CH127131A - Wähler für Gruppen- und Einzelleitungswahl für selbsttätige Fernsprechanlagen. - Google Patents

Wähler für Gruppen- und Einzelleitungswahl für selbsttätige Fernsprechanlagen.

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CH127131A
CH127131A CH127131DA CH127131A CH 127131 A CH127131 A CH 127131A CH 127131D A CH127131D A CH 127131DA CH 127131 A CH127131 A CH 127131A
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Friedrich Merk
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Merk Friedr
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      Wähler    für     Gruppen-    uni     Einzelleitungswahl    für selbsttätige Fernsprechanlagen.    Die Erfindung betrifft einen Wähler für  Gruppen- und     Einzelleitungsv,a.hl    für selbst  tätige Fernsprechanlagen und bezweckt eine       Vereinfaehung    der     Konstruktion    durch einen  für beide Wahlen einheitlich geregelten Ein  stellvorgang.  



  Bekannt sind in -der Beziehung     Ver-          ;iuehe,    die zwei     Koordinatenbewegungen    des  Einstellgliedes, wie sie zum Beispiel die  Hub- und Drehwähler nach     S'trowger    be  sitzen, durch eine einfache Dreh- oder ,gerad  linige Bewegung zu ersetzen. Die     gemaehten     Vorschläge bringen indes nur eine Teillösung  der Aufgabe, insofern sie,     wie    zum Beispiel  die Wähler, mit grossen und kleinen Schritten       beweisen,    ungeachtet der nur in einer  Richtung     vorsichgehenden    Einstellbewegung  einen doppelten Antrieb nicht entbehren  können.

   Dieser erhebliche Mangel wird bei  der vorliegenden Erfindung vollkommen be  seitigt,     indem,    beide Wahlen durch Verstellen  von Kontaktorganen mit in einer     Richtung          aneinandergereihten,    gleich grossen     Schritten          ausgeführt    werden.  



  Dies geschieht erfindungsgemäss     bei    einem  Wähler, der sowohl die Gruppen-, als auch    die     Einzelleitungswahl    vornimmt, mit meh  reren, in nur einer Richtung beweglichen  Kontaktbürsten, dadurch, dass die Auswahl  einer der Kontaktbürsten bei der Gruppen  wahl und ihre Einstellung bei der Einzel  leitungswahl durch     Fortschaltung    eines Ein  stellgliedes in derselben Bewegungsrichtung  mit unter sich gleich grossen     Schaltschritten     durch ein einziges, stossweise wirkendes An  triebsmittel erfolgt.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung beispielsweise an einem  Wähler mit     hundertteiligem    Flachkontakt  satz erläutert. Es zeigt  <B>.</B>     Abb.    1 eine     schematische    Übersicht über  die gegenseitige Anordnung des Bürsten  trägers, Bürstenauslösers und des zugehörigen       Kontaktsatzausschnittes,          Abb.    2 bis 4 den Unterteil des Bürsten  trägers mit allen     Einzelheiten,    von vorne,  von der Seite und von hinten,       Abb.    5     his    7 die     Sperrung    einer Bürste,

         Abb.    8 bis 10 -das     Tidebwerk    des     Bürsten-          trägers,          Abb.    11 eine Mehrzahl nebeneinander ge  lagerter, kompletter Wähler,           Abb.    12 einen Querschnitt dazu,       Abb.    13 und 14 zwei verschiedene Bei  spiele für die Führung .der Bürstenträger,       Abb.    15     das    Endstück eines     Kontaktsatz-          streifens.     



  Der Bürstenträger 11 weist .drei in Zwi  schenräumen mit     .Schrauben    isoliert zusam  mengehaltene     -Schienen    12, 13 und 14 auf.  An dem Träger sind für ,die in zehn Gruppen  geteilten hundert Teilnehmerleitungen zehn  Bürsten gleicher Ausführung befestigt. Jede  Bürste hat vier Kontaktfedern a, b,     c'    und       c2        (Abb.    2). Die Federn sind mit den vor  genannten     Schrauben    unmittelbar an die  Schienen geklemmt. Durch .die Berührung mit  den Schienen sind     die    gleichartigen Federn  aller Bürsten unter sich elektrisch verbunden       bezw.    parallel geschaltet.

