CH127141A - Verfahren und Maschine zum Plissieren und Verpacken von streifenförmigem Material, insbesondere von Wattestreifen. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Plissieren und Verpacken von streifenförmigem Material, insbesondere von Wattestreifen.

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CH127141A
CH127141A CH127141DA CH127141A CH 127141 A CH127141 A CH 127141A CH 127141D A CH127141D A CH 127141DA CH 127141 A CH127141 A CH 127141A
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CH
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Jakob Haerdi
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Jakob Haerdi
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B63/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on articles or materials to be packaged
    • B65B63/04Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on articles or materials to be packaged for folding or winding articles, e.g. gloves or stockings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description


  Verfahren und     Maschine    zum Plissieren und     Verpacken    von streifenförmigem  Material, insbesondere von     Wattestreifen.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Maschine zum Plissieren und Verpacken  von streifenförmigem Material, insbesondere  von     Wattestreifen,    sogenannten Zickzack  watten. Gemäss der Erfindung wird das  Plissieren und Einfüllen des Streifens in  Verpackungen gleichzeitig und durch die  gleichen     Arbeitsbeweb        Ingen    der nämlichen  Organe bewirkt.

   Bei der Maschine gemäss  der Erfindung sind die das Plissieren des       streifenförmigen    Materials     bewirkenden    Or  gane unmittelbar vor der einen Öffnung von  einem oder mehreren beidseitig offenen Fä  chern angeordnet, welche dazu bestimmt  sind,     Verpackungsschachteln    mit beidseitig  offenen Stirnseiten aufzunehmen.

   Die     Plis-          si.erorgane    können hierbei messerartig ausge  bildet sein und derartig beweib     werden,        dass     ein Streifen durch sie von der einen offenen  Stirnseite her in die in dem Fach befindliche  Schachtel     ein-eseboben    wird, in welcher ein  unter Belastung stehendes     Gegenorgan    be  wegbar angeordnet sein kann, das in der  Schachtel durch die durch die     P'lissierorgane          gebildeten        Plissagefalten    in den Schachteln    zurückgedrückt wird.

   Das Plissieren und       Verpacken    kann durch die Gegeneinander  bewegung und das Umklappen von zwei mes  serartigen     Plissierorganen    in der Weise er  folgen, dass von den beiden messerartigen       Plissierorganen    abwechselnd das eine jeweils  die gebildeten     Plissierfalten    in die     Verpak-          kungsschachtel    und gegen     -las    in derselben  bewegliche     belastete    Gegenorgan drückt,  währenddessen das zweite Messer ,

  durch Be  wegung gegen das erstere Messer hin und  durch eine     Drehbewegung    ein     @Streifenstüek     gegen die Rückwand des ersteren Messers fal  tet und, nachdem dieses aus seiner die     Plis-          sierfalten    in die Schachtel     drückenden    Stel  lung herausgezogen wurde, diese letztere  Wirkung übernimmt, worauf :dann das erstere  Messer von der entgegengesetzten Seite her  durch Bewegung gegen     da.s    zweite Messer hin       und    eine Drehbewegung eine     Plissierfalte     gegen die Rückwand des zweiten Messers fal  tet, worauf das zweite Messer wieder heraus  gezogen wird     usf.     



  Auf der Zeichnung ist von den zahlrei  chen möglichen Ausführungsformen der Ma-           schine    gemäss der Erfindung ein Beispiel  dargestellt. Es     zeigt.     



       Fig.    1 die Maschine im Schnitt nach der  Linie     I-1    der     Fig.    2,       Fig.    2 die linke Hälfte der Maschine von  links der     Fig.    1 gesehen, und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.    1, die       Fig.    4 und 5 veranschaulichen Einzelhei  ten, und die       Fig.    6 zeigt schematisch verschiedene Ar  beitsstellungen der     Plissierorgane    der Ma  schine.  



  Auf einer Grundplatte 1 sind zwei Schilde  2 aufgebaut,     ,die    oben durch eine Traverse 3  miteinander verbunden sind. An den Schil  den 2 sind zwei Tische 4, 5 angeordnet, von  denen derjenige 4 .einen Trog 6 und ein Füh  rungsstück 7 aufweist. Letzteres ist durch  Schrauben 8 auf dem Tisch 4 abnehmbar und  auswechselbar     befestigt    und durch Wände 9  in Führungskanäle 10 eingeteilt.  



