 (Fig.  1, 20) verschwenkt wird. Das freie Ende des  Hebels 122 ist mit einem Gleitkörper 123  versehen, der zwischen die auf dem in Fig. 1  linksliegenden Kopfstück 95 vorgesehenen  senkrechten Führungen 124 eingreift und  beim Verschwenken des Hebels 122 eine Längs  verschiebung der Stossschiene 99 bewirkt.

   In  ähnlicher Weise wird die Stossschiene 100 nach  ihrer Längsrichtung von der     Exzenterscheibe     14 aus verschoben, indem durch die Kurven  nute 27 der Exzenterhebel 21 versehwenktwird  (Fig.6),mittelst welchem die ihm mittelst Len  ker 125 angelenkte Zugstauge 126 und damit  der im Lager 127 schwenkbare Winkelhebel 128    ausgeschwenkt wird, dessen freies Ende mit  einem Gleitkörper 129 (Fig. 2, 20) zwischen  die auf dem linksseitigen Kopfstück 96 an  geordneten senkrechten Führungen 130 ein  greift, so dass beim Verschwenken des Hebels  128 die Stossschiene 100 nach ihrer Längs  richtung verschoben wird.

   Da die Stossschie  nen jeweils nur einer Querverschiebung vor  gehend nach der einen oder andern Seite hin  zu verschieben sind, sind die     Exzenternuten     27, 31 so ausgebildet, dass die Exzenterhebel  bei einer Umdrehung der     Exzenterscheiben     14, 18 jeweils nur angehoben oder nur nach  unten gedrückt werden, so dass ein Zurück  ziehen der Stossschienen in die vorgehende  Lage erst bei der zweiten Umdrehung der be  treffenden Exzenterscheibe erfolgt. Der     Ab-          standder    Stossgabeln 101, 102 auf den Stoss  schienen 99, 100 ist doppelt so gross als der  Abstand a, in welchem die Rohre 86 ange  ordnet sind.

   Indem mittelst der Stossgabeln  jeder Stossschiene jeweils nur je die zweite       Sta,ke    ausgeschwenkt werden soll, vorausge  setzt,     dass    nicht eine besondere Webart zur  Ausführung gelangen soll, sind die Stossga  beln beider Stossschienen in den Arbeitsstel  lungen derart zueinander versetzt,     dass    beim  Vorstossen der Stossschienen gegen die     Web-          ebene    hin die Stossgabeln -der einen Schiene  in die Lücken zwischen den Stossgabeln der  andern Schiene eintreten.  



  Über dem     Stakenträaer    T sind Führungs  walzen<B>131, 132</B> erst zur Führung der Staken  und späterhin des Gewebes vorgesehen, von  welchen die letztere seitlich in verschiebba  ren Lagern<B>1033</B>     (Fig.   <B>13,</B> 14) gelagert ist und       mittelst    Federn 134 gegen die Führungs  walze<B>131</B>     gepresst    wird.  



  Die Zugstange<B>135</B> ist mittelst Lenker  <B>136</B> mit dem     Exzenterhebel   <B>22</B> gekuppelt,  welcher von der     Exzenterscheibe   <B>15</B> aus     mit-          telst    Kurvennute<B>28</B> gesteuert wird     (Fig.   <B>7).</B>  Diese Zugstange dient zum     Aussehwenken     des Hebels<B>137,</B> der auf der Welle<B>138</B> fest  sitzt, welche in den Lagern<B>139</B> auf der  Rückseite der     Gestellteile   <B>1,</B> 2 drehbar ge  lagert ist. Auf der Welle<B>138</B> sitzen die He  bel 140 fest, denen die Lenker 141     angelenkt         sind, die andernends durch eine Hammer  stange 142 unter sich verbunden sind.

   Die  beiden Enden der Hammerstange sind in Füh  rungen 143 geführt, so dass deren Auf- und  Abwäxtsbewegung eine zwangsläufige ist. Auf  der Hammerstange 142 sind die Daumen 144  tragende, die einzelnen Hämmer darstellenden  Körper 145 befestigt.  



