CH126914A - Selbsttätiger elektrischer Schalter zum Schutz von elektrischen Maschinen und Apparaten gegen Überhitzung. - Google Patents

Selbsttätiger elektrischer Schalter zum Schutz von elektrischen Maschinen und Apparaten gegen Überhitzung.

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CH126914A
CH126914A CH126914DA CH126914A CH 126914 A CH126914 A CH 126914A CH 126914D A CH126914D A CH 126914DA CH 126914 A CH126914 A CH 126914A
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CH
Switzerland
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switch
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cap
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Keller Dr Rudolf
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Keller Dr Rudolf
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H5/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection
    • H02H5/04Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection responsive to abnormal temperature
    • H02H5/047Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection responsive to abnormal temperature using a temperature responsive switch

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)
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Description


  Selbsttätiger elektrischer Schalter zum Schutz von     elektrischen        Maschinen    und  Apparaten gegen Überhitzung.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     selbsttätiger,    an elektrischen Maschinen  oder Apparaten, die gegen Überhitzung     ge-          scl).iztzt    werden sollen, anzubringender Schal  ter zum Schutze derselben gegen Überhitzung,  welcher Schalter einen unter Federwirkung  stehenden, in einer als Patrone ausgebildeten  und in einem Gehäuse eingesetzten Führungs  hülse angeordneten und an seinem untern  Ende bei normalem Betrieb durch einen in  einer abnehmbaren Kappe der Führungshülse  untergebrachten Schmelzkörper     gesperrten     Schaltstab aufweist,

   welcher eine Stromkreis  brücke bildende Gleitkontakte trägt, wobei  der Schaltstab mit den     Gleitkontakten    beim  Schmelzen des Schmelzkörpers bei Über  hitzung der zu schützenden Maschine durch  Wirkung der Feder so verschoben wird, dass  die Gleitkontakte den Strom unterbrechen.  Der Schalter weist einen auf das Gehäuse       a.ufschraubbaren    Deckel auf, welcher beim  Aufschrauben auf das Gehäuse die Füh  rungshülse mit der Kappe mach unten drückt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist bei  spielsweise eine Ausführungsform des Erfin-         dungsgegenstandes    zur Darstellung gebracht,  und zwar zeigen:       Fig.    1 und .2 je einen Vertikalschnitt  durch dieselbe in ein-     bezw.    ausgeschalteter  Stellung,       Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie       A-A    der     Fig.    1, und       Fig.    4 eine Endansicht zu     Fig.    1 nach  Entfernung einer Kappe.  



  Eine, aus isolierendem Material, zum Bei  spiel aus Fiber oder     Galalith    bestehende, ein  Gehäuse bildende Hülse 1 besitzt zwei seit  liche     Armstumpfe    2. In jeden Armstumpf ist  eine     Anschlussklemme    3     eingewindet.    Jede  Klemme ist durch eine an die Klemme ge  schraubte isolierende Schutzkappe 4 verdeckt.  Die     Anschlussklemmen    3 weisen im Innern  der Hülse 1 freiliegende Kontaktflächen  auf, an denen nach     Fig.    1 zwei     Gleitkontakte     6 anstehen.

   Die Kontakte 6 sind in einem  Röhrchen 7 verschiebbar gelagert und werden  durch ein     Schraubenfederchen    8 zwecks Her  stellung einer gut leitenden Verbindung an  die Kontaktflächen 5 gedrückt. Jeder Gleit-           kontakt    6 ist mittelst eines kurzen     Stiftchens     9 in einem Längsschlitz 10 des Röhrchens 7  geführt. Das Röhrchen 7 sitzt in einer Quer  bohrung der     Führungnocke    11 eines aus Iso  liermaterial bestehenden Schaltstabes 12 fest.  Dieser wird von einer, in die Hülse 1 gesteck  ten Patrone oder Führungshülse 13 aufge  nommen. Die     Nocke    11 ragt durch einen brei  ten Querschlitz 14 der Patrone in eine an der  Innenwandung der Hülse 1 vorgesehene Füh  rungsnut 15.

   Die Patrone 13 besitzt einen vor  stehenden Kranz 16, womit sie auf der Hülse  1 aufsitzt. An den Schaltstab 12 ist     oberends     ein Kopf 17 geschraubt. Gegen diesen drückt  eine Schraubenfeder 18, die auf einer, auf  dem Kranz 16 liegenden Scheibe 19 abge  stützt ist, welche letztere dem Oberteil des  Schaltstabes 12 Führung gibt. Die     Scheibe     19, sowie die Patrone 13 sind mittelst einer,  als Deckel wirkenden     Überwurfmutter    20 an  der Hülse 1 festgehalten.     Unterends    besitzt  der     Schaltstab    12 einen Stift 21 mit Kopf  22.

   Es bezeichnet 23 einen scheibenför  migen Schmelzkörper, dessen Schmelzpunkt  so gewählt ist, dass der Schmelzkörper  bei Überschreitung der zulässigen Maximal  temperatur der mit dem Schalter zu     versehen-          den    Maschine schmilzt. Der Schmelzkörper  weist einen Einschnitt 24 auf, womit er an  den Bolzen 21 gesteckt ist. An den gewinde  tragenden     Endteil    25 der     Patrone    ist eine gut  wärmeleitende     zweckmässigerweise    metallene  Kappe 26 geschraubt. Dieselbe weist eine  zentrale Versenkung 27 auf, in welcher der  Kopf 22 Platz findet, während der Boden der  Kappe 26 den Schmelzkörper 23 an die un  tere Endfläche der Patrone 13 presst.  



  Die beschriebene Ausführungsform des  Wärmeschalters ist beispielsweise für Elek  tromotoren, Transformatoren und andere  stark belastete Apparate, sowie für Genera  toren bestimmt. Die Hülse 1 wird so in eine  mit Innengewinde versehene Bohrung der  Verschalung der gegen     Überhitzung    zu  schützenden Maschine     bezw.    des Apparates  eingeschraubt, dass durch Verschrauben des  Deckels 20 die Patrone 13 mit der Kappe 26  gegen den für die Temperatur massgebenden    Teil des zu schützenden Gegenstandes     ange-          presst    wird. Ein Stromleiter der Maschine  oder des Apparates wird über die Anschluss  klemmen 3 geführt.

   Die den Schmelz  körper 23 einschliessende Kappe 26 wird  somit den durch die Überhitzung am elffe  sten gefährdeten Maschinen-     bezw.    Appa  ratemeile     möglichst    genähert oder unmittel  bar auf dieselben aufgesetzt, damit dem  Schmelzkörper die Übertemperatur rasch mit  geteilt und die im folgenden beschriebene  Unterbrechung des elektrischen Stromes bei  zeiten     bewerkstelligt    wird. Die Kappe 26  kann am Umfang mit einem wärmeisolieren  den Mantel 28 verkleidet sein, um eine Ab  kühlung derselben zu verhindern.

   Die Unter  brechung des Stromkreises kommt dadurch  zustande, dass der bei     Übertemperatur    durch  schmelzende Schmelzkörper 23 den federbe  lasteten Stab 12 nach oben, in die in     Fig.    2  gezeichnete Stellung schnellen lässt, wobei die  Gleitkontakte 6 von den Kontaktflächen 5  abgleiten. Zwischen die Kontaktflächen 5       tritt    nun der isolierende Schaltstab 12, wel  cher das Auftreten eines Lichtbogens zwi  schen den Polen verhindert. Um den Schalter  .wieder betriebsbereit zu     machen,    wird vorerst  die     Überwurfmutter    20, nach Herausschrau  ben des Schalters aus der Maschine, entfernt,  der Mantel 28 abgestreift, und die Patrone  13 mit dem Schaltstab 12 aus der Hülse 1  herausgenommen.

   Nach Losschrauben der  Kappe 26 und Entfernen der Schmelzmasse  wird der Stift 21 durch Niederdrücken des  Kopfes 17 soweit vorgeschoben, bis er aus der  Durchbohrung der Patrone 13 herausragt,  worauf an den Stift ein neuer Schmelzkörper  gesteckt, die Patrone 13 mit dem Schaltstab  wieder in die Hülse I eingesetzt und diese mit  der     Überwurfmutter    20 verschraubt wird.  



  Der Wärmeschalter könnte auch     mehrpo-          lig    gebaut sein, wobei der Schaltstab 12 mit  einer entsprechenden Anzahl stromleitender  Brücken (6, 7) ausgestattet würde. Die strom  leitende Brücke oder die stromleitenden     Brük-          ken,    welche von dem Schaltstab getragen wer  den, können auch ausserhalb der Patrone       bezw.    patronenähnlichen Fassung 13 gelegen      sein, wobei dann ein besonderes Gehäuse für  die stromleitende Brücke     bezw.        Brücken    vor  zusehen wäre, welches mit der Hülse 1 zu  sammenzubauen wäre.  



  Der Schmelzkörper 23 könnte auch anders  als scheibenförmig sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An elektrischen Maschinen oder Appara ten, die gegen Überhitzung geschützt werden sollen, anzubringender Schalter zum Schutze derselben gegen Überhitzung, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalter einen unter Federwirkung stehenden, in einer als Patrone ausgebildeten und in einem Gehäuse einge setzten Führungshülse angeordneten und an seinem untern Ende bei normalem Betrieb durch einen in einer abnehmbaren Kappe der Führungshülse untergebrachten Schmelzkör per gesperrten Schaltstab aufweist, welcher eine Stromlzreisbrücke bildende Gleitkontakte trägt,
    wobei der Schaltstab mit den Gleitkon- takten beim Schmelzen des Schmelzkörpers bei Überhitzung der zu schützenden Maschine durch Wirkung der Feder so verschoben wird, dass die Gleitkontakte den Strom unterbre chen, und dass der Schalter einen auf das Ge häuse aufschraubbaren Deckel aufweist, wel cher beim Aufschrauben auf das Gehäuse der Führungshülse mit der Kappe nach unten drückt.
    UNTERANSPRUCH: Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzkörper schei benförmig ist und mittelst eines Ausschnittes (24) unterhalb der aus Isoliermaterial beste henden Führungshülse (13) auf dem Bolzen (21) eines die Verlängerung des Schaltstabes (12) bildenden Ansatzes mit Kopf (22) sitzt und zwischen der Stirnfläche der Patrone (13) und der aufgeschraubten Metallkappe (26) eingeklemmt liegt.
CH126914D 1926-11-02 1926-11-02 Selbsttätiger elektrischer Schalter zum Schutz von elektrischen Maschinen und Apparaten gegen Überhitzung. CH126914A (de)

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