  Auf dem Tisch 5 ist ebenfalls durch  Stifte 11 ein Rahmen 12 abnehmbar und aus  wechselbar befestigt. Dieser Rahmen 12     isi     durch     Zwischenwände    in gleich viele Fächer  unterteilt, als Führungskanäle 10 im Füh  rungsstück 7 vorhanden sind, und zwar sind  beim Ausführungsbeispiel deren drei ange  nommen. Die Fächer des Rahmens 12 sind  vorn und     hinten    .offen und liegen in den Be  wegungsbahnen von Stösseln 13. Diese Stö  ssel 13 sitzen an Stangen 14 von vierkanti  gem Querschnitt, welche Stangen in einem  Rahmen 15 geführt sind.

   Dieser Rahmen 15  ist lösbar auf dem Tisch 5 angeordnet und  weist ein Federblech 16 auf, das auf den     Stö-          sselstangen    14 aufliegt und in je eine Rast 17  derselben eingreifen kann.  



  An dem Tisch 5 ist innerhalb des Rah  mens 15 eine Walze 18 gelagert. Diese Walze  18 ist mit einer Anzahl Rillen 19 versehen  und     mittelst    eines. Hebels 20     (Fig.    4) um  eine Achse 21     schwenkbar.    Die Walze 18 ist  in verschiedenen Höhenlagen     bezw.    Dreh  lagen um die Achse 21 feststellbar. An -den  freien Enden der     Stösselsta.ngen    14 sind Zug  organe 22 befestigt, die in je einer der Rillen    19     liegend    über die Walze 18 .geführt sind  und an ihrem freien Ende je ein, Gewicht 23  tragen.  



  In den untern Teilen der Schilde 2 ist  eine Welle 24     gelagert,    welche eine Antriebs  scheibe 25 trägt, die mit einer Stufenscheibe  26 versehen ist.  



  Auf der Welle 24 sitzen ferner zwei       Nockenscheiben    27 fest. Jede dieser     N.ocken-          scheiben    27 hat zwei Kurvennuten 28, 29,  die zu beiden Seiten der Scheiben 27 liegen  und zueinander gleich verlaufen. Die Kur  vennuten 28, 29 verlaufen ungefähr über  einen Winkel von 180 Grad in einer zur  Welle 24 konzentrischen Kreisbahn, nähern  sich auf einem weiteren Winkel von unge  fähr 90 Grad der Welle 24, um sich auf den  letzten 90 Grad wieder von der Welle 24 zu  entfernen und. auf die konzentrische Kreis  bahn zurückzukehren.  



  Der Umfang der     Nockenscheiben    verläuft  über den Winkel von ungefähr 80 Grad, in  welchem die Kurvennuten 28, 29 in der kon  zentrischen Kreisbahn verlaufen, in einiger  Entfernung von den Kurvennuten 28, 29 pa  rallel zu diesen, um dort, wo die Kurvennuten  28, 29 der Welle 24 am nächsten liegen, den  Nuten sich ganz zu nähern. Die genaue  Form der Kurvennuten 28, 29 und des Um  fanges der Scheiben 27 ist aus der     Fig.    1 er  sichtlich.  



  In jede Kurvennut 28 ragt eine Rolle 30,  welche an einer Hubstange 31 sitzt. Diese  Hubstange ist unten mittelst einer Kulisse  32 und eines, auf der Welle 24     lose    sitzenden  Steines. 33 an der Welle 24 geführt, während  sie oben in der Traverse 3 geführt ist. In  Augen der Hubstange 31 ist eine Welle 35  gelagert, auf welcher ein blattartiges Messer  36 sitzt     (Fig.    6), welches an seiner obern  Kante gezahnt sein kann (auf der Zeichnung  nicht ersichtlich).