   Das an der Mittel  schiene 13 beiderseits anliegende Federpaar       c@,        c2    gilt elektrisch als Einheit. Die Federn  sind .alle nach der Mittelschiene 13 hin vor  gespannt. .Sie sind am freien Ende     ausein-          andergespreizt,    wie es die obere Bürste der       Abb.    2 und 4     zeigt.    Die äussern Federn a  und b ruhen auf einem Isolationsstück 33  der Federn     c",        c2.    Die letzteren Federn wie  derum lehnen sich .gegen zwei Vorsprünge 15  einer     Sperrfeder    16     (Abb.    6) an,

   Die Sperr  feder endlich liegt mit     Vörspannung    gegen  die     Mittelschiene    13 auf .deren Rückkante  flach .an, umfasst mit ihrem     umgebogenen     Ende, in welchem sich ein     Fenster    18 be  findet     (Abb.    5), die Mittelschiene 13 und fin  det hierdurch einen sicheren Halt gegen die  seitlich andrückenden Bürstenfedern. Die Fe  dern     c',        e2    besitzen     (Abb.    7), wenig     rück-          wärts    der Vorsprünge 15, ein kleines Loch 19.

    Wird die Sperrfeder 16 durch einen auf ihre  Vorderkante 20     (Abb.    5) ausgeübten leichten  Schlag vorübergehend etwas nach hinten     ge-          -drückt,    so treffen die     beiden    Vorsprünge 15  die Löcher 19 und die Folge davon ist, dass  augenblicklich die sämtlichen     Federn    der be  treffenden Bürste in die wirksame Stellung  überspringen, wie sie die untere Bürste .der       Abb.    2 und 4 veranschaulicht.  



  Jeder Bürstenträger arbeitet gemäss     Abb.     1 bis 3     mit,den    drei Kontaktreihen a', b\, c    des Kontaktsatzes     (Abb.2)    zusammen. Die  Bürstenfedern ragen mit ihren. aus den  Schienen heraustretenden freien Enden     (Abb.     3) in das     Kontaktfeld    hinein und berühren  die Lamellen des Kontaktsatzes von der  Seite her, sofern die     betreffende    Bürste     ent-          spreizt    ist     (Abb.    2,     untere    Bürste).

   Eine sol  che Berührung findet nicht statt, wenn die  Bürstenfedern auseinander gespreizt sind       (Abb.    2, obere Bürste).  



  In     Abb.    1 bezeichnen 1, 2, 3 bis 10, zehn  Abteilungen, von denen jede hinter dem Bür  stenträger .gemäss     Abb.    2 und 3 und 15 die  Kontaktlamellen<I>a', b<B>'</B>, c</I> einer Gruppe von  zehn dreiadrigen Leitungen     enthält.    Die Bür  sten sind nun gegenüber ihrer Kontaktgruppe  in(     ihrem    Träger so versetzt,     dass    der Abstand  'von einer Bürste zur     zugehörigen    Gruppe,  von der untern Bürste aus betrachtet, um je  einen     .Schaltschritt    zunimmt.

   Im     Ruhezustand     des Wählers. steht die untere Bürste von ihrer  Gruppe zwei Schritte, die zweite Bürste  drei     Schritte,    ....... die zehnte Bürste  elf Schritte entfernt. Die erste Bürste  gelangt nach einem Schaltschritt des  Bürstenträgers um einen Schritt vor ihre  Gruppe. Bei der zweiten Bürste ist dies nach  zwei Schaltschritten der Fall, bei     der,dritten     Bürste nach drei     Schritten,    usw. Der Ab  stand von der zugehörigen Gruppe ist in  jedem Fall so, dass mit jedem     nächsten.Schritt     eine der Bürsten auf die     Ilbhe    der drei neben  einander liegenden ersten     Lamellen    ihrer  Kontaktgruppe gebracht wird.  



