Sicherheitsvorrichtung für Brennereinrichtungen für flüssige Brennstoffe Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Sicherheitsvorrichtung für Brenner- c-; nrichtungen für flüssige Brennstoffe. Diese Sicherheitsvorrichtung weist einen Thermo- schalter und einen magnetischen Ausschalter auf.
Der erstere besitzt einen Birnetall- Areifen, welcher vermittelst, einer Heizwick- lung bei Störungen während des Anlassens dvrBrennereinrichtung bezw. während des nor- tuaIcnBetriebes derselben derart erwärmt wird, gl"ss er einen Stromkreis über den magnetischen Ausschalter schliesst, welch letzterer die Brennereinrichtung ausser Betrieb setzt.
Der ma-netisehe Ausschalter ist. derart gebaut, cl--ss er, nachdem er die Ausserbetriebsetzung der Brennereinrichtung veranlasst hat, von Hand wieder in die Arbeitsstellung zu brin- "en ist, damit die Brennereinrichtung wieder i Betrieb gesetzt werden kann.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan- dcs nebst einer Detailvariante dar, und zwar zeit: Fig. 1 die Brennereinrichtung in Seiten ansicht, Fig. 2 das Schaltungsschema derselben, und Fig. 3 eine Detailvariante.
Ein Elektromotor 12 ist auf einer Trag platte 10 montiert, die ihrerseits von Füssen 11 getragen ist, und treibt durch seine Welle 13 einerseits die Zerstäubereinrichtung an, welche eine Zerstäuberkammer 14 und eine Pumpe 15 besitzt. Letzterer steht die Auf gabe zu, dafür zu sorgen, dass eine konstante Brennstoffmenge aus einem auf der Zeich nung nicht dargestellten Vorratsbehälter nach der Zerstäuberkammer 14 fliesst, gleichgültig, wie der verwendete flüssige Brennstoff be schaffen ist. Der zerstäubte Brennstoff wird, wie nachstehend beschrieben ist, nach der Brennerdüse 27 befördert.
Der flüssige Brennstoff gelangt aus dem Vorratsbehälter durch ein Rohr 18 (Fig. 1) über ein Regulierventil 19 nach der Pumpe 15. Die Steuervorrichtung 20 des Regulier- ventils 19 ist vermittelst eines Rohres 21 an die Zerstäuberka-mmer 14 angeschlossen, so da-ss beim Fallen oder Steigen des Druckes in der Zerstäuberkammer 14 das Ventil 19 geöffnet oder geschlossen wird. Vermittelst des Manometers 22 kann der Druck in der Zerstäuberkammer 14 kontrolliert werden.
Anderseits treibt der Motor 12 durch seine Welle 13 ein Ventilatorrad 23 an, welches in einem Ventilatorgehäus.e 24 montiert ist. Durch das Ventilatorra.d 23 wird der Ver brennungskammer X durch ein Rohr 25 Druckluft zugeführt. Im Rohr 25 ist ein zweites Rohr 26 untergebracht, welches mit der Zerstäuberkammer 14 in Verbindung steht und durch welches der zerstäubte Brenn stoff der Brennerdüse 27 zugeführt wird. Der Lufteinlass' zum Ventilatorrad befindet sich am Gehäuse 24 an der dem Motor 12 bgehehrfen Seite.
Das eine Ende des Brenn <B>t</B> stoffrohres 26 ist an die Brennerdüse 27 an geschlossen, welche derart gebaut ist, dass der Brennstoff aus derselben mit einer Schraubenbewegung in die Verbrennungs kammer X eintritt.
Durch eine Anzahl Flü gel 28, welche um die Brennerdüse herum angeordnet sind, wird die Druckluft, die vom Ventilatorrad 23 herkommt, derart abgelenkt, dass sie in die Verbrennungskammer X eben falls mit einer SchraubenbevTegung eintritt, welche jedoch derjenigen des zerstäubten Brennstoffes entgegengerichtet ist, so dass eine innige Vermischung des Brennstoffes mit der Mischluft stattfindet.
