CH126562A - Stufenscheibengetriebe für Arbeitsmaschinen, insbesondere für Ringspinnmaschinen. - Google Patents

Stufenscheibengetriebe für Arbeitsmaschinen, insbesondere für Ringspinnmaschinen.

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CH126562A
CH126562A CH126562DA CH126562A CH 126562 A CH126562 A CH 126562A CH 126562D A CH126562D A CH 126562DA CH 126562 A CH126562 A CH 126562A
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CH
Switzerland
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machines
ring spinning
stepped pulley
work
pawl
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Application number
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English (en)
Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
Johann Hildebrandt
Original Assignee
Oerlikon Maschf
Johann Hildebrandt
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Stufenscheibengetriebe für Arbeitsmaschinen, insbesondere für Ringspinnmaschinen.    Es gibt. Spinnereien, welche die an den  Ringspinnmaschinen beschäftigten Arbeite  rinnen nicht nach der Produktion, sondern  nach der Umdrehungszahl des Ablieferungs  zylinders des Streckwerkes bezahlen. Diese  Arbeiterinnen haben daher das Bestreben,  ihre Maschinen stets mit der grösstmöglichen  Tourenzahl laufen zu lassen ohne Berück  sichtigung der durch die grosse Zahl der Fa  denbrüche verminderten Produktion und der  verminderten Qualität.  



  Bei Antrieben mit Stufenscheiben mit  zwei Geschwindigkeiten, zum Beispiel nach  dlern Patent Nr. 118285, Klasse 96d, stellen  die Arbeiterinnen entgegen allen Instruktio  nen den Riemen stets auf die grösste     Motor-          st.ufenscheibe    und benützen nicht die Vorteile  einer verminderten Geschwindigkeit wäh  rend des Anspinnens und an der Spulenspitze.  Dies liegt nun nicht im Interesse des Spin  nereibesitzers, der die grösstmögliche Produk  tion möglichst ohne Fadenbrüche und ohne  Verminderung der Qualität anstrebt.

   Die  Spinnereibesitzer verlangen daher, dass die       @'erschicbunb    des Riemens von der kleineren    auf die grössere Stufe und die rückläufige  Verschiebung des Riemens von der grossen  auf die kleine Stufe selbsttätig geschieht,  und zwar stets in den für die     Spulenbildung     günstigen Momenten. Eine derartige Einrich  tung muss gegen willkürliche Verstellung  durch die Arbeiterin     geschützt    sein.

   Da die  Dauer einer     Spulenbildung    je nach der her  zustellenden Garnnummer zwischen 15 Mi  nuten bei groben und 14 Stunden bei feinen  Garnen variieren kann, so soll ferner die Ein  richtung so beschaffen sein, dass die Zwi  schenzeiten zwischen zwei Verschiebungen  des Riemens nach der einen oder andern  Richtung vom Meister je nach Bedürfnis und  auf einfachste Weise eingestellt werden kön  nen. Sodann muss die Einrichtung auch der  art sein, dass bei der von der Arbeiterin vor  genommenen Rückstellung der Maschine für  eine neue     ,Spulenbildung    alle Teile der Ein  richtung in ihre ursprüngliche Arbeitsstel  lung selbsttätig zurückgehen, so dass die Ar  beiterin nur die für die Bedienung der Ma  schine nötigen Manipulationen vorzunehmen  hat.

        In der beiliegenden Zeichnung ist nun  als Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes eine Einrichtung dargestellt,  welche die vorgenannten Bedingungen rest  los erfüllt, und zwar sind nur diejenigen  Teile, welche für die Erläuterung der Er  findung nötig sind, gezeigt. Fig. 1 und 2  zeigen solche Teile in zwei verschiedenen  Ansichten; Fig. 3 bis 5 zeigen ebenfalls Ein  zelheiten, in grösserem Massstab und zum  Teil in verschiedenen Arbeitsstellungen.  



  Zwei gegenüber einander einstellbare  Führungsscheiben 1, 2 mit je einer Kerbe 1'  bezw. 2' werden durch ein Schneckengetriebe  3, 4 und die biegsame Welle 5 vom Schalt  radbolzen 6 der nicht gezeichneten Ring  spinnmaschine aus angetrieben. Während der  Bildung des Spulenansatzes fällt durch den  Druck einer Feder 7 die um einen Bolzen 8  drehbar angeordnete Klinke 9 in die Kerbe 2'  der Scheibe 2 ein; dadurch wird die ver  schieb-, aber nicht drehbar auf der Welle  11 sitzende Muffe 12 mit dem Zahnrad 14,  das sich auf der Welle 11 frei drehen kann,  gekuppelt. Das Rad 16 der Welle 11 wird  von der Tambourwelle der Arbeitsmaschine  aus angetrieben.