  Bei der beschriebenen Anordnung ist also  der Abstand der Bürsten gleich der Ent  fernung zweier aufeinanderfolgenden Kon  taktgruppen, abzüglich einer     Schaltschritt-          länge.    Der Abstand der Bürsten kann auch,  unbeschadet dem Wesen .der Erfindung, gleich  der mittleren Entfernung zweier aufeinander  folgenden Kontaktgruppen, zuzüglich einem       Schaltschritt,    gemacht werden. Jedoch würde  in einem solchen Fall die     Zählweise    der  Gruppen     umgekehrt,    das heisst von oben nach       unten    verlaufend, sein. Ausserdem würde der  Bürstenträger etwas länger als im ersten       Falle    ausfallen.

        Parallel zum Bürstenträger verläuft eine  Stange 32, Bürstenauslöser genannt, mit zehn  Fingern 34     (Abb.    1 und 14). Die Finger sind  zu den Kontaktreihen nicht versetzt, sondern  haben dieselbe Teilung     wie    diese. Jeder  Bürste ist ein Finger     zugeordnet.    Jede Bürste  ist in     ihrer    Ruhelage von dem ihr zugeord  neten Finger ebensoweit wie von ihrer Kon  taktgruppe entfernt. Durch entsprechende  Anordnung der     ;Stange    32 in ihrer Längs  richtung kann man erreichen,     dassderjenigen     Bürste, die jeweils um einen Schaltschritt  vor ihrer     Kontaktgruppe    :steht, zu derselben  Zeit der zugehörige Finger stossbereit gegen  über liegt.

   Wird daher bei dieser Stellung  einer Bürste die Stange 32 durch einen Elek  tromagneten leicht gegen .die .Sperrfeder ge  dreht, so schlägt .der betreffende Finger auf  die Sperrfeder und es findet die     Entspreizung     der Bürste statt. Die vorstehend beschriebene  Einrichtung gestattet es also, jede beliebige  Bürste bei einem     Sehritt        Abstand    vor ihrer       Kontaktgruppe    zu     entspreizen    und von dem  nächsten .Schaltschritt ab für die     Einzel-          leitungs:wahl    wirksam zu machen.  



  Der     Bürstenträger    11 besteht aus dünnen  Schienen 12, 13, 14 von Leichtmetall,     die     Bürsten     und    ihr Sperrglied aus ebenfalls  dünnen Blattfedern. Das     Gewieht    des Bür  stenträgers ist .dadurch sehr herabgedrückt.  Der Bürstenträger und der Bürstenauslöser  bestehen aus nur fest verbundenen einfachen  Teilen. Lose gelagerte Hebel und Drehkörper  sind vermieden. Die Bürsten können trotz der  längsgerichteten     La7erung    eng gesetzt wer  den. Diese Lagerung, sowie die Hochkant  stellung der     Bürstenfedern    dient dazu, den  Einblick in das     Kontaktfeld    zu erleichtern.

    Aus     .die-"cm    Grunde ist die     B,ürstenauslöse-          ,.tange    32 und die Führung 35     (Abb.    13)       bezw.36        (Abb.    14) des Bürstenträgers     ausser-          lialb.des    Kontaktfeldes verlegt.  



  Zur schrittweisen     Fortschaltung    des Bür  stenträgers bei der Gruppen- und Einzel  leitungswahl dient das gemäss     Abb.8    bis 10  ausgeführte und gemäss     Abb.    9 unter dem  Bürstenträger angeordnete     Triebwerk.    Das  selbe weist einen auf gemeinsamer Grund-    platte 37 angeordneten Schaltelektromagneten  21 einer in zwei Stangen 22, 23 geführten  Zahnstange 24 auf.

   Der Elektromagnet be  wirkt auch die Wählerauslösung durch     Wei-          terschalten    des Bürstenträgers bis an das  Ende seiner Bahn, woselbst -dann die     Schalt-          und    die Sperrklinke 38,     bezw.    39, aus der  Zahnstange 24 für die Dauer der Rückbe  wegung des Bürstenträgers     vermittelst    einer  nicht dargestellten,     bekannten    Einrichtung  ausgehoben werden.  



