CH126776A - Das Wiederfüllen verhindernder Flaschenverschluss. - Google Patents

Das Wiederfüllen verhindernder Flaschenverschluss.

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CH126776A
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Inventor
Alfred Hafermann
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Alfred Hafermann
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  Das Wiederfüllen verhindernder     Flaschenverschluss.       Vorliegende Erfindung     betrifft    einen das  Wiederfüllen     verhindernder        Flaschenverschluss     ohne komplizierte Ventile und ohne eine um  den Flaschenhals gelegte Kappe.  



  Der Verschluss zeichnet sich durch beson  dere Einfachheit und demgemäss billige Her  stellungsmöglichkeit aus. Er ist in     Fig.    1-5  schematisch in einigen Ausführungsbeispielen  dargestellt, und zwar geben     Fig.    1 und 2  senkrechte Schnitte durch zwei Ausführungs  formen ganz ohne bewegliche Teile,     Fig.    3  einen     Querschnitt    dazu,     Fig.    4 und 5 geben  senkrechte Schnitte durch zwei Ausführungs  formen mit ganz einfachen Ventilen, wozu,  abgesehen von diesen Ventilen,     Fig.    3 eben  falls als     Querschnittszeichnung    gelten kann.  



  Nach     Fig.    1-3 befindet sich in dem  Flaschenhals 1 ein Korkring 2, statt dessen  gegebenenfalls auch ein anderes Dichtungs  mittel. Innerhalb dessen ist eine ringförmige  Schale 3, zweckmässig aus Porzellan, ange  ordnet, deren Innenrand in der Ausführungs  form nach     Fig.    1 niedriger ist, als ihr Aussen  rand, während nach     Fig.    2 noch ein zweiter  Korkring 4 oder eine sonstige Vorrichtung    vorhanden ist, um den noch zu erwähnenden  zweiten Einsatz in passender Entfernung vom  Innenrand der Schale 3 zu halten.

   Ferner  ist, wie bereits bemerkt; ein zweites Einsatz  stück 5 vorhanden, das nach     Fig.    1 auf dem  Aussenrand der Schale 3, nach     Fig.    2 auf  dein erwähnten Ring aufruht, und das innen  einen ringförmigen Vorsprung 6 trägt, der in  den Ringraum der Schale 3 hineinragt, ohne  dessen Wandungen zu berühren. Von zwei  gegenüberliegenden Stellen des Einsatzes 5  gehen schrägliegende Kanäle 7 und 8 so von  unten nach oben, dass sie ausserhalb des  Ringes 6 beginnen und in eine senkrechte  Bohrung oder Öffnung 9 münden, die oben in  dem Einsatzstück 5 angeordnet ist. Nach     Fig.    1  ist die     Öffnung    9 exzentrisch, und der Kanal 7  mündet unterhalb denselben ein.

   Ein     Korkring.     10 ist in sie eingesetzt, der das Giesshähn  chen oder eigentlichen Ausguss 11 aufnimmt.  Der andere Kanal 8 mündet oberhalb dieses  Korkringes und steht hier mit dem freien  Luftraum in Verbindung. Nach     Fig.    2 mün  den beide Kanäle 7 und 8 in den Boden der  Öffnung 9 ein, und in dem Giesshähnchen 11      befindet sich gegenüber dem Ausguss noch  ein Luftloch 12.  



  Nachdem die Flasche gefüllt ist, werden  die erwähnten Teile 2-9 eingesetzt, wäh  rend das Giesshähnchen einstweilen noch  durch einen Korken vertreten wird. Es wird  erst beim Gebrauch der Flasche eingesetzt.  Neigt man dann die Flasche zum Ausgiessen,  so tritt die Flüssigkeit durch den unten lie  genden Teil der Schale 3, den Kanal 7 und  das Giesshähnchen 11 aus, während Luft durch  das Luftloch 12, durch den Kanal 8 und  durch den oben liegenden Teil der Schale 3  eintritt. Will man nach Entfernung des Giess  hähnchens 11 und nach Verstopfen eines der  beiden Kanäle 7 oder 8 eingiessen, so ist  dies unmöglich, weil die in der Schale 3 be  findliche Flüssigkeit den Austritt von Luft  und damit den Eintritt von Flüssigkeit ver  hindert.  



       Gewünschtenfalls    kann man nach     Fig.    4  und 5 noch eine, die innere     Öffnung    im Ein  satz-Ringstück 3 überdeckende Sicherung an  bringen. Hierbei ist nach     Fig.    4 die Anord  nung so getroffen, dass in der erwähnten  Öffnung ein mit oberer Platte oder Kegel  versehener Ventilstift 14 liegt, dessen unteres  Ende zweckmässig verdickt ist, um eine ge  wisse Gewichtsvermehrung zu erzielen. In  der Ausführungsform nach     Fig.    5 ist der  Ring ö von dem Einsatz 5 losgelöst und  statt dessen eine oben mit Boden versehene  Schale 15, 6 angeordnet, die im Ruhezustand  die erwähnte Öffnung überdeckt.  



  Vorliegender     Flaschenverschluss    kann zwar  an jeder beliebigen Flasche angebracht wer  den, jedoch empfiehlt es sich, hierfür Flaschen  mit erweiterter Mündung besonders anzufer  tigen. Die Flaschen, sowie der Verschluss  können aus jedem beliebigen, geeigneten  Material, insbesondere auch aus Metall her  gestellt werden. Die Korkringe 2 und 4  könnten dann auch durch     Verschraubung,     Vernietung,     Verbolzung    oder dergleichen er  setzt werden. Ebenso ist auch bei Glas- oder  Porzellanflaschen ein Ersatz der Korkringe 2  durch     Anbringung    von     gerillten,    geraubten    und verkitteten Teilen zulässig, wie in     Fig.    2  angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Das Wiederfüllen verhindernder Flaschen verschluss, gekennzeichnet durch eine ring förmige, nach oben offene, in den Flaschen hals eingesetzte Schale, deren Innenrand von einem den Flüssigkeitsauslass gestattenden schalenförmigen Teil umgeben ist, während zwei vom Aussenrand der ringförmigen Schale ausgehende Kanäle in einem über der Ring schale angeordneten Stopfen nach aussen so verlaufen, dass durch den einen beim Aus giessen Flüssigkeit aus-, durch den andern Luft zutreten kann, während ein Eingiessen durch in der ringförmigen Schale befindliche, den Flascheninhalt gegen die Aussenluft ab schliessende Flüssigkeit unmöglich gemacht wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Flaschenverschluss nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen den Innenrand der ringförmigen Schale umgebenden scha lenförmigen Teil, dessen Boden durch einen Teil der untern Begrenzungsfläche des eigentlichen Stopfens und dessen Seiten= Wandung durch einen an dem Stopfen be findlichen Ringansatz gebildet wird, der von oben in die ringförmige Schale hin einragt. 2. Flaschenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Innen rand der ringförmigen Schale umgebende schalenfürmige Teil eine mit dem eigent lichen Stopfen nicht in fester Verbindung stehende, zylindrische, nach unten offene Schüssel bildet.
    3. Flaschenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenrand der ringförmigen, nach oben offenen, in den Flaschenhals eingesetzten Schale durch ein beim Ausgiessen sich öffnendes Ventil verschlossen ist.
CH126776D 1926-09-06 1927-07-26 Das Wiederfüllen verhindernder Flaschenverschluss. CH126776A (de)

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