Um einen plötzlichen Zug;, nach dem An lassen des Motors, oder eine Saugwirkung von der Verbrennungskammer X her beim Still setzen der Brrennereinrichtung verhindern zu können, ist im Rohr 25 an der Verbin dungsstelle mit dem Gehäuse 24 eine dreh bare Klappe 29 angebracht, die an einem äussern Teile 37 ein Gegengewicht. 3-0 und einen Bremskolben 32 trägt.
Die Druckluft vom Ventil_atorrad. 23 herr kann also die Klappe 29 nur gemen den Widerstand des Bremskolbens 3\? und des Gegengewichtes 30 öffnen, während beim Stillsetzen der Bren- nereinrichtung das Gewicht 30 die Klappe 29 gegen den Widerstand des Bremskolbens 32 in die Schliessstellung bringt. Beim An lassen des Motors bezw. bei der Inbetrieb- rr+7i7ng der Brennereinrichtung kann
also nur ein langsames Öffnen der Klappe 29 stattfinden.
Zur Zündvorrichtung gehört ein Zündgas zuführungsrohr 33, an dessen Ende 36 bei der Brennerdüse 27 die Zündflamme gebildet wird, wie nachstehend noch beschrieben ist. Dieses Zündgaszuführungsrohr 33 ist an einen Ventilzylinder 32 angeschlossen, wel cher noch ein zweites Zuleitungsrohr 33a be sitzt, welches mit einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Zündgasquelle in Ver bindung steht. Die beiden Rohre 33 und 33a sind durch ein an einer Ventilspindel 31 sitzendes Ventil 32a voneinander getrennt. Das Ventil 32a, welches durch einen Hebel 35 vermittelst eines Übertragungsgliedes 37' betätigt werden kann, ist für gewöhnlich ge schlossen.
Mit der Zerstäuberkammer 14 durch ein Rohr 33' ist ein Membrangehäuse 3 1- verbunden, in welchem eine Membran ein geschlossen ist, die vermittelst eines Stoss stiftes 35a auf einen Hebel 35 zur Einwir kung gebracht werden kann. Das eine Ende dieses Hebels 35 steht mit einer Spindel 38' eines Bremszylinders 39 in Verbindung, während das andere Ende auf die Ventil spindel 31 des Gasventils 32a einwirken kann. Das Membeangehäus.e 341 mit dem zu gehörigen Gasventil 32a und Bremszylinder 39 ist im Patent Nr. 123407 eingehend be schrieben.
Zur Sicherheitseinrichtung gehören ein Relaisschalter B und ein Thermostat A, welche im Patent Nr. 123589 beschrieben sind; ferner ein magnetischer Ausschalter F. Dieser magnetische Ausschalter be sitzt eine Magnetspule 50, die auf einen drehbaren Anker 51 einwirken kann. Bei cler in Fig. 3 dargestellten Variante des Ausschalters F ist das eine Ende dieses Ankers 51 mit einer Feder 52 verbunden, welche den A'nkür in der in Fig. -3 ge zeichneten Lage festhält, solange der Mag net 50 stromlos ist.
Zum magnetischen Ausschalter F (Fig. 3) gehören ferner zwei Kontaktfedern 54, 57. die bei 53 an einem Halter festgemacht sind. Die untere Feder 54 besitzt einen Ansatz 59 (Fig. 3), welchen daä zweite Ende des nicht angezogenen An kers 51 derart stützt, dass die Federn 54 und 5 7 in der in Fig. 3 gezeichneten Lage sich befinden,
in welcher das zurückgebogene Ende der Kontaktfeder 54 einen festen Kon takt 56 und die Kontaktfeder 57 einen festen Kontakt 58 berührt. Wird der Anker 51 von clem Magneten 50 angezogen, so fallen die Kontaktfedern 54 und 57 herunter, bis die Kontaktfeder 54 den festen Kontakt 55 be rührt. Vermittelst eines Raekstelltasters 60' kann der m.agnetisehe Ausschalter F wieder in seine Arbeitsstellung zurückgebracht wer den.
Zur Sieherheitseinrrichtung gehört noch ein Thermoschalter E, welcher auf einer Isolierplatte montiert ist, welche am Ge häuse D der Zündspule befestigt: ist.