  Mittelst der Schubstange 146, welche     mit-          telst    Lenker 147 mit dem Exzenterhebel 20  gekuppelt ist (Fig. 5), der unter Wirkung der  Exzenterscheibe 13 steht, wird mittelst des  Hebels 148 die Fingerwelle 149 zum Aus  schwenken gebracht, auf deren Enden die  Hebel 150 (Fig. 11, l2) festsitzen, denen  Lenker 151 angelenkt sind. Mittelst diesen  Lenhern 151 wird je ein Führungskörper 152  auf den an den Gestellseitenteilen 112 befe  stigten wagrechten Führungen 153 hin-und her  geschoben. In diesen Führungskörpern ist die  Welle 154 drehbar gelagert, welche auf Stell  ringen 155 Finger 156 trägt.

   Die Welle 154  steht unter Wirkung von beidendig     angeord-     neten Federn 157, die eine rends je an einem  an der Welle 154 angeordneten Dorn 158 be  festigt sind, während sie     andernends    einem  auf dem Führungskörper 15 2 angeordneten Ge  genanschlag 159 anliegen, wodurch der Welle  154 das Bestreben erteilt wird, mit dem auf  ihr befestigten Anschlag 160 dem Gegenan  schlag 159 anzuliegen.  



  161 sind die Stützen eines vor die Ma  schine zu stellenden zur Aufnahme des Ein  tragmaterials dienenden Gestelles. Die Stüt  zen tragen unter sieh durch Verbindungs  stangen 162 verbundene Rahmenteile 163 mit  zum abteilungsweisen Halten des Eintrag  materials dienenden Dornen 164. Die Rah  menteile 163 sind mit einem weitmasehigen,  einen Boden bildenden Drahtgeflecht 165 be  spannt.  



  Die Arbeitsweise der Maschine ist fol  gende:  Als Ausgangslage diene die in Fig. 1 bis  4 dargestellte Lage, in welcher ein Eintrag  zur Bildung eines Schusses von den Winkel  stücken<B>56, 57</B> ergriffen und bereits senkrecht  über das durch Schränken der Staken gebil-    dete, oben offene Fach geführt ist (Fig. 2,  3). Bei Weiterbetätigung der Maschine wird  nun mittelst der Kette 54 das Eintragmate  rial von oben her zwischen die Rohre 86 ge  bracht.

   Sobald dasselbe in die Nähe des un  tern Endes der Rohre 86 gelangt, wird     mit-          telst    des Kurvennutenteils b der Kurvennute  30 der Kurvenscheibe 17 die Achse 51 etwas  nach vorn geschwenkt, so     dass    der Eintrag  durch die nach vorn aus der Webebene, aus  geschwenkten Stakenrohre aus den Winkel  stücken<B>56, 57</B> ausgezogen wird und im  Fache zurückbleibt. Bei der Weiterbewegung  der Ketten 54 nimmt die     Ausschwenkung    der  Schwingen 48 noch etwas zu, bis sich die  Winkelteile 56, 57 in der Nähe der Tisch  platte<B>69</B> befinden.

   Es sind auch     dieexzentri-          scheu    Räder<B>36, 38</B> so angeordnet,     dass    die  Ketten 54     da.lin    die kleinste Geschwindigkeit  haben, wenn die Kettenglieder     55    in der Tisch  platte<B>69</B> vorbeigezogen werden. Während  des     Vorziehens    der Achse<B>51</B> führen die     Zu-          führhebel   <B>68</B> eine Schwenkbewegung gegen  die Webebene hin aus. Sie erreichen den gröss  ten Ausschlag in demjenigen Momente, wo die  Kettenglieder     55    vor der Tischplatte<B>69</B> sich  vorbei bewegen.

   Damit wird ermöglicht, eine  auf der     Tiscliplatte   <B>69</B> gelegte     Schugeinlage          k#   <I>in</I>  mittelst der Hebel<B>68</B> zwischen die Winkel  stücke<B>56, 57</B> zu bringen.  



  <B>In</B> demjenigen Momente, in welchem die  Einlage in eine tiefere Lage gelangt, als die  Hammerdaumen 144 in ihrer     Aussergebrauchs-          lage    einnehmen, beginnt die Hammerstange  142 unter Wirkung der     Exzenterseheibe   <B>15</B>  sich nach unten zu verschieben. Dabei wird  die     Hammerstaage    durch die Führungen 143  so weit nach vom gedrückt,     dass    die Daumen  144 oberhalb der Einlage zwischen die     Rbhre     <B>86</B> in die     Webebene    treten.

   Durch die  Hammerdaumen, die der Einlage nacheilen,  ,wird die inzwischen von den Winkelstücken  <B>56, 57</B> frei gegebene Einlage schlagartig nach  unten     gepresst,    wobei sie auf ihrer ganzen  Länge parallel zur ersten Einlage eingeordnet  werden. Durch     da.s    schlagartige Niederpres  sen mittelst der Hammerdaumen 144, -welche  nach Beendigung ihrer Bahn durch die Ex-      zentersclieibe 15 wieder in ihre Bereitschafts  lage zurückgeführt werden, erfolgt gleichzei  tig die Schaltung des Gewebes nach unten, in  dem durch den     Druek    der     Hammerdaunien     das Gewebe mitsamt dem Kettenstakenträger  T um die Dicke der Einlage und ihren Ab  stand von der vorherigen Einlage nach unten  gedrückt wird.

   Um Unregelmässigkeiten in  der Schaltung und damit Fehler im Gewebe  zu verhindern, werden anfänglich die Staken  späterhin das Geflecht durch die Führungs  walzen 131, 132 geführt. Ausserdem ist der  Stakenträger T mittelst Gegengewichlen 166  ausgewichtet, die an über Rollen 168, 169 ge  führten Kettenzügen 167 aufgehängt und  deren Ketten an den Kopfstücken 73 befe  stigt sind.  



  Nach Einbringen der Einlage in das  Fach erfolgt die Bildung eines neuen Faches,  wozu die Staken durch Verschwenken der  Rohre<B>86</B> über die Webebene hinaus wie oben  dargetan, mittelst der Stossgabeln 101, 102,       verschwenkt    werden, worauf die Stossschienen  in ihre Ausgangslage zurückkehren und  schliesslich noch, um den folgenden Fach  wechsel vorzubereiten, die Längsverschiebung  der Stossschienen 99, 100 erfolgt, so dass die  Stossgabeln 101, 102 für das nächste     Ver-          schwenken    der Rohre<B>86</B> bereits wieder in  Bereitschaftsstellung liegen.  



  Um ein sicheres Verschwenken der Rohre  zu gewährleisten, sind die Gabelenden der  Stossgabeln 101, 102, sowie diejenigen der  Traggabeln 88, 89 (Fig. 18, 19) mit Federn  170 versehen, die einerends von Schrauben  171 gehalten und andernends durch Stifte  172 geführt sind, so dass die Rohre 86 in den  Gabelenden leicht gefasst sind, wobei die Fe  dern der Stossgabeln 101, 102 etwas weicher  vorgesehen sind, als diejenigen der Trag  gabeln 88, 89.  



  Die Anzahl der Staken, sowie deren Ab  stand kann beliebig gewählt werden. Der An  ordnung der Staken entspricht jeweils die An  ordnung der Rohre 86, sowie der Trag- und  Stossgabeln 88, 89 bezw. 101, 102. Zweck  mässigerweise sind die Schienen 90, 91 bezw.    99, 100 wie in Fig. 18, 19 ersichtlich mit  Längsnuten 173 bezw. 174 versehen zur Auf  nahme von an den Stoss- bezw. Traggabeln  angeordneten Kämmen 175 bezw. 176, sowie  mit schwalbenschwanzförmigen Nuten 177  bezw. 178, in welchen Befestigungssehrauben  180 für die Trag- und Stoffiabeln verschieb  bar angeordnet sind.  



  Die Finger 156 werden nur benötigt, so  <B>b</B>  fern Gewebe herzustellen sind mit grösseren  Abständen zwischen den Einlagen. Es wer  den alsdann, bevor die Einlagen durch die  Hammerdaumen 144 niedergedrückt werden,  die Finger 156 mittelst der Fingerwelle 154  unter Wirkung der Exzenterscheibe 13     zwi-          sehen    die Staken so weit vorgeschoben, dass  die neue Einlaue nicht auf die     Stakenkreu-          zung-,    sondern auf die     einoeschobenen        Fin-er     <B>156</B> aufzuliegen kommt, so     dass    sich     ein    der  Fingerhöhe entsprechender Abstand von einer       Einlao,e    zur andern ergibt.

   Beim     Niederdrüh-          ken    des Gewebes, was in     Anschluss    an das An  schlagen des neuen Eintrages auf die Finger  <B>156</B> geschieht und durch die Hammerdaumen  144 bewirkt wird, werden die Finger<B>156</B> mit  samt der Fingerwelle 1.54 um -die Achse der  letzteren etwas nach unten geschwenkt, so       dass    die     Fin-er   <B>156</B> beim Niederdrücken des  Gewebes Leinen wesentlichen Widerstand  entgegensetzen.  



  Nach dem Niederdrücken des Gewebes  werden die Finger von der     Exzenterscheibe     <B>13</B> aus aus dem Gewebe herausgezogen und  in ihre Ausgangslage     zurüek-eführt,    wobei  sie sich mitsamt der Fingerwelle 154 unter       MTirkung    der Federn<B>157</B> in ihre     Ausgangs-          Iage    zurückdrehen. Bei     Nichtbenützung    der  Finger kann deren     Betätigungdurch    -die     Ex-          zenterscheibe   <B>13</B> aufgehoben werden, indem  zum Beispiel der Lenker 147     einerends    ausge  kuppelt wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Webstuhl zur Herstellung von Rohr- und dergleichen Geweben nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Einbringen der mit den Staken zu verwebenden Einlagen von oben her in das durch die Staken gebildete Fach endlose Transportorgane mit zum Mitnehmen der Einlagen eingerichteten Gliedern vorge sehen sind, während zum Ausschwenken der Staken mittelst der Stakenführungen behuts Fachbilduntr auf zur Webebene parallelen horizontalen Stosssehienen versetzt zueinander angeordnete Stossgabeln vorgesehen sind, wo bei die Stosssehienen derart gesteuert werden,
    dass sie zum Wechseln des Faches jeweils in ihrer Längsriehtung zueinander verschoben werden und dadurch ihre Stossgabeln in den Bereich anderer Stakenführungen gelangen, währenddem sie zum Ausschwenken der Sta kenführungen von der einen Grenzlage in die andere quer gegeneinander hin bewegt wer den. UNTERANSPRÜCHE: 1. Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seliussaiisehla-u- hämmer der in das Fach eingetretenen Einlage, nachdem sie in die Webebene ein gedrungen sind, nacheilen und unter An schlagen der Einlage im Webfach den Vorschub des Stakenträgers und des Ge webes um die Dicke der jeweiligen Ein lage und ihren Abstand von der vorher gehenden Einlage bewirken. 2.
    Webstuhl nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die das Anschlägen des Schusses im '##'ebfache und den Vorschub des Staken- trägers bewirkenden Hämmer Daumen<B>be-</B> sitzen, die jeweils in die Webebene eintre ten und die auf einer seitlich geführten ge- ineinsamen Stancre sitzen, wobei die Füh rungen der Stange das Vorbringen der Daumen in die Webebene bewirken.
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