CH126552A - Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf den Boden. - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf den Boden.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L13/00—Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
- A47L13/10—Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
- A47L13/28—Polishing implements
- A47L13/30—Implements for polishing and waxing or oiling, with dispensers for wax or oil
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Description
Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf den Boden. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf den Bo den, zum Beispiel einer Reinigungsflüssig keit oder flüssiger Bodenwichse.
Bei der Vorrichtung gemäss der Erfin- clung ist ein Behälter für die Flüssigkeit mit einem durch Tropföffnungen gebildeten Auslauf versehen und trägt Mittel zum Ver streichen der ausgetropften Flüssigkeit auf dem Boden.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 in Vorderansicht, und in Fig. 2. in Seiten ansicht dargestellt; Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten im Schnitt in grösserem Nass- stabe.
1 ist der Behälter für die Flüssigkeit, zum Beispiel flüssige Wichse, welcher oben eine durch Schraubdeckel 2 verschliessbare Öffnung zum Einfüllen der Wichse besitzt.
ist ein Ansatz zum Befestigen eines Stiels. In der Bodenwand des Behälters 1 ist ein Schlitz 4 angebracht, welcher sich nahezu über die ganze Breite des Behälters erstreckt und in einen entsprechend geformten Schlitz 5 eines unten am Behälter befestigten Rohres 6 mündet, dessen Stirnflächen durch Wände 7 nach aussen abgeschlossen sind. In dem Rohr 6 ist ein Rohr 8 drehbar, dessen Aussenwand sich dicht an die Innenwand des Rohres 6 anschliesst. Das Rohr 8 besitzt ebenfalls einen Längsschlitz 9 von etwa den gleichen Abmessungen -wie die Schlitze 4 und 5. Unten am Rohr 6 sind, über die ganze Länge desselben verteilt, kleine Öffnungen 10 an gebracht.
Ferner sind entsprechende Öffnun gen 11 in dem innern Rohr 8 vorhanden, welche so angeordnet sind, dass sie genau gegenüber den Öffnungen 10 stehen, wenn sich der Schlitz 9 unter dem Schlitz 5 befindet. Zwecks Drehung des innern Rohres 8 ist an demselben eine Achse 12 befestigt, welche in einer an der einen .Stirnwand 7 des äussern Rohres 6 befestigten Stopfbüchse 13 dicht gelagert ist und eine Scheibe 14 trägt. An der hintern, untern Kante des Behälters 1 ist eine Klammer 15, 16 angebracht, welche sich über die ganze Breite des Behälters er streckt. Der Teil 15 der Klammer sitzt fest an dem Behälter 1, während der andere Teil derselben an ersterem drehbar befestigt ist. In die Klammer ist ein Streifen 17, beispiels weise aus Filz, eingeklemmt.
Bei der Benutzung .der Vorrichtung wird der Filz 17, wie in Fig. 2 dargestellt, .auf die Fläche, auf welche die flüssige Boden wichse aufgetragen werden soll, zum Bei spiel einen Zimmerboden, aufgesetzt. Die flüssige Wichse fliesst hierbei aus dem Be hälter 1 durch die Öffnungen 4, 5 und 9 in das Rohr 8 und tropft aus diesem durch die Öffnungen 11 und 10 auf den Boden. Durch Vor- und 'Rückwärtsbewegen der Vorrichtung mittelst eines im Ansatz 3 be festigten Stiels wird die flüssige Wichse gleichmässig auf dem Boden verstrichen. Durch Drehen an der Scheibe 14 kann das innere Rohr 8 gedreht und dadurch der Durchflussquerschnitt der Öffnungen 11, 10 geregelt werden. Hierdurch ist ein besonders sparsames Aufstreichen der Bodenwichse möglich.
Mittelst der Vorrichtung wird :auch ein vollkommen gleichmässiges Auftragen der Wichse erreicht.