Der Thermoschalter E besitzt drei Anschluss klemmen 43, 44 und 45, ein Kontaktglied 46 und einen Bimetallstreifen 47, dessen eines Ende mit dem Kontaktglied 46 in Berührung treten kann, während das andere Ende an einem Träger 48 befestigt ist, der ausserdem einen zum Bimetallstreifen 47 parallel liegen den Streifen 49 aus Asbest trägt, auf wel chem eine Heizwicklung angebracht ist.
Zur Brennereinrichtung gehört eine Zünd- V(,rriclitung für das Zündgas. Dieselbe be- @leht ous einer in einem Gehäuse D unter brachten Zündspule, die primär mit den Klemmen 40 und 41 und sekundär mit der Klemme 42 und mit Erde verbunden ist.
Der für die Stromversorgung der Bren- nei,einrichtung erforderliche Strom wird einem Starkstromnetz 83, 83' zum Teil di- ?@ht u.nd teilweise über einen Transformator r\ entnommen.
Der Starkstrom dient zur Speisung rles Motors 12 und des Transfor- in-lors, während der Sekundärstrom des Transformators C zur Speisung des Zünd- --1 roinkreises und zur Steuerunm der verschie- deren Schalter client. Es sind folmende elek- tri:rhe Verbinfunren vorgesehen. 1n die ';#tirl;
stromleitunm 81. 83' i-t ein auf einer Schalttafel 80 montierter Schalter 8\? ae- srh@tet. Die Klemme 81 cller Schalttafel 80 ist durch die Leitung 83" mit der Klemme L des Schaltbrettes P verbunden, während die ?hemme 81' durch die Leitung 89 an die f#,.le-nmc L' an":#eschlossen ist.
Die Klemme L ist einerseits durch den Leiter 90 mit der einen Primärklemme des Transformators C und anderseits über die Leitung 84, die klemme M und die Leitung 85 mit dem einen Pol des Elektromotors 12 verbunden. Die Klemme L' steht einerseits über die Lei tung 91 mit der andern Primärklemme des Transformators C und anderseits über die Leitung 88 mit dem beweglichen Kontakte 70 des Relaisschalters B in Verbindung, wäh rend die feste Klemme 71 des letzteren durch die Leitung 87 über die Klemme M' und die Leitung 86 mit der andern Klemme des Elektromotors 12 verbunden ist.
Die Sekundärklemme 101 des Transfor mators C besitzt eine Verbindungsleitung 1-02 nach dem geerdeten Motorgehäuse und eine zweite Verbindungsleitung 103 nach dem Träger<B>S3</B> der Kontaktfedern 54 und 57 des magnetischen Ausschalters F. Die Sekun därklemme 92 des Transformators C ist über die Leitung 93 mit der Klemme 61, die, an einer Metallplatte montiert ist, verbunden. Auf dieser Metallplatte ist der Relaisschalter B befestigt.
Der Thermostat A besitzt drei A'nschluss- klemmen 74, 75 und 76. Die Klemme 74 ist mit dem festen Kontakt 79 einerseits und anderseits durch die Leitung 111 über d,e Klemme g. die Leitung 100 mit dem einen Ende der Spule 63 des Relaisschalters _73 verbunden, deren zweites Ende mit: dem festen Kontakt 69 durch die Leitung 99 in Verbindung steht. Die Klemme 76 des Ther mostaten A@ ist an den festen Thermostat- honta.kt 78 angeschlossen.
Von der Klemme 76 aus führt eine Leitung 113 über die Klemme W und die Leitung 98 nach dem einen Ende der Spule 62 des R.el:aissehalters R. deren ;.weites Endei durch die Leitung 97 an die, feste Klemme 68 a.ngesehlossen ist.
Von der letzteren aus führt eine Leitnnm 95 nneh der Klemme T'. die ihrerseits durch die Leituni 96 mit der Klemme 45 cles The_rmos^hs.lt^rc F, in Verbindung gebracht ist. Die Anschlussklemme 75 des Thermo staten A steht mit dem beweglichen Kon taktglied 77 einerseits und anderseits über die Leitung 112, die Klemme R und die Leitung 104 mit dem festen Kontakte 56 des magnetischen Ausschalters F in Verbin dung.
Die Klemme TV des Schaltbrettes P hat :ausser der genannten Verbindungsleitung nach der Spule 62 des Relaissebalters B eine Verbindungsleitung 115 nach dem festen Kontakte 60 (bezw. 55 in Fig. 3) des mag netischen Ausschalters F.