   An den Enden der Welle  35 sitzen     Exzenterbolzen   <B>3</B>7, die durch  Schubstangen 38 mit Rollen 39 verbunden  sind, welche gegen den Umfang der Nocken  scheiben 27 anliegen und durch auf der Zeich  nung nicht gezeigte Federn stets an dem Um  fang der     Nockenscheiben    anliegend. gehalten      werden. Die Rollen 39 sind durch Lenker 40  mit den Hubstangen 31 verbunden.  



  In jede Kurvennut 29 ragt eine Rolle 41,  welche .an einer Hubstange. 42 sitzt. Diese  Hubstange 42 ist unten mittelst einer Ku  lisse 43 und eines. lose auf der Welle 24 sit  zenden     Steines    44 an der Welle 24 geführt  und ragt oben durch eine entsprechende     0f        f-          nung    der Traverse 3 hindurch. In Augen 45  der Hubstangen 42 ist eine Welle 46 gela  gert, auf der ein Messer 47 sitzt, das gleich  demjenigen 36 ausgestaltet ist, das jedoch mit  seiner gegebenenfalls gezahnten Kante nach  unten ragt. Auf .der Welle 46 sitzen     Exzen-          terbolzen    48, welche durch Schubstangen 49  mit     Rollen    50 verbunden sind.  



  Diese Rollen 50 liegen gegen den Umfang  je einer der     Nockenscheiben    27 an und sind  durch auf der Zeichnung nicht ersichtliche  Federn an den     Nockenscheiben    anliegend ge  halten. Die Rollen 50 ,sind durch Lenker 51  mit den Hubstangen 42 verbunden.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der  beschriebenen Maschine ist folgende:  Die .Stössel 13 werden so weit zurückge  schoben, dass das Federblech 16 in die Ra  sten 17 der     Stösselstangen    14 eingreift und  dadurch die Stössel 13 ausserhalb des Rah  mens 12 liegend hält. Hierauf werden in die       Fächer    des Rahmens 12 die     Ka.rtonschaehteln     oder dergleichen, in die, die Watte zu ver  packen ist,     eingeschoben,    wobei die Schach  teln an beiden     Stirnseiten    geöffnet sind.

   Da  mit die Schliesslappen ,der Schachteln, welche  gegen die Messer 36, 47 hin zu liegen kom  men, beim Arbeiten der     Maschine    nicht     hin-          clerlich    sind, sind, wie die     Fig.    5 zeigt, auf  dem Rahmen 12 Klammern 5.2 angeordnet, in  welchen die     betreffenden    Schliesslappen der  Schachteln     eingelzlcmmt    werden. Hierauf       wind    das     Federblech    16 gehoben, so dass die  Stössel 13 unter der Wirkung der Gewichte  23 in die     Schachteln.        hineinbewegt    werden.  



  Die Watte ist in der Preite -der .Schach  teln entsprechend. breiten Streifen in dem  Trog 6 untergebracht und durch die     Füh-          rungskanäle    des     Führungsstückes    7 zwischen    den Messern 3,6, 47 hindurch an die Stirnseite  eines jeden Stössels 1'3     geführt.     



  Hat die Welle 24 die in     Fig.    1 gezeigte  Stellung, so     haben.    die Messer 36, 47 die in       Fig.    6a veranschaulichte Lage, das heisst das  Messer 36 befindet sich in seiner höchsten und  das Messer 47 in seiner tiefsten Stellung.  Dabei. lieb das Messer 36 von der     Zufüh-          rungsstelle,der    Watte aus hinter dem Messer  47.

   Die Rollen 30 und 41 liegen in den zur  Achse der Welle 24     konzentrischen    Kreistei  len der     Kurvennuten    28, 29 und die Rollen  39, 50 liegen     au.f    dem zur Achse der Welle  24     konzentrischen    Kreisteil des Umfanges der       Nockenscheiben    27.     Demzufolge    ist. der Ex  zenterzapfen 37 in seiner höchsten und der       Exzenterzapfen    48     in,    seiner tiefsten Lage  und die Messer 36, 47 liegen     senkrecht.     



