CH127136A - Einrichtung an elektrischen Fernmeldeanlagen. - Google Patents
Einrichtung an elektrischen Fernmeldeanlagen.Info
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Description
Einrichtung an elektrischen Fernmeldeanlagen. Bei elektrischen Fernmeldeanlagen für die Fernmeldung von Wasserstand, Drehzahl und dergleichen ist es wichtig, die Angaben von Geber und Empfänger kontrollieren zu können, beziehungsweise feststellen zu kön nen, ob die einmal eingestellte Übereinstim mung der beiden vorhanden bleibt. Auf weite Distanz ist ohne telephanische Ver bindung die Kontrolle sehr umständlich; wenn -überhaupt solche Telephonanlagen vor handen sind, bedingen dieselben, dass beim Geber Bedienungsmannschaft anwesend sei. Dem stellt sich aber das Bestreben entgegen, gewisse Anlageteile voll automatisch zu be dienen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an elektrischen Fernmelde anlagen mit Geber und Empfänger, welche Mittel besitzt, falsche Übertragung zwischen Geber und Empfänger anzuzeigen.
In beiliegender Zeichnung sind zwei Aus führungsbeispiele der Einrichtung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. <B>1</B> die Vorrichtung am Empfänger zur Anzeige einer falschen Übertragung, <B><I>VD</I></B> Fig. 2 das Schaltbild der Einrichtung, in welcher die Vorrichtung nach Fig. <B>1</B> ein gebaut ist, Fig. <B>3</B> das Schaltbild einer zweiten sche matisch dargestellten Ausführungsform.
Die in Fig. <B>1</B> und 2 gezeigte Ausführungs form betreffe beispielsweise eine Einrichtung zur Wasserstandsiernmeldung. Der Schwim mer<B>8</B> überträgt seine Bewegung und damit die Kote des Wasserstandes auf einen Geber <B>G,</B> welcher in an sich bekannter Weise durch Kontakte, Pelwender und dergleichen den Strom einer Batterie<B>A</B> in bestimmten Zeit intervallen über eine Fernleitung L und einen Empfänger<B>E,</B> in diesem Falle ein Re- gistrierinstrument, schliesst Das Registrier- papier <B>1</B> (Fig. <B>1)</B> wird in bekannter Weise durch ein Uhrwerk.
in horizontaler Richtung unter der Feder<B>2)</B> durchgezogen. Letztere ist durch einen winkelförmigen, um einen Drehpunkt<B>3</B> drehbaren Hebel 4 an einem Rahmen<B>5</B> befestigt. Dieser Rahmen gleitet längs den Führungen<B>6, 7</B> durch einen an sich bekannten, vom Wasserstand bezw. Geber beeinflussten Mechanismus. in verti- haler Richtung auf und ab. Auf dieseWeise entsteht auf dem Registrierpapier ein aus horizontalen und vertikalen Strichen zusam mengesetztes, t.reppenförmiges Diagramm.
Am Hebe14 greift vermittelst eines abgebo genen Lappens<B>8</B> eine Stange<B>9</B> an, die an zwei Hebelarmen<B>10, 11</B> befestigt ist, welch letztere um eine- Achse 12 drehbar sind. Auf dem Hebelarm<B>11</B> sitzt der Anker<B>13</B> eines Elektromagnetes 14.
Wird der Stromkreis des Elektromagnetes durch die Kontaktvorrichtung K (Fig. 2), welche verstellbar an einer durch den Was serstand. beeinflussten Skalenscheibe<B>D</B> sitzt, über eine Stromquelle bei B geschlossen, so wird der Anker<B>13</B> entgegen der Wirkung der Feder<B>15</B> angezogen. Dabei wird durch die Stange<B>9</B> und den Lappen<B>8</B> dem Hebel 4 eine drehende Bewegung um den Drehpunkt <B>3</B> vermittelt, wodurch auf dein Registrier- streifen <B>1</B> ein kurzes Bogenstück<B>16</B> mar kiert wird, welches schief zu den beiden nor malen Aufzeiehnungsrichtungen steht.
Die Kontaktvorrielitung K ist derart aus gebildet, dass beim Durchgang durch einen bestimmten Diagrammwert durch einen kur zen Stromstoss ein Zeichen<B>16</B> in der beschrie benen Weise auf dem Registrierpapier ent steht.
Es könnten auch mehrere, Kontakte K an der Skalenseheibe des Gebers einstellbar vorgesehen sein, um ein Zeichen für versehie- dene Koten oder Diagrammwerte auf dem Registrierpapier zu erhalten. Die Strom quelle B kann Gleich- oder Wechselstrom liefern.
