CH127136A - Einrichtung an elektrischen Fernmeldeanlagen. - Google Patents

Einrichtung an elektrischen Fernmeldeanlagen.

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CH127136A
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CH
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Franz Rittmeyer
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Franz Rittmeyer
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    • G08C25/00Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/40Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements
    • G01F23/44Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements using electrically actuated indicating means

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Description


  Einrichtung an elektrischen Fernmeldeanlagen.    Bei elektrischen Fernmeldeanlagen für  die Fernmeldung von Wasserstand, Drehzahl  und dergleichen ist es wichtig, die Angaben  von Geber und Empfänger kontrollieren zu  können, beziehungsweise feststellen zu kön  nen, ob die einmal eingestellte Übereinstim  mung der beiden vorhanden bleibt. Auf  weite Distanz ist ohne     telephanische    Ver  bindung die Kontrolle sehr umständlich;  wenn -überhaupt solche     Telephonanlagen    vor  handen sind, bedingen dieselben,     dass    beim  Geber Bedienungsmannschaft anwesend sei.  Dem stellt sich aber das Bestreben entgegen,  gewisse     Anlageteile    voll automatisch zu be  dienen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Einrichtung an elektrischen Fernmelde  anlagen mit Geber und Empfänger, welche  Mittel besitzt, falsche Übertragung zwischen  Geber und Empfänger anzuzeigen.  



  In beiliegender Zeichnung sind zwei Aus  führungsbeispiele der Einrichtung dargestellt,  und zwar zeigen:       Fig.   <B>1</B> die Vorrichtung am Empfänger  zur Anzeige einer falschen Übertragung,  <B><I>VD</I></B>         Fig.    2 das Schaltbild der Einrichtung,  in welcher die Vorrichtung nach     Fig.   <B>1</B> ein  gebaut ist,       Fig.   <B>3</B> das Schaltbild einer zweiten sche  matisch dargestellten Ausführungsform.

    Die in     Fig.   <B>1</B> und 2 gezeigte Ausführungs  form betreffe beispielsweise eine Einrichtung  zur     Wasserstandsiernmeldung.    Der Schwim  mer<B>8</B> überträgt seine Bewegung und damit  die Kote des Wasserstandes auf einen Geber  <B>G,</B> welcher in an sich bekannter Weise durch  Kontakte,     Pelwender    und dergleichen den  Strom einer Batterie<B>A</B> in bestimmten Zeit  intervallen über eine Fernleitung L und  einen Empfänger<B>E,</B> in diesem Falle ein     Re-          gistrierinstrument,    schliesst Das     Registrier-          papier   <B>1</B>     (Fig.   <B>1)</B> wird in bekannter Weise  durch ein Uhrwerk.

   in horizontaler Richtung  unter der Feder<B>2)</B> durchgezogen. Letztere  ist durch einen winkelförmigen, um einen  Drehpunkt<B>3</B> drehbaren Hebel 4 an einem  Rahmen<B>5</B> befestigt. Dieser Rahmen gleitet  längs den Führungen<B>6, 7</B> durch einen an  sich bekannten, vom Wasserstand     bezw.     Geber     beeinflussten    Mechanismus. in     verti-          haler    Richtung auf und ab. Auf     dieseWeise         entsteht auf dem     Registrierpapier    ein aus  horizontalen und vertikalen Strichen zusam  mengesetztes,     t.reppenförmiges    Diagramm.

    Am     Hebe14    greift vermittelst eines abgebo  genen Lappens<B>8</B> eine Stange<B>9</B> an, die an  zwei Hebelarmen<B>10, 11</B> befestigt ist, welch  letztere um eine- Achse 12 drehbar sind. Auf  dem Hebelarm<B>11</B> sitzt der Anker<B>13</B> eines  Elektromagnetes 14.  



  Wird der Stromkreis des Elektromagnetes  durch die Kontaktvorrichtung K     (Fig.    2),  welche verstellbar an einer durch den Was  serstand.     beeinflussten    Skalenscheibe<B>D</B> sitzt,  über eine Stromquelle bei B geschlossen, so  wird der Anker<B>13</B> entgegen der Wirkung  der Feder<B>15</B> angezogen. Dabei wird durch  die Stange<B>9</B> und den Lappen<B>8</B> dem Hebel 4  eine drehende Bewegung um den Drehpunkt  <B>3</B> vermittelt, wodurch auf dein     Registrier-          streifen   <B>1</B> ein kurzes Bogenstück<B>16</B> mar  kiert wird, welches schief zu den beiden nor  malen     Aufzeiehnungsrichtungen    steht.  



  Die     Kontaktvorrielitung    K ist derart aus  gebildet,     dass    beim Durchgang durch einen  bestimmten     Diagrammwert    durch einen kur  zen Stromstoss ein Zeichen<B>16</B> in der beschrie  benen Weise auf dem     Registrierpapier    ent  steht.  