  Gemäss     Fig.    6a ist angenommen, dass die  Maschine schon .einige Arbeitsbewegungen  gemacht hat, denen zufolge der     Wattestrei-          fen    e um das Messer 36     herum    schon in eine       Plissierfalte    gelegt ist. Macht nun die Welle  24 eine     Viertelsdrehung    in Richtung des       Pfeils    53 der     Fig.    1, so, kommen die Rollen  3.0 an diejenige Stelle der Kurvennuten 28 zu  liegen, welche der Welle 24 am nächsten  liegt. Ebenso kommen die Rollen 39 gegen  den entsprechenden Teil des Umfanges der       Nockenscheiben    27 zu liegen.

   Dadurch wird  das     21esser    36 gesenkt und darauf ausge  schwenkt. Die Rollen 41 und 50 werden in  ihrer Lage nicht verändert, so dass die Mes  serstellungen nunmehr die aus     Fig.    6b er  sichtlichen sind.  



  Dreht sich die Welle 24 um eine Viertels  umdrehung weiter, so wird das Messer 36  durch die Hubstangen .31 wieder gehoben  und dann wieder in seine     vertikale    Lage     fre-          schwenkt,    während das Messer 47 immer noch  in seiner ursprünglichen Lage verbleibt.

   Das  Messer 36 wird hierbei, im wesentlichen mit  seiner obern Seitenfläche, von unten gegen  die Oberfläche des     Wattestreifens    e zum  Anliegen gebracht und legt, in dem es sich  von der     Wattezuführungsstelle    her gegen das  Messer 47 bewegt, einen neuen Teil des           Wa,ttestreifens    e zwischen sich und dem Mes  ser 47 in eine     Plissierfalte,    wie     Fig.    6c zeigt.  



  Während der     nächsten        Viertelsdrehung     der Welle 24 verbleibt das Messer 36 in der  zuletzt beschriebenen Lage, wogegen die Rol  len 41 und 50 gegen die Welle 24 hin bewegt  werden und dadurch die Hubstangen 42  heben     und    die Kurbelzapfen 48 nach oben  drehen. Dadurch wird das Messer 47 in seine  Hochlage bewegt     und,dann    gegen die Watte  zuführungsstelle hin geschwenkt, wie     Fig.    6d       zeigt.     



  Bei dem letzten Viertel zur Vervollstän  digung einer ganzen Umdrehung der Welle  24 wird das Messer 47 wieder gesenkt und  dann in seine Vertikallage geschwenkt. Hier  bei wird es, im wesentlichen mit seiner un  tern Seitenfläche, von oben gegen .die Ober  fläche des     Wattestreifens    e zum Anliegen ge  bracht und legt, sich von der     Wattezufüh-          rungsstelle    gegen das Messer 36 hin bewe  gend,     einen    weiteren Teil .des     Wattestreifens     e     zwischen    sich und dem Messer 36 in eine  weitere     Plissierfalte.    Die Messer 36, 47  haben dann wieder die .gleiche Stellung zu  einander wie in     Fig.    6a.  



  Während den beschriebenen Bewegungen  liegt der Stössel 1.3 unter der Wirkung des  Gewichtes 23 gegen die Watte in der Ver  packungsschachtel an und     verhindert,    dass die       Plissierfalten    in Unordnung geraten, wäh  rend er     entsprechend    der fortschreitenden       l-1-ineinbewegung    der Watte in die     Verpak-          hungsschachtel    zurückweicht.  



  Um bei der wechselnden Lage der Messer  36, 47, wie sie sich durch das abwechselnde       Vargreifen    des einen Messers gegenüber dem  andern ergibt, ein gutes, gleichmässiges Ar  beiten der Maschine zu erzielen, sind ,diese       vorzugsweise    aus Federstahl oder Blech, so  dass sie beim Pressen der Watte nachgeben  können. Die     Nachgiebigkeit    kann auch durch  eine federnde Verbindung zwischen den Ex  zenterzapfen 37     bezw.    48 und den Rollen 39       bezw.    50 erzielt werden.  



  Die gezeichnete Maschine ist für die       gleichzeitilce        Verpackung    dreier     Wattestrei-          fen    ausgebildet. Durch Auswechseln des         Fühxungsstüekes    7, des Rahmens 12 und des  jenigen 15 mit seinen Stösseln 12 gegen ähn  liche, jedoch anders eingeteilte Organe, kann  die Maschine auch für eine andere Zahl  gleichzeitig zu verpackender     IVattestreifen,     gegebenenfalls von anderer Breite, eingerich  tet werden, wobei dann die Zugorgane 22     in     die der neuen Einteilung entsprechenden Ril  len 19 der Walze 18     eingelegt    werden.  



