CH126836A - Füllfederhalter. - Google Patents

Füllfederhalter.

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CH126836A
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Paul Faber
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Paul Faber
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/18Arrangements for feeding the ink to the nibs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description


  Füllfederhalter.    Gegenstand der Erfindung ist ein Füll  federhalter, der einen grossen Tintenvorrat  unterzubringen gestattet, einen durchaus  sicheren     Tintenabschluss    bei Nichtgebrauch  gewährt und eine leichte Auswechselbarkeit  der Schreibfeder gestattet. Dieser Füllfeder  halter besitzt einen hohlen Schaft mit ein  gesetztem flaschenartigen Tintenbehälter, einen  relativ zum Schaft drehbaren     Einspannkopf     für die Schreibfeder und ein bei Drehen des  selben die Regelung beziehungsweise Ab  sperrung des Tintenzuflusses bewirkendes       Tintendurchflussorgan,    das gleichzeitig den       Einspannkopf    mit dem Schaft kuppelt.  



  Als     Tintendurchflussregelungsorgan    kann  ein durch Drehen des     Einspannkopfes        ver-          windbarer    Schlauch oder ein durch Drehen des       Einspannkopfes        verschiebbares;Ventil    dienen.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegenstan  des in     Längssehnitten    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Füllfederhalter mit  Tintenbehälter aus Glas und als Regelungs  organ für den     Tintendurchtritt    zur Feder  dienendem     verwindbaren    Schlauch;         Fig.        1a    ist ein Teilquerschnitt nach     .A-B     der     Fig.    1;       Fig.    2 ist ein Schnitt ähnlich der     Fig.    1,  aber mit verwundenem Schlauch;       Fig.3    zeigt eine Ausführungsform mit  verschiebbarem     Tintendurchlassventil    für den  Tintenbehälter.  



  Der zylindrische,     zigarren-    oder     torpedo-          förmige    hohle Schaft     a        (Fig.    1 und 2) hat  an seinem offenen Ende ein Innengewinde     g     zur Aufnahme einer darin eingeschraubten  Hülse<I>h,</I> in .der sich ein Mundstück<I>b</I> mit       kegeliger    Bohrung e dadurch drehbar führt,  dass es mit einem hohlen Zapfen     b1    in diese  genau passend hinein ragt.

   Im Hohlraum des  Schafts     a    befindet sich ein darin eingesetzter,  zur Aufnahme der Tinte bestimmter,     flaschen-          förmiger    Behälter d,     dl    aus Glas, an dessen  Stelle man aber auch irgend einen andern  durchsichtigen     Baustoff    verwenden könnte,  damit man sich jeweils von der darin vor  handenen Tintenmenge leicht überzeugen  kann. Über den Flaschenhals     dl    ist das eine       wulstartige    Ende f 1 eines     verwindbaren     Schlauches f geschrumpft, welcher vorteilhaft  aus Weichgummi besteht und dessen anderes      Ende f Z über den abgesetzten Zapfen     b1    ge  strafft ist.

   Der Wulst f 1 ist durch eine Ein  lage k derart gewaltsam aufgetrieben, dass  sie dadurch in die Hülse     lt    eingeklemmt ist.  In der     kegeligen    Bohrung e des Mund  stückes<I>b</I> steckt eine     kegelige    Büchse in mit  Längsschlitz n und in dieser der mit einer  Längsrille<I>i</I> versehene     Tintenförderstift   <I>p</I> mit  der von der Büchse eingeklemmten Schreib  feder r. Der so gebildete     Einspannkopf    für  die Schreibfeder ist durch die auftreibende  Wirkung der Einlage<I>k</I> mit der Hülse<I>h.</I> und       dädurch    mit dem Schaft a gekuppelt. Zum  Schutze der     Schreibfeder    bei Nichtgebrauch  dient die übliche Haube s.

   Die Tinte fliesst  aus dem Behälter<I>d, dl</I> durch den Schlauch<I>f</I>  zu der Rille i im Förderstift p und damit  zur Schreibfeder. Dabei vermittelt der Schlauch  f den für den Tintenaustritt erforderlichen  Luftzutritt.  



  Zum Abschluss des Tintenauslaufes bei  Nichtgebrauch des Halters dreht man das  Mundstück b beziehungsweise den Einspann  kopf. Da der Wulst<I>f 1</I> in der Hülse<I>h</I> fest  gehalten ist, wird bei dieser Drehung der  Schlauch f verwunden     (Fig.    2), infolgedessen  der Ausfluss von Tinte und gleichzeitig der  Zutritt von Luft zum Tintenbehälter d, dl  abgeschnitten. Jedenfalls kann durch die  Grösse des     Verdrehens    des Schlauches f die  Menge des Tintenaustrittes geregelt werden.  



  Das Füllen des Behälters     d,    dl geschieht  auf einfachste Weise dadurch, dass die Hülse     h     ausgeschraubt wird, wobei der Behälter den  Schaft verlässt und dieser dann aus dem  Wulst f 1 herausgezogen, sowie gegen einen  Ersatzbehälter ausgetauscht werden kann.  



  Zur Auswechslung der Feder wird diese  mit ihrer     Klemmbiichse        1n,   <I>n</I> gemeinsam aus  dem     Einspannkopf    herausgezogen. Wegen  der Nachgiebigkeit der geschlitzten Büchse  ist der Austausch der Feder r leicht zu  bewirken.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.    3 unter  scheidet sich von derjenigen nach     Fig.1     und 2 durch die Ausbildung des     Tinten-          durchlassorganes.       Der durch Gewinde g mit dem mehrtei  ligen hohlen Schaft     a1,        a2    verbundene Ein  spannkopf b nimmt die darin drehbare  Hülse y auf. Diese Hülse hat einen durch  vernieteten Stift x mit ihr verbundenen       Rändelring        y1,    mittelst dessen sie gedreht  werden kann und der sich auf die Stirn  fläche des     Halterkopfes    b aufsetzt.

   In dem  engeren Teil der Hülsenbohrung steckt das       Tintenzuführungsröhrchen        p    und die Schreib  feder r. Im weiteren Teil ist ein Ventil F  mit einem zylindrischen     Fortsatz        F1    unter  gebracht, das nach unten in eine Nadel z  endigt. Auf dem Umfang des zylindrischen  Teils     F1    hat das Ventil F einen Längs  kanal 1 und einen seitlich vorstehenden  Stift 2, der in eine Längsrille 3 des Kopfes b  greift.

   Die Hülse y weist in ihrem untern  Teil eine Schraubennut 4 auf, durch die der  Stift 2     hindurchtritt.    Das Ventil F,     F1    ragt  mit seiner Nadel z durch die Bohrung einer  Gummimanschette     k1    hindurch in den Tinten  behälter d. Die Manschette     k1    vermittelt den  Tintenaustritt aus demselben und verspannt  zugleich den Tintenbehälter mit dem Schaft     a1.     



  Wird die Hülse y mittelst ihres Ringes     y1     gedreht, dann wird der in der Rille 3     ge-          radegeführte    Stift 2 des Ventils durch die  Schraubennut 4 gezwungen, - je nach  Drehung - sich mit seinem Kegelteil in  die Bohrung der Gummimanschette     k'    einzu  pressen, womit der Tintenauslauf gesperrt  ist, oder der Kegelteil des Ventils wird von  seinem Sitz abgehoben, wodurch Tinte zur  Feder durch den Kanal 1 fliesst.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Füllfederhalter, gekennzeichnet durch einen hohlen Schaft mit eingesetztem flaschenartigen Tintenbehälter, einem relativ zum Schaft drehbaren Einspannkopf für die Schreibfeder und ein bei Drehen desselben die Regelung beziehungsweise Absperrung des Tintenzu flusses bewirkendes Tintendurchflussorgan, das gleichzeitig den Einspannkopf finit dem Schaft kuppelt, UNTERANSPRttCHE 1.
    Füllfederhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Tinten- durchflussorgan in einem den Einspann kopf mit dem Schaft und dem Tintenbe hälter verbindenden, verwindbaren Schlauch besteht, dessen Durchlassöffnung durch Drehen des Einspannkopfes und damit erfolgendes Verwinden des Schlauches ver ändert wird. 2.
    Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit dem Schaft lösbar befestigte Hülse, die das mit dem Tintenbehälter verbundene Ende des Schlauches fest ein klemmt und das mit dem Einsparrnkopf ver bundene Ende des Schlauches mit Spiel um gibt, sowie dem Einspannkopf selbst als Lagerbüchse dient. 3. Füllfederhalter nach Patentanspruch, ge kennzeichnet, durch eine längsgeschlitzte kegelige Hülse in einer kegeligen Bohrung des Einspannkopfes zum Festhalten der Feder auf einem Tintenförderstift. 4.
    Füllfederhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Tintenbe hälter aus durchsichtigem Baustoff be steht. 5. Füllfederhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Tinten- durchfiussorgan in einem Abschlussventil für den Durchgang einer den Tintenbe hälter mit dem Schaft verspannenden Manschette besteht, an welchem mittelst eines Getriebes die drehende Bewegung des Einspannkopfes in einer hin- und her gehenden (Öffnungs- oder Schliess-) Bewe gung zum Ausdruck kommt.
CH126836D 1927-05-12 1927-05-12 Füllfederhalter. CH126836A (de)

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