  Beim Weiterlauf eines Bürstenträgers  findet auch die Spreizung der gebrauchten  Bürste statt. Zu dem Zwecke ist hinter jeder  Kontaktreihe     (Abb.    11 und 15) ein ortsfest  gelagertes     Spreizstück    29 vorgesehen. Eine  darüber laufende     entspreizte    Bürste wird  durch Auflaufen ihrer Federn     c',        c2    auf das       Spreizstück    29 unmittelbar auseinander ge  spreizt. Im selben Augenblick klemmt sich  die zwischen die Federn     c',        c2    einfallende  Sperrfeder 16 wieder ein und hält die Bür  stenspreizung weiterhin aufrecht.  



  Der Bürstenträger und .das Triebwerk bil  den zwei getrennte Baueinheiten, die     erst     beim Einsetzen an den Betriebsplatz mitein  ander verbunden werden. Hierzu dient ein  unten am Bürstenträger     isoliert        befestigtes     Kupplungsstück 25 mit     vorspringender    Nase  26     (Abb.    3) und eine an der Zahnstange dazu  passend angebrachte Nut 27.  



  Die Bürstenträger .sind in einem, dem       Kontaktsalz    vorgelagerten, gemäss     Abb.    13  eingerichteten Schienenrost geführt und zu  dem Zweck in angemessenen Abständen mit       Führungsstücken    28     (Abb.2)    versehen. Der  Bürstenträger erlangt auf diese Weise die  Eigenschaft eines Schlittens.  



  Anstatt des einer Mehrzahl     Bürstenträge-          zugeordneten    Schienenrostes kann gemäss     Abb.     14 jedem Bürstenträger     bezw.    Schlitten ein  eigenes     Führungsstück    zugeordnet sein. Diese  Anordnung hat der vorigen gegenüber ver  schiedene Vorteile. Es kann das genannte  ortsfeste     Spreizstück    29 für die Bürstenfedern  und die     Auslösestange    32 in einer für die       Justierung    günstigeren Weise an das Füh  rungsstück angebracht werden. Sodann bietet      das Führungsstück beim Einzeltransport der  Schlitten einen vorzüglichen Schutz gegen  mechanische Beschädigung.  



       Abb.    11 zeigt ein Aggregat von 20 Wäh  lern, wovon zehn auf der     Vorder-    und zehn  auf der     Rückseite,des        Flachkontaktsatzes    ge  mäss     Abb.    12 angeordnet sind. Für eine An  lage von zum Beispiel     hundert;    Teilnehmern  können die auf der Vorderseite befindlichen  Wähler als     Ani¯ufsucher,    die auf der Rück  seite befindlichen als Leitungswähler benutzt  werden. In der     Abb.    11 sind auch die Elek  tromagnete 30     sichtbar,    welche die     erwähnte     Drehung der Stange 32 bewirken.

   Ferner  sind für jeden Wähler drei Schleiffedern 81  erkennbar, welche die Stromzuführungen zu  den Schlitten bilden. Die     Federn.    schleifen  auf -der Rückseite der Schlitten an den Bür  stenschienen 12, 13 und 14. Schliesslich sei  noch auf eine Eigenart der zehn     Kontaktsatz-          streifen    an dem Wählerrahmen hingewiesen.  Die Streifen sind mit ihren gemäss     Abb.    15  verlängerten Deckschienen in Nuten 40 der  Seitenwände des Rahmens     eingelagert    und  werden durch vorgelagerte     Deckleisten    41 an  ihrem Bestimmungsplatz festgehalten.  