  Dem     Zweck,    die Maschine, wie soeben  dargelegt, anders einstellen zu können, dient  auch die     Schwenkbarkeit    der Walze 18.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zum Plissieren und Verpacken von streifenförmigem Material, insbeson dere von Wattestreifen, dadurch gekenn zeichnet, dass das Plissieren und Einfül len des Streifens in Verpackungen gleich zeitig und durch die .gleichen Arbeits bewegungen der nämlichen Organe be wirkt werden. II. Maschine zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Plissieren bewir kende Organe unmittelbar von der einen Öffnung von wenigstens einem beidseitig offenen Fach angeordnet sind, welches dazu bestimmt. ist, eine Verpackungs schachtel mit beidseitig offenen Stirn seiten aufzunehmen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Plissier organe (36, 47) messerartig ausgebildet sind und derartig bewegt werden, dass ein Streifen durch sie von der einen offenen Stirnseite her in eine in dem F ach be findliche Schachtel eingeschoben wird, in welcher ein unter Belastung stehendes Gegenorgan (1'3) bewegbar ist. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das belastete Gegen organ (13) durch die durch die Plissier- organe (36, 37) gebildeten Plissaagefalten in der Schachtel zurückgedrückt wird. 3.
    Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die messerartigen Plissierorgane vor der einen offenen Stirnseite der in dem Fach befindlichen Schachtel auf- und abbewegt werden und dabei Schwenkbewegungen ausführen, welche die Messer im wesentlichen mit ihrer einen Seitenfläche gegen die Ober fläche des Streifens zur Anlage bringen und, die Plissierfalten bildend, den Strei fen in die Schachtel schieben. 4.
    Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die messerartigen Plissierorgane (.36, 47) derartig angetrie ben werden, dass das Plissieren und Ver packen durch die Gegeneinanderbewe- gung und das Umklappen dieser beiden messerartigen Organe in der Weise be wirkt wird, dass von ihnen abwechselnd das eine jeweils die gebildeten Plissier- falten in die Schachtel und gegen das in derselben bewegliche belastete Gegen organ (1-3) drückt,
    während das zweite Messer durch Bewegen gegen das erstere hin und durch eine Drehbewegung ein Streifenstück gegen die Rückwand des ersteren Messers faltet und, nachdem die ses erstere Messer aus seiner die Plissier- falten in die Schachtel drückenden Stel lung herausgezogen wurde, diese letztere Wirkung übernimmt, worauf dann das erstere Messer von der entgegengesetzten Seite her durch Bewegung gegen das zweite Messer hin und eine: Drehbewe- gung ein Streifenstück. gegen die Rück wand des zweiten Messers. faltet, worauf das zweite Messer wieder herausgezogen wird usf. 5.
    Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegeneinander bewegungen und Drehbewegungen .der .messerartigen Plissierorgane (36, 47) von Kurvenscheiben mit zwei verschiedenen Kurven abgeleitet werden. 6. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die messerartigen Plissierorgane (36, 47) federn und daher nachgiebig gegen den in die Schachtel eingebrachten plissierten Streifen anlie gen können. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch Klemmittel an .dem Fach, welche geeignet sind, Stirnschliessklappen an den Schachteln zwecks Offenhaltens derselben während des Einführens des plissierten Streifens festhalten zu können. B. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Führungsstück (7) für mehrere Streifen und ein mehrere Fächer enthaltender Rahmen (12) ab nehmbar und auswechselbar angeordnet sind, um mit der gleichen Maschine nach Auswechseln ,dieser Teile (7, 12) Strei fen verschiedener Breite plissieren und in Schachteln entsprechender Grösse verpak- ken zu können.
CH127141D 1927-09-13 1927-09-13 Verfahren und Maschine zum Plissieren und Verpacken von streifenförmigem Material, insbesondere von Wattestreifen. CH127141A (de)

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