Erscheint das Zeichen<B>16</B> immer am glei chen Ort, so ist die Gewissheit vorhanden, dass die Anzeige richtig ist, was auch beim späteren Durchgehen der Blätter eine Ge währ für deren Richtigkeit bildet; erscheint aber das Zeichen auf einer andern Kote, so kann die Übereinstimmung zwischen Geber und Empf änger sofort wieder hergestellt werden durch eine entsprechende Korrektur, das heisst um den Betrag, der das Zeichen von seiner richtigen Stellung trennte.
Wird eine Korrektur zur Behebung der Anzeige- diff erenz des Emplängers gegen der des Ge bers notwendig, so ist das ein Zeichen, dass ein Bestandteil der Anlage nicht in Ord nung ist. Die Anlage kann dann untersucht werden, bevor obgenannte Differenz des Empfängers so gross geworden, dass sie zu einer Betriebsstörung führen kann.
Bei einer zweiten Ausfülirungsform (Fig. <B>3)</B> erfolgt die Zeichengebung durch ein akustisolies oder optisches Signal, iiidem da-s Anzeigeorgan des Gebers<B>U</B> und des Empfängers<B>9</B> auf Widerständen W, und W, gleitende Schleifkontakte C-, und C, be sitzt, welche", da, bei gleichem Stand der ,Schleifenkontakte C,. und<B>C,</B> gleichgrosse Widerstände in beide Leitungsteile<B><I>(C, FC,</I></B> und<B><I>C,</I></B> YC,) eingeschaltet sind,
derart auf ein elektrisches Differentialinstrument<B>D</B> einwirken, dass der Strom durch die beiden Feldwicklungen F,<B>F</B> des Instrumentes im mer derselbe bleibt, solange die Selileifkon- takte von Geber und Empfänger sieh gleich zeitig und in gleichen Skalenwerten bewegen. Ist dies nicht mehr der Fall, das heisst zei gen Geber und Empfänger verschieden, so wird diese Falschmeldung wie folgt ange zeigt: Der Zeiger Z des Differentialinstrii- mentes weicht aus seiner Nullage ab, sobald die Strommengen der beiden Feldwicklungen verschieden sind.
Dadurch schliesst das als Kontaktinstrument ausgebildete Differential instrument einen Kontakt a bezw. <B>b</B> und da mit den Stromkreis eines optischen oder aku- stisehen, elektrisch betätigten Signals, wel ches als Alarmzeichen dient.
Erfolgt die Verschiebung der Schleif kontakte richtig, das heisst sind Geber und Empfänger in Übereinstimmung, obschon der Zeiger des Instrumentes falsch zeigt, so kann der Zeiger in die Nullage eingestellt werden, indem einer der beiden Schleifkontakte von Hand verschoben wird, bis der Zeiger auf<B>0</B> stehen bleibt. Der Schleifkontakt<B>C,</B> wird vom Schwimmer des Gebers längs des Widerstandes W, und der Schleifkontakt C,. beispielsweise vom Schreibgerät des Emp fängers längs des Widerstandes W, bewegt.
Claims (1)
- PATENTAXSPRUCH. Einrichtung an elektrischen Fernmelde anlagen mit Geber und Empfänger, dadureh gekennzeichnet, dass dieselbe Mittel besitzt, falsche Übertragung zwischen Geber und Empfänger anzuzeigen. TJNTERANSPRüCIIE <B>*</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Anzeigen der falschen -Übertragung in den Gang der Schreibfeder eines Registrier- instrumentes beeinflussenden Organen be stehen.<B>9-</B> Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Anzeigen der falschen -Übertragung in einem durch Geber und Empfänger be- einflussten elektrischen Differentialinstru mente bestehen. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentauspruch und Unteranspruell <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass' das Anzeigen durch ein auf einem Registrierstreifen des Registrierinstru- mentes erscheinendes Zeichen erfolgt. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigen durch ein Alarm- zeiehen erfolgt und der unriehtig zei gende Zeiger in allen Zeigerstellungen wieder richtig eingestellt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH127136T | 1927-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH127136A true CH127136A (de) | 1928-08-16 |
Family
ID=4385681
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH127136D CH127136A (de) | 1927-05-11 | 1927-05-11 | Einrichtung an elektrischen Fernmeldeanlagen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH127136A (de) |
-
1927
- 1927-05-11 CH CH127136D patent/CH127136A/de unknown
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