CH127281A - Papiersack für Zement, Kalk und dergleichen. - Google Patents

Papiersack für Zement, Kalk und dergleichen.

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CH127281A
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sack
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square
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Papiermanufaktu Mittelbadische
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Papiermanufaktu Mittelbadische
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  Papiersack für Zement, Kalk und dergleichen.    Die Erfindung betrifft einen Papiersack  für Zement, Kalk und dergleichen, der mit  Längskanten und einspringenden Längsfalten  versehen ist.  



  Man hat bisher Papiersäcke für pulver  förmiges Füllgut in der Weise hergestellt,  dass man in eine Papierröhre von viereckigem  Querschnitt einen viereckigen Boden ein  klebte, oder an der Papierröhre selbst durch  Zusammenfalten und Zusammenkleben des  einen Endes einen Boden bildete. In beiden  Fällen gestaltete sich die Herstellung ver  hältnismässig teuer, da man verwickelte ma  schinelle     Einrichtungen    hierzu benötigte,     und     im ersteren Falle ergab sich noch eine ver  hältnismässig geringe Festigkeit des Sackes.  



  Man hat ferner bei Papiersäcken einen  Boden dadurch zu bilden versucht,     da.ss    man  den Sackrumpf am einen Ende durch Nähen  oder in anderer Weise schloss. Hierbei han  delte es sich jedoch um einen einfachen Pa  pierschlauch, also nicht um einen Sackrumpf  mit Seitenfalten. Derartig hergestellte Pa  piersäcke haben den schwerwiegenden Nach-    teil, dass sich beim Einfüllen des Gutes kein       ebener    Boden an dem Sack bildet und der       Sack    daher im gefüllten Zustande nicht von  selbst stehen bleibt.  



  Die angegebenen Nachteile werden durch  die Anordnung gemäss der Erfindung ver  mieden. Die Erfindung besteht darin, dass der  Sackrumpf am Bodenende mit einer durch  gehenden Quernaht versehen ist und die  Längsfalten im zusammengefalteten Zustande  des Sackes angenähert bis zu dessen Mittel  achse reichen.  



  Durch die Anordnung gemäss der Erfin  dung     wird    nicht allein die Herstellung des  Sackes erheblich vereinfacht, sondern auch  dessen Festigkeit erhöht. Ausserdem bildet  sich beim Einfüllen des Gutes ein quadra  tischer, ebener Kreuzboden, so dass der ge  füllte     Sack    von selber aufrecht stehen kann,  und die untern Teile der mit den Längsfalten       versehenen    Wände bedecken bei dem ge  füllten Sack die     Bodenquernaht    vollkommen,  so dass diese von     dem,    Druck des Füllgutes      entlastet ist und der Boden nicht ausreissen  kann.  



  Bei einer speziellen Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist der Sack am Bo  den mit Nähten versehen, welche von der  Mitte der     Bodenquernaht    nach den Längs  kanten des Sackrumpfes gehen, und zwar so,  dass sie an dem quadratischen Boden des ge  füllten Sackes kreuzweise liegen.  



  Die Zeichnung stellt zwei Ausführungs  formen der Erfindung beispielsweise dar.       Fig.    1 zeigt bei dem ersten Ausführungs  beispiel den Papierschlauch mit den Längs  falten, aus dem der Sack gebildet werden  soll, im Schaubild;       Fig.    2 zeigt den Sack im zusammengefal  teten Zustande;       Fig.    3 zeigt den Sack von der Seite im  geöffneten Zustande vor dem Füllen, und       Fig.    4 zeigt den Sack von innen in schau  bildlicher Darstellung nach dem Füllen;       Fig.    5 zeigt bei der zweiten Ausführungs  form den Sack im zusammengefalteten Zu  stande;

         Fig.    6 zeigt den Sack von der Seite im  geöffnetem Zustande vor dem Füllen, und       Fig.    7     zeigt    den Sack von innen nach  dem Füllen.  



  Der Sackrumpf 1 ist an zwei parallelen       Seitenflächen    mit einspringenden Längsfalten  2 versehen, die, wie sich aus     Fig.    2 ergibt,  im zusammengefalteten Zustande des Sackes  angenähert bis zur     Mittelachse    desselben rei  chen. An dem Ende, an welchem beim Füllen  der Boden gebildet werden soll, ist der Sack  rumpf 1 mit einer durchgehenden Quernaht 3  versehen, so dass er also an diesem Ende ge  schlossen ist. Durch diese Quernaht 3 entsteht  ein Saum 4. Gegebenenfalls kann die Quer  naht 3 noch durch einen     mitvernähten    Strei  fen aus Papier, .Stoff oder dergleichen ver  stärkt werden. Die Quernaht ist in     Fig.    2  durch sich kreuzende, kurze     Liniendargestellt.     



  Zum Einfüllen des Materials wird der  Sack aus der zusammengefalteten Lage der       Fig.    2 geöffnet, so dass er die in     Fig.    3 ge  zeigte Lage     einnimmt.    Wie sich hieraus er=    gibt, gehen die Längsfalten 2 von der     Mitte     der Quernaht 3 aus. Übt man bei geöffnetem  Sack auf den Boden mit der Hand oder einem  Gegenstand einen Druck aus, so bildet sich  dort eine quadratische Fläche, auf welcher  der gefüllte Sack von selbst steht.

