CH126914A - Selbsttätiger elektrischer Schalter zum Schutz von elektrischen Maschinen und Apparaten gegen Überhitzung. - Google Patents
Selbsttätiger elektrischer Schalter zum Schutz von elektrischen Maschinen und Apparaten gegen Überhitzung.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
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- H02H5/04—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection responsive to abnormal temperature
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Description
Selbsttätiger elektrischer Schalter zum Schutz von elektrischen Maschinen und Apparaten gegen Überhitzung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein selbsttätiger, an elektrischen Maschinen oder Apparaten, die gegen Überhitzung ge- scl).iztzt werden sollen, anzubringender Schal ter zum Schutze derselben gegen Überhitzung, welcher Schalter einen unter Federwirkung stehenden, in einer als Patrone ausgebildeten und in einem Gehäuse eingesetzten Führungs hülse angeordneten und an seinem untern Ende bei normalem Betrieb durch einen in einer abnehmbaren Kappe der Führungshülse untergebrachten Schmelzkörper gesperrten Schaltstab aufweist, welcher eine Stromkreis brücke bildende Gleitkontakte trägt, wobei der Schaltstab mit den Gleitkontakten beim Schmelzen des Schmelzkörpers bei Über hitzung der zu schützenden Maschine durch Wirkung der Feder so verschoben wird, dass die Gleitkontakte den Strom unterbrechen. Der Schalter weist einen auf das Gehäuse a.ufschraubbaren Deckel auf, welcher beim Aufschrauben auf das Gehäuse die Füh rungshülse mit der Kappe mach unten drückt. Auf der beiliegenden Zeichnung ist bei spielsweise eine Ausführungsform des Erfin- dungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, und zwar zeigen: Fig. 1 und .2 je einen Vertikalschnitt durch dieselbe in ein- bezw. ausgeschalteter Stellung, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, und Fig. 4 eine Endansicht zu Fig. 1 nach Entfernung einer Kappe. Eine, aus isolierendem Material, zum Bei spiel aus Fiber oder Galalith bestehende, ein Gehäuse bildende Hülse 1 besitzt zwei seit liche Armstumpfe 2. In jeden Armstumpf ist eine Anschlussklemme 3 eingewindet. Jede Klemme ist durch eine an die Klemme ge schraubte isolierende Schutzkappe 4 verdeckt. Die Anschlussklemmen 3 weisen im Innern der Hülse 1 freiliegende Kontaktflächen auf, an denen nach Fig. 1 zwei Gleitkontakte 6 anstehen. Die Kontakte 6 sind in einem Röhrchen 7 verschiebbar gelagert und werden durch ein Schraubenfederchen 8 zwecks Her stellung einer gut leitenden Verbindung an die Kontaktflächen 5 gedrückt. Jeder Gleit- kontakt 6 ist mittelst eines kurzen Stiftchens 9 in einem Längsschlitz 10 des Röhrchens 7 geführt. Das Röhrchen 7 sitzt in einer Quer bohrung der Führungnocke 11 eines aus Iso liermaterial bestehenden Schaltstabes 12 fest. Dieser wird von einer, in die Hülse 1 gesteck ten Patrone oder Führungshülse 13 aufge nommen. Die Nocke 11 ragt durch einen brei ten Querschlitz 14 der Patrone in eine an der Innenwandung der Hülse 1 vorgesehene Füh rungsnut 15. Die Patrone 13 besitzt einen vor stehenden Kranz 16, womit sie auf der Hülse 1 aufsitzt. An den Schaltstab 12 ist oberends ein Kopf 17 geschraubt. Gegen diesen drückt eine Schraubenfeder 18, die auf einer, auf dem Kranz 16 liegenden Scheibe 19 abge stützt ist, welche letztere dem Oberteil des Schaltstabes 12 Führung gibt. Die Scheibe 19, sowie die Patrone 13 sind mittelst einer, als Deckel wirkenden Überwurfmutter 20 an der Hülse 1 festgehalten. Unterends besitzt der Schaltstab 12 einen Stift 21 mit Kopf 22. Es bezeichnet 23 einen scheibenför migen Schmelzkörper, dessen Schmelzpunkt so gewählt ist, dass der Schmelzkörper bei Überschreitung der zulässigen Maximal temperatur der mit dem Schalter zu versehen- den Maschine schmilzt. Der Schmelzkörper weist einen Einschnitt 24 auf, womit er an den Bolzen 21 gesteckt ist. An den gewinde tragenden Endteil 25 der Patrone ist eine gut wärmeleitende zweckmässigerweise metallene Kappe 26 geschraubt. Dieselbe weist eine zentrale Versenkung 27 auf, in welcher der Kopf 22 Platz findet, während der Boden der Kappe 26 den Schmelzkörper 23 an die un tere Endfläche der Patrone 13 presst. Die beschriebene Ausführungsform des Wärmeschalters ist beispielsweise für Elek tromotoren, Transformatoren und andere stark belastete Apparate, sowie für Genera toren bestimmt. Die Hülse 1 wird so in eine mit Innengewinde versehene Bohrung der Verschalung der gegen Überhitzung zu schützenden Maschine bezw. des Apparates eingeschraubt, dass durch Verschrauben des Deckels 20 die Patrone 13 mit der Kappe 26 gegen den für die Temperatur massgebenden Teil des zu schützenden Gegenstandes ange- presst wird. Ein Stromleiter der Maschine oder des Apparates wird über die Anschluss klemmen 3 geführt. Die den Schmelz körper 23 einschliessende Kappe 26 wird somit den durch die Überhitzung am elffe sten gefährdeten Maschinen- bezw. Appa ratemeile möglichst genähert oder unmittel bar auf dieselben aufgesetzt, damit dem Schmelzkörper die Übertemperatur rasch mit geteilt und die im folgenden beschriebene Unterbrechung des elektrischen Stromes bei zeiten bewerkstelligt wird. Die Kappe 26 kann am Umfang mit einem wärmeisolieren den Mantel 28 verkleidet sein, um eine Ab kühlung derselben zu verhindern. Die Unter brechung des Stromkreises kommt dadurch zustande, dass der bei Übertemperatur durch schmelzende Schmelzkörper 23 den federbe lasteten Stab 12 nach oben, in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung schnellen lässt, wobei die Gleitkontakte 6 von den Kontaktflächen 5 abgleiten. Zwischen die Kontaktflächen 5 tritt nun der isolierende Schaltstab 12, wel cher das Auftreten eines Lichtbogens zwi schen den Polen verhindert. Um den Schalter .wieder betriebsbereit zu machen, wird vorerst die Überwurfmutter 20, nach Herausschrau ben des Schalters aus der Maschine, entfernt, der Mantel 28 abgestreift, und die Patrone 13 mit dem Schaltstab 12 aus der Hülse 1 herausgenommen. Nach Losschrauben der Kappe 26 und Entfernen der Schmelzmasse wird der Stift 21 durch Niederdrücken des Kopfes 17 soweit vorgeschoben, bis er aus der Durchbohrung der Patrone 13 herausragt, worauf an den Stift ein neuer Schmelzkörper gesteckt, die Patrone 13 mit dem Schaltstab wieder in die Hülse I eingesetzt und diese mit der Überwurfmutter 20 verschraubt wird. Der Wärmeschalter könnte auch mehrpo- lig gebaut sein, wobei der Schaltstab 12 mit einer entsprechenden Anzahl stromleitender Brücken (6, 7) ausgestattet würde. Die strom leitende Brücke oder die stromleitenden Brük- ken, welche von dem Schaltstab getragen wer den, können auch ausserhalb der Patrone bezw. patronenähnlichen Fassung 13 gelegen sein, wobei dann ein besonderes Gehäuse für die stromleitende Brücke bezw. Brücken vor zusehen wäre, welches mit der Hülse 1 zu sammenzubauen wäre. Der Schmelzkörper 23 könnte auch anders als scheibenförmig sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: An elektrischen Maschinen oder Appara ten, die gegen Überhitzung geschützt werden sollen, anzubringender Schalter zum Schutze derselben gegen Überhitzung, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalter einen unter Federwirkung stehenden, in einer als Patrone ausgebildeten und in einem Gehäuse einge setzten Führungshülse angeordneten und an seinem untern Ende bei normalem Betrieb durch einen in einer abnehmbaren Kappe der Führungshülse untergebrachten Schmelzkör per gesperrten Schaltstab aufweist, welcher eine Stromlzreisbrücke bildende Gleitkontakte trägt,wobei der Schaltstab mit den Gleitkon- takten beim Schmelzen des Schmelzkörpers bei Überhitzung der zu schützenden Maschine durch Wirkung der Feder so verschoben wird, dass die Gleitkontakte den Strom unterbre chen, und dass der Schalter einen auf das Ge häuse aufschraubbaren Deckel aufweist, wel cher beim Aufschrauben auf das Gehäuse der Führungshülse mit der Kappe nach unten drückt.UNTERANSPRUCH: Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzkörper schei benförmig ist und mittelst eines Ausschnittes (24) unterhalb der aus Isoliermaterial beste henden Führungshülse (13) auf dem Bolzen (21) eines die Verlängerung des Schaltstabes (12) bildenden Ansatzes mit Kopf (22) sitzt und zwischen der Stirnfläche der Patrone (13) und der aufgeschraubten Metallkappe (26) eingeklemmt liegt.
Applications Claiming Priority (1)
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