Die Vorrichtung kann auch in verschie dener Hinsicht abweichend von der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ausgebildet sein. Anstatt das innere Rohr 8 verdrehbar anzuordnen, könnte die Regelung der Austrittsöffnungen der Rohre auch durch Längsverschieben des innern Rohres in dem äussern erfolgen. Die Vorrichtung kann auch so ausgebildet werden, da.ss' die Austritts öffnungen der beiden Rohre 6 und 8 durch Bewegen der Vorrichtung auf dem Boden selbsttätig mehr oder weniger geöffnet und ,geschlossen werden.
Beispielsweise kann zu diesem Zweck ein Verdrehen des innern Roh res dadurch herbeigeführt werden, dass die an demselben befestigte Scheibe 14 so gross ausgebildet wird, da.ss ihr Umfang auf ,dem Fussboden aufruht, wenn sich die Vorrich tung in Gebrauchsstellung auf demselben be findet. Hierbei kann die Verdrehung des in- nern Rohres 8 durch Anschläge begrenzt sein. Die Vorrichtung zur selbsttätigen Ver stellung der Austrittsöffnungen der Rohre kann beispielsweise auch derart sein, dass die Austrittsöffnungen nur beim Vorwärts- bewegen der Vorrichtung geöffnet, dagegen beim Rückwärtsbewegen geschlossen werden.
Gegebenenfalls kann in der obern Wan dung des Behälters 1, zum Beispiel auch in dem Deckel 2, eine kleine Öffnung ange bracht sein. Die äussere Form des Behälters kann ,jede beliebige sein. Das äussere Rohr 6 kann etwas höher, .als auf der Zeichnung dar gestellt, angeordnet, somit teilweise in dem Behälter 1 eingebaut sein.
Bei Verwendung einer Reinigungsflüssig keit an Stelle von Bodenwichse kann die Vorrichtung auch als solche zum Boden reinigen dienen.
Claims (1)
- .CA'1'1@'1V'1'AN @Yli UCI@ Vorrichtung zum Auftragen einer Flüs sigkeit .auf den Boden, gekennzeichnet durch einen Behälter für die Flüssigkeit mit einem durch Tropföffnungen gebildeten Auslauf und durch am Behälter angebrachte Mittel zum Verstreichen der ausgetropften Flüssig keit auf dem Boden. UNTERANSPRüCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Aus trittsöffnung des Behälters in eine Öff nung eines an dem Behälter angebrachten Rohres mündet, in welchem ein Rohr ver stellbar - angebracht ist, dessen Aussen wand sich dicht an die Innenwand des äussern Rohres anschliesst, und dass beide Rohre Austrittsöffnungen aufweisen,. de ren Durchflussquerschiiitt1 durch Verstellen des innern Rohres geregelt wird. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch :,gekennzeichnet, dass das innere Rohr in dem äussern längsverschiebbar ist. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch l., da durch gekennzeichnet, dass beide Rohre kreisförmigen Querschnitt haben und das innere Rohr in dem äussern drehbar ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Austritts öffnungen der Rohre durch Bewegen der Vorrichtung auf dem Boden selbsttätig eöffnet und geschlossen werden.Vorrichtung nach Unteransprüchen ä und 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ver drehen des innern Rohres durch eine an ihm befestigte Scheibe bewirkt wird, die -,o ailsg@ebildet ist, dass ihr Umfang auf (1(#r mit Flüssigkeit zu bestreichenden Bo denfläche aufruht, wenn sich die Vorrich tung in Gebrauchsstellung auf dieser Fläche befindet. G. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch Anschläge zur Begren zung der Verdrehung des innern Rohres. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass die Mittel zum Verstreichen der Flüssigkeit durch einen Filzstreifen gebildet sind, welcher in einer an dem Behälter angebrachten Klammer eingeklemmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH126552T | 1928-07-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH126552A true CH126552A (de) | 1928-06-16 |
Family
ID=4385143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH126552D CH126552A (de) | 1928-07-23 | 1926-11-04 | Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf den Boden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH126552A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3356442A (en) * | 1965-12-17 | 1967-12-05 | Ragnvald G Leland | Fountain brush and roller assembly |
-
1926
- 1926-11-04 CH CH126552D patent/CH126552A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3356442A (en) * | 1965-12-17 | 1967-12-05 | Ragnvald G Leland | Fountain brush and roller assembly |
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