CH127002A - Staubwischvorrichtung. - Google Patents
Staubwischvorrichtung.Info
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Description
Staubwisehvorriehtung. Gegenstand der Erfindung ist eine Staub wischvorrichtung.
Es sind schon verschiedentlich Staub wischvorrichtungen vorgeschlagen worden, bei @velchen der eigentliche Staubwedel auf einen .eisernen Träger a.ufgebraeht ist, wel cher fest mit dem Handgriff des Gerätes verbunden wird. Aber auch eine lösbare, Ver bindung von Staubwedelträger und Hand griff ist schon ins Auge gefasst worden. Bei allen diesen bekannten Ausführungen sitzt indessen der Staubwedel selbst fest auf dem Eisenträger, und eine Peinigung des ersteren auf feuchtem Wege ist aus diesem Grunde nicht wohl möglich oder auf alle Fälle recht umständlich.
Zudem wird bei feuchter Be handlung die Länge des Staubwedels ver kürzt infolge des sogenannten Eingehens, und ein einmal auf feuchtem Wege gereinigtes Staubwischgerät dieser früheren Bauart ist in hohem Grade unansehnlich, wenn nicht gar praktisch unbrauchbar geworden.
Als weiterer Na.ehteil bekannter Staub- wedelgeräte kommt hinzu, dass, gleichgültig, ob die Verbindung des Eisenträgers mit dem Handgriff eine sogenannte feste, oder aber eine lösbare ist, durch den praktischen Ge- brauch,des Gerätes die Verbindung zwischen Träger undl Handgriff gelockert wird, so .dass das Arbeiten mit dem Wedel u.r,befriedigend und ermüdend ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Staubwischvorrichtung, die diese Mängel beheben soll. Sie weist ein Wischgerät auf, mit einem mit seinem Handgriff aus einem Stück hergestellten Träger für einen ab nehmbaren, mit einem Tragkörper verbun denen :Staubwedel, wobei Mittel zum Fest halten des. Staubwedels vorgesehen sind, und der Träger derart gestaltet ist, dass eine Be wegung .dieses Staubwedels in bezug auf ihn während des Gebrauches der Vorrichtung ver hindert wird.
Die Staubwi@schvorrichtung gemäss der Erfindung kann ferner eine Schutzhülle um fassen, in welcher der Staubwedel des Wisch gerätes bei Nichtgebraueh untergebracht werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin dung sgegenstandes, Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht der Staubwischvoriichtung gemäss der einen beispielsweisen Ausführungsart; Fig. 2 ist ein Querschnittlurch den Handgriff und Fig. 3 zeigt eine Einzelheit; Fig. 4 ist ein axialer Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Wisch gerätes.
Gemäss Fig. 1 und: 5 weist die Vorrich tung ein Staubwischgerät und eine zu seiner Aufbewahrung vorgesehene Schutzhülle auf.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht das Staubwischgerät aus einem Handgriff 1 und einem damit aus einem Stück hergestellten Träger 1' für den :Staubwedel 10. Um ein Abgleiten des am Träger 1' angelegten Staub wedels 10 zu verhindern, ist ,der Träger auf seijnen Seitenflächen mit Hohlkehlen 1" versehen (Fi:g.2). Es würde natürlich auch genügen, wenn nur Idas dem Handgriff 1 .entgegengesetzte Ende des Trägers 1' mit einer Hohlkehle versehen wäre.
Gemäss Fzg. 2 weist,der Handgriff 1 eine Längsbohrung 2 auf, welche igegen die Mitte des Griffes zu sich in zwei Seitenbohrungen 2' verzweigt, die in die Schmalseiten des Griffes 1 münden. 3 sind: zwei Zugdrähte, welche durch :die Seitenbohrungen 2' in .die Hauptbohrung 2! eingeführt und mit dem Schild. 4 in Löchern 4' verankert sind.
Der Schild 4 weist eine mit Gewinde versehene Bohrung 5 au±, durch welche die Schraube 6 eingebracht werden kann. Auf letzterer sitzt eine Stellhülse 7, welche auf der mit -dem Griffende festverbundenen Platte 8 auf stützen kann, @durch welche die mit einem geriffelten Knopf 18 versehene Schraube 6 hindurehtThtt.
Die durch die Seitenbohrungen 2' aus tretenden Enden der 7uibdrähte sind in Ku geln 9 verankert. Der Staubwedel 10 selbst besteht aus Textilfasern, welche an einem als Hohlborte ausgebildeten Tragkörper 11 befestigt sind, durch welche eine an ihren Austrittsstellen je eine Schlaufe 12 bildende Schnur hindurchgeführt ist.
Die Kugeln 9 werden links und rechts des Griffes in ,die ,Schlaufen 12 hindurehgebracht. Wie leicht ersichtlich, hat man es in der Hand, durch Drehen des Knopfes 13 den Abstand des Ankerschildes 4 vom äussern Griffende zu verändern, und @dadurch den Grad der auf idie Zugdrähte 3 bezw. auf die Schlaufen 12 wirksamen Zugkräfte zu bestimmen.