Der Relaisschalter B besitzt einen bei 65 drehbar gelagerten Schwingarm 64, der als Anker ausgebildet ist und am untern Ende ein bewegliches Kontaktglied 66 auf weist, welches zwischen den festen Kontakten 68und69 hin-undherschwingenkann.DasKon- taktgIied 66 ist elektrisch mit dem Eisenkern des Relaisschalters durch die Leitung 94 ver bunden, welcher selbst durch die genannte Metallplatte mit der Klemme 61 in Verbin dung steht.
Eine Sekundärklemme 42 der Zündspule ist mit der Zündelektrode 37 verbunden, welch letztere bis vor die Brennerdüse 27 reicht: Diesem Zwecke dient eine elektrische Verbindungsleitung 110. Die Primärklemme 40 der Zündspule ist durch die Leitung 114 an den isoliert auf dem 142embrangehäuse 34 montierten Kontakt 36 angesehlossen. Das Meinbrangehäuse 34 selbst ist durch die Lei tung G mit dem Notörhehäuse verbunden und damit geerdet.
Die zweite Primär klemme, 41, der Zündspule qteht über die Leitung 107 mit der Klemme 45 des Ther- moschalters E in Verbindung. Die Klemme 43 des letzteren ist durch eine Leitung 109 mit: einem Thermostaten 38 in der Nähe der Brennerdüse 27 verbunden. Dieser Thermo stat 38 ist, solange er nicht von der Wärme in der Verbrennungskammer X beeinflusst ist, geschlossen, wie im Patent Nr.<B>122872</B> be= schrieben ist.
Der Thermostat 38 ist noch mit dein Brennstoffzuführungsrohr 26 und damit mit der Brennerdüse 27 in Verbindung. Der Streifen 49 bezw. die auf diesem mon- t4erte -R'eizwicklung steht mit der Klemme 43 und über die Leitung 108 mit der Klemme 45 in Verbindung.
Wenn die Brennereinrichtung in Betrieb genommen werden soll, so ist. die auf die Thermostaten A und 38 einwirkende Tem peratur ein Minimum. Der magnetische Aus schalter F steht! in der in. Fig. 2 bezw. 3 gezeichneten Lage, und der Hebel 35 auf clemNembrangehäuse34befindet sich imKon- takt 3E>, da in der ZersMuberkammer 14 kein Druck herrscht.
Der .Schalter 82 wird nun in die Schliessstellung gebracht., und es ist folgender Stromkreis geschlossen (Voraus setzung sei, (lass der Schwinghebel 64 des Relaisschalters B in der Stellung rechts stehen geblieben ist, in welche er durch die Spule 62 gebracht wurde): Sekundärklemme 1a1 des Transformators<B><U>C.,</U></B> Leitung 103, K.onta.l@tfeder 54 des magnetischen Ausschal ters F;
Kontakt 56, Leitung 104, Klemme R, Leitung 112, Klemme 75, bewegliches Kon taktglied 77 des Thermostaten A, fester Kontakt - 79, Kontakt 74, Leitung 111, Klemme 1ss', Leitung 1.00, Relaisspule 63 des Relaisschalters B, Leitung 99, Klemme 69, bewegliches Kontaktglied 66 des Relais schalters B, Leitung 94, Metallplatte Kon takt 61, Leitung 93 und Sekundärklemme 92 des Transformators C.
Die Spule 63 zieht den Schwinghebel 64 in die in Fig. 2 ge zeichnete Lage, so dass der oben genannte Einschaltest.romkreis zwischen dem festen Kontakt 69 und gern beweglichen Kontald- glied 66 unterbrochen und der noch zu be schreibende Motorstromkreis vorbereitet wird.
Durch die erwähnte Ümlegung des Schwinghebels 64 - wird folgender Motor stromkreis geschlossen: Leitung 83', Schal ter 82, Klemme 81, Leitung 89, Klemme L', Leitung 88, beweglicher Kontakt 70 des Schwinghebels 64, fester Kontakt 71, Lei tung 87, Klemme M', Leitung 86, Motor 12, Leitung 85, Klemme M, Leitung 84,- Klemme Tf, Leitung 83 ", Klemme 81. Schalter 82, Leitung 83. Der Motor 12 steht also unter Spannung und treibt das Ventilatorrad 23 und den Rotor in der Zerstäuberkammer 14 an.
