CH127044A - Ordner für Briefe, Akten etc. - Google Patents

Ordner für Briefe, Akten etc.

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CH127044A
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CH
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Aktiengesellschaft Gruenewa Co
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Gruenewalds Registrator Co Akt
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/30Filing appliances with means for engaging perforations or slots having a set of rods within a set of tubes for a substantial distance when closed
    • B42F13/32Filing appliances with means for engaging perforations or slots having a set of rods within a set of tubes for a substantial distance when closed the nesting portions of the rods and tubes being straight

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Description


  Ordner für Briefe, Akten     etc.       Es sind bereits Ordner für Briefe, Akten       etc.    mit aufrecht stehenden     Aufreihröhrchen     und mit einer parallel zu den     Aufreihröhr-          chen    angeordneten     Führung    für einen Um  stülpbügel bekannt geworden, der nach dem  Heraustreten aus den     Aufreihröhrchen    etwa  um 90 Grad umgeklappt werden kann.  



  Von den bekannten Ordnern dieser Art  unterscheidet sich der Gegenstand der Er  findung dadurch, dass die     Aufreihröhrchen     kippbar an einem der     Oirdnerdeckel    sitzen  während der     ösenförmig    abgebogene Mittel  teil des     Umstülpbügels    zwischen den ihm  freien Spielraum gewährenden Parallelwän  den einer parallel zu den     Aufreihröhrchen     vorgesehenen Führung gleitbar und unter  Vermittlung von Ausschnitten umklappbar  angeordnet ist.

   Man kann so bei zweckmässi  ger Ausführung erreichen,     .dass    nach dem  Herausziehen des     Umstülpbügels    .aus den       Aüfreihröhrchen    durch das Eigengewicht  der geteilten Ordnerfüllung ein Öffnen der       Ordnermechanik    erfolgt, während entweder  durch Fingerdruck auf den Kopf der Füh-         rung    oder durch Zuklappen des obern     Dek-          kels    des Ordners, beziehungsweise durch  diese beiden Handhabungen gemeinsam, ein  Schliessen der Ordnermechanik bewirkt wer  den kann.  



  Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der  Erfindung kann der     umlegbare        Umstülp=     bügel infolge einer     schlaufenartig    ausgebil  deten, an dem aus einem die beiden Parallel  wände verbindenden Bogenstück bestehenden  Führungskopf angeordneten, dabei über die  äussere Parallelwand dieser Führung über  ragenden     Kröpfung    bis etwa um 180   um  geklappt werden, beziehungsweise sich um  diesen Betrag selbsttätig umlegen, nachdem  er aus den     Aufreihröhrchen    herausgezogen  ist.

   Dies wird dadurch erleichtert, dass einer  seits die beiden Parallelwände der Führung  für den     Umstülpbügel    nicht nur oben durch  die erwähnte     schlaufenartige,    die äussere Pa  rallelwand überragende     Kröpfung    verbunden,  sondern     d.ass'    auch anderseits die das Um  legen des     Umstülpbügels    zulassenden Aus  schnitte unterhalb dieser     gröpfung    in einem      bestimmten     Abstande    von ihr angeordnet sind,  um beim Umklappen des     Umstülpbügels    ein  Anlegen desselben an die Aussenseite der  äussern Parallelwand der Führung zu er  möglichen, derart,

   dass in der Ordneroffen  lage die     Aufreihstifte    eine ungefähr senk  rechte Lage einnehmen können. Ferner  kann, falls erwünscht, der untere Teil der       Kröpfung    an seiner     Innenseite    eine geneigte       Ebene    bilden, um ein selbsttätiges Zurück  gleiten des     ösenförmigen    Mittelteils des Um  stülpbügels behufs leichter     Herbeiführung     der     Ordnerverschlussl:age    zu unterstützen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf den  Zeichnungen in drei Ausführungsbeispielen  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ausführungsform der Ordner  mechanik in geschlossenem Zustande,     schau-          bildlich"    mit aufgeklapptem     USrdnervorder-          deckel,          Fig.    2 einen     Schnitt    nach der Linie     A-A     der     Fig.    1,       Fig.    3 die Ordnermechanik, halb geöffnet,  mit umgekippten     Aufreihern,

            Fig.    4 einen     Schnitt    nach der Linie     B-B     der     Fig.    3,       Fig.    5 die Ordnermechanik, ganz geöffnet,       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie     C-C     der     Fig.    5 mit einem das Schliessen veran  schaulichenden Finger,       Fig.    7 eine andere Ansicht der Ordner  mechanik, geöffnet,       Fig.    8 eine andere Ansicht der geschlos  senen Mechanik,       Fig.    9 eine abgeänderte     Ausführungsform     der Ordnermechanik, geschlossen, schaubild  lich,