  Beim     beschriebenen        Ausführungsbeispiel     sind alle bei -der     Einstellung    der Bürsten vor  handenen     Leerlaufbeweggungen,        wie    -sie bei  bekannten Stangenwählern zwischen der  Gruppen- und     Einzelleitungswahl    vorkommen  und dort infolge der Steuerung der Wähler  durch     Speichersender    begründet sind, voll  kommen vermieden. Jeder Schaltschritt ist  ein Wahlschritt, das heisst mit jedem Schalt  schritt wird, obwohl die Bewegung nur in  einer     Richtung    mit gleich grossen Schritten       erfolgt,    entweder eine Gruppe oder eine Ein  zelleitung gewählt.

   Dieser Forderung wird  durch die bestimmte Versetzung der Bürsten  auf ihrem Träger in der einen Bewegungs  richtung entsprochen. Dadurch, dass die Ver  setzung so     ausgeführt    wird, dass mit dem  jeweils letzten Schaltschritt der Gruppen  wahl die Bürste der gewünschten Leitungs  gruppe ihrer Kontaktreihe bis auf eine  Schrittlänge Abstand genähert und dann so  fort vom Bürstenauslöser 32     entsperrt    wird,    kann die betreffende Bürste bereits vom       nächstfolgenden        Schaltschritt    ab für die Ein  zelleitungswahl wirken.  



  Die massige, verwickelte, reichlich Platz  beanspruchende und das Kontaktfeld     verdek-          kende    Bürstenanordnung der bekannten Stan  genwähler ist beim beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel durch eine leichte, einfache,  kleine und     übersichtige    Konstruktion ersetzt  worden. Leichtes Gewicht ist bei von den  anrufenden Stellen gesteuerten Schrittwäh  lern, im Gegensatz zu den mit Elektromo  toren angetriebenen und durch Speichersender       gesteuerten    Stangenwählern bekannter Kon  struktion, ein enormer Fortschritt.  



  Für die Gruppen- und     Einzelleitungswahl     wird nur ein Antriebsmittel (Schaltelektro  magnet) gebraucht, und dasselbe kann auch  zur Wählerauslösung herangezogen werden,  wenn die Auslösung durch     Weiterlauf    des  Bürstenträgers 11 bis in die Endlage bewirkt  wird. Das Triebwerk des Wählers ist daher  auf die denkbar einfachste Form gebracht.  



  Obwohl bei vorliegendem Ausführungs  beispiel von einem Einstellglied für Stangen  wähler ausgegangen worden ist, so ist die  hierfür gemachte     Ausführungsvorschrift     (Versetzung der Bürsten gegenüber den Kon  taktgruppen) derart, dass ihr konstruktiv ent  sprochen werden kann, unabhängig davon, ob  die Kontaktreihen der     Leitungsgruppen    in  gerader oder kreisförmiger Bahn angeordnet  sind und ob sie in jedem der beiden Fälle  hintereinander oder nebeneinander liegen.