Durch den in dieser Kammer erzeugten
EMI0005.0001
Pria#h <SEP> wird <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 35 <SEP> gehoben; <SEP> derselbe
<tb> (lrficlst. <SEP> vermittelst <SEP> des. <SEP> >=Tbertr.agungsgliedes
<tb> :; <SEP> 7 <SEP> die <SEP> Spindel <SEP> 31 <SEP> im <SEP> Ventilzylinder <SEP> 32 <SEP> hin unfer;
<SEP> durch <SEP> das <SEP> an <SEP> der <SEP> Spindel <SEP> 31 <SEP> be fe <SEP> @tigte <SEP> Ventil <SEP> 32a <SEP> wird <SEP> da.s <SEP> Gasventil <SEP> für
<tb> kurze <SEP> Zeit <SEP> geöffnet, <SEP> so <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Zündgas sf <SEP> vom <SEP> durch <SEP> die <SEP> Leitung <SEP> 33 <SEP> nach <SEP> der <SEP> Brenner dü(, <SEP> 27 <SEP> entstellt. <SEP> Solange <SEP> der <SEP> Zündgasstrom
<tb> anhält, <SEP> befindet <SEP> sieh <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 35 <SEP> immer
<tb> noch <SEP> iin <SEP> Kontakt. <SEP> 3,6, <SEP> so <SEP> dass <SEP> folgender <SEP> Strom Isrc@is <SEP> geschlossen <SEP> ist: <SEP> Klemme <SEP> 101 <SEP> des <SEP> Trans formators <SEP> C. <SEP> Leitung <SEP> 102, <SEP> Motorgehäuse,
<tb> Leiten;
<SEP> G, <SEP> Me.nbrangeliäuse <SEP> 34, <SEP> Hebel <SEP> 35,
<tb> Kontakt! <SEP> 36, <SEP> Leitung' <SEP> 114, <SEP> Klemme <SEP> 40 <SEP> d.e"r
<tb> Ziinclspule, <SEP> Zündspule, <SEP> Klemme <SEP> 41., <SEP> Leitung
<tb> 107, <SEP> Klemme <SEP> 45, <SEP> Leitung <SEP> 96. <SEP> Klemme <SEP> T',
<tb> Leitung <SEP> 95, <SEP> Klemme <SEP> 68 <SEP> des <SEP> Relaisschalters
<tb> B. <SEP> beweglicher <SEP> Kontakt <SEP> 66, <SEP> Leitung' <SEP> 94. <SEP> Me tallplatte, <SEP> Klemme <SEP> 61., <SEP> Leitung <SEP> 93, <SEP> Sekundär kIcmme <SEP> 92 <SEP> des <SEP> Transformators <SEP> C. <SEP> Gleich zeitig <SEP> ist <SEP> folgender <SEP> Nebenstromkreis <SEP> ge schlossen:
<SEP> K <SEP> "lemme <SEP> 1.01 <SEP> des <SEP> Transforma tors <SEP> C, <SEP> Leiter <SEP> 102, <SEP> Motorgehäuse, <SEP> Lei ter <SEP> G', <SEP> Brennstoffzuleitungsrohr <SEP> 26, <SEP> geschlos sener <SEP> Thermostat <SEP> 38, <SEP> Leiter <SEP> 109. <SEP> Klemme <SEP> 43
<tb> (les <SEP> Thermoschalters <SEP> F. <SEP> Scizwieklung <SEP> auf
<tb> (]ein <SEP> Streifen <SEP> 49, <SEP> Träger <SEP> 48, <SEP> Leiter <SEP> 108,
<tb> TZ <SEP> emme <SEP> t5 <SEP> uns] <SEP> über <SEP> clen <SEP> Leiter <SEP> 96 <SEP> nach
<tb> (l(ti' <SEP> Traiiformatorklemme <SEP> 92, <SEP> wie <SEP> oben <SEP> be schrieben.