         Fig.    10 einen Schnitt nach der Linie       A-A    der     Fig.    9;       Fig.    11, 12 und 13 zeigen die Ordner  mechanik in etwas grösserem     Massstabe,     schaubildlich.     Fig.    11 betrifft die Ausfüh  rungsform nach     Fig.    9 und 10 bei Hochstel  lung des     Umstülpbügel-Mittelteils;        Fig.    12  und     Fig.    13 betreffen eine dritte Ausfüh  rungsform bei     Mittelstellung    und bei um  geklappter Lage des     Umstülpbügels    auf der  Führungsaussenwand;

           Fig.    14 veranschaulicht die Ordnermecha  nik nach     Fig.    12 und 13 geöffnet,       Fig.    15 einen Schnitt nach der Linie       B-B    der     Fig.    14, während       Fig.    16 die Gesamtanordnung der zwei  ten Ausführungsform zeigt, wobei zur Her  beiführung der     Verschluss'lage    der Ordner  rücken mit einer Hand angehoben wird, um  den Vorderdeckel auf den Hinterdeckel zu  klappen.  



  Die Ordnermechanik 1 ,der ersten Ausfüh  rungsform     (Fig.    1 bis 8) ist an dem untern  Deckel 2 so angebracht, dass der Ordner  rücken 3 und obere Deckel 4 für die un  gehinderte Benutzung frei bleiben. Die  Grundplatte 5 der     Ordnermechanik    sitzt  demgemäss an dem untern Deckel 2 (bei be  hördlich gewünschter     Linksheftung    an dem  obern Deckel 4) und ist mit Scharnieren 6  und 6a mit der Platte 7 verbunden. Auf die  ser Platte 7 sind die     Aufreihröhrchen    8 und  9, sowie ein als Führung .ausgebildetes Glied  10 parallel zu den     Aufreihröhrchen    fest an  geordnet.  



  Diese Führung 10 besteht im Gegensatz  zu den bekannten Anordnungen nur aus den  zwei parallelen Wänden 11, 15, die oben  durch ein Bogenstück zusammenhängen und  zwischen denen ein genügender Spielraum 20  für den darin gleitenden, etwa     ösenförmigen     Mittelteil 19 des     Umstülpbügels    18 vorhan  den ist. Diese parallelen Wände 11, 15 sind  ausserdem mit Ausschnitten 12, 13 versehen.

    Ferner ist an der Wand 11 eine     warzen-          artige    Erhöhung 14 angeordnet, die die Be  wegung des     Umstülpbügels    18 nach unten  begrenzt, über welche Erhöhung 14 der     ösen-          förmig    gebildete     Umstülpbügel-Mittelteil    19  nur federnd hinweggleiten kann und dann  in seiner Tieflage verriegelt ist. Nach oben  wird die     Gleitbewegung    des     Umstülpbügel-          Mittelteils    19 durch die bogenförmige Ver  bindung der beiden Parallelwände 11, 15 mit  den Ausschnitten 12, 13 begrenzt.

   Dort  tritt der Bügelteil 19 in diese Ausschnitte  1:2, 13 ein und kann sich, je nach Form  gebung dieser Ausschnitte 12, 13 umlegen.  Hierdurch kann die Ordnermechanik leicht      geöffnet und ebenso leicht durch Zuklappen  des Deckels 4 geschlossen werden. Das       Schliessen    kann auch durch den Druck eines  Fingers 22     (Fig.    6) erfolgen oder durch  beide Handhabungen gemeinsam.

   Dabei wird  durch die Führung ein selbsttätiges Zusam  mentreffen der     Aufreihstifte    16, 17 mit den       Aufreihröhrchen    8, 9 erreicht.     _     Die Ordnermechanik gemäss der zweiten  Ausführungsform     (Fig.    9 bis 11)     zeigt    eine  etwas abgeänderte Formgebung der Füh  rung 10, indem am Führungskopf 10a eine  die äussere Parallelwand 11 überragende,       schlaufenartig    ausgebildete     Kröpfung        loh     als weitere Ausgestaltung der oben erwähn  ten, bogenförmigen Verbindung der Parallel  wände 11, 15 vorgesehen ist.

   Ferner sind an  der Parallelwand 11 die Ausschnitte 12, 13   deren Oberkanten 12a und 13a eine wesent  liche Rolle für die     Umlegbarkeit    des Um  stülpbügels 18 spielen - und die oben     er-          wä.hnte,        warzenartig    ausgestaltete Erhöhung  14 vorgesehen.

