CH126850A - Selbsttätige Wage mit gesonderter Grob- und Feinauswägung. - Google Patents

Selbsttätige Wage mit gesonderter Grob- und Feinauswägung.

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CH126850A
CH126850A CH126850DA CH126850A CH 126850 A CH126850 A CH 126850A CH 126850D A CH126850D A CH 126850DA CH 126850 A CH126850 A CH 126850A
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Franz Bandhauer
Karl Fasching
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Franz Bandhauer
Karl Fasching
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Description


  Selbsttätige Wage mit gesonderter Grob- und     Feinauswägung.       Der Gegenstand     der    Erfindung     ist    :eine       Wage    mit gesonderten     -N#@"ägeelementen    für  Grob- und     Feinaiuswäggung,    wobei die     Grob-          au,swägung    durch Anwendung von     Aufsetz-          gewichten    erfolgt,     dadurch        gekennzeichnet,     dass der vom     Wäggeelement    für     .die        Grobaus-          wä:

  gung        angezeigte    Teil der Last,     dias    sind  die ganzen     Gewielitseinheiten    einer höheren  Ordnung,     infolge        Einvv@irkun:g    Ader     Aufsetz-          gewichte    auf ein     besonderes        Übe.rtragungs-          glied    .auf     dias        Wägeelement    für die     Fein-          Z,

          in        entgegengesetztem    Sinne wie  der     unmittelbar    von der     Last    herrührende  Gesamtzug     übertilagen    wird, um am     Fein-          -gewichtsia,n@zeiger        durch    Differenzwirkung  nur die     vom        Grobgewiehtsa.nzeiger    nicht     an-          gezei@gten    Gewichtseinheiten     niedeDer        Ord-          nung,ersichtlieh    zu machen.

   Die Wage kann  für jede beliebige     Wägefähigkeit        ausgeführt     werden und zeigt vollkommen selbsttätig     .dias     Gewicht eines Gegenstandes an.  



  In der     Zeichnung    ist ein     Au:sfü.hrungs-          beispiel    der Erfindung dargestellt.  



  Die Wage     besteht    im wesentlichen aus:  dem     -#Ä'ägeelement    für     Grobauswäb-ung,       einem     Arsgleichsmecha.nismus    und dem     Wä-          geelement    für     Feinauswägung.     



       Idas        W.ägeelement    für     Grobauswäbung          zeigt    durch die in     einem    Fenster     erschei-          nendA-n    Ziffern 0-9 an,     wieviel    grössere     Ge-          vy-ic.htseinheiten    die Last aufweist (zum     Bei-          ,spiel    bei einer 10000     kg-Wage    die Anzahl  der Tonnen).

   Es besteht     aus    dem Hebel 1,  der mit der Skala 2 (die die Ziffern 0 bis 9  trägt) verbunden     ist    und     ist    als ganzes um  den Punkt 3 drehbar. Im Punkt 4 des Hebels  1 greift .die auf ihn     entf@allendle    Belastung  an, während im Punkt 5 eine Stange 6 an  gebracht ist, .an     der    neun Scheiben befestigt  sind.     Ferner    ist die     Grobauswägung    A mit  einem     Regulierhebel    versehen. Er besteht aus  .dem Hebel 20, auf dessen einer Seite ein       Aufsetzigewicht    21     .anigebracht    ist.

   Auf der  andern Seite befindet sich .ein Segment 22,  welches mit dem Hebel 1 verbunden ist und  zehn     Anschlagstücke    hat,     ideren    Abstand  der Teilung- der Skala 2 entspricht. Eines  ,der Anschlagstücke liegt an dem     Regulier-          hehel    an. Das Au     setzgewicht    ist so schwer,       d.ass    es eine Drehung des     Regulierhebels    erst      dann zulässt, wenn .der     Zug    im Punkte 4       mindestens    einer     Gewichtseinheit    in bezug  auf das     Wägeelement    A     entspricht.     



  Der     @usglei@emech@anisznus    ist eine       Konstruktion,    die nach     Art    :einer     Dezimi,l-          wage    (muss aber nicht 1 : 10 übersetzt sein)  ausgebildet sein kann, auf deren     einer        Seite     der Gewichtssatz g aufsitzt, dem durch     dass     auf der     iandiern        @Seite        belfindliche        Gegenge-          wicht    7     das    Gleichgewicht gehalten wird.

         Dier8atz    g besteht aus neun     bleich        schweren          Gewichten,    die durch die     lauf    der Stange 6  befindlichen     Scheiben        einzeln    abgehoben  werden     können.    Jedes Gewicht     des    Satzes g  ist so schwer,     .dass    es     genau        den        einer    Ge  wichtseinheit     entsprechenden    Zug an der       Stange    6     hervorruft,

          sobald    es     abgehoben        ist.     Nach     Massgabe    der     Konstruktion    könnte .der  Gewichtssatz g     auch        @anders        aaasigetb;ildet    sein,  zum Beispiel könnten     .die        Gewichte    neben  einander angeordnet sein.  



       Das        Wägeelement    für     Feinauswägung     zeigt durch einen vor einer Skala 11     ibeweig-          lichen        Zeiger    10 den Teil .der Last an,     deT     durch die     Grobauswägung    A nicht mehr an  gezeigt wurde (zum Beispiel     bei    :

  einer 10 000       kg-Wage    die Anzahl der     Kilogramme).    Es  ist im Prinzip eine     Neigungswage    und be  steht aus     dien    Hebel 8, der     mit    dem     Nei-          b-unigsgewieht    9 und dem     Zeiäer    10 verbun  den ist;     sowohl    das     Wägeelemtent    A, ,als auch  das     Wägeelement    C sind mit     Dämpfungen     12 und 13 versahen.  



  Um die Wirkungsweise der Wage zu  beschreiben, sei angenommen, es handle sich  um eine Wage mit 10 kg     Wägefähigkeit.     auf deren Brücke eine Last von 3,45     lkg     liege. Unter dem     Einflussdieser    Last wird  durch eine     beliebige        Untenbaukonstruktion     die     Kraft    P     lauf    den     Hebel    14 einwirken.

    Dadurch     werdien    in den     Punkteng    15 und 16  des Hebels 14 Züge     hervongerufen,    die     mit-          telst    der Zugstangen 17 und 18 auf     ,dne          Wägeelemente    A und C     übertragen        werden.     Unter     :

  dem        Einfluss        diel    an     -der        ZugsIange    17  wirkenden Kraft -wird durch     diaserste        An-          ,sGhlagstück    des Segmentes 22 ein     Druck    auf  den     Hebiel    20 ausgeübt.

   Da die     auf    17 wir-         kencle    Kraft in ihrer     Wirkung    auf das       Wägcelement    A grösser ist, als einer     Ge-          wichtseinhei.t    entspricht, wird -der Hebel 20       ausschwinigen,        clabei    das     Gewicht    21 abheben  und     Idas        @Sebament    22 freigeben.

       Dadurch     kann     sich    der Hebel 1 so weit drehen, bis  das     nächste        Anschlagstück    an .den in  zwischen wieder in     seine        Ausgamgstellung     zurückgegangenen Hebel 20 anliegt. Bei die  sem     Drehung    des Hebels 1 wird. mit der auf  der     Stange    6     befindlichen        Scheibe    19 das       ohers:te        Gewicht        ,des        @Satzes    g abgehoben.

   Die  auf .der Stange 6 befindlichen     Scheiben    haben  von den zu ihnen gehörigen Gewichten in  jeder ,Stellung einen Abstand, der grösser ist  als die     :durch    den     Neigungchelbel    8 des     Wä.ge-          elementes    C     hervorgerufene    maximale     Be-          wogung    dies     Satzes    g.

       Da    auch jetzt ,der Zug  in     dger    Zugstange 17 noch immer grösser     ist,     als einer Gewichtseinheit entspricht, wird  in der vorher     beschriebenen    Weise auch das  zweite     und    dritte Gewicht des 'Satzes g ab  gehoben.

   Dadurch sind von .den 3,45 kg (in       bezu@g    auf das     Wägeelement    A) 3 kg ausge  glichen, und es     verbleibt    daher ein     Druek,     der 0,45 kg entspricht und durch das     vierte          Anschlaigstück    des     I,Slegmentes    22 auf den  Hebel 20     übertragen    wird.

   Dieser Druck ist  aber nicht imstande, das     Aufsetzgewieht    21       abzuheben.        Im    Fenster zeigt die Zahl 3 an,       class    ,drei     Gewichte    des     Satzes    g     abgehioben     sind. Wenn nach beendigter     Wägung    die  Last von der Brücke     entfernt    wird, geht alles       selbsttätig    in seine Ausgangsstellung zurück.

    Durch das     Abheben    der drei Gewichte ent  steht im     Aisgleichsmec.hanismus    B auf der  Seite des Gegengewichtes 7 ein     Übergewicht,     das im Punkte 24 einen Gegenzug hervorruft,       -der        durch        die        Zugstange    23 auf das     Wäbe-          element    C     übertragen    wird     und    in     bezug    auf  dieses     einer        Gegenlast    von 3 kg entspricht.

    Dadurch wird durch     Differenzwirkung    von  dem an     der    Zugstange 18     wirken1den,    in bezug  auf das     Feinwägeelement    C 3,45 kg betra  genden Zug 3 kg     ausgeglichen,    ,so dass ein  relativer Zug von 0,45 kg verbleibt.

   Dieser  relative Zug wird den     Neigungshebel    8 so  lange drehen, bis der Zeiger 10 auf der Skala      11 0,45 kg anzeigt. 'Man liest also im     Fenster     die 3 kg und auf     der    Skala die 0,45<B>kg</B> ab,  welche :sich     vollkommen    ,selbsttätig     .einstellen.     Bei     Zurückschwingen        ;des,    Segmentes     wird     durch die Anschlagstücke der     Regulierhebel          narih    oben bewegt     (Aufsetzgewieht    schwingt  nicht mit, da .es auf seiner Auflage ruht)  und lässt die Anschlagstücke vorbei.

   Die  Grenzstellungen der     Hebel    1 und, 8     werden     durch Anschläge bestimmt. Die Wage kann  auch durch     Anbringung    von Typensegmenten  auf den     Wägeelementen        _A    und C mit einer       Registriereinriehtung    versehen werden, die       zu:g.leioh    mit den Zeigern (10, 1) angeordnet  ist     uder    .diese .ersetzt und je nach Verwen  dungszweck selbsttätig, von     Ilaud    aus oder       elektromagnetisch    betätigt werden kann, um  das     jewelig        eingestellte    Gewicht zu regi  strieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Wage mit gesonderten Wä.ge- elementen und gesonderten Gewichtsa.n- zeigern für Grob- und Feinauswägung, bei welcher die Grorba.uswägung durch Anwen dung von Aufsetzge@wichten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Wägeelement für die Grobauswägung angezeigte Teil der Last, das sind die ganzen Gewichtseinheiten einer höheren Ordnung,
    infolge Einwirkung der Aufs-etzgewichte auf ein besonderes Übertragungsglied auf das Wägeelement für die Feinauswägung im entigegengesetzten Sinne wie der unmittelbar von der Last her- rühmende, Gesamtzug übertragen wird, um a,
    m Feingewieht.sanzeiger durch 'Differenz wirkung unT die vom Grohgewichtsanzeiger nicht angezeigten Gewichtseinheiten einer niederen Ordnung ersichtlich zu machen.
    UNTERANTSPRUCH: Wage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass -am Groblauswägungs- element' ein .gewichtsbelasteter Reglerhebel (20) vorgesehen ist.
    der, nachdem die der Anzahl Gewichtseinheiten höherer Ordnung der Last entsprechende Anzahl von Aufsetz- gewirhten ,auf das Wägeelement für Grab- auswägung zur Einwirkung gelangt ist, den noch übrig bleibenden, am Feingewichtsaan- zeiger ersichtlich werdenden Lastanteil auf nimmt.
CH126850D 1926-04-12 1927-04-11 Selbsttätige Wage mit gesonderter Grob- und Feinauswägung. CH126850A (de)

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