   Es  ist deshalb möglich, die vorteilhafteste     Kon-          taktsatzform,    dies sind zur Zeit die     kabel-          und    lötstellenlosen, doppelseitig belegbaren       Flachkontaktsätze,    zur     Anwendung    zu brin  gen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wähler, der sowohl die Gruppen, als auch die Einzelleitungswahl vornimmt, mit meh reren, in nur einer Richtung beweglichen Kontaktbürsten, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahl einer der Kontaktbürsten bei der Gruppenwahl und ihre Einstellung bei der tinzelleitungswahl durch Fortschaltung eines Einstellgliedes in derselben Bewegungs- richtung mit unter sich gleichgrossen Schalt schritten durch ein einziges, stossweise wir kendes Antriebsmittel erfolgt. UNTERANSPRTI CHE 1.
    Wähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe Antriebs mittel, welches durch zweimalige schritt weise Fortschaltung des Einstellgliedes die Auswahl einer der Kontaktbürsten und,die Einschaltung dieser auf eine Ein zelleitung bewirkt, durch eine dritte schrittweise Fortschaltung des Einzel gliedes in derselben Richtung und mit gleichen Schaltschritten bis in eine End- stellung desselben seine Rückführung in die Ruhelage bewirkt. - 2.
    Wähler nach Patentanspruch, mit einer den Leitungsgruppen entsprechenden An zahl parallel geschalteter Kontaktbürsten, von denen jeweils eine durch eine m@e- chanische Beeinflussung für die Kontakt bildung wirksam gemacht wird, gekenn zeichnet durch eine derartige Verteilung der einzelnen Kontaktbürsten auf einem gemeinsamen Bürstenträger, dass in der Ruhelage des Bürstenträgers die Ent fernung der einzelnen Kontaktbürsten von den ihnen zugehörigen Leitungs gruppen von Gruppe zu Gruppe um eine Schaltschrittlä,nge verschieden ist. 3.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, gekennzeichnet durch eine ortsfest gelagerte Vorrichtung zur Wirk- sammachung der Kontaktbürsten mittelst Stossgliedern, die von den einzelnen Lei tungsgruppen durchwegs gleichwert ent fernt und im übrigen so angeordnet sind, dass nach jeweils beendeter Gruppenwahl das Stossglied der gewählten Leitungs gruppe der zugehörigen Kontaktbürste zwecks Wirksammachung der letzteren gegenüber steht. 4.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Kontakt bürsten und der Stossglieder, .dass nach beendeter Gruppenwahl das Stossglied der gewählten Gruppe die zugehörige Kon taktbürste im Abstand eines Schalt schrittes von der gewählten Kontakt gruppe in ihre, den Eingriff mit Bank kontakten ermöglichende Arbeitsstellung überführt. 5. Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, .dass die Stossglieder an einer dreh baren Stange befestigt sind, durch deren Drehung die durch die Gruppenwahl be stimmte Kontaktbürste in ihre Arbeits stellung gebracht wird. 6.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbürsten Kontaktfedern auf weisen, die in Richtung des Bürsten trägers verlaufen. 7. Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bahn der Kontaktbürsten ortsfest angeordnete Spreizstücke vorgesehen sind, über welche nach Beendigung eines Ge sprächs zwecks Abbruch der Leitungs berührung die Bürsten laufen und durch welche die Kontaktfedern der Bürsten gespreizt werden. B.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Kontaktbürste ein Sperrglied und Kontaktfedern aufweist, wobei das Sperrglied sich aus eigener Kraft zwischen die auseinandergespreiz- ten Kontaktfedern klemmt und sie so lange in Spreizstellung erhält, bis das Sperrglied durch ein Stossglied aus der Sperrstellung wieder herausgestossen wird. 9. 1;@ähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeich net, dass der Bürstenträger gegeneinander isolierte Schienen aufweist, die zugleich die gleichartigen, für dieselbe Kontakt bahn wirksamen Kontaktfedern der Bür- steh des Wählers elektrisch miteinander verbinden. 10.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und<B>9,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass er ein ebenes Kontaktfeld besitzt und dass die Bürstenschienen pa rallel zur Ebene des Kontaktfeldes ver laufen und zu der Ebene hochkant stehen. 11. Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenträger in einer Führung läuft, und dass die Führungen einer Mehrzahl von Wählern einen auswechselbaren Schienenrost bilden.
    12. Wähler nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenträger des Wählers an einem auswechselbaren Führungsstück, .das un abhängig von den Führungsstücken an derer Wähler ist, verschiebbar angeordnet ist. 13.
    Wähler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 bis 9 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die ortsfesten Spreiz- stücke und ein Bürstenauslöser, der nach beendigter Gruppenwahl die zu dieser Gruppe gehörige Kontaktbürste in Ar beitsstellung für die Einzelleitungswahl überführt, an dem auswechselbaren Füh rungsstück des Bürstenträgers angeordnet sind. 14.
    Wähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Triebwerk als getrennte Baueinheit ausgebildet ist und zwecks Verbindung mit einem die Kon- taktbürsten tragenden Bürstenträger mit einer einstellbaren Kupplungseinrichtung versehen ist.
CH127131D 1926-07-30 1926-11-23 Wähler für Gruppen- und Einzelleitungswahl für selbsttätige Fernsprechanlagen. CH127131A (de)

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