  Es könnten auch mehrere, Kontakte K  an der     Skalenseheibe    des Gebers einstellbar  vorgesehen sein, um ein Zeichen für     versehie-          dene    Koten oder     Diagrammwerte    auf dem       Registrierpapier    zu erhalten. Die Strom  quelle B kann Gleich- oder Wechselstrom  liefern.  



  Erscheint das Zeichen<B>16</B> immer am glei  chen Ort, so ist die     Gewissheit    vorhanden,       dass    die Anzeige richtig ist, was auch beim  späteren Durchgehen der Blätter eine Ge  währ für deren Richtigkeit bildet; erscheint  aber das Zeichen auf einer andern Kote, so  kann die Übereinstimmung zwischen Geber  und     Empf        änger    sofort wieder hergestellt  werden durch eine entsprechende Korrektur,  das heisst um den Betrag, der das Zeichen  von seiner richtigen Stellung trennte.

   Wird  eine Korrektur zur Behebung der Anzeige-         diff        erenz    des     Emplängers    gegen der des Ge  bers notwendig, so ist das ein Zeichen,     dass     ein Bestandteil der Anlage nicht in Ord  nung ist. Die Anlage kann dann untersucht  werden, bevor     obgenannte    Differenz des  Empfängers so gross geworden,     dass    sie zu  einer Betriebsstörung führen kann.  



  Bei einer zweiten     Ausfülirungsform          (Fig.   <B>3)</B> erfolgt die Zeichengebung durch  ein     akustisolies    oder optisches Signal,     iiidem          da-s        Anzeigeorgan    des Gebers<B>U</B> und des  Empfängers<B>9</B> auf Widerständen W, und  W, gleitende Schleifkontakte     C-,    und     C,    be  sitzt, welche", da, bei gleichem Stand der       ,Schleifenkontakte        C,.    und<B>C,</B>     gleichgrosse     Widerstände in beide Leitungsteile<B><I>(C, FC,</I></B>  und<B><I>C,</I></B>     YC,)    eingeschaltet sind,

   derart auf  ein elektrisches Differentialinstrument<B>D</B>  einwirken,     dass    der Strom durch die beiden  Feldwicklungen F,<B>F</B> des Instrumentes im  mer derselbe bleibt, solange die     Selileifkon-          takte    von Geber und Empfänger sieh gleich  zeitig und in gleichen Skalenwerten bewegen.  Ist dies nicht mehr der Fall, das heisst zei  gen Geber und Empfänger verschieden, so  wird diese Falschmeldung wie folgt ange  zeigt: Der Zeiger Z des     Differentialinstrii-          mentes    weicht aus seiner Nullage ab, sobald  die Strommengen der beiden Feldwicklungen  verschieden sind.

   Dadurch schliesst das als  Kontaktinstrument ausgebildete Differential  instrument einen Kontakt a     bezw.   <B>b</B> und da  mit den Stromkreis eines optischen oder     aku-          stisehen,    elektrisch betätigten Signals, wel  ches als Alarmzeichen dient.  



  Erfolgt die Verschiebung     der    Schleif  kontakte richtig, das heisst sind Geber und  Empfänger in Übereinstimmung, obschon der  Zeiger des Instrumentes falsch zeigt, so kann  der Zeiger in die Nullage eingestellt werden,  indem einer der beiden Schleifkontakte von  Hand verschoben wird, bis der Zeiger auf<B>0</B>  stehen bleibt. Der Schleifkontakt<B>C,</B> wird  vom Schwimmer des Gebers längs des  Widerstandes W, und der Schleifkontakt     C,.     beispielsweise vom Schreibgerät des Emp  fängers längs des Widerstandes W, bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTAXSPRUCH. Einrichtung an elektrischen Fernmelde anlagen mit Geber und Empfänger, dadureh gekennzeichnet, dass dieselbe Mittel besitzt, falsche Übertragung zwischen Geber und Empfänger anzuzeigen. TJNTERANSPRüCIIE <B>*</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Anzeigen der falschen -Übertragung in den Gang der Schreibfeder eines Registrier- instrumentes beeinflussenden Organen be stehen.
    <B>9-</B> Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Anzeigen der falschen -Übertragung in einem durch Geber und Empfänger be- einflussten elektrischen Differentialinstru mente bestehen. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentauspruch und Unteranspruell <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass' das Anzeigen durch ein auf einem Registrierstreifen des Registrierinstru- mentes erscheinendes Zeichen erfolgt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigen durch ein Alarm- zeiehen erfolgt und der unriehtig zei gende Zeiger in allen Zeigerstellungen wieder richtig eingestellt werden kann.
CH127136D 1927-05-11 1927-05-11 Einrichtung an elektrischen Fernmeldeanlagen. CH127136A (de)

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