   Dies ge  schieht in folgender Weise: Die nicht mit  Längsfalten     versehenen    Wände 5 und 6     knik-          ken    längs der Querlinien 7 ein und     'bilden    den  Boden     (Fig.    3 und 4). Die mit den Längs  falten 2 versehenen Seitenteile knicken längs  an die Linien 7 sich anschliessenden Linien 8  ein, die senkrecht zu den Längsfalten 2 ste  hen. Es bilden sich Dreiecke<I>a, b,</I> c, deren  Grundlinie 8 gleich der Breite der Seite mit  der Falte 2, deren Höhe     e,    d gleich der Hälfte  der Linie 8 ist und     deren.    Spitze c in der  Mitte der Naht 3 liegt.

   Wird dann das Ma  terial eingefüllt, so legt sich der Saum 4 um       (Fig.    4) und die Dreiecke a, b, c legen sich  dicht auf den von den Teilen 5     und    6 gebil  deten Boden     (Fig.4)    über die Naht 3, be  ziehungsweise den Saum 4, so dass das Füll  gut nicht auf die Naht zu liegen kommt. Der  Boden ist quadratisch und eben, so dass der  Sack mit dem Füllgut von selbst auf dieser  Fläche stehen kann.  



  Ein quadratischer, ebener Kreuzboden  wurde bisher nur durch umständliche Hand  klebung bei mehrfachem Personal und grö  sserem Materialaufwand erreicht.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5  bis 7 ist der Sackrumpf 1 ebenfalls an zwei  parallelen Seiten mit einspringenden Längs  falten 2 versehen, die im zusammengefalteten  Zustande des     Sackes    angenähert bis zur Mit  telachse desselben reichen. An dem Ende, an  welchem beim Füllen der Boden gebildet wer  den soll, ist der Sackrumpf 1 mit einer durch  gehenden Quernaht 3 versehen, so dass er also  an diesem Ende geschlossen ist. Durch diese  Quernaht 3 entsteht ein Saum 4. Gegebenen  falls kann die Quernaht 3 noch durch einen  Streifen aus Papier, Stoff oder dergleichen  verstärkt werden.  



  Der Sack ist hier nun ferner am Boden  ende mit Nähten 9 versehen, welche von der       Mitte    der     Bodenquernaht    nach den Längs-      kanten des Sackrumpfes gehen. Durch diese  Nähte werden die durch die Quernaht und  die Wände des Sackes am Boden gebildeten  Ecken geschlossen, so dass das Material nicht  in diese Ecken eindringen kann. Auf diese  Weise wird ein Zerreissen des Papiers am Bo  den verhütet. Ferner bildet sich beim Offnen  des Sackes und beim Einfüllen des Gutes der  quadratische Boden selbsttätig, und der ge  füllte Sack stellt sich selbsttätig aufrecht.

    Dies geschieht in der Weise, dass der Boden  von den untern Flächen     d,        e,   <I>f,</I>     g,    der nicht  mit Längsfalten versehenen .Sackwände ge  bildet wird, und der Saum 4, beim Einfüllen  des Materials sich umlegt     (Fig.    7). Ferner  bilden sich an den mit den Längsfalten 2     ver-          sehenen    Wänden des Sackes Dreiecke, deren  Spitze im Schnittpunkte der Quernaht 3 mit  den Nähten 9 liegt, deren     Seiten    von den  Nähten 9 gebildet werden, und deren Grund  linie von einer Linie h gebildet wird, die  senkrecht zu den Längskanten der mit den  Längsfalten 2 versehenen Sackwand steht.

    Diese Dreiecke legen sich dicht auf den von  den Teilen<I>d.</I>     e,   <I>f,</I>     g    gebildeten Boden und  bedecken die     1i        aht    3, beziehungsweise den  Saum 4. Die Nähte 9 liegen dann kreuzweise       ain    Boden     (Fig.    7), der eine quadratische  und ebene Gestalt angenommen hat. In die  sem Boden bilden sich keine Ecken, in welche  das Füllgut     eintreten    kann, da diese Ecken  durch die Nähte 9 abgeschlossen sind.

   Der    Boden bildet sich ganz von selbst beim Ein  füllen des Materials, und der Sack stellt sich  beim Einfüllen von selbst aufrecht; es ist  jener Kreuzboden auf maschinellem Wege  erreicht, der bisher nur durch umständliche       Handklebung    mit einem Aufwand des mehr  fachen Personals erreicht wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Papiersack für Zement, Kalk und der gleichen mit Längskanten und einspringenden Längsfalten, dadurch gekennzeichnet, dass der Sackrumpf am Bodenende mit einer durch gehenden Quernaht versehen ist und die Längsfalten im zusammengefalteten Zustande des Sackes angenähert bis zu dessen Mittel achse reichen, das Ganze so, dass beim Füllen des .Sackes ein quadratischer, ebener Kreuz boden entsteht. UNTERANSPRUCH: Papiersack nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sack am Boden mit Nähten (9) versehen ist, welche von der Mitte der Bodenquernaht (3) nach den Längs kanten des Sackrumpfes (1) gehen, und zwar so, dass sie an dem quadratischen Boden des gefüllten Sackes kreuzweise liegen.
CH127281D 1926-12-07 1927-05-21 Papiersack für Zement, Kalk und dergleichen. CH127281A (de)

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DE127281X 1926-12-07

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ID=5661962

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CH127281D CH127281A (de) 1926-12-07 1927-05-21 Papiersack für Zement, Kalk und dergleichen.

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CH (1) CH127281A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956643C (de) * 1953-02-15 1957-01-24 Duerbeck Papiersackfab Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Papiersaecken mit Seitenfalten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956643C (de) * 1953-02-15 1957-01-24 Duerbeck Papiersackfab Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Papiersaecken mit Seitenfalten

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