   Das gekuppelte Rad 14  treibt jetzt das Rad 17 der Gewindespindel 18  (Fig. 2) an, und es wird dadurch die mit  der Riemenverschiebvorrichtung 19 verbun  dene Mutter 20 nach rechts verschoben, wo  bei der Riemen 21 auf die grosse Motor  scheibenstufe 32 gleitet. Dabei wird fer  ner eine Feder 22 zusammengepresst, nach  dem eine mit der Mutter 20 verbundene  Stange 30 die Feder 22 und ihren Bolzen 24  so weit mitverschoben hat, dass der Stell  ring 25 an einer Klinke 29 anliegt.

   Am  Ende der Verschiebung hebt ein ebenfalls  mitlaufender Nocken 26 der Stange 30 die  Klinke 26 hoch, so dass durch die gespannte  Feder 22 der Bolzen 24 plötzlich nach rechts  springt, und durch eine schiefe Fläche 28  am Bolzen 24 die Klinke 9 aus der Kerbe 2'  herausgedreht, die Muffe 12 vom Zahnrad 14  somit wieder losgekuppelt und die Spindel  18 mit der Verschiebevorrichtung 19 still-    gesetzt wird. Die Stange 30 wird durch  nicht gezeichnete Mittel geradlinig gerführt.  



  Während der Bildung der Spulenspitze  fällt die Klinke 10 in die Kerbe 1' der  Scheibe 1 ein, wodurch eine Muffe 13 mit  einem Rad 15, das mit dem -Rad 17 kämmt,  gekuppelt wird, so dass sich die Spindel 18  in entgegengesetztem ,Sinne wie vorhin dreht  und dadurch der Riemen 21 nach links, das  heisst zurück auf die kleine Stufe 31 ver  schoben wird.

   Der Stellring 35 legt sich da  bei an eine Klinke 39 an, die jetzt in der  Lage der Klinke 29 in bezug zum Bolzen 24  zu denken ist, und alsdann wird die Feder       22   <B>3</B>     zusammengedrüoll--t.        Am        Ende        der        Bewe-          gung    hebt der Nocken 26 die Klinke 39 wie  der hoch, durch die     gespannte    Feder 23  springt der Bolzen 24 plötzlich nach links,  und die schiefe Fläche 2 7 verdreht die       Klinke    10 und     rückt    die Kupplung 13 aus  dem Zahnrad 15 aus.

   Die beidseitigen Aus  schläge des Bolzens 24 werden durch die  Stellringe 25 und 45 fixiert, die sich jeweils       an,    die Wand des Gehäuses 46 anlegen.  



  Wenn nach Fertigstellung der Spule der       Schaltradbolzen    6 durch die Arbeiterin zu  rückgedreht wird, so gelangen die Scheiben  1, 2 wieder in ihre Anfangsstellung zurück.  Bei dieser Zurückdrehung hält die durch die  schiefe Fläche 27 angehobene Klinke 10 die  Muffe 13 ausser Eingriff mit dem Rad 15,  während die Klinke 9 in die Kerbe 2' der  Scheibe 2 einfallen kann und die Muffe 12  mit dem Rad 14 kuppelt. Damit auch diese  Kupplung in ihre Ausgangsstellung zurück  gehen kann, legt sich die Klinke 9 gegen  einen um den Bolzen 40     (Fig:    3 bis 5) der  Scheibe 2 drehbaren, federbelasteten Zahn  41.

   Dieser Zahn gibt den Weg der Klinke 9  frei, indem letztere durch Gleiten über     die     Zahnflanke 42     (Fig.    5) hinweg angehoben  und so die Muffe 12 ausser Eingriff mit dem  Rad 14     gebracht    wird.  



       Zwischen    den beiden Scheiben 1, 2 be  findet sich eine Lederscheibe 33, durch wel  che bei angezogener Mutter 44 die lose  Scheibe 2 mit der auf der     Schneckenradwelle     43 festsitzenden Scheibe 1 gekuppelt wird.      Durch Lösen der Mutter 44 lässt sich die  Scheibe 2 rasch und bequem gegenüber der  Scheibe 1 bezw. der Kerbe 1' verdrehen. Das  Einstellen der Scheibe 1 bezw. der Kerbe 1'  geschieht durch Drehen an der Schnecke 4  des Getriebes 3, 4 bei losgekuppelter Welle 5.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stufenscheibengetriebe fair Arbeitsmaschi nen, insbesondere für Ringspinnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschie bung des Riemens behufs Erhöhung und Ver minderung der Geschwindigkeit durch ein von der Arbeitsmaschine aus gesteuertes Um- schaltgetriebe selbsttätig und in den für den Arbeitsvorgang günstigsten Momenten er folgt. UNTERANSPRUCH: Stufenscheibengetriebe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Endlagen des Riemens die Ausrückung des Umschaltgetriebes schlagartig erfolgt.
CH126562D 1927-06-08 1927-06-08 Stufenscheibengetriebe für Arbeitsmaschinen, insbesondere für Ringspinnmaschinen. CH126562A (de)

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