   Der Abstand zwischen der  Parallelwand 11 und der Parallelwand 15  der Führung 10     gewährt    - in gleicher  Weise wie bei der Ausführungsform nach       Fig.    1 bis 8 - Spielraum 20 für die freie  Bewegung des     Umstülpbügels    18, der ausser  in dem zwischen den Parallelwänden 11  und 15 der Führung 10 belassenen Zwischen  raum 20 auch noch in der     schlaufenartigen          I.röpfung    lob hin- und     hergleiten    kann.  Diese Bewegung wird nach oben     (Fig.    11)  durch die Oberkante     10c    der     Kröpfung        10'ä     begrenzt.

   Da der Unterteil derselben     Eröp-          fung        lob    an seiner Innenseite eine     geneigte     Ebene 10d aufweist, erfolgt bei     Herbeifüh-          rung;    der     Ordnerverschlusslage    ein selbst  tätiges     Herabgleiten    des     Umstülpbügels    18  nach unten.  



  Nach     Fig.    12 bis 15 ist der     Biigel    im  Mittelteil aus der     Ösenebene    (bei 30) abge  bogen, und es liegt der     ösenförmige        Umstülp-          bügel-Mittelteil    in seiner obern     .Stellung    etwa  über den     Ausschnitten    12, 13, derart, dass  sich der     Umatülpbügel    18 mit seinen die       Aufreihstifte    16, 17 tragenden Bügelteilen  18a     und        18b    - im Gegensatz zur ersten    Ausführungsform nach     Fig.    1 bis 8,

   wo  eine Drehung aus der Ebene der Führungs  wände nur um etwa 90 Grad erfolgt - bis  um etwa 180 Grad drehen kann, wie dieses  in     Fig.    13 durch Pfeil 23 angedeutet ist.  Infolgedessen nehmen dann die     Aufreib-          stifte    16, 17 und die     Aufreihröhrchen    8; 9  eine etwa senkrechte Stellung ein     (Fig.    14  und 15). Die gleiche Drehung     gestattet    die  Ausführungsform nach     Fig.    9 bis 11.  



  Das Schliessen der Ordnermechanik mit  der Ordnerfüllung 21 wird durch Zuklappen  des     Ordnervorde-rdeckels    4 auf den Ordner  hinterdeckel 2 bei Anheben des Ordner  rückens 3 mittelst der Hand 22     (Fig.    1.6)  und durch Druck auf den Führungskopf er  reicht, wobei gleichfalls - wie bei der  ersten Ausführungsform - ein selbsttätiges  Zusammentreffen der     Aufreihstifte    16, 17  mit den     Aufreihröhrchen    8, 9 erreicht wird.  



  Die in den beigefügten Zeichnungen ver  anschaulichten Verwirklichungen zeigen die  neuen sogenannten     Kippundtipp-Ordner    nur  in beispielsweisen Ausführungsformen. Es  ist klar,     da.ss    Abänderungen in der Form  gebung, in der Ausgestaltung, ebenso wie  in der     Materialwahl    und in den Abmessun  gen vorgenommen werden mögen, ohne den  Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung  zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ordner für Briefe, Akten etc., mit einer parallel zu Aufreihröhrchen angeordneten Führung für einen Umstülpbügel, der nach Heraustreten aus den Aufreihröhrchen um geklappt werden kann, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aufreihröhrchen kippbar an einem der Ordnerdeckel sitzen,
    während ein ösenförmiger Mittelteil des Umstülp- bügels zwischen ihm freien Spielraum gewäh renden Parallelwänden der Führung gleiten und unter Vermittlung von Ausschnitten dieser Führung umkippen können, sobald der Bügel ganz aus den Röhrchen heraus gezogen ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Ordner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Führungskopf eine schlaufenartig ausgebildete, die äussere Parallelwand der Führung über ragende Kröpfung vorgesehen ist, welche ein Umklappen des Umstülpbügels bis oder um etwa 180 Grad gestattet. 2.
    Ordner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Umlegen des Umstülpbügels zulassenden Ausschnitte mit ihren Oberkanten (12a, 13a) etwas unterhalb einer Kröpfung des Führungs kopfes angeordnet sind, um beim Um- klappen des Umstülpbügels ein Anlegen desselben an die Aussenseite der äussern Parallelwand der Führung zu ermög lichen, so dass in der Ordneroffenlage die Aufreihstifte eine ungefähr senkrechte Lage einnehmen. 3.
    Ordner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil einer Kröpfung (lob) des Führungskopfes an seiner Innenseite eine geneigte Ebene (10(I) aufweist.
CH127044D 1927-08-01 1927-08-01 Ordner für Briefe, Akten etc. CH127044A (de)

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