<SEP> Ferner <SEP> ist <SEP> die <SEP> Sekundärklemme <SEP> 42
<tb> den- <SEP> Zü_n_cIsnnle <SEP> über <SEP> den <SEP> Leiter <SEP> 110 <SEP> mit <SEP> der
<tb> Elektrode <SEP> 37 <SEP> verbunden., <SEP> und <SEP> es <SEP> wird <SEP> ein
<tb> Dinclfnnke <SEP> zwischen <SEP> de-m <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Brenn @toffzu@eitungsrohres <SEP> 26 <SEP> und <SEP> der <SEP> Zündelek f.rode <SEP> 37 <SEP> erzeugt, <SEP> da <SEP> das <SEP> erstere: <SEP> über <SEP> die
<tb> L <SEP> (@itun;; <SEP> G' <SEP> mit <SEP> dem <SEP> geerdeten <SEP> Motorgehäuse
<tb> verbunden <SEP> ist. <SEP> Wie <SEP> erwähnt, <SEP> liegt <SEP> das <SEP> zweite
<tb> Sekundärende <SEP> der <SEP> Zündspule, <SEP> das <SEP> auf <SEP> der
<tb> Zcicbnung <SEP> nicht <SEP> dargestellt <SEP> ist, <SEP> ebenfalls <SEP> an
<tb> Erde.
<tb>
Die <SEP> T4eizwicklung <SEP> des <SEP> Streifens, <SEP> 49 <SEP> des
<tb> TI rrnosnhalters <SEP> F <SEP> ist <SEP> nur <SEP> für <SEP> kurze <SEP> Zeit
<tb> ,zr,i(,r <SEP> Strom, <SEP> da <SEP> der <SEP> beschriebene <SEP> Stromkreis
<tb> ;ihrr <SEP> den <SEP> Thermostaten <SEP> 38 <SEP> di?@rch <SEP> diesen <SEP> so fort <SEP> unterbrochen <SEP> wird, <SEP> sobald <SEP> die <SEP> Brenner <B>M</B>i,pnie <SEP> Wärme <SEP> erzenmi-.
<SEP> Inzwischen <SEP> ist <SEP> der
<tb> TT(.li"a <SEP> ?5 <SEP> < ruf <SEP> dem <SEP> il@Pmbrangehäuse <SEP> -34 <SEP> so
<tb> weit <SEP> gehoben <SEP> worden, <SEP> c].ass <SEP> clas <SEP> Gasventil infolge Abgleitens des Ubertragungsgliedes @7'von der Spindel 31 geschlossen und nach ber der Kontakt zwischen dem Hebel 35 und dem Kontakt 36 unterbrochen worden ist, o dass der Stromkreis von der Sekundär- klemme 101 des Transformators C über den Leiter 102, (las Motorgehäuse, den Leiter G,
d.as Nembrangehäuse 34 und den Hebel 35 unterbrochen ist. Gleichzeitig ist nach der erfolgten Zündung der Brennerflamme der Kontakt im Thermostaten 38 durch die Einwirkung der erzeugten Wärme auf den letzteren aufgehoben worden, wasi oben er wähnt ist, so dass .auch der beschriebene Ne benstromkreis von der Klemme 43 des Ther- moschalters über die Leitung 109 und den Thermostaten 38 nach dem Brennstoffzu leitungsrohr 26 unterbrochen ist.
Die Brennereinrichtung bleibt so lange im Betriebe, erzeugt also Wärme, bis der bewegliche Arm 77 des Thermostaten A den festen Kontakt 78 berührt und dadurch den folgenden Stromkreis schliesst: Sekundär klemme 92 des Transformators C. Leiter 93. Klemme 61, Platte. Leiter 94, be wegliches Kontaktglied 66, fester K.on- t@akt 68 des Relaisschalters B, Leiter 97, Spule 62, Leiter 98, Klemme W. Leiter 113, Klemme 76, Kontaktglied 78.
des Thermostaten A, bewegliches Kontakt- rlie@d 77, Kontakt' 75, Leiter 112, Klemme R, Leiter 104, Klemme 56 des magnetischen Ausschalters M Kontaktfeder 54, T eiter 103, Sekundärklemme 101 des Transformators C. nie Relaisspule 62 steht also unter Strom.
zieht den Schwinghebel 64 an und unter- bricht dadurch den beschriebenen Motor stromkreis zwischen dem festen Kontakt 71. und dem, hewemIiehen -Kontakt. 70, bereitet aber gleichzeitig den besehriebenenEinsehalte- stromkreis vor.
Der Motorstromkreis wird erst wieder @@eschlnc.sen, wenn di'e Tempera tur. die auf den Thermostaten A einvrirkt, derart gesunken ist, dass der bewemIiehe Thermostatlzontalit $7 den festen Kontakt 79 wieder berührt.
Wenn jedoch bei der Inbetriebsetzung der Prennereinriehtunm c]er Zündfunke aus bleiben sollte, oder wenn das Brennstoffluft- geUiiseli sich nicht entzündet, so bleibt der Thermostat 38 kalt, mithin geschlossen, und der beschriebene Nebenstromkreis über diesen Tlic@rmostaten 38 bleibt geschlossen.
Die Heizwicklung auf dem Streifen' 49 des Thermoschalters E erzeugt eine solche Wä rine, dass' der Bimetallstreifen 47 sich durchbiegt und den Kontakt 46 berührt und dadurch folgenden Stromkreis schliesst:
Se kundärklemme 101 des Transformators C, Leiter 103, Feder 57 des magnetischen Aus schalters F, Klemme 58, Leiter 105, Spule 50, Leiter i05', Klemme T, Leiter 106, Klemme 44 des Thernioschalters E, Kontakt glied 46, Bimetallstreifen 47, Träger 48, Leiter 108, Klemme 45, Leiter 96, Klemme T', Leiter 95, Kontakt 68 des Relaisschalters B, bewegliches Kontaktglied 66, Leiter 94, Metallplatte, Klemme 61, Leiter 93, Sekun därklemme 9.2 des Transformators C.
Die Magnetspule 50 des magnetischen Aus schalters F zieht das untere Ende des An kers entgegen dem Zuge der Feder 52 an lind schliesst dadurch den Kontakt 57, 60 (bezw. 54, 55 in Fig. 3), wodurch folgen der Stromkreis geschlossen wird:
Sekundär klemme 101 des Transformators C, Leiter 103, Klemme 53, Feder 57 (54) des magne- fisebenAusschalters F, Klemme 60 (55), Leiter 115, Leiter 98, Spule 62 des Relais- sehalters B, Leiter 97, fester Kontakt 68, beweglicher Kontakt 66, Leiter 94, Platte, Kontakt 61, Leiter 93, Sekundärklemme 92 des Transformators C. Die Spule 62 des Relaisschalters B zieht den Schwinghebel 64 an und unterbricht in der beschriebenen Weise den Motorstromkreis zwischen den Kontakten 70 und 71.
Nachdem der magnetische Ausschalter F einmal in Tätigkeit getreten ist, kann die Brenner einrichtung erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn in Fig. 2 die Fe dern 54, 57 von Hand wieder zurückgelegt worden sind, bezw. in Fig. 3 die Federn 54 und. 57 vermittelst des Rückstelltasters 60' wieder gehoben worden sind, in. welcher Lage sie durch den Anker 51 gehalten werden.
Wenn während des Betriebes der Brenner- einrichtung die Brennstoffzufuhr ausbleiben sollte, so kühlt sich der Thermostat 38 ab und die Heizwicklung des Streifens 49 des Thermoschalters E wird unter Strom gesetzt, so dass die Magnetspule 50 des magnetischen Ausschalters F in der beschriebenen Weise wieder eingeschaltet und der Motorstrom kreis unterbrochen wird.
Solange die Brennereinrichtung normal funktioniert, kann wohl der Motorstromkreis bei Erreichung einer gewünschten, am Ther mostaten A einstellbaren Maximaltemperatur unterbrochen werden. Sobald jedoch die die sen Thermostaten beeinflussende Temperatur ein eingestelltes Minimum erreicht, wird der Motorstromkreis wieder geschlossen, was .der Fall ist, bevor der Thermostat 38 in die Schliessstellung gelangt ist.
Der Thermoschal- ter E und der magnetische Ausschalter F können erst in Tätigkeit treten, wenn Stö rungen im normalen Betriebe der Heizanlage oder beim Anlassen oder Wiederanlassen der letzteren auftreten.