,Gemäss Fig. 4 greift an :der Vereinigungs stelle 14 der .beiden Zugdrähte 3 eine Zug feder 15 an, an deren äusserem Ende ein Glied 16 :befestigt ist, das in .einen Schlitz des Handgriffes eintreten kann. ,An dem Aussenende von Glied 16 sitzt eine Kugel 17, und die Einrichtung ist so getroffen, dass es nur .einer Zugwirkung auf Feder 15 be- -darf, um die Kugel 17 am äussersten Griff ende festzuhalten, bezw. von demselfben zu lösen.
Statt der Kugel 17 könnte auf ein mit Gewinde versehenes Glied 16 eine Schrauben mutter laufgebracht werden, iduroh welche die Spannung der Feder 15 verändert wer den könnte.
Man könnte, insbesondere, wenn bei der zweiten Ausführungsart, bei welcher die Spannung der Feder durch Anziehen .einer am Griffende aufgebrachten Mutter verän- derlioh ist, und die Schraube am hinten Griff ende über ,die Mutter vorsteht, in -das Aussen ende des Griffes ein Gewinde schneiden, auf welches eine mit einem Innengewinde ver sehene S,chutzk-appe- aufgebracht wird.
Anderseits könnte natürlich die Mutter auch auf das innere @Schraubenende aufge bracht werden, oder die praktische Aus- führ2ing sich an diejenige nach Fi,g. 2 an lehnen, wobei ein äusseres ,zweigeteiltes Feder ende in einem Schild 4 verankert wird.
Zweckmässig wird dem Träger des Staub wedels, eine solche Form gegeben, dass er mitsamt dem aufgebrachten 'Staubwedel bei Nichtgebrauch meine sie umschliessende Schutzhülle 1,8 von verhältnismässig geringen Abmessungen eingebracht werden kann. In Fig. 5 ist eine aus Blech .gedachte Schutz hülle von zylindrischer Form dargestellt.
Selbstverständlich kann die Schutzhülle jede beliebige andere Form aufweisen. Um eine Blechhülle gegen Deformierung zu schützen, können Verstärkungen vorgesehen werden, welche zweckmässig quer zur Längsachse der Hülle verlaufen und durch Falze oder durch Kreisringe bildende Wellungen des Bleches erzeugt werden können.
Um den Sta.u#bwedel mit einer Flüssigkeit zu tränken, welche .das bessere Anhaften des Staubes sichert, oder welche irgend einem andern Zweck dient, so zum Beispiel zum Auffrischen aderentstaubten Möbel, kann in der Schutzhülle 1-8 ein .filzartiges Innenfutter vorgesehen werden, das mit einer Flüssig keit getränkt, diese nach und nach an die Textilfasern des während des Nichtgebrau ches in der Hülle aufbewahrten Staubwedels abgeben kann.
An -den Boden der Hülle 18 kann in die sem Falle auch ein Behälter zur Aufnahme der Flüssigkeit angeschlossen werden., mit welcher das Innenfutter der Hülse mehr oder weniger :getränkt wird. Dabei kann die An ordnung getroffen werden, @dass der Abfluss ,der Flüssigkeit aus dem Behälter auf das Innenfutter der Hülle regelbar ist.
Statt Textilfasern für die Herstellung des Sl:aubwedels zu verwenden, könnte natürlich auch jedes andere geeignete Material benützt werden, so wäre zum Beispiel für @besondere Reinigungsarbeiten ein aus Wildlederstreifen hergestellter Staubwed e1 denkbar.
Der Tragkörper de. ,Staubwedels kann zur Aufnahme einer Flüssigkeit befähigt sein, welche er nach; und nach an das Wedel gut ab@ge!ben kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Staubwischvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Wischgerät, mit einem, mit seinem Handgriff aus einem Stück hergestellten Trä ger für einen abnehmbaren und mit einem Tragkörper verbundenen Staubwedel, wobei Mittel zum Festhalten -des Staubwedels vor gesehen sind und der Träger derart gestaltet ist, dass eine Bewegung dieses Staubwedels in Bezug auf ihn während,des Gebrauches der Vorrichtung verhindert wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Stauhwischvorriehtung nach Patentar spruch, dadurch gekennzeichnet, dass we nigstens der dem Handgriff entgegenge setzte Teil des Trägers des Staubwedels mit einer Hohlkehle zur Aufnahme des Tragkörpers, ;desStaubwedels versehen ist.2. Staubwisehvorrichtung nach Patent.a.n- spru,ch und! Unteranspruch 1, -dadurch gel-,ennzeichnet, dass der Tragkörper des Staubwedels mit wenigstens einem Ver bindungsglied versehen ist, durch welches der Staubwedel mit -dem Träger ver bunden werden kann.3. Staubwischvorrichtung nach Pat.cntan- spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, .dass der Staub wedel durch an ein biegsames Tragband befestigte Textilfasern gebildet ist.4. Staubwisahvorri@chtung nach Patentan- spruch und Untera.n.sprüch:en 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trag band schlauchförmig ist und als Ver- bindungsglied eine an beiden Enden eine Schlaufe bildende Schnur enthält. 5. Staubwischvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff ein Zugorgan trägt, durch welches der Tragkörper des Staubwedels auf dem Träger festgehalten: werden kann.6. Staubwischvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Staub wedel durch an ein biegsames Tragband befestigte Wildled,erstreifen gebildet ist. 7. Staubwischvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Tragkörper des Staubwedels zur Aufnahme einer Flüs sigkeit befähigt ist, wele-he er nach und nach an das Wedelgut abgeben kann.B. Stauhwischvorrichtung nach Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff zwei am Trägerkörper des Staubwedels angreifende Zugorgane trägt, deren Auflünenden in einem bemeinschaft- liclren Schild verankert sind, dessen. Ab stand vom äussern Griffende den Grad der auf die Zugorgane, beziehungsweise auf die Enden des Tragkörpers wirk samen Zugkraft bestimmt.9. Staubwischvorrichtung nach. Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schild mit einem Gewinde versehen ist, zur Aufnahme eines Schraubenschaftes, dessen freies Aussenende eine Verdickung aufweist, mittelst welcher--die Schraube im Schilde in beiden Drehrichtungen bewegt werden kann, um solcherweise den Abstand des Schildes vom äussern Griffende zu ver grössern oder zu verkleinern.10. Staubwischvorriehtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 8 und 9, da durch gekennzeichnet. @dass die Ver dickung als geriffelter Drehknopf aus gebildet ist und auf .eine mit -dem Griff ende fest verbundene Platte aufstützt, gegen deren andere Seite eine die Schraube umfassende Hülse aufsitzt. 11. Staubwischvorriehtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch gehennzeichnet, -dass die Zugorgane mit einer Zugfeder verbunden sind.12. Staubwisehvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, @dass das eine Ende der Zugfeder mit einem Glied so verbunden ist, dass dessen Aussenende durch die Dehnbarkeit der Feder mit dem Griff in lösbarer Verbindung steht.18. Staubwischvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1.1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Zugfeder verbundene Glied in einem im Griff vorgesehenen Schlitz eintreten li:ann. 11. Staubwischvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein an das äussere Ende der Zugfeder angeschlossenes Glied eine Schraub, ist, die eine Mutter trägt, durch deren Drehung die Spannung der Zugfeder geregelt werden kann.15. Staublwischvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 11 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Aussenende des Griffes ein Schrauben gewinde geschnitten ist, auf welches eine mit Innengewinde versehene Schutz kappe aufgebracht werden kann.<B>16.</B> Staubwischvorric.htung nach Patentan spruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende der Feder in einem Glied verankert ist, in welchem sich ein zweites Glied drehen kann, durch .dessen Drehung die Grösse der Zugkraft der Feder geregelt werden kann. 17. Staubwischvorrichtung nach Patentan- spruch, gekennzeichnet durch eine Schutz hülle von verhältnismässig geringen<B>Ab-</B> messungen, wobei der Träger des Staub wedels von solcher Form ist, dass er mit samt dem aufgebrachten Staubwedel bei Nichtgebrauch in die Schutzhülle ein gebracht werden kann.18. Staubwisc:hvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülle aus Blech hergestellt ist, das Verstärkungen aufweist, um eine Deformierung der Hüllenform zu vermeiden. 19. Staubwischvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, @dass :die Ver stärkungen durch quer zur Längsare der Hülle verlaufende Falze gebildet werden.20. Staubwischvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 17 und 18, dadurch :gekennzeichnet, dass die Ver stärkungen durch quer zur Längsare ,der ;Hülle verlaufende, Kreisringe bil dende Wellungen des Hüllenbleches ge bildet sind.21. Staubwischvorriehtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülle mit einem filzartigen Innenfutter versehen ist, das mit einer Flüssigkeit getränkt werden kann, die naoh und nach an die Textilfasern des während des Nichtge- brauchs in der Hülle aufbewahrten Staubwedels abgegeben wird.22. .Sta.uuwisahvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 17 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass an den Boden der Hülle ein Behälter für die Flüssigkeit angeschlossen ist, mit wel- eher das Innenfutter der Hülse mehr .oder weniger getränkt wird. 23. Staubwischvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 17, 21 und 22, ;dadurch gekennzeichnet, dass der Abfluss der Flüssigkeit aus dem Be hälter auf das Innenfutter .der Hülle regelbar ist.
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| EP0968677A3 (de) * | 1995-08-01 | 2002-01-02 | Kao Corporation | Reinigungstuch und Reinigungsgerät |
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1927
- 1927-05-16 CH CH127002D patent/